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Sich dem "bösen" Ex stellen?

LOaFdyM


Danke für die Antworten, ich muss erstmal alles sacken lassen...

hZiklei!nexs


LadyM

Darf ich dich was fragen? Mir geht es so, dass ich manche Menschen, die mir sehr sehr wehgetan habe regelrecht hasse. Ich will sie nie wieder sehen, sie nie wieder sprechen und versuche, die gemeinsame Lebenszeit einfach "wegzudenken", weil sie unangenehm ist. Ich dachte immer, dass es ja fast unglaublich sei, dass ich immer wieder mit genau "solchen" Leuten in Berührung gekommen bin.

Im Laufe der letzten Jahre ist mir bewusst geworden, dass diese Menschen nicht durch die Bank weg "solche" waren. Sicherlich waren einige Idioten dabei, aber ich habe aufgrund dieser Erfahrungen auch irgendwie unbewusst in allem Zwischenmenschlichen ähnliche Verhaltensmuster gezeigt. Also, wenn irgendwo über mich getuschelt wurde, dann bin ich immer wieder hingegangen und wollte sogar mit denjenigen befreundet sein. Ich dachte, das sei in meinem Leben irgendwie normal, dass andere mich so behandeln. Später habe ich diejenigen dann gehasst, weil sie so unmöglich zu mir waren.

Aber im Endeffekt glaube ich, was ich hasse sind nicht die (mehr oder weniger normal-bescheuerten Kinder/Jugendlichen), sondern die Tatsache, dass sie mich so verletzen konnten. Diese Menschen sind für mich mit der Erfahrung tiefster Demütigung verbunden und das ertrage ich auch heute noch schwer.

Wenn ich diesen Leuten begegne, fühle ich mich furchtbar. Ich habe davor wahnsinnige Angst. Aber eigentlich habe ich nicht konkret Angst vor ihnen heute, sondern vor der Erinnerung an früher. Davor es noch mal richtig durchleben zu müssen, was ich meist verdränge. Und ich finde es furchtbar unangenehm, dass beide Seiten davon wissen. Vor den Tätern kann ich meine Vergangenheit ja nicht verstecken.

Ich dachte eine Zeit lang, ich müsste ihnen mal sagen, was sie mir angetan haben. Inzwischen bin ich drauf gekommen, dass ich eher für mich selbst lernen will, mich trotz dieser Erfahrung des Gedemütigt-seins zu lieben. Ich will mich selbst lieben, auch wenn andere meinten, sie müssten mich genau deshalb fertig machen, weil ich so bin, wie ich bin. Damals habe ich meine Person nicht ordentlich verteidigt und geschützt. Ich habe zugelassen, dass ich mich selbst als Ich nicht mehr mag. Darauf gestoßen zu werden fühlt sich auch heute noch ganz furchtbar an.

Vielleicht brauchst du gar nicht den direkten Kontakt mit ihm. Vielleicht musst du dir einfach auch ein Stück weit verzeihen, dass du das hast mit dir machen lassen. Nachher bist du zwar schlauer, aber in der Situation kann man nie eine objektive Rundumsicht erwarten. Das hättest du nicht leisten können und du bist nicht daran schuld, wie irrational er sich verhalten hat. Es sind immer zwei, die miteinander umgehen, klar. Aber wenn man selbst nicht den ganzen Tag reflektierend herumsitzt (und selbst dann!), dann passieren einem Fehler. Und man lässt auch mal zu, dass man verletzt wird. Auch zwei- oder fünfmal. Selbst wenn man keine "Vorschädigung" mitbringt, passiert einem das. Und nachher ekelt man sich vor dem dem Menschen, der einen verletzt hat und vor sich selbst, weil man es hat geschehen lassen. Wenigstens für die zweite Seite brauchst du ihn aber nicht. Das kannst du ganz alleine schaffen und dann bist du vielleicht so zufrieden mit dir, dass du auf ein neues Durchleben der Situation mit erfolgreichem Ausgang gar nicht mehr angewiesen bist.

