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Hund hat Katze getötet, wie nun schlichten?

c.hareli(edxog


Wie quotet man hier ?

L^o}la,X5


Ja, Katzen sind eine Gefahr für Kleintiere. Aber sofern es sich um Haustiere handelt, ist es ja wiederum in der Verantwortung der Besitzer, deren Käfige so zu gestalten, dass keine Katze in den Käfig kann...

Ach, und Kleintiere haben weniger Recht auf Leben, als andere Tiere? Warum?

Hä? Wie um alles in der Welt kann man denn das in meine Aussage hineininterpretieren?! ??? :-o :-o :-o Manche hier lesen echt seltsam. ":/ Es geht einfach darum, dass Kleintiere nunmal viel gefährdeter und wehrloser sind. Eine Katze kann einem Hund meistens davonlaufen, das wird ein Meerschweinchen oder ein anderes Kleintier bei einer Katze nicht schaffen. Wenn man Kleintiere im Garten hält, ist es also einfach nötig, sie in einem sicheren Gehege zu halten. Ein 30 cm hohes Gehege, das dem Kleintier das ausbüchsen unmöglich macht, nicht aber Raubtieren den Zutritt, ist einfach hochgradig unsicher. So kann man Kleintiere doch nicht halten, wenn einem was an ihrem Leben liegt?!

Und warum muß ich auf meinem Grundstück meine Kleintiere vor irgendwelchen fremden Katzen beschützen?

Nicht nur vor Katzen. Auch vor Wildtieren. Selbst wenn es von jetzt auf gleich keine Freigängerkatzen mehr gäbe, wären unzureichend gesicherte Kleintiere im eigenen Garten noch immer in Gefahr! (Und man muss nicht glauben, dass es eher städtischen Gebieten, keine Füchse etc. gäbe... ;-) )

DvuakeNuGkxem


@ Shojo

Danke für deine klaren Worte. Ich erkenne darin nicht die angebliche Aggressivität, sondern eine nüchterne Betrachtungsweise, zu der hoffentlich irgendwann die Betroffenen finden werden.

Sjalkdxo


Ganz großes Kino hier!

Eine 4 minus für die viele Ironie, die keiner versteht, eine glatte 2 für die Ansicht der Schuhsüchtigen, die hier noch halbwegs die Füße auf dem Boden behält, aber die 1plus geht heute - TADA - an den kleinen Prinzen:

Natürlich, Pech gehabt. So ist die Natur. DAnn muss man zum Hundehalter (ist ein Pudel ein Hund?) hingehen und sagen "es tut mir leid, dass meine Mörderkatzen ihr Kopfkissen gefressen haben". So einfach kann das Leben sein.

Ich hab echt gelacht. Danke.

Ach so, damit das hier nicht noch am Ende noch abreißt, hier mein Öl ins Feuer: Als Katzenfreund (sorry, aber ist so, auch wenn ich es richtig fand, was der Hund gemacht hat) hier meine Anekdote: mein Vater hatte ( *:) an Lola - welche auch immer) Schafe und wenn sich da mal wieder ein Hund dazwischen geworfen und seine 5min gekriegt hat, dann wurde da kurzen Prozess gemacht: Schrotgewehr, den Halter kurz gebeten, seinen Hund zurückzurufen (plötzlich war das Grinsen weg) und paff. So ein Hund rollt wie ein Hase aus dem Lauf.

Wie sagte Shojo so schön: dann echt kein Saft mit Keksen mehr.

D&uke&NHuk?em


(Und man muss nicht glauben, dass es eher städtischen Gebieten, keine Füchse etc. gäbe... )

Der Fuchs kann auf die Schnelle den Zaun nicht überwinden und er wird sich hüten im hellen Tageslicht mit großem Budeln anzufangen. Greifvögel suchen nach vom Urin verfärben großen Flächen auf der Wiese. Der Hamster wird da während seines nur Mehrstündigen Aufenthalts nicht groß auffallen.

