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Wie gestalte ich Umgang mit manipulativen Kollegen

LMillNith&Han hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, ich habe mich hier angemeldet, da ich ein Problem mit einer Kollegin habe. Wir arbeiten zwar in einer Bürogemeinschaft, aber nicht im gleichen Team, trotzdem gestaltet sich das Zusammenleben im Büro mit ihr äußerst schwierig. Meine Erfahrungen mit ihr sehen wie folgt aus:

- Sie macht etwas für einen, auch ohne dass man sie fragt. Wenn man dann nicht die Dinge erledigt, die ihrer Meinung nach sofort erledigt werden müssen (Kaffeemaschine entkalken) und zwar an dem Tag, den sie meint, dann fängt sie an einen sofort daran zu "erinnern". Bis man es eben gemacht hat. Sie stellt es dann so dar, als würde man sich nicht fair gegenüber der Gemeinschaft verhalten.

- Sie erzählt Dinge, die so nicht stimmen und die auf den ersten Blick auch nicht auffallen, dass sie nicht stimmen. Z.B. behauptete sie, dass mein von mir benutzter Raumduft diversen Personen sehr stinken würde. Auf Nachfrage konnte mir keiner bestätigen, dass sie diesen besonders schlimm empfanden. Diese Kollegin selbst konnte diesen Duft nicht leiden und wir hatten uns aber im Vorfeld geeinigt, dass ich einfach ein paar Stäbchen entferne, so dass er nur wenig riecht.

- Wenn ihr irgend etwas gerade nicht passt, erzählt sie hinter meinem Rücken schlecht über mich. Wenn ich kurz darauf dazustoße, dann erwähnt sie ihren Unmut mit keinem Wort. So geschehen auf einer Messe, auf der wir einen gemeinsamen Stand besetzt haben. Sie hatte sich bei 2 Kollegen darüber beschwert, dass ich ihrer Meinung nach nicht pünktlich genug gekommen bin und dass ich in den letzten zwei Wochen Flyer auf dem Tisch in meinem Büro liegen gelassen habe. Beides Dinge, die sie nun wirklich nichts angehen. Außerdem hatte sie an einem anderen Punkt behauptet, ich würde Klopapier klauen. Natürlich spricht sie mich nicht direkt an. Sie erzählt übrigens auch über andere schlecht, so unterstellte sie einem anderen meiner Kollegen beim zweiten Zusammentreffen, dass er trinke. Auch das hat sie diesem Kollegen gegenüber nicht direkt angesprochen.

- Eine andere Sache war, dass als sie nicht im Büro gewesen ist, und die Heizung ausgefallen ist. Ich mit der Vermieterin telefoniert habe ohne ihr Bescheid zu geben. Ich wollte sie auf ihrem Außentermin nicht stören und mich selbst darum kümmern. Am Tag zuvor war bei mir plötzlich der Strom weg, so dass ich zu den Handwerkern im gegenüberliegenden Büro gegangen bin, um sie darauf anzusprechen. Daraufhin hat sie meinen Chef angerufen und gemeint, ich würde eigenmächtig Elektriker und Handwerker beauftragen. Als ich sie daraufhin ansprach, gerieten wir in einen unglaublichen Streit, mit Anschreien und Türenschlagen. Sie verweigerte daraufhin das Gespräch mit mir. Als ich ihr eine E-Mail zusandte, in der ich versuchte die Wogen zu glätten, antwortete sie mir in einem Ton (E-Mail), den ich nur als herablassend bezeichnen könnte und der mich als ein kleines dummes Mädchen deklassiert. Ferner stellte sie einige Geschehnisse in ein völlig falsches Licht. Ich hatte von meinen Chefs die Aufgabe bekommen, dass ich noch zwei Schlüssel nachmachen lassen sollte. Leider habe ich die Schlüssel "einfach so" nachmachen lassen und der Schlüsseldienst hat auch nicht einen Schlüsselcode nachgefragt, so dass sie mir vor meinem Chefs vorgeworfen hat, dass ich eigenmächtig Schlüssel nachmachen lasse.

