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18-jährige Tochter kann nachts nicht alleine sein

NGico_Rkobixn


Wer frei von Ängsten ist, der werfe den ersten Stein :-) !

Wwategrlxi2


Ich fänds im Erdgeschoss auch gruselig.

Vielleicht wäre es eine Idee, Vorhänge an das Fenster zu machen, also richtig schwere/dicke oder Jalousien. Dann sieht man nicht, wenn draußen jemand langläuft und es kann auch keiner reinglotzen. Mich würde vor allem das Gefühl stören, beobachtet zu werden, dass quasi jeder Passant in mein Zimmer gucken kann oder ganz schlimm auch, wenn ich z.B. ausm Fenster gucke und dann laufen Nachbarn vorbei, dass ich die dann evtl. grüßen muss, obwohl ich grade "zu hause" bin und eigentlich mal nicht andere Menschen treffen/mit denen Kommunizieren mag.

Mir kommen Erdgeschosswohnungen immer irgendwie zu "öffentlich" vor. ;-) Aber man kann sich ja abschotten.

Oder, wenn sie eh alleine ist, könnte sie ja evtl. auch in einem anderen Zimmer schlafen, wo es ruhiger vorm Fenster ist oder wo es kein Fenster gibt. Z.B. im Wohnzimmer auf der Couch oder so.

Ich hatte auch manchmal "Angst" in meiner Wohnung ganz alleine im assigen Viertel, obwohl das im 5ten Stock war. Aber mein schwerer Kerzenständer neben dem Bett hat mich beruhigt. Also vielleicht sollte deiner Tochter sich "bewaffnen" und einen Baseballschläger nebens Bett stellen oder so. ;-D

SKhojxo


Wer frei von Ängsten ist, der werfe den ersten Stein :-) !

Ich beispielsweise bin erst so halbwegs angstfrei, seit – öh. Drei Jahren? Einbrecher schrecken mich nicht, aber Werwölfe, Monster, die aus Spiegeln kriechen, und all das fiese Gekröse unter dem Bett, das hat mich ewig lange fertiggemacht, auch weit ins Erwachsenenalter hinein. Ich werfe also keinesfalls Steine. Ich sage nur: Muss man aushalten lernen oder sich selbst Strategien dafür überlegen, und ja, das ist hart, und ja, da schläft man halt mal erst gegen drei ein. So what? Wenn die Tochter grundsätzlich sagen würde, klar willst du auch mal weg, ich organisier mir was oder halte es aus, dann wäre ja alles prima. Klingt aber, als ob Mutter und Tochter beide finden, dass die Tochter diesen Ängsten ganz und gar ausgeliefert und die Mutter für die Besänftigung der Ängste verantwortlich ist. Ich würde das so nicht mitmachen. Behaupte ich mal einfach, ohne in der Situation zu sein. ;-)

NUicFo_Robxin


Ich beispielsweise bin erst so halbwegs angstfrei, seit – öh. Drei Jahren? Einbrecher schrecken mich nicht, aber Werwölfe, Monster, die aus Spiegeln kriechen, und all das fiese Gekröse unter dem Bett, das hat mich ewig lange fertiggemacht, auch weit ins Erwachsenenalter hinein. Ich werfe also keinesfalls Steine. Ich sage nur: Muss man aushalten lernen oder sich selbst Strategien dafür überlegen, und ja, das ist hart, und ja, da schläft man halt mal erst gegen drei ein. So what? Wenn die Tochter grundsätzlich sagen würde, klar willst du auch mal weg, ich organisier mir was oder halte es aus, dann wäre ja alles prima. Klingt aber, als ob Mutter und Tochter beide finden, dass die Tochter diesen Ängsten ganz und gar ausgeliefert und die Mutter für die Besänftigung der Ängste verantwortlich ist. Ich würde das so nicht mitmachen. Behaupte ich mal einfach, ohne in der Situation zu sein. ;-)

Ja, ich steck ja auch nicht drin ;-D !