Tagsüber sind also Kleintiere im Garten doch recht sicher, nur die Katze ist eine Gefahr.

Slh'ojo


Der Hund gehört definitiv weg, ich würde sogar noch eine Schadenersatzforderung an den Halter stellen, weil dieser für alles und immer für die Schäden eines Hundes aufkommen muss

Nachdem ich dem kleinen Prinzen eins gewischt habe, weil ich einen ironisch gemeinten Beitrag nicht als ironisch erkannt habe, was mir sehr leidtut, bin ich jetzt vorsichtig. Ich betrachte also diesen Beitrag auch ganz unbedingt als ironisch.

Ich erkenne darin nicht die angebliche Aggressivität, sondern eine nüchterne Betrachtungsweise

Ist sehr oft so, dass ich höre (beziehungsweise: lese. Hören tu ich das sehr selten), ich sei kaltherzig/aggressiv, und wenns mein Kind/Hund/Buch wär und so, dann. Der neueste Vorwurf ist dann "lethargisch", was mich zugegebenermaßen enorm überrascht hat und auch wirklich noch NIE da war, aber immer wieder was Neues hält ja jung. ;-D
Ich bin aber tatsächlich aggressiv. Nüchterne Betrachtungsweise, ja, und inhaltlich steh ich auch dahinter, aber wenn jemand dahinter großen Zorn erspürt, dann spürt er richtig. Ich habe ein paar Hühnchen mit der Evolution zu rupfen, [...] und wenn ich das, was ich lese, nicht glauben kann, werde ich wirklich wütend. Natürlich darf jeder denken, wie er will, aber [...] Man darf nicht den Nachbarn anzeigen, weil die eigene Katze in dessen Garten vom dort beheimateten Hund getötet wurde und alle darüber entsetzt sind, und man darf auch nicht das rechtfertigen oder gutheißen. Man darf nicht für die eigene Perspektive gänzlich andere Maßstäbe anlegen als für die Perspektive anderer. Man darf nicht den kategorischen Imperativ derart kategorisch verweigern. Finde ich. Macht mich fuchsteufelswild.

cjharlyieHdog


Der Hund gehört definitiv weg, ich würde sogar noch eine Schadenersatzforderung an den Halter stellen, weil dieser für alles und immer für die Schäden eines Hundes aufkommen muss.

Klar, wenn so etwas auf der Strasse passiert, oder irgend auf öffentlichem Gelände, im Wald, auf der Wiese, liegt die Schuld beim Hundebesitzer.

Hier ist es aber auf dem eigenen Grundstück passiert, sorry aber da hat einzig und alleine die Katze "schuld"

DRukeMNukexm


@ Shojo

Ja mich auch aber so ist das halt bei Menschen die viel denken und sich was daraus machen was andere so denken oder auch nicht.

Also dafür, dass du innerlich so wild bist, hast du dich wirklich noch sehr gut ausgedrückt, das klappt bei mir oft nicht so gut ;-)

D6ukkeNu+kem


Klar, wenn so etwas auf der Strasse passiert, oder irgend auf öffentlichem Gelände, im Wald, auf der Wiese, liegt die Schuld beim Hundebesitzer.

Kann sogar sein das du selbst dann keinen Anspruch auf Schadensersatz hast. Je nachdem wie weit die Katze vom eigenen Haus entfernt ist und wem der Hund gehört, zB einem Jäger.

D.iWsceFderxe


So kann man Kleintiere doch nicht halten, wenn einem was an ihrem Leben liegt?!

Da mir an Tieren allgemein etwas liegt, halte ich mir auch keine nur zu meiner persönlichen Belustigung. Hamster, Meerschweinchen, Hasen usw. zähle ich auch da runter.

Allerdings gibt es in meiner Familie auch Schweine, Kaninchen, Hühner, Gänse, Tauben usw – denen geht es soweit gut, die werden, wenn möglich, in riesigen umzäunten Arealen gehalten und irgendwann kommt der Bolzenschuß resp. wird ihnen der Hals umgedreht und sie werden gegessen.