Vielleicht trifft das deine Gefühle nicht so ganz, dann entschuldige! Ich meinte eben, in deinem Text meine eigenen Gedanken etwas herausgelesen zu haben.

fyünfaeuxro


Ich finde die Antworten hier klasse und wirklich weiterführend @:)

Vor den Tätern kann ich meine Vergangenheit ja nicht verstecken.

Dieses Problem habe ich lange und sehr intensiv mit mir herumgetragen. Ich habe mich aufs tiefste demütigen lassen und er wusste davon. Er kannte meine Schwäche und das wird bei ladyM (korrigier mich bitte!) nicht anders gewesen sein.

Ein "Täter" kann seine Taten ausüben, weil er die Lücken kennt. Das geht von mangelndem Selbstbewusstsein bis hin zur Todesangst. Erkennt jemand diese Lücke und nutzt sie zu seinen Gunsten aus, istd as moralisch natürlich echt zu verachten.

Mein grösstes Problem war nicht die Wut auf ihn, sondern die Wut auf mich selber. Dass ich diese Lücken überhaupt hatte und das ich sie ja scheinbar gezeigt habe, haben mich richtig wütend gemacht. Ständig habe ich probiert, meine Gedanken daran zu verdrängen, aber sie sind immer wiedergekommen. ich bin nicht mehr zurechtgekommen und der Verdrängungsprozess hat seinen Teil dazu beigetragen.

Damals bin ich bei dem Thema innerlich völlig ausgerastet. Leute, die einem helfen wollen, wissen davon und weil man so viel Stärke vor dem "Täter" verloren hat, wollte man sie doch erstrecht vor dem Rest bewahren. Das ging nicht mehr und dafür habe ich mich und auch ihn gehasst.

Heute ist das anders und ich bin einfach nur glücklich, dass die letzten 2 Jahre vorbei sind.

Ich kann immernoch nicht mit jedem darüber sprechen, aber mit den ausgewählten Personen immerhin aufrichtig. Wenn LadyM jemandem sagt, dass ihr Exfreund sie weggesperrt hat und völlige Kontrolle über sie ausüben wollte, gibt sie damit ja auch bekannt, dass sie eine Lücke hatte, die das zugelassen hat. Ich persönlich möchte nicht,d ass jeder weiß, wie ich mich in dieser Ex-Beziehung verhalten habe. Ich gestehe mir damit nicht nur extreme Schwäche ein, sondern rechne auch damit, dass mein Gegenüber mich als eine völlig andere Person wahrnimmt.

Und so bleibt am Ende nurnoch eine einzige Person über, die mich nurnoch als das wahrnimmt, was ich einmal war. Ich weiß nicht, ob das etwas mit Selbstbehauptung zu tun hat oder doch eine Art "Rache" sein soll. Vorwürfe bringen nichts mehr, aber die Rückgewinnung seines eigenen Stolzes. Einmal richtig zu handeln und zu wissen, dass man das endlich wieder kann.

Jetzt kann ich sagen,d ass das geht, aber ich würde es gerne auch in der direkten Konfrontation herausfinden. Der Begriff Dämon trifft es. Er holt einen irgendwie immer wieder ein und ich sehe ihn bis heute als meinen grössten Feind. Den Hass empfinde ich nicht für ihn, er hat meine Achtung und meinen Respekt völlig verloren. Dieser Hass ist auf diesen Dömon bezogen oder eher darauf, dass er überhaupt noch ein Dämon ist.

Das ist ein Selbstprozess, indem die Selbstbehauptung und der Selbstbeweis nicht fehlen dürfen.

Nach eine langen Diät oder beim Erlernen einer neuen Sprache, will man am Ende ja auch auf die Waage oder eben ein Zertifikat (oder die Bestätigung im Urlaub).

Ich sehe das Problem eher darin, dass die Konfrontation immer das Risiko mit sich trägt, eben doch nicht so zu reagieren, wie man es plante. Das Wissen,d ass die Emotionen zumindest innerlich hochkochen, ist ein bisschen einschüchternd.

