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Meine imaginäre Freundin

ANpfelk~uche.ny007


Übrigens gibt es einen Film, der genau dieses Thema behandelt, hat viell. schon jemand gesehen.. . Der heißt "Precious" oder auf Deutsch: Das Leben ist kostbar. Dort geht es um ein junges Mädchen, welches es zu Hause sehr schwer hat und geschlagen wird. Sie flüchtet sich oft in in die Traumwelt, in der sie ein Star ist und von Menschen geliebt wird. Ich denke, so etwas kommt oft vor, wenn der Mensch mit seiner jetzigen Situation überfordert ist, um die PSyche zu schützen und nicht verrückt zu werden.

PNencxil


Da gibt's noch mehr Filme zu – Pan's Labyrinth zum Beispiel behandelt auch ein kleines Mädchen, dass sich aus seiner Kriegsrealität in eine Fantasiewelt flüchtet

L%y!thxee


Ich möchte an der Stelle einfach noch was loswerden:

Vor ein 3-4 Jahren (weiß nicht mehr genau wann) hab ich im Internet Kontakt zu dem Typen gesucht, der mich damals zum Sex zwingen wollte. Ich war der Meinung, wenn ich ihm Fragen stellen kann, würde ich aufhören, die Schuld bei mir selbst zu suchen. Doch genau das Gegenteil trat ein. Als ich ihn nämlich gefragt habe, was ihn dazu bewegt hat, mich so zu behandeln bzw. mir so etwas anzutun, meinte er, dass ich ihn durch mein Verhalten zu der Tat provoziert hätte. Darüber hinaus schrieb er Dinge wie "du warst doch nicht etwa noch Jungfrau?!" und "so schlimm kann es ja nicht gewesen sein. Schau mich an, ich bin spielsüchtig, das ist viel schlimmer!". Natürlich hat mir das in keiner Weise geholfen, meine Selbstzweifel und die damit verbundene Schuld, abzulegen...nein, es hat alles sogar noch schlimmer gemacht...

Auch habe ich mal versucht, die Sache aufzuarbeiten, in dem ich nochmal zu dem Ort gehe, wo es passiert ist. Bin dann da hin, ganz alleine. Schon auf dem Weg dorthin begann mein Herz wie wild zu schlagen und Panik stieg in mir auf. Als ich den Ort dann erreicht hatte, bin ich in Tränen ausgebrochen und auf dem Boden zusammengesunken...das war zuviel für mich.

Meinem Exfreund habe ich damals versucht zu erzählen, was an dem Tag vorgefallen ist. Doch er hatte kein Verständnis dafür. Meinte, nach 3 Jahren sollte die Sache doch vom Tisch sein und ich mache aus einer Mücke einen Elefanten. So habe ich den Mut verloren, offen über das zu reden was dort vorgefallen ist. Mein jetziger Freund weiß zwar, dass es passiert ist...er möchte allerdings auch garnicht genauer wissen, was vorgefallen ist. Ist das nun gut oder schlecht?

Genauso gebe ich mir auch an der Trennung/Scheidung meiner Eltern die Schuld...wenn doch nur ich damals meinen Mund gehalten hätte, dann wäre das alles nicht passiert. Doch damals war Sarah nicht da. Sie wurde von der Dominanz meines Exfreundes verdrängt...

F=unnyCDhri^sxsy


Lythee – jeder hat gute Seiten, positive und besondere. Ich hab das selbst mal bei mir gemacht, als es mir nicht gut ging. Das hilft wirklich!

Setz dich mal hin und mach eine Liste – und war NUR mit positiven Dingen und Momenten, welche dich am aktuellen Tag gefreut haben. Welche dir ein gutes Gefühl geschenkt haben.

Was magst du an dir? Das können ganz "banale" Dinge sein. Bist du vielleicht besonders hilfsbereit? Es ist schwierig über sich selbst etwas positives aufzuschreiben. Der Mensch neigt eher dazu, an sich selbst eher schlechte Dinge zu sehen und an anderen die Guten. Aber glaub mir, du hast ganz viele davon – du musst dich nur mal drauf einlassen. Dann schreibst du dir das auf – Stück für Stück. Dazu setzt du die Erlebnisse, welche dir ganz viel bedeuten.

Wenn es dir dann schlecht geht, lies das! Und schon wird dir das einen guten Moment geben, etwas, dass dich aufbaut.

Du kannst das dann auch mal von "Sarahs Blickwinkel" aus machen. Wie denkt SIE über dich?

Ldythxee


Gerade hat mich mein Freund angerufen. Sie sind auf dem Heimweg.

Hab ihm auch gesagt, dass ich noch nicht zu Abend gegessen habe und mich freuen würde, wenn wir nachher noch zusammen essen könnten, bevor er zu seinen Eltern aufbricht. Er hat sich über die Idee gefreut und aufgelegt.