Wo ich dir Recht geben mag: Es stimmt. Wenn man es wirklich wöllte, könnte man sich was organisieren, sodass man nicht alleine sein muss.

Aber ich persönlich – die sowohl bis 16, 17 Angst vor Werwölfen als auch vor Einbrechern hatte - behaupte jetzt einfach mal, dass bei der "realen" Gefahr die Wohungslage in jedem Fall einen Unterschied macht ;-D !

LG *:)

Sthoxjo


Das glaube ich ja auch. Nur würde ich trotzdem darauf bestehen, dass Töchterchen sich dann eben was ausdenkt und ich nicht komplett von ihrer werten Planung abhängig bin. ;-)

S_hojxo


(hoffe ich jedenfalls sehr, und wenn ich es täte, würde ich darauf bauen, von meinen Leuten ordentlich Arschtritte zu bekommen, damit ich mit dem Unsinn aufhöre)

N%ico_JRobin


Das glaube ich ja auch. Nur würde ich trotzdem darauf bestehen, dass Töchterchen sich dann eben was ausdenkt und ich nicht komplett von ihrer werten Planung abhängig bin. ;-)

Ja... da ist schon was dran. Man müsste da eigentlich Kompromisse finden.

(hoffe ich jedenfalls sehr, und wenn ich es täte, würde ich darauf bauen, von meinen Leuten ordentlich Arschtritte zu bekommen, damit ich mit dem Unsinn aufhöre)

;-D

SpadToBfexA]lonxe


shojo

Also selbst die Schuld, höhö! Guckst/liest du Scheiß, denkst du Scheiß.

ich guck schon aus prinzip keine nachrichten ]:D aber manchen scheiß bekomm ich dennoch mit %-|

tatsächlich hatte ich früher weniger angst. seit ich kinder hab – und mein leben sozusagen wichtiger ist – habe ich mehr %-| ängste und passe besser auf meinen a... auf :)z

waterli

mein schwerer Kerzenständer neben dem Bett hat mich beruhigt

:)^

ich glaub ich hol auch mal meinen kerzenständer ausm keller :)z echtjetzt! 8-)

lg,

M!aeq8x2


Ich würde das so nicht mitmachen. Behaupte ich mal einfach, ohne in der Situation zu sein.

Wir sind in der Situation. ;-) Unsere Jüngste ist 16 1/2 und mag auch nicht alleine zu Hause bleiben, wenn es dunkel ist. Wir wohnen in einem freistehenden Einfamilienhaus, und bis vor 1 1/2 Jahren gab es die Notwendigkeit, alleine zu bleiben gar nicht, denn da wohnten großer Sohn und große Tochter noch hier. Als die ausgezogen waren, fühlten wir uns fast wieder so, als hätten wir ein (15-jähriges) Kleinkind hier. %-|

Inzwischen können wir abends weggehen, aber schlafen kann sie dann nicht. Sie macht überall das Licht an und in ihrem Zimmer Musik (oder, noch besser, im nach oben durch eine Galerie offenen Wohnzimmer). So kann sie es aushalten.

Eine Nacht alleine – schon diese Vorstellung ist Horror für sie. Für ihre großen Geschwistern war es in diesem Alter kein Problem, mal ein WE allein zu bleiben.

Von wegen "so nicht mitmachen": Die Vorstellung einer völlig verängstigten, mit dieser Situation überforderten Tochter ließe mich kein entspanntes WE genießen. :|N Also sorgen wir dafür, nur dann wegzufahren, wenn sie zu einer Freundin kann oder eines der Geschwister zu Hause ist.

Dass wir nicht jeden Abend daheim bleiben wollen mit einer fast erwachsenen Tochter hat sie selber eingesehen und ihre oben genannte Strategie entwickelt. Sie sagt, sie müsse inzwischen auch nicht mehr weinen...

d3oro0%0x8


Erst mal vielen Dank für Eure Beiträge @:).

würde es helfen wenn sie ein Haustier hätte

Wir haben seit 10 Jahren eine Katze. Das hilft ihr leider nicht.

