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schlechte Vergangenheit, Psychologe

lmeo9niex18 hat die Diskussion gestartet


hallo leute, erzähl euch mal ein bisschen was von mir und meiner Vergangenheit..

meine Eltern haben sich Monate nach meiner Geburt getrennt und bin deswegen bei meiner Mutter aufgewachsen, meinen Vater, sowie meine Schwester die bei ihm lebte, sah ich deshalb meist nur an Wochenende. Habe als Kind familiär sehr viele negative Ereignisse erlebt.. meine mutter und ihr neuer Mann haben sich jeden Tag lautstark gestritten, ich hab mich immer in meinen Kinderzimmer versteckt, Ohren zugehalten und geweint bis es still war. Die Eltern meines Stiefvaters hassten mich, haben mich mit Steinen beworfen, in die ecke gedrängt ,.., Meine Mutter litt damals an Bulimie und starken Depressionen und war stets am Arbeiten.

Dann mit ca 12j habe ich mitbekommen wie es meiner Schwester immer schlechter ging, wie sie nur noch neben mir lag, als ich sie besuchte, ihre Augen fielen ständig zu, sie sperrte sich oft in bad ein, ließ mich nicht zu ihr, wandte sich von mir ab, obwohl wir sonst wie ein Herz& eine Seele waren und ich sie so sehr gebraucht hätte. Habe bei ihr schwarze Löffel gefunden, Spritzen etc. gefunden und damit erkannt was los war. Mutter hatte daraufhin suizidversuche und kam ins bkh, ich wohnte dann eine zeit lang bei meiner Oma. Und wie siehts heute aus? meine schwester hat nach unzähligen Versuchen die Therapie geschafft, ich bin wirkich mächtig stolz auf sie!! Meiner Mutter geht es heute auch gut!

- und jetzt zu meinen Hauptproblem: Ich habe schon seit ca 3 Jahren immer wieder gemerkt, dass mit mir irgendwas nicht stimmt, hab mir immer gedacht ich sollte nachdem allen einen Psychologen aufsuchen, aber andererseits dachte ich dann ''es wird schon nichts sein, das is die Pubertät, is doch normal''. aber heute mit meinen 18 Jahren merke ich, dass ich starke psychische Probleme hab. Meine Ausbildung läuft bergab, ich erbringe nurnoch schlechte Leistungen, ich habe starke Konzentrationsstörungen und brauche deshalb länger z.b um etwas zu lernen, kein selbstwertgefühl und bin sehr verschlossen und ruhig. Ich habe jeden Tag sehr starke Zukunftsängste wegen denen ich dann auch meist 2 Stunden wach liege bis ich mich in den Schlaf weine. Ich grübel den ganzen Tag, fühle mich minderwertig und einfach als totaler Versager. Ich weine oft stundenlang ohne Grund, bekomm Atemnot und wenn ich irgendwas falsch mache oder sonstiges, habe ich sehr starke schuldgefühle. Es kommt auch öfter vor, dass ich so starke Zukunftsängste hab, dass ich mir selber sage, dass ich nicht mehr leben will, weil mich diese Angst zerfrisst. Habe oft Magenprobleme und leichtes untergewicht. Schiebe schon seit Monaten auf zum Psychologen zu gehen, aber ich hab einfach viel zu viel Angst davor, weiß nicht was ich machen soll. Wie habt ihr eure Angst überwunden? weiß nicht mehr weiter, hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Entschuldige mich für Rechtschreibfehler! lg leonie

Antworten
a*uWg23x3


Ersetz mal das Wort Psychologe durch "Psychologin", vielleicht ist die Angst bei einer Frau kleiner.

Dann ruf deine Krankenkasse an und frag, wie du an eine Liste der Psychologinnen kommst, die du aufsuchen kannst. Diese Liste heruntertelefonieren und nach einem Termin fragen. Es gibt Hilfe. Den ersten Schritt dazu muss man selbst tun.

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