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Werde von meiner Mutter tyrannisiert

Bfakterxium hat die Diskussion gestartet


Hallo, Zusammen !

Ich werde von meiner Mutter tyrannisiert, da ich aufgrund bestimmter mir anhaftender gesundheitlicher Beeinträchtigungen in ihren Augen kein Mensch bin und sie zudem ihre demenziellen Veränderungen bevorzugt an mir auslässt.

Ich kann alleine leben und alles alleine regeln.

Doch in den Augen meiner Familie bin ich wegen meiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen immer das Schwarze Schaf und es wird auf mir herum gehackt, wie es gerade so passt.

Bis vor einiger Zeit bin ich jedes Wochenende zu meiner Mutter gefahren, was ich aber inzwischen nicht mehr tue aus Rücksicht auf meine Gesundheit.

Inzwischen habe ich auch mein Freizeitverhalten verändert und mir außerhalb der Familie einen entsprechenden Kreis aufgebaut.

Insbesondere meine Mutter (80), aber auch meine Schwestern, die im Pflegeberuf tätig sind, können damit ncht umgehen, weil sie aufgrund meiner veränderten Lebensweisen keine Kontrolle mehr über mich haben.

Meiner Mutter ist nach meiner Geburt aufgrund einer wahrscheinlichen Fehldiagnose Angst gemacht worden, wonach ich eigentlich heute in einer Einrichtung wie Bethel leben müsste.

Doch meine Intelligenz kann mehr als immer nur schwach und hilflos und krank zu sein, doch meine Familie kann damit nicht umgehen.

Seit einiger Zeit muss ich zudem von meiner Mutter fast ständig beschimpfen lassen, weil sie nicht mit meiner Lebensweise klar kommt und auch damit nicht, dass ich eine eigene Meinung habe.

"So, wie es zwischen uns momentan läuft", ...

musste ich mir gerade wieder anhören.

Und, ob ev. eine Nachbarin nach mir sehen könnte:

"DU HAST EIINE PEINLICHE WOHNUNG"

Sie wirft mir ständig vor, ich hättte nen Saustall.

Das tut echt sehr weh.

Ich habe Grippe und sie ist fürchterlich besorgt und hat große Angst, dass ich ihr ungefragt weg sterbe, was ich am liebsten möchte, denn so, wie sie mich behandelt, ist das Leben die Hölle.

Sie hat vermutlich Morbus Pick (Frontotemporale Demenz).

In diesem Zusammenhang fallen die Betroffenen auf durch plötzliche Taktlosigkeit und Enthemmtheit Angehörigen gegenüber sowie durch besondere Aggressivität.

Zu meinen Geschwistern ist sie jedoch nicht so.

Nur zu mir.

Und wenn ich versuche, mich zu wehren, verwendet sie das gerade von mir Gesagte gegen mich.

Ich habe schon eine Psychotherapie angefangen, aber meine Therapeutin ist längerfristig erkrankt.

Ihr müsst nach dem Buch: "Mutter ist die Bestie" googeln.

Das trifft haargenau auf mich zu.

In einer Woche ist Ostern, wovor ich Angst habe, weil meine Mutter meint, dass sie dann einen besonderen Anspruch auf mich hätte und es kracht dann aber ziemlich schnell zwischen uns, wenn wir zusammen sind. Und wenn ich in meiner Wohnung bleibe oder selbst was unternehmen möchte ohne sie, ist sie zutiefst beleidigt.

Ich bin sehr verzweifelt und getroffen von so mancher Äußerung uund weiß nicht, wie es weiter gehen soll.

Danke fürs Zuhören und Antworten, Bakterium

Antworten
EGquil1izer


Lass dich nicht weiter tyrannisieren. Wenn deine Mutter nicht mit deiner Lebensweise klarkommt: Ist ihr Problem. Nicht deins. Lebe dein Leben. :)* So wie du es für richtig hälst. Und feiere Ostern mit deinem Freundekreis. Wenn ich an deiner Stelle wäre, könnte mir die gesamte Familie den Buckel runter rutschen. Und von mir aus auch wieder rauf.

Ich bin sehr verzweifelt und getroffen von so mancher Äußerung und weiß nicht, wie es weiter gehen soll.

Dass kann ich gut verstehen. :°_ :)_ Und deshalb würde ich es garnicht so "weitergehen" lassen. Mach einen Schlusstrich. Schluss, Aus, Micky Maus. Finito-Musika!

S'chlitrzauxge67


Was befürchtest Du denn konkret, wenn Du den Kontakt total abbrechen würdest? Sauer sind sie doch jetzt schon, eine demente Mutter ist als solche zu betrachten und Äußerungen sind daher nicht zu verwechseln mit früheren Zeiten.

Du läufst innerlich wahrscheinlich immer noch dem nicht erfüllbaren Wunsch hinterher, endlich geschätzt, gelobt und anerkannt zu werden. Verabschiede dich von diesem Gedanken.

CKorne&lia5x9


Du hast eine peinliche Wohnung, laut Aussage deiner Mutter? Weißt du, was meine Antwort auf so eine Bemerkung wäre? NA UND? Das ist deine Wohnung, du bist erwachsen, deine Wohnung sieht so aus, wie du dir das vorstellst und nicht so, wie sie es gerne hätte! Steh zu dir selber und laß irgendwelche Vorwürfe mit einem "Mir doch egal!" oder "Ich bin erwachsen, das ist meine Angelegenheit!" an dir abprallen.

Man kann von seiner Umgebung nur dann terrorisiert und verletzt werden, wenn man es zuläßt, wenn man auf die Vorwürfe eingeht. Das ist es, was du dir abgewöhnen mußt. Wenn sie versucht, einen auf beleidigt zu machen, von wegen Wort im Mund herumdrehen, dann sag "Die Masche mit den Schuldgefühlen zieht bei mir nicht mehr, also spiel hier nicht die beleidigte Leberwurst!". So habe ich bestimmte Verhaltensweisen bei meiner Mutter abgestellt bekommen.

Mach dir eventuell Notizen, wie du auf ihre Sprüche reagieren willst. In einer emotional aufgeladenen Situation fallen einem die richtigen Sätze nämlich häufig nicht ein und man verfällt in das alte Muster, das für den anderen leicht zu knacken ist.

Wenn´s gar nicht anders geht, dann brich den Kontakt komplett ab. Du solltest allerdings berücksichtigen, daß deine Mutter mit 80 Jahren wahrscheinlich schon sowas wie Altersstarrsinn entwickelt hat und nie wirklich begreifen wird, was zwischen euch schiefgelaufen ist. Ob sie Morbus Pick hat, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber war sie denn schon immer so zu dir, oder hat sich das erst in den letzten Jahren entwickelt?

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