Einen Hund möchte ich mir auf keinen Fall anschaffen. Da wäre ich viel zu angehängt (hatte ich schon).

Ich meine, wenn da sogar schon mal Besoffene an die Scheibe geklopft haben... ich würde mich auch GAR nicht wohlfühlen

Sie liegt dann abends im Bett und muss die ganze Zeit dran denken, ist dauernd angespannt.

Es beruhigt mich, dass hier die meisten Verständnis für meine Tochter zeigen.

@:) :-)

Ich hoffe auch, dass der Umzug das Problem löst.

warum kann nicht der neue freund ab einmal während der woche zu dir in die wohnung kommen bzw. kann man nicht ab und zu eine freundin deiner tochter bitten, dass sie bei ihr übernachtet? es gibt doch immer möglichkeiten zur lösung?

Mein Freund kommt nicht so gern zu mir. Er fährt nicht gern aufs Land, besonders im Winter (das macht mich auch ziemlich traurig). Wenn es wärmer wird, will er wieder öfter kommen. Außerdem kann man hier nicht so viel unternehmen.

Er hat auch kein Verständnis dafür, dass meine Tochter dieses Problem hat. Er kommt in "Notfällen", wenn meine Tochter sonst allein wäre, schon mal eine Nacht zu mir, aber er äußert sich dann immer wieder über dieses "komische Verhalten" meiner Tochter.

Während der Arbeitswoche möchte meine Tochter keine Freundin oder ihren Freund bei sich übernachten lassen. Ihr Arbeitstag ist für sie so anstrengend; sie will nur heim und dann entspannen, sich bald ins Bett legen. Am WE geht das natürlich.

diese ganzen horrormeldungen aus den medien.... die sind es glaub ich schuld..

Die tragen zumindest deutlich zu den Ängsten bei.

Wer frei von Ängsten ist, der werfe den ersten Stein !

Da hast Du natürlich Recht; man muss auch lernen, mit seinen Ängsten umzugehenj.

Ich will mein Kind wahrscheinlich zu sehr beschützen.

Die Idee, dass sie auch in einem anderen Zimmer schlafen könnte, finde ich gut; Sie sagt, das wäre trotzdem im EG.

Also vielleicht sollte deine Tochter sich "bewaffnen" und einen Baseballschläger nebens Bett stellen oder so.

Auch die Vorstellung, dass jeden Moment ein Einbrecher ins Zimmer kommen könnte, den ich dann mit dem Baseball-Schläger bearbeiten muss, würde mir Angst machen und würde mir den Schlaf rauben.

Ich sage nur: Muss man aushalten lernen oder sich selbst Strategien dafür überlegen, und ja, das ist hart, und ja, da schläft man halt mal erst gegen drei ein. So what? Wenn die Tochter grundsätzlich sagen würde, klar willst du auch mal weg, ich organisier mir was oder halte es aus, dann wäre ja alles prima. Klingt aber, als ob Mutter und Tochter beide finden, dass die Tochter diesen Ängsten ganz und gar ausgeliefert und die Mutter für die Besänftigung der Ängste verantwortlich ist.

Da ist was dran ":/.

Eine Nacht alleine – schon diese Vorstellung ist Horror für sie.

Von wegen "so nicht mitmachen": Die Vorstellung einer völlig verängstigten, mit dieser Situation überforderten Tochter ließe mich kein entspanntes WE genießen.

So ist es ???.

Dass wir nicht jeden Abend daheim bleiben wollen mit einer fast erwachsenen Tochter hat sie selber eingesehen und ihre oben genannte Strategie entwickelt. Sie sagt, sie müsse inzwischen auch nicht mehr weinen...

Wenn ich abends weggehe und nachts wieder heimkomme, hat sie kein Problem.

Sie hat nur davor Angst, die GANZE Nacht allein sein zu müssen.

