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Hund hat Katze getötet, wie nun schlichten?

LuolxaX5


Wie verhält sich die te dann am besten?

Da es nicht ihr Hund ist, muss sie sich ja gar nicht zu der Situation verhalten. ;-)

Auf den Besitzer des Hundes bezogen: Entweder er ist ehrlich erschüttert über den Vorfall, dann kann (und sollte) er das Gespräch mit dem Nachbarn suchen. Und das wäre kein Gespräch auf Augenhöhe, sondern eine Bitte um Verzeihung. (Weil alles andere der Gefühlslage des Katzenbesitzers nunma nicht angemessen wäre.)

Aber wenn er der Ansicht ist, dass der Hund letztlich nichts schlimmes getan hat und es schon in Ordnung war bzw. eben einfach nur "Pech", dannn sollte er den Nachbarn m.E. gefälligst nicht auch noch mit einem Gespräch belästigen, das nur dazu dient gut Wetter zu machen, weil die Nachbarschaft sonst unangenhem zu werden(bleiben) droht... %-|

E0hemayligeir Nuit=zer (#14918x7)


Er kann ja erschüttert und trotzdem der Meinung sein, dass sein Hund nur das getan hat, wofür der Hund da ist.

Wenn der Hund keine Katze sondern einen mit Pistole bewaffneten Einbrecher getötet hat, ist der Besitzer vermutlich auch erschüttert, sollte der dann bei der Frau des Einbrechers auch um Verzeihung bitten?

Auf das gut Wetter machen: es wird auch davon abhängen, wieviele Nachbarn es so gibt, und ob man aufeinander angewiesen ist oder nicht. Unter Umständen ist gut Wetter später mal wichtig.

L`o7lKaX5


Wenn der Hund keine Katze sondern einen mit Pistole bewaffneten Einbrecher getötet hat, ist der Besitzer vermutlich auch erschüttert, sollte der dann bei der Frau des Einbrechers auch um Verzeihung bitten?

Für mein Empfinden (wenn sonst niemand zu schaden kam): selbstverständlich!

L=o(laxX5


Unter Umständen ist gut Wetter später mal wichtig.

Kann ja sein. Aber auch und gerade in dem Fall, wäre es ja nötig, dass der diesbezügliche Versuch gelingt. ;-) Und das wird er nicht, wenn man merkt, dass es dem Besitzer des Hundes nur um seinen Vorteil geht und er sich nebenbei noch wie der Elephant im Porzellanladen benimmt...

h&at9schixpu


Ich wurde als Kind auch von einem Hund gebissen, musste auch ins Krankenhaus. Allerdings war es sein Grundstück und ich war vielleicht auch mitschuldig. Wir haben nicht verlangt, dass er eingeschläfert werden muss.

Wenn ein Hund meine Katze totbeißen würde, wäre ich auch sauer und traurig aber ich würde nicht verlangen, dass er eingeschläfert werden muss,

wenn es in so einer Situation wie der geschriebenen passiert wäre.

So wie ich das jetzt verstanden habe war ja kein Besitzer anwesend und niemand weiß wie das abgelaufen ist. Vielleicht hat er die Katze versucht zu vertreiben und sie hat ihn dann angegriffen oder die andere Katze weiter geärgert.

Unser Dackel wurde auch vom Nachbarshund tot gebissen (er ist auch erst in der Nacht gestorben), allerdings auch durch einen falschen Biss. Warum es dazu kam wissen wir nicht. Da dieser Hund normalerweise auch nur im eingezäunten Garten gelebt hat haben wir nichts gegen die Halter unternommen. Manchmal ist es tragisch, aber Hunde sind nun mal keine Menschen und regeln ihre Probleme manchmal eben auf brutale Weise.

Dass jeder tierbeißende Hund zum Menschenbeißer wird, bezweifle ich stark! Denn sonst würde ja wirklich niemand mehr solche Hunde halten, die dafür gezüchtet wurden.

M4onik@a65


Wenn der Hundebesitzer überhaupt nicht reagieren würde, empfände ich das als Porzellanzerschlagen. Zu zeigen, dass es einem nicht egal ist, was passiert ist, ist angemessen.

S'hojo


Auf den Besitzer des Hundes bezogen: Entweder er ist ehrlich erschüttert über den Vorfall, dann kann (und sollte) er das Gespräch mit dem Nachbarn suchen. Und das wäre kein Gespräch auf Augenhöhe, sondern eine Bitte um Verzeihung. (Weil alles andere der Gefühlslage des Katzenbesitzers nunma nicht angemessen wäre.)