Ein wirklich schwieriges Thema @:)

L=axdyM


@ Krümel007

Du scheinst von einem Treffen überzeugt zu sein. Was genau hindert dich dann noch daran?

So ganz überzeugt davon bin ich nicht (mehr), gerade auch weil von fast allen hier geschrieben wurde, das sei keine gute Idee. Ich versuche nachvollziehbar zu machen, was ich mir dazu gedacht habe.

@ Lewian

Macht euch klar, dass ihr nicht vorhersehen koennt, wie ein solches Treffen laufen wird. Ihr denkt vielleicht, "er hat sich nicht veraendert", aber ihr wisst vieles aus seinem Leben nicht.

Der Einwand kam ja auch schon von anderer Seite. Es stimmt natürlich, dass ich nicht wissen kann, dass er immer noch so ist. Aber selbst wenn er sich gefangen hat – das wäre ja auch nicht schlimm, oder? Denn das

Ich denke, wenn man so ein Treffen "plant", hat man eine gewisse Phantasie darueber, wie der andere sich verhalten wird. Und in seinen Ueberlegungen geht man davon aus, dass es so oder ungefaehr so werden wird.

ist zumindest bei mir nicht so. Ich kann mir das Treffen ehrlichgesagt bildlich gar nicht vorstellen und habe es auch noch nicht versucht. Vielleicht, weil ich eben wirklich nicht weiß, wie er heute drauf ist, auch wenn er sich, wenn ich von den letzten Mails ausgehe, nicht großartig verändert hat. Ich stelle mir auch die Situationen nicht vor, in denen ich mich wirklich wehren müsste, es ist eher so ein "Würde er mir wieder mit X oder Y drohen, würde ich Z machen".

Es ist ja auch so, ihr wollt ihn mit einem anderen Verhalten konfrontieren, das er von euch nicht kennt. Ihr wuerdet eine neue Situation schaffen. Wie koennt ihr einschaetzen, was er in dieser Situation tun wird?

Das stimmt. Ich kann mir ja überlegen, was das Schlimmste wäre, was passieren kann. Selbst wenn ich seine Reaktion nicht einschätzen kann, gibt es da doch begrenzte Möglichkeiten?

Du erwartest von ihm, dass er dir dieselbe Seite zeigt wie frueher. Was wenn nicht?

Wenn nicht, dann sehe ich, was seine bloße Gegenwart mit mir macht – idealerweise gar nichts.

Allerdings wird in der Gestalttherapie eher mit Rollenspiel gearbeitet, wo man die Kuenstlichkeit noch viel offensichtlicher macht. Das hat den Vorteil, dass man nicht Gefahr laeuft, neue Themen mit den alten Leuten aufzumachen.

Ein Rollenspiel wurde mir hier auch schon vorgeschlagen, das fand ich auch eine gute Idee.

@ hikleines

Darf ich dich was fragen?

Natürlich. Ich sehe in deinem Text nur keine wirkliche Frage ;-)

Im Laufe der letzten Jahre ist mir bewusst geworden, dass diese Menschen nicht durch die Bank weg "solche" waren. Sicherlich waren einige Idioten dabei, aber ich habe aufgrund dieser Erfahrungen auch irgendwie unbewusst in allem Zwischenmenschlichen ähnliche Verhaltensmuster gezeigt.

Das kenne ich auf anderer Ebene... In manchen Situationen kommt er mir so vor, als würde ich das blöde Verhalten überhaupt erst durch mein eigenes Verhalten bzw. meine Angst vor deren Verhalten heraufbeschwören. In diesem Fall ist das aber nicht so.

Aber im Endeffekt glaube ich, was ich hasse sind nicht die (mehr oder weniger normal-bescheuerten Kinder/Jugendlichen), sondern die Tatsache, dass sie mich so verletzen konnten.

Das Gefühl hatte ich während der Beziehung, danach seltsamerweise nicht mehr.

Wenn ich diesen Leuten begegne, fühle ich mich furchtbar. Ich habe davor wahnsinnige Angst. Aber eigentlich habe ich nicht konkret Angst vor ihnen heute, sondern vor der Erinnerung an früher. Davor es noch mal richtig durchleben zu müssen, was ich meist verdränge.