Und jetzt will mein Freund 3 Wochen mit mir in den Urlaub fahren, WÄHREND der Schulzeit und ich weiß nicht, wie ich Ihr das beibringen soll.

Sahojo


Und jetzt will mein Freund 3 Wochen mit mir in den Urlaub fahren, WÄHREND der Schulzeit und ich weiß nicht, wie ich Ihr das beibringen soll.

Na, das wird ganz schlicht nicht gehen. Wenn eine einzige Nacht nicht organisierbar ist, wenn sie sich da weigert, werden ja nicht auf einmal drei Wochen funktionieren, das ist ja eine komische Idee.

Dein Freund will mit Dir wegfahren? Was ist mit Dir, was möchtest Du?
Du stehst offenbar sehr zwischen den Stühlen, das passiert ja recht schnell, und auf einmal schaut man so viel auf das, was die anderen wollen, dass man gar nicht mehr sortiert bekommt, wie man eigentlich selbst dazu steht. Was möchtest Du selbst gern? Was, findest Du, sollten die beiden aushalten, welche Kompromisse erwartest Du von ihnen, was ist für Dich in Ordnung und was langfristig nicht? Im Moment lässt Du Dich offenbar komplett davon "steuern", was Dein Freund und was Deine Tochter wollen, und weil das so unterschiedlich ist, gerätst Du ordentlich in die Bredouille. Aber Du schiebst ihnen dadurch auch immer wieder den schwarzen Peter zu. Für beide ist es vermutlich viel leichter, wenn Du nicht immer sagst, der andere will aber/braucht aber/hat aber gesagt, sondern wenn Du Deine Gefühle kennst/Entscheidungen triffst und dann ansagst. Also nicht: "Mein Freund möchte so gern mit mir in Urlaub fahren, bitte versteh das doch", sondern: "Ich würde so gern mit X in Urlaub fahren, lass uns mal überlegen, ob und wie das machbar ist." Du kannst Leuten die Gefühle anderer Menschen erklären, aber Verhandlungsgrundlage muss immer Dein eigener Standpunkt dazu sein.

Sehwojo


Sag ich übrigens aus eigener Erfahrung heraus, weil ich das selbst kenne – von einer Freundin, aber auch von mir selbst. ;-) Ich neige auch dazu, eher sowas zu sagen wie "Da kann ich nicht, glaub ich, muss mal schauen, der Kerl war gerade ein Wochenende mit dem Kleinen allein, ich glaub, er findet es nicht gut, gleich schon wieder ein Wochenende ...", statt zu sagen: "Da geht es nicht, ich war gerade ein Wochenende weg und will das nächste zu Hause sein" (weshalb, ist ja gar nicht so entscheidend, sondern meine Angelegenheit). Ich finde das selbst total blöd und arbeite dran, und es tut wirklich sehr gut, sich auf seine eigenen Entscheidungen zu berufen. ;-)

LAian-xJi;ll


Ich musste im Alter von 18 Jahren mindestens ein halbes Jahr lang meine damals 13jährigen Zwillingsbrüder abwechselnd bestechen, mit in meinem Zimmer zu nächtigen, nachdem ich meinen ersten Horrorfilm im Kino über mich ergehen lassen hatte ]:D .

L_ian9-Jilxl


Ganz fiese Angst hatte ich auch immer alleine im dunklen Heustadel, wenn ich abends die Eier von unseren allzu glücklichen Hühnern im Heustock suchen musste. Da reichte schon, wenn mich eine Katze begleitet hat, dass die Angst nicht so groß war.

G9lDindxa


Nur mal was zum Thema Erdgeschoss:

Wir wohnten auch einmal im Dritten Stock und es wurde NUR in unsere Wohnung eingebrochen, die im Erdgeschoss und in den zwei darüber liegenden Etagen wurden nicht mal betreten.

Man ist somit auch im dritten Stock nicht sicherer. %-|

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