Ich kann gar nicht sagen, wie ausgesprochen genug ich habe von Leuten, die ihre eigene Gefühlslage zum Maßstab des Universums machen. Fakten: Diese Leute hatten eine Freigängerkatze, die regelmäßig in fremde Grundstücke eingedrungen ist, und auf einem davon lebte ein großer Hund. Die Besitzer des Hundes hätten die Katze eigenhändig vertreiben können, bis sie genug hat (das kann bei Katzen dauern, UND es hätte den Hund womöglich angestachelt, mitzuhelfen, hätte also eine problematische Situation überhaupt erst heraufbeschwören können). Die Besitzer des Hundes hätten auch ihrem Hund in seinem eigenen Revier einen Maulkorb anlegen können, solange diese Katze lebt und immer wieder zum Nerven vorbeischaut, und sicherheitshalber auch noch länger, zur Sicherheit anderer Freigängerkatzen, die ebenfalls leichtsinnig und dreist genug sind, um sich ähnlich zu verhalten. Mehr hätten sie nicht tun können, und beides wäre nur sehr bedingt sinnvoll beziehungsweise ernstlich zumutbar gewesen.

Dass die Besitzer der Katze traurig sind – unbenommen. Dass sie wütend sind – im ersten Affekt absolut nachvollziehbar, aber als langfristige Reaktion doch arg pubertär und ichbezogen – allerdings ihr Bier. Dass sie die Hundebesitzer in der Nachbarschaft diskreditieren hingegen ist üble Nachrede und das erste ernstliche und sogar strafbare Fehlverhalten von irgendjemandem in dieser tragischen Geschichte, in der mal wieder irgendwelche Vollidioten nicht damit klarkommen, dass manchmal ein Unglück ohne Schuldigen passiert, und unbedingt einen Sündenbock brauchen. Ganz egal, wie unrecht sie damit jemandem tun, Hauptsache, sie können mit dem Finger auf jemanden zeigen und herumkeifen.

Mit einem Entschuldigungsschreiben wäre ich sehr vorsichtig. Kann gutgehen, kann aber auch mächtig nach hinten losgehen. Das Problem ist ja: Wenn jemand dringend einen Schuldigen sehen will, dann ist er eben nicht bereit, sich sachlich mit der Angelegenheit auseinanderzusetzen und sich selbst ein bisschen runterzuregeln; und ein "Es tut mir leid" wird schnell so interpretiert, dass derjenige ja weiß, dass er falsch gehandelt hat, wenn er ja selbst die Notwendigkeit einer Entschuldigung sieht. Also – macht es ruhig, aber versprecht euch nichts davon (falls es was bringt, natürlich ordentlich freuen ;-) ), und achtet darauf, dass ihr nicht versehentlich noch Öl ins Feuer gießt.

Ansonsten: Gratulation an die Erst-Katze-dann-Kleinkind-Fraktion. Selten einen Faden gesehen, der sich derart schnell mit billigsten Phrasen füllt, die sattsam aus der Boulevardpresse bekannt sind.

HhomouAnim/alExst


Manchmal ist es tragisch, aber Hunde sind nun mal keine Menschen und regeln ihre Probleme manchmal eben auf brutale Weise.

Ein Glück, dass Menschen viel zivilisierter miteinander umgehen.

Gefängnisse sind doch ohnehin nur politische Propagandakonstrukte.

bDeetllejuiMce2x1


danke Shojo, da hat es jemand mal wieder super auf den Punkt gebracht ;-)

S{hojxo


Nur nützen wird es nichts. Die, die ähnlicher Meinung sind, nicken ab, und die, die lieber herumwüten wollen, blenden alles aus und wüten weiter. Ist ja nicht so, dass bisher so wahnsinnig rationale Argumente gekommen wären – wer "Katze kommt auf Grundstück mit Hund und hat leider (und zwar wirklich zutiefst leider) Pech" mit "Tiger bricht aus und frisst Mensch" vergleicht, der ist ja ohnehin in Gefilden unterwegs, wo schlicht keine Logik wächst, ganz egal, wie oft man versucht, welche anzupflanzen. Und wer sich nicht entblödet, sich selbst als Tierfreund zu bezeichnen, und sich dann darüber kaputtlacht, dass ein Rotti von einer Katze vermöbelt wird und offenkundig fertig ist mit den Nerven, dem ist nicht mehr zu helfen.

Lvetlixe


Dass die Besitzer der Katze traurig sind – unbenommen. Dass sie wütend sind – im ersten Affekt absolut nachvollziehbar, aber als langfristige Reaktion doch arg pubertär und ichbezogen – allerdings ihr Bier.

Diese Aussage ist ja schon [...]. Dich möchte man nicht zur Nachbarin haben.

G'uckayx068


Nö, vllt. haben Sie sogar Recht, im Prinzip ist es wohl wirklich Schuld der Katze, wenn man bei Tieren von Schuld sprechen kann.

Ich fand nur die Darstellung der TE, etwas merkwürdig.

Erstbesitzer hält Herdenschutzhund für knuffig :|N, denen hätte klar sein müssen, das er einen starken Schutztrieb hat. Dann aber

absolut lieb und tut keiner Fliege etwas zu Leide, ein Traumhund

???