- Sie setzt mich häufig unter Druck, z.B. folgendermaßen: Ihr ist es nicht genehm, wenn "unsere" Schulungsteilnehmer "frei herumlaufen" können, beispielsweise, wenn der Dozent unten im Hof eine Zigarette rauchen geht. Wenn ich argumentiere, was denn dann passieren solle, kommt ihr Argument, das wäre in ihrem Arbeitsleben schon mal passiert und dann schlägt ihr Ton um und sie sagt: "Wenn Ihr Schlösser in den Türen wollt, dann müsst Ihr die auch bezahlen." Oder letzten mokierte sie, dass ihr Chef nicht damit einverstanden sei, dass der Dozent nach unten geht zum Rauchen. Auf meinen Einwand hin, dass dieser dann ja noch mal mit meinen Chefs besprechen könne, wollte sie gleich "Ihrem Chef" mitteilen, dass ich nicht kooperativ arbeiten würde und überhaupt würde ich mich einmischen, obwohl sie von meinen Chefs eine Antwort erwartet hätte, usw. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich mich aus weiteren solcher Absprachen raushalte, glaube aber, dass das genau das war, was sie wollte, da ich das Gefühl habe, dass sie mich isolieren möchte.

Ich fühle mich dann immer gleich so unter Druck gesetzt und kann nicht ruhig darauf reagieren. Ich glaube, dass das bei ihr System hat, sowohl das unter Druck setzen als auch das "Herunterputzen" als auch die schlechte Nachrede hinter meinem Rücken.

Leider ist es so, dass ich für einige Sachen keine Beweise habe, außer dem Wort meiner Kollegen. Ich bin mir auch nicht sicher, in wie weit sie meinen Ruf anderen, z.B. ihrem Chef, gegenüber bereits verunglimpft hat. Fakt ist, ich fühle mich ihr gegenüber unsicher und weiß nicht so recht, wie ich das Ganze ansprechen soll. Fakt ist aber auch, dass ich es darauf nicht bewenden lassen kann, ich also mich überwinden muss, um aus dieser Situation herauszukommen.

Wer hat denn schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir sagen, wie ich in einer erneuten Stresssituation (und die wird kommen) die Ruhe bewahre und wie ich ihr angemessen entgegentrete?

Über konstruktive Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße

LillithHan :-)

Antworten
MbsEinsxam


kannst Du noch mehr Hintergrundinfos geben? Ich habe den Eindruck, dass Deine Kollegin sich als "ranghöher" betrachtet und Du Dich in ihrer Wahrnehmung "unangemessen" verhälst. Könnte das sein? Ist sie viel älter? Ist ihr Chef "höher" als Dein Chef? Ist sie länger dort als Du oder sowas?

LIillit0hHxan


Hallo MsEinsam, meine Kollegin gehört zu einer anderen Tochterfirma des gleichen Konzerns, sie ist dort die Geschäftsstellenleiterin (ich Vertriebsinnendienst) und hat aber mir gegenüber keinerlei Weisungsbefugnis. Sie ist schon länger im Konzern und war auch das Jahr vor meinem dazustoßen für die Geschäftsstelle allein verantwortlich. Sie ist ca. 20 Jahre älter und möchte gerne immer alles kontrollieren. Ihr Chef ist höher als mein direkter Chef, aber ich habe auch noch einen weiteren höheren Chef, den ich einbinden könnte, dieser hat das sogar bereits zugesagt. Allerdings glaube ich, dass dadurch das Problem nicht wirklich gelöst wird und meine Position nicht nachhaltig "gesichert" ist. :-|

s&chräjgekanxte31


Hallo Lilith, da ist wirklich eine unangenehme Sache.

Ob es dir hilft:

Ich hatte eine ähnliche Sache, dort war es meine direkte Vorgesetzte.

Letztendlich fühlte sich sich von mir "bedroht", ich habe einen nicht leicht zu biegenden Charakter und sie war neidisch, ich habe meinen Job auch sehr gut gemacht usw.