Das kann ich nachvollziehen :-/ Das kenne ich aber eher von den Déjà-vus an manchen Orten. Ich hatte lange Zeit ein Problem damit, beim Zugfahren aus dem Fenster zu sehen, weil ich so viele Orte sah, an denen sich "Dramen" abgespielt hatten. Das Haus, in dem wir wohnten. Den Bahnhof, an dem wir gestritten hatten. Die Straße, auf die er sich einmal einfach gelegt hat... Die Gefühle der Hilflosigkeit kamen wieder hoch. Wenn ich ihn gesehen hatte, hatte ich aber einfach nur totale Panik, ohne genau zu wissen, wovor. Rational gesehen wusste ich ja damals schon, dass er mir nichts tun wird.

Ich habe viele, sehr viele Sachen vergessen oder verdrängt. Das stört mich ehrlichgesagt, es ist, als könnte ich meinem eigenen Kopf nicht mehr vertrauen.

Und ich finde es furchtbar unangenehm, dass beide Seiten davon wissen. Vor den Tätern kann ich meine Vergangenheit ja nicht verstecken.

Stimmt, das Gefühl kenne ich auch.

Vielleicht brauchst du gar nicht den direkten Kontakt mit ihm. Vielleicht musst du dir einfach auch ein Stück weit verzeihen, dass du das hast mit dir machen lassen. Nachher bist du zwar schlauer, aber in der Situation kann man nie eine objektive Rundumsicht erwarten. Das hättest du nicht leisten können und du bist nicht daran schuld, wie irrational er sich verhalten hat. Es sind immer zwei, die miteinander umgehen, klar. Aber wenn man selbst nicht den ganzen Tag reflektierend herumsitzt (und selbst dann!), dann passieren einem Fehler. Und man lässt auch mal zu, dass man verletzt wird. Auch zwei- oder fünfmal. Selbst wenn man keine "Vorschädigung" mitbringt, passiert einem das. Und nachher ekelt man sich vor dem dem Menschen, der einen verletzt hat und vor sich selbst, weil man es hat geschehen lassen.

Ekel ist wirklich ein treffendes Wort. Ich kann nur einfach nicht verstehen, wieso ich so schwach war und wieso ich andauernd "Ja" gesagt habe, obwohl ich "Nein" dachte. Wieso ich mich zu einfach allem überreden ließ. Das ist mir auch nach der Beziehung noch oft passiert, als wäre ich in diesem Verhaltensmuster gefangen gewesen. Ich habe viel reflektiert, ich habe meine Fehler erkannt, ich habe sie trotzdem immer wieder begangen.

Wenigstens für die zweite Seite brauchst du ihn aber nicht. Das kannst du ganz alleine schaffen und dann bist du vielleicht so zufrieden mit dir, dass du auf ein neues Durchleben der Situation mit erfolgreichem Ausgang gar nicht mehr angewiesen bist.

Ja, das wurde auch schon an anderer Stelle erwähnt... wie lang hat es denn bei dir gedauert, bis du es geschafft hast, das Ganze hinter dir zu lassen?

Danke dir sehr für deinen Erfahrungsbericht! @:)

@ fünfeuro

Ein "Täter" kann seine Taten ausüben, weil er die Lücken kennt. Das geht von mangelndem Selbstbewusstsein bis hin zur Todesangst. Erkennt jemand diese Lücke und nutzt sie zu seinen Gunsten aus, istd as moralisch natürlich echt zu verachten.

Hast du denn das Gefühl (oder weißt du es), dass dein Ex das alles bewusst gemacht hat?

Vorwürfe bringen nichts mehr, aber die Rückgewinnung seines eigenen Stolzes. Einmal richtig zu handeln und zu wissen, dass man das endlich wieder kann.

Jetzt kann ich sagen,d ass das geht, aber ich würde es gerne auch in der direkten Konfrontation herausfinden.