Und die Katze des Nachbarn, war natürlich ein absolutes Mistvieh ..

Und dann kommt noch LolaX5 und erzählt was von Hofhunden und als Jogger, Spaziergänger, komme ich gelegentlich an Höfen vorbei (teilweise offen) und das sind absolut aggressive Hunde. Solche Hunde haben in einer Wohnsiedlung, meiner Meinung nach nichts verloren, es sei den, der Besitzer hat sie voll unter Kontolle.

Mir ist nicht ganz klar, wo der Hund der TE einzuordnen ist, einmal hört es sich nach Schutzhund an, einmal nach Knuffi, der völlig überraschen agiert hat.

S(peexdyse


:)D Bisher las ich hier still mit.......

Inzwischen bin ich entsetzt, was hier für Tiergegner unterwegs sind, die nur ihr eigenes Tier "lieben" und jedes fremde Tier am liebsten auf der Stelle umbringen würden :(v %-|

E~d^mund


Ich war Hundebesitzer. Ich bin heute Katzenbesitzer.

Und ja: Ich liebe meine Katze auch. Aber weder vermenschliche ich sie, noch stilisiere ich sie zu einem Überwesen hoch, das eines besonderen Schutzes bedarf, der ohnehin nicht leistbar ist.

Meine Katze ist Freigänger und das mit allen Risiken & Nebenwirkungen, die ein solches Leben eben mit sich bringt. Sie wurde schon mehrmals von "Nachbarskatzen" vergleichsweise übel zugerichtet. Soll ich da nun meinen Nachbarn angehen? Was für ein Blödsinn!

Da hat meine Katze Pech gehabt, was zu bedauern, aber nicht zu ändern ist.

Kommt mal runter von eurer realitätsentrückten, idealisierten Disney-Traumwelt!

SNhojxo


Dass die Besitzer der Katze traurig sind – unbenommen. Dass sie wütend sind – im ersten Affekt absolut nachvollziehbar, aber als langfristige Reaktion doch arg pubertär und ichbezogen – allerdings ihr Bier. (Shojo)

Diese Aussage ist ja schon [...]. Dich möchte man nicht zur Nachbarin haben. (Letlie)

Du, keiner Deiner Beiträge hier im Forum hat in mir auch nur den entferntesten Wunsch geweckt, Dich jemals persönlich zu treffen – insofern sind wir uns, wenigstens was die gegenseitige Sympathie betrifft, erschütternd einig.
Wir haben selbst Katzen und lieben sie sehr. Es sind reine Wohnungs- und Balkonkatzen. Das finde ich den Katzen gegenüber ziemlich unfair, und es war eine egoistische Entscheidung – weil wir genau wissen, dass die wenigsten Freigängerkatzen alt werden. Sie enden unter den Reifen von Autos, werden von Jägern erschossen, fressen Gift, stürzen ab, klemmen sich irgendwo ein, werden versehentlich eingesperrt und verhungern, und manche fallen Hunden zum Opfer. Das ist bei Wildtieren so – sie erreichen höchst selten bis nie die "natürliche" Lebenserwartung. Freigängerkatzen leben zu einem Teil so ein Wildtierleben (minus Futtersorgen plus Zuflucht plus medizinische Versorgung), und das ist herrlich, aber eben auch gefährlich. Es ist auch sehr unschön für viele andere Tiere, weil Freigängerkatzen oft kleine Tiere töten, und unschön für viele Gartenbesitzer, denen die Rabatten vollgeschissen werden. Grundlegend ist es die Entscheidung eines Katzenhalters – sperre ich meine Katze ein und nehme ihr diesen wundervollen Teil eines Katzenlebens, oder lasse ich sie raus und muss damit rechnen und damit leben, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alt wird?
Wir wissen alle nicht, wie die Gespräche gelaufen sind, und wir haben hier nicht mal mit jemandem zu tun, der persönlich dabei war. Ich hoffe und nehme auch an, dass die Hundebesitzer nicht kaltschnäuzig waren, dass es ihnen wirklich sehr leidtat – leidtat nicht, weil sie schuld sind, sondern weil sie wünschten, es wäre nicht passiert. Ich verstehe es, wenn die Nachbarn Zeit brauchen und den Hund erst mal nicht mehr sehen wollen und auch mit den Hundehaltern nichts übers grüßende Zunicken hinaus zu tun haben wollen, weil es wehtut. Ganz und gar ihre ANgelegenheit, und mir selbst würde es vermutlich ähnlich gehen. Jedoch: Zu fordern, dass der Hund eingeschläfert wird oder einen Maulkorb verpasst bekommt, und in der ganzen Nachbarschaft über die Hundehalter herzuziehen, das ist ein Verhalten, das auch mit Trauer nicht zu entschuldigen ist. Zu erklären, ja, zu entschuldigen, nein. Zu verzeihen: natürlich, wenn man irgendwann wieder aufeinander zugehen kann, was zu hoffen ist.

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