Die hat mich einerseits vor den Kunden schlecht gemacht (diese haben es mir zum glück erzählt) und andererseits meinte Sie, die Kunden würden wegen mir nicht mehr kommen usw, also ziemlich fies die Geschichte.

Der Neid kann sich auf auf das Aussehen oder die Figur beziehen. Oder halt auf alles mögliche welches sie sich wünscht und meint, du hast es.

Vielleicht ist es bei dir ähnlich?

Ok, nun die Frage was man machen kann.

Entweder bewusst defensiver, sein, mehr Unterordnen.

Ich habe den Job dann gewechselt, war in dem Moment für mich das einfachste.

Ich weiß, das ist ein blöder Ratschlag :-(

Ich habe diese vorgesetzte vor kurzem nach 2 Jahren das erste Mal wieder getroffen, zufällig, da war sie immer noch so feindseelig mir gegenüber.

Konstruktiv wäre es vielleicht, alle beteiligten zusammen zu setzen und sie dann damit konfrontieren.

Mehr fällt mir gerade nicht ein, entschuldige.

Wünsche dir viel Kraft, und verliere den Humor nicht.

M5s`Einsaxm


Klingt schon ein bisschen danach, dass die Kollegin sich als deutlich ranghöher betrachtet, es aber anscheinend nicht ist. Stelle ich mir schwer vor, da alleine weiter zu kommen. Könntest Du ein klärendes Gespräch zu viert (Du, Dein Chef, sie und ihr Chef) in Betracht ziehen? Bei mir hat das mal geholfen. Hatte zuerst mit meinen Chef gesprochen und der hat dann zum Vierertreffen eingeladen.

r2edpjep_per2(84


guten morgen...

also, ich habe ein ähnliches problem mit einer kollegin. diese ist in meinem team und zu allem überfluss hat sie sich die freundschaft unserer direkten vorgesetzten erschlichen und sie unternehmen nun auch viel privat. sie ist noch jünger und benimmt sich ab und an wie ein kleiner diktator und pflaumt andere an.

sie ist mir in etwa gleichgestellt, bekommt aber leider in vielen dingen den vorzug. wir hatten schon ähnliche diskussionen wie du, liebe TE...

ich handhabe es mittlerweile seit ca einem jahr so, dass ich erstens suuuper freundlich ihr gegenüber bin, also sie nicht nur immer sehr freundlich behandle, sondern auch dauernd nach ihrer ansicht und meinung frage, auch wenn das nicht meinem naturell entspricht. "meinst DU nicht auch, dass es besser ist....?" so kann ich ihr auch oft genug meine sicht der dinge unterjubeln. ich bin wirklich nur noch äußerst professionell ihr gegenüber und seitdem geht es.

trotzdem ist das kein zustand.... wie topfschlagen im minenfeld.

ich schaue mich auch nach was anderem um, das a****kriechen verbiegt mich einfach zu sehr und macht mich unzufrieden, auch wenn der umgangston auf der arbeit nicht mehr so vergiftet ist.

ich weiss nicht inwiefern du deine kollegin so, auf die sanfte art und weise "manipulieren" kannst... aber diese passive und freundliche art und weise hat mir schon oft weitergeholfen.

KVleCixo


LilithHan

- Sie macht etwas für einen, auch ohne dass man sie fragt. Wenn man dann nicht die Dinge erledigt, die ihrer Meinung nach sofort erledigt werden müssen (Kaffeemaschine entkalken) und zwar an dem Tag, den sie meint, dann fängt sie an einen sofort daran zu "erinnern". Bis man es eben gemacht hat. Sie stellt es dann so dar, als würde man sich nicht fair gegenüber der Gemeinschaft verhalten.

Bei uns sind solche Sachen geregelt, wer was wann macht. Wenn es bei Euch keinen Arbeitsprozess dafür gibt, würde ich es ansprechen und schauen, dass dies geregelt wird.