Nach eine langen Diät oder beim Erlernen einer neuen Sprache, will man am Ende ja auch auf die Waage oder eben ein Zertifikat (oder die Bestätigung im Urlaub).

Ja, deine Vergleiche treffen es gut :)z

Ich sehe das Problem eher darin, dass die Konfrontation immer das Risiko mit sich trägt, eben doch nicht so zu reagieren, wie man es plante. Das Wissen,d ass die Emotionen zumindest innerlich hochkochen, ist ein bisschen einschüchternd.

Gleichgültigkeit wäre das Beste. Aber wären wir gleichgültig, wäre uns das Treffen wahrscheinlich wirklich egal ;-D

h~ikl}eiHnes


LadyM

Ich habe drei Jahre eine tiefenpsychologische Gesprächstherapie gemacht, eigentlich aus einem anderen Grund. Da kam das Thema auf und danach habe ich Stück für Stück geübt, die Gefühle und Erinnerungen zu zu lassen. Alles in allem würde ich sagen (und ich kann nicht behaupten, dass ich über alle Erlebnisse und jede involvierte Person hinweg wäre) sechs Jahre.

fxünfieuro


Hast du denn das Gefühl (oder weißt du es), dass dein Ex das alles bewusst gemacht hat?

In der ersten Phase nach der Trennung war ich mir sicher,d ass er es nicht absichtlich getan hat. Dann war er völlig verhasst meinerseits, weil alles mit Absicht. Mittlerweile verstehe ich, warum er so gehandelt hat. Ich habe vieles erfahren, was ihn ein bisschen erklärt. Ich bin mir sogar sicher,d ass ich am Ende das große Glück um mein Leben hatte, weil er mich auf seine Art und Weise geliebt hat. Dann war er weg und wusste, dass ich neu anfangen wollte und drohte mir damit, um mich zu "behalten".

Er hat mit der Zeit herausgefunden, woe diese Lücken bei mir sind. Und ich glaube,d ass er sie teilweise bewusst ausgenutzt hat, weil ich aus anderen Gründen nicht mehr bei ihm geblieben wäre.

Ich kann nur einfach nicht verstehen, wieso ich so schwach war und wieso ich andauernd "Ja" gesagt habe, obwohl ich "Nein" dachte. Wieso ich mich zu einfach allem überreden ließ. Das ist mir auch nach der Beziehung noch oft passiert, als wäre ich in diesem Verhaltensmuster gefangen gewesen. Ich habe viel reflektiert, ich habe meine Fehler erkannt, ich habe sie trotzdem immer wieder begangen.

Das trifft es bei mir auch :)z

Ein unglaublich demütigendes Gefühl irgendwie. Und auch so unlogisch. Ich habe ständig gegen meinen Willen und auch gegen meinen Stolz gehandelt. Vor anderen habe ich den Stolz zurück, vor ihm aber nicht. Und wenn ich daran denke, habe ich immernoch so unangenehme Gefühle, eben weil da nichts auf Augenhöhe steht. Der Punkt, dass man die Vergangenheit vor dem Täter nicht verstecken kann, ist sehr passend. Ich kann sie zwar nicht verstecken, aber ich kann auch nicht über den Dingen stehen.

Opfer von seelischen Misshandlungen haben doch beinahe immer das Bedürfnis, ihren Stolz wieder herzustellen. Und damit meine ich nicht nur, dass Folgeschäden behoben werden, sondern auch, dass die Täter wissen,d ass all die Mühe nichts gebracht hat.

Ich kann es schwer beschreiben, aber auf der einen Seite bekomme ich Panik, wenn ich mit der Vergangenheit wie auch immer konfrontiert werde und auf der anderen Seite macht es mir zu schaffen, dass es jemanden gibt, der damals sein bestes getan hat um mich klein zu halten und gegenwärtig noch denkt, dass ich es bin.

Aber wären wir gleichgültig, wäre uns das Treffen wahrscheinlich wirklich egal

Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr merke ich, dass es doch keine Gleichgültigkeit für ihn ist ;-D

Schade eigentlich, ich war wirklich überzeugt ;-D

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