Die Katze welche da ist, ist zugelaufen, wird gefüttert und wenn sie bleibt ist schön, wenn nicht dann... nunja, isse eben weg.

HUom'oAni5malJEst


Nur nützen wird es nichts. Die, die ähnlicher Meinung sind, nicken ab, und die, die lieber herumwüten wollen, blenden alles aus und wüten weiter.

Vergleiche meine Beiträge und die diesbezügliche vollkommene Ignoranz.

Wenn ich es nicht schon gewohnt wäre, wäre ich enttäuscht :-)

Ich bitte sehr darum, nicht mit Lola2010 verwechselt zu werden!

Och, Verwechslungen sind doch lustig ;-)

jBosiue81


Wie kann man da am Besten schlichten? Was würdet ihr tun?

Um nach den ganzen Diskussionen zur eigentlichen Frage zurückzukommen, denn die Frage nach dem "warum" macht den Vorfall nicht ungeschehen:

Schwierige Sache, wenn mit denen nicht zu reden ist. Und ich finde es fies, dass sie Horrorgeschichten rumerzählen, das muss nicht sein, Schock und Trauer hin oder her.

War das Verhältnis vor dem Vorfall auch eigenartig? Wenn ich mich in deren Lage versetze und so etwas wäre einer von meinen Katzen passiert, dann wäre ich unendlich traurig, geschockt und würde keinem Hund mehr trauen. Und ich hätte einen Hass auf die Hundebesitzer, die ihr Tier nicht "unter Kontrolle hatten". Wäre ich die Hundebesitzerin wäre ich ebenso geschockt und würde wahrscheinlich versuchen eine Erklärung zu finden für das was da passiert ist. Fakt ist: das wird die nicht interessieren. Da nützen keine Erklärungen und Rechtfertigungen, so etwas ist nicht wieder gut zu machen, weil es für die Nachbarn zu emotional ist.

Irgendjemand hatte die Idee mit dem Brief, habt ihr das schon versucht? Darin würde ich nur keine Erklärungsversuche oder Vorwürfe oder "der Hund ist ja so lieb" schreiben. Dass die "gute Nachbarschaft" fortan einen Knacks haben wird ist unvermeidbar, aber vielleicht lässt sich ein halbwegs normaler Umgang miteinander finden wo keiner den anderen mies macht, und der Hund in Zukunft noch besser beaufsichtig wird.

LUolaZX5


Und ich finde es fies, dass sie Horrorgeschichten rumerzählen, das muss nicht sein,

Naja, was heißt Horrorgeschichte? Das er die Katze togebissen hat ist nunmal Fakt. Wenn man nicht gerade Katzenhasser ist, dann ist das nunmal keine Wohlfühlgeschichte... Und dass man nach so einem Vorfall generell misstrauisch gegenüber dem Hund ist und entsprechende Befürchtungen gegenüber Dritten äußert, finde ich auch relativ nachvollziehbar...

D|isIcedeHre


Nuja, aber zwischen

entsprechende Befürchtungen gegenüber Dritten

äußern und zu erzählen,

dass dieser Hund ein Monster sei, dass er eingeschläfert gehöre, nun habe er eine Katze getötet, beim nächsten mal sei es dann ein Kind (die direkten Nachbarn haben zwei Kinder im Alter von 2 und 4 j. und müssen sich dann diese Horrorstorys anhören).. er habe den Kater blutrünstig im Rausch zerfetzt, das Tier gehöre eingesperrt usw...

da liegen ja Universen dazwischen!

jIosilex81


Mit Horrorgeschichten meine ich keine Befürchtungen, sondern solche Aussagen

er habe den Kater blutrünstig im Rausch zerfetzt

die so nicht stimmen. Ich liebe Katzen und bin eigentlich absolut kein Hundemensch, aber sowas würde ich trotzdem nie sagen. Auch wenn es meine Katze betroffen hätte.

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