- Sie erzählt Dinge, die so nicht stimmen und die auf den ersten Blick auch nicht auffallen, dass sie nicht stimmen. Z.B. behauptete sie, dass mein von mir benutzter Raumduft diversen Personen sehr stinken würde. Auf Nachfrage konnte mir keiner bestätigen, dass sie diesen besonders schlimm empfanden. Diese Kollegin selbst konnte diesen Duft nicht leiden und wir hatten uns aber im Vorfeld geeinigt, dass ich einfach ein paar Stäbchen entferne, so dass er nur wenig riecht.

Düfte sind aus meiner Erfahrung problematisch, da hier alle unterschiedliche Empfindungen haben. Ich nehme immer einen neutralen Raumspray.

- Wenn ihr irgend etwas gerade nicht passt, erzählt sie hinter meinem Rücken schlecht über mich. Wenn ich kurz darauf dazustoße, dann erwähnt sie ihren Unmut mit keinem Wort. So geschehen auf einer Messe, auf der wir einen gemeinsamen Stand besetzt haben. Sie hatte sich bei 2 Kollegen darüber beschwert, dass ich ihrer Meinung nach nicht pünktlich genug gekommen bin und dass ich in den letzten zwei Wochen Flyer auf dem Tisch in meinem Büro liegen gelassen habe. Beides Dinge, die sie nun wirklich nichts angehen. Außerdem hatte sie an einem anderen Punkt behauptet, ich würde Klopapier klauen. Natürlich spricht sie mich nicht direkt an. Sie erzählt übrigens auch über andere schlecht, so unterstellte sie einem anderen meiner Kollegen beim zweiten Zusammentreffen, dass er trinke. Auch das hat sie diesem Kollegen gegenüber nicht direkt angesprochen.

Hast Du sie darauf angesprochen? Wenn jemand behauptet, ich würde stehlen, dann ist das Rufschädigung und das würde ich auf keinen Fall so stehen lassen. Genauso wenn jemand erzählt, dass der andere trinkt – auch das würde ich ansprechen.

- Eine andere Sache war, dass als sie nicht im Büro gewesen ist, und die Heizung ausgefallen ist. Ich mit der Vermieterin telefoniert habe ohne ihr Bescheid zu geben. Ich wollte sie auf ihrem Außentermin nicht stören und mich selbst darum kümmern. Am Tag zuvor war bei mir plötzlich der Strom weg, so dass ich zu den Handwerkern im gegenüberliegenden Büro gegangen bin, um sie darauf anzusprechen. Daraufhin hat sie meinen Chef angerufen und gemeint, ich würde eigenmächtig Elektriker und Handwerker beauftragen. Als ich sie daraufhin ansprach, gerieten wir in einen unglaublichen Streit, mit Anschreien und Türenschlagen. Sie verweigerte daraufhin das Gespräch mit mir. Als ich ihr eine E-Mail zusandte, in der ich versuchte die Wogen zu glätten, antwortete sie mir in einem Ton (E-Mail), den ich nur als herablassend bezeichnen könnte und der mich als ein kleines dummes Mädchen deklassiert. Ferner stellte sie einige Geschehnisse in ein völlig falsches Licht. Ich hatte von meinen Chefs die Aufgabe bekommen, dass ich noch zwei Schlüssel nachmachen lassen sollte. Leider habe ich die Schlüssel "einfach so" nachmachen lassen und der Schlüsseldienst hat auch nicht einen Schlüsselcode nachgefragt, so dass sie mir vor meinem Chefs vorgeworfen hat, dass ich eigenmächtig Schlüssel nachmachen lasse.

Gut, also die Email hätte ich mit cc meinem Chef beantwortet.

Das mit den Schlüsseln verstehe ich nicht. Der Chef muss doch klar gestellt haben, dass Du den Auftrag von ihm hattest. Auch hier sehe ich Prozessprobleme. Es muss klar sein, wer was darf und wer informiert werden sollte.