10 Minuten später ruft er mich erneut an: Er wäre von den Jungs noch zum Essen eingeladen worden und ob ich nicht auch Lust hätte, mitzukommen. Im ersten Moment war ich ziemlich gekränkt, weil ich doch hoffte, mit ihm zusammen essen zu können. Ehrlichgesagt hab ich auch nicht sonderlich viel Lust mich mit den Jungs zu treffen und hab abgesagt. Allerdings nicht ohne IHM zu sagen, dass er ruhig essen gehen kann. Er meinte dann "ja wenn du nicht mitkommst, geh ich auch nicht hin", woraufhin ich ihm versicherte, dass ich damit kein Problem habe. Jetzt überlegt er es sich noch.

Natürlich wollte ich nicht, dass er wegen mir das Angebot ausschlägt...allerdings wäre ich schon ziemlich traurig, wenn wir heute nicht mehr zusammen essen könnten. Denn so würde er nur noch herkommen, ausladen, einladen und wieder abhauen. Hab ich richtig reagiert?

E?heumalilger Nutuzer (+#5039x56)


Du hättest ihm sagen sollen was DU möchtest und nicht in Rätsel sprechen. Wir Männer verstehen sowas doch nicht :-) und du kannst nicht unbedingt darauf hoffen das er deine Absage so versteht, wie du es eigentlich wolltest.

Eine möglichst klare Kommunikation finde ich extrem wichtig. Wenn ich a sage, meine ich auch a und meine Frau versteht das dann auch als a. Wenn sie b sagt, meint sie auch b und ich verstehe es als b. So sollte es sein finde ich

Aber wenn jemand c sagt, aber insgeheim a meint, muss er/sie sich halt hinterher nicht wundern wenn der andere es falsch versteht.

Also redet doch einfach miteinander, das räumt viele Probleme aus dem Weg.

L9ythHexe


Ich wollte eigentlich garnicht in Rätseln sprechen...ich wollte eigentlich nur, dass er eben NICHT WEGEN MIR etwas macht, was er eigentlich nicht will.

Wenn ich ihm doch gesagt hätte, dass ich gerne mit ihm zusammen essen möchte, dann hätte er entweder den Jungs sofort abgesagt (und mir eventuell später in den Ohren gelegen, dass er doch gerne mit ihnen essen gegangen wäre) oder aber er hätte trotzdem zugesagt und mir später von seinem schlechten Gewissen vorgejammert, welches ihm den Spaß am Essen verdorben hätte (weil er eben wusste, dass ich traurig bin).

Beide Möglichkeiten hab ich so schon erlebt

FGunnDyCh3risxsy


gelberstern hat recht – es ist wichtig zu sagen WAS man möchte. Nur so können Missverständnisse von Anfang an vermieden werden! Was ist schon dabei, wenn du sagst: "Ich habe mich so auf das gemeinsame Essen mit dir gefreut!"

Du musst unbedingt lernen, auch mal deine Wünsche zu äussern. Es ist zwar wichtig, auch mal zu verzichten und jemanden entgegen zu kommen. Aber sich immer total hinten an stellen – das bringt es auch nicht.

Lpyth7ee


Er war jetzt doch noch zum Essen hier...damit hätt ich fast nicht mehr gerechnet und ich war richtig happy, was ich ihm auch gesagt hab :)

Jetzt ist er grad wieder losgefahren zu seinen Eltern. Er ist ziemlich müde und kaputt vom Skifahren, hoffentlich passiert ihm nichts.

Gerade gehts mir relativ gut muss ich sagen. Besonders schlimm wirds dann, wenn ich ins Bett gehe und alles still ist...ich ihn nicht neben mir atmen höre. Dann wird mir so richtig bewusst, dass ich jetzt alleine bin. Das Aufwachen morgen früh ist dann auch nochmal ziemlich schlimm.

h}c olh|cs4rxa


Mein Kommentar bezog sich auf den Beitrag von gelberstern und sollte NUR als Randinformation dienen (falls es ihn interessieren sollte). Das DU nicht an so etwas glaubst, ist dein gutes Recht.

Und ich meinte es ernst. Dort, im richtigen Unterforum kannst Du ernsthaft darüber diskutieren.

Das heißt ja nicht, das Du Deinen Faden bei Med aufgeben mußt.

LSyth;exe


Hatte heute das psychologische Beratungsgespräch über das Studentenwerk. Die Frau war mir unheimlich sympathisch und sie hat sich auch richtig viel Zeit für mich genommen. Es hat richtig gut, mir einfach mal wieder alles von der Seele zu reden.

Habe auch gleich einen Folgetermin für nächste Woche bekommen und sie unterstützt mich bei meiner Suche nach einem Therapieplatz.