- Sie setzt mich häufig unter Druck, z.B. folgendermaßen: Ihr ist es nicht genehm, wenn "unsere" Schulungsteilnehmer "frei herumlaufen" können, beispielsweise, wenn der Dozent unten im Hof eine Zigarette rauchen geht. Wenn ich argumentiere, was denn dann passieren solle, kommt ihr Argument, das wäre in ihrem Arbeitsleben schon mal passiert und dann schlägt ihr Ton um und sie sagt: "Wenn Ihr Schlösser in den Türen wollt, dann müsst Ihr die auch bezahlen." Oder letzten mokierte sie, dass ihr Chef nicht damit einverstanden sei, dass der Dozent nach unten geht zum Rauchen. Auf meinen Einwand hin, dass dieser dann ja noch mal mit meinen Chefs besprechen könne, wollte sie gleich "Ihrem Chef" mitteilen, dass ich nicht kooperativ arbeiten würde und überhaupt würde ich mich einmischen, obwohl sie von meinen Chefs eine Antwort erwartet hätte, usw. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich mich aus weiteren solcher Absprachen raushalte, glaube aber, dass das genau das war, was sie wollte, da ich das Gefühl habe, dass sie mich isolieren möchte.

Das ist doch offensichtlich eine Sache, die ihren und Deinen Chef betrifft. In solchen Situationen sage ich immer, dass ich es aufnehme und es gerne weitergebe, da ich darüber nicht entscheiden kann.

Ich fühle mich dann immer gleich so unter Druck gesetzt und kann nicht ruhig darauf reagieren. Ich glaube, dass das bei ihr System hat, sowohl das unter Druck setzen als auch das "Herunterputzen" als auch die schlechte Nachrede hinter meinem Rücken.

Das kenne ich gut. Auch ich musste mal lernen ruhig zu bleiben und es gibt immer wieder Situationen, in der ich zuerst einmal meine Wut bändigen muss. Es hat aber nichts mit meinem Gegenüber zu tun. Wut ist hinderlich darin professionell, sprich sachlich zu bleiben, vor allem, wenn das Gegenüber persönlich ist/wird.

Unter Druck kann mich ja kein anderer setzen, sondern ich selbst. Wenn ich also sachlich bleibe, die Fakten herausnehme und darauf eingehe, dann zeigt sich ein anderer Gesprächsverlauf. Herunterputzen – in welcher Form. Eine persönliche Abwertung geht gar nicht und das würde ich auch so sagen, also auch hier deeskalierend reagieren. Wenn es nicht geht, dann auf die nächste Stufe schalten. Was aus meiner Sicht gar nicht geht ist Türenknallen und sich anschreien und das habt ihr beide gemacht.

Leider ist es so, dass ich für einige Sachen keine Beweise habe, außer dem Wort meiner Kollegen. Ich bin mir auch nicht sicher, in wie weit sie meinen Ruf anderen, z.B. ihrem Chef, gegenüber bereits verunglimpft hat. Fakt ist, ich fühle mich ihr gegenüber unsicher und weiß nicht so recht, wie ich das Ganze ansprechen soll. Fakt ist aber auch, dass ich es darauf nicht bewenden lassen kann, ich also mich überwinden muss, um aus dieser Situation herauszukommen.

Meiner Erfahrung nach und auch nach dem, was Du schreibst, hat das nichts mit Dir oder Deinen Kollegen zu tun, sondern mit der Kollegin selbst. In der Regel sind es sehr unsichere Personen, die sich so verhalten. An Deinem Verhalten hingegen kannst Du etwas ändern, also an Deiner Unsicherheit.

Hallo MsEinsam, meine Kollegin gehört zu einer anderen Tochterfirma des gleichen Konzerns, sie ist dort die Geschäftsstellenleiterin (ich Vertriebsinnendienst) und hat aber mir gegenüber keinerlei Weisungsbefugnis.

Eben und bei so etwas ist es ganz einfach höflich und freundlich ihre Anfragen/Informationen aufzunehmen und zu sagen, dass ich sie meinem Weisungsbefugten gerne weitergebe. Das zeigt unter anderem auch, dass Du Dich professionell und kompetent verhälst. Mir versuchen auch immer wieder andere Weisungen zu geben. Was wichtig für mich in solchen Situationen ist, ist sie wie jeden Kunden und die nächste Abteilung ist mein erster Kunden, so zu behandeln. Also zuzuhören, das Probelm erfassen und es professionell behandeln.

Vielleicht liest Du Dir diesen Faden durch:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/625453/]]

wqohmlfor@mulierxt


Sie erzählt übrigens auch über andere schlecht, so unterstellte sie einem anderen meiner Kollegen beim zweiten Zusammentreffen, dass er trinke.

Ich vermute, dass sie mit diesem Verhalten auch anderen schon sehr unangenehm aufgefallen ist. Das so etwas auf Dauer funktioniert, kann ich mir kaum vorstellen.

Auch ich habe eine Arbeitskollegin, die ich als sehr bestimmend, berechnend und auch hinterhältig erlebe. Sie war lange ein Liebling vom Chef, hat sich aber inzwischen stark isoliert. Immer mehr Leute haben die Nase voll von ihr, und sie kapiert offenbar nicht, dass sie sich (inzwischen) vor allem selbst schadet.

Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, dieser Kollegin deutlich – nicht zu diplomatisch – zu sagen, welches konkrete Verhalten ich als Einmischung in meine Arbeit empfinde. Dabei in der Sache immer gut begründet, so dass sie nicht ausweichen konnte.

Leuten, die "hintenrum" sind, begegne ich am Liebsten mit guten Argumenten und offener Kritik.

L*illiAtkhHan


Hallo zusammen, wow! Vielen Dank für die vielen guten Ratschläge und Rückmeldungen. Die besagte Kollegin hat tatsächlich bereits einen gewissen Ruf im Unternehmen, ferner hat sie wohl auch ein Problem mit anderen Frauen; aber das wollte ich nicht sofort posten, denn ich wollte Eure Einschätzung dazu hören, tja, dann wären wir wohl auch wieder beim Thema Manipulation. ;-)

Was ich für mich auf jeden Fall dabei mitnehmen kann ist, dass ich alle ihre Anfragen einfach bestimmt an meine Chefs weiterleite. Sollte dann Gesprächsbedarf entstehen, bin ich aus der Schusslinie. Ferner werde ich sie so betrachten, dass sie "eine andere Abteilung" ist, das könnte helfen. (Sofern sie mir dann nicht vorhält, ich würde mich ja um gar nichts kümmern. ??? ) Ich denke ein Gespräch mit den Chefs wird vonnöten sein, wenn ich so nicht weiterkomme, mein direkter Chef weiß auch von der ganzen Geschichte, wir sind aber so verblieben, dass wir noch nicht die nächsthöhere Ebene einschalten, denn dann wird es wohl auf jeden Fall unangenehmer für mich. Ich bin nämlich die einziger von meiner Firma in dieser Geschäftsstelle.

Mir fällt gerade ein, vielleicht hilft es auch, wenn mein direkter Vorgesetzter öfter mal in meiner Geschäftsstelle arbeitet, dann hat sie ja gleich "den richtigen" am Wickel. Sollte sie diese Chance nicht nutzen, gehe ich zum Chef darüber. Auch das ist mit meinem direkten Vorgesetzten schon angesprochen.

An Kleio die Frage: Wie schaffst Du es, Deine Wut in solchen Situationen zu bändigen. Denn ich glaube, das ist der Casus Knaxus (schreibt man das so)? Wenn ich einfach ruhig bleibe, dann hat sie ja nichts, wo sie mich ärgern kann und ich fühle mich auch nicht unter Druck gesetzt. Die Theorie weiß ich, nur in der Praxis hapert es noch etwas. Und mir ist natürlich auch bewusst, dass ich mit daran schuld bin. Deswegen WILL ich das auch ändern. Ist nur manchmal echt schwer. %-|

L:illiDthQHan


...dann wären wir wieder beim Thema Manipulation gewesen.

Gruß

LillithHan

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