Sie meinte auch, es wäre auf jeden Fall richtig gewesen, mich an das Angebot des Studentenwerks zu wenden, da ich meine Probleme nicht alleine bewältigen kann. Ich bin froh, den Termin wahrgenommen zu haben und fühle mich sogar etwas erleichtert

LZewixan


Viel Glueck! :)*

L?yt0hxee


Mein Freund hat gestern ein Wohnangebot vom Studentenwerk bekommen, das er höchstwahrscheinlich auch annehmen wird. Somit stirbt nun auch meine letzte Hoffnung, auf eine weitere gemeinsame Wohnung endgültig... :°(

Jetzt muss ich unbedingt eine Wohnung für mich finden, denn sonst weiß ich nämlich nicht wo ich hin soll. Ein Appartement im Studentenwohnheim bekomm ich nur im Zuge eines Härtefallantrags.

Ich fühl mich gerade, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen... :°(

Was, wenn ich keine Wohnung finde? Wie soll ich bloß alleine zurecht kommen??

Ltythxee


Hallo Leute...

es sind einige Wochen vergangen und es hat sich was getan.

Durch die psychologischen Beratungsgespräch beim Studentenwerk hab ich einerseits einen Therapieplatz vermittelt bekommen (zum ersten mal eine analytische Therapie und keine Gesprächstherapie mehr) und zum anderen hab ich die nötigen Unterlagen für einen Härtefallantrag bei den Studentenwohnheimen erhalten. In dem Schreiben der Psychologin steht drin, dass ich unter einer "spezifischen Angstsymptomatik" leide und ein Einzelapartment benötige.

Gestern habe ich nun ein Wohnangebot erhalten. Bin nachmittags auch gleich hin und hab mir das Gebäude und das Zimmer angesehen. Von außen sah alles super aus, doch als ich das Gebäude betrat, traf mich fast der Schlag...die Wände waren von oben bis unten beschmiert und bemalt, es roch irgendwie sehr unangenehm, auf dem Boden sah man Spuren von irgendwelchen Flüssigkeiten, Bierflaschen standen in jeder Ecke, Zigarettenkippen lagen auf den Böden, die Gänge waren sehr dunkel und eng, teilweise waren sogar große Löcher in den Wänden.

Ja...natürlich handelt es sich hier um ein Studentenwohnheim, ist mir klar. Hab auch schon von vielen Seiten gehört, dass das "normal" sei. Doch mir machte die Umgebung Angst...die Atmosphäre war mehr als bedrückend und ich hatte fast Panik.

Die Haustüren sind nur dünne Holztüren mit einfachem Schloss. Hier und dort sieht man deutliche Kratzspuren an den Schlössern und Türen. Mir wurde gesagt, das kommt davon, wenn Betrunkene nach Hause kommen.....schön und gut, aber es macht auf mich keinen sicheren Eindruck.

Ich weiß nicht was ich machen soll...Übertreibe ich?

Mag schon sein, aber wenn ich mir vorstelle, ich muss dadrin leben, wird mir schlecht. Hab einfach ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache. Ich würde dort doch kein Auge zu machen vor Angst und Panik.

Was soll ich machen? Soll ich das so sagen und um ein anderes Wohnangebot bitten? Oder soll ich trotz meiner Bedenken dort einziehen? Bin ich überhaupt in der Position, groß Anforderungen zu stellen?

Darüber hinaus hab ich gestern Abend von meiner Schwester erfahren, dass es meiner Oma sehr schlecht geht. Meine Oma wünscht sich, mich, meinen Vater und meine Schwester noch ein "letztes Mal" zusammen zu sehen. Jetzt möchte mein Vater am Donnerstag zu ihr fahren und ich soll mich bis Dienstag entscheiden, ob ich mitfahre oder nicht. Was soll ich tun? Warum gerade jetzt?

Am liebsten würde ich ablehnen, weil ich meinen Vater nicht sehen möchte...immerhin haben wir uns fast 5 Jahre nicht mehr gesehen geschweigedenn "guten" Kontakt zueinander gehabt. Doch auf der anderen Seite möchte ich meiner Oma den letzten Wunsch nicht abschlagen. Ich sitz in der Falle

Ich kann nicht mehr...ich weiß nicht mehr weiter... :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°(

Lvytxhee


Mein Freund fährt heute wohl wieder übers Wochenende zu seinen Verwandten und lässt mich in dieser blöden Situation alleine.

Auch für nächste Woche hat er schon geplant von Do-So nach Österreich zum Gleitschirmfliegen zu fahren. Ausgerechnet jetzt, wo einerseits diese Wohnungssache noch nicht geklärt ist und andererseits jetzt auch noch die Sache mit meiner Oma.

Ich fühl mich so unendlich einsam und hilflos...uns Sarah ist irgendwie auch nicht da :°( :°( :°(

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