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Hund hat Katze getötet, wie nun schlichten?

huatscRhipxu


Eine unserer Nachbarinnen liebt ihren Garten sehr, nutzt ihn aber kaum noch, seit eine andere Nachbarin Freigänger-Katzen hat. Sie hatte immer ein Vogelbad, das wurde zur Todesfalle, überall Katzenkacke, auch auf den Liegestühlen, und die Katzen kommen auch liebend gern durch die offene Tür hereinspaziert und liegen dann im Bett. Toll wäre das nur für jemanden, der Katzen liebt – für jemanden, der wie sie Angst vor Katzen hat, ein Alptraum. Reaktion der Nachbarin: "Tja, das sind halt Katzen, die machen, was sie wollen."

Meine Oma hat richtig Angst vor Katzen, die Nachbarn haben aber einige Katzen und eine von denen hat sich die Gartenlaube meiner Oma ausgesucht um Junge zu bekommen ;-D Die ist völlig abgedreht als sie das gesehen hat.

L.olhaX5


da liegen ja Universen dazwischen!

Finde ich nicht. Ich vermute, der Nachbar ist eben ein emotionaler Mensch und er ist eben erschüttert, dass seine Katze tot ist. Da kommt dann eben sowas bei raus... In den Schilderungen mancher Menschen sind schon ganz normale Alltagsereignisse ein großes Drama, das sie heftig bewegt. Und wenn dann wirklich mal was Schlimmes passiert, werden sie sich sicher nicht weniger darüber aufregen.

D[oc Sc>hüllser


Ich möchte den Teilnehmerkreis dieses Fadens hiermit auf die Nutzer beschränken, welche ihre Beiträge unter sachlichen Gesichtspunkten verfassen. Weder sollte der Blick durch eigene Vorlieben bezüglich Haustierarten und -rassen getrübt sein, noch durch Ärger auf getrübte Blicke anderer Nutzer.

Wie man sich unschwer denken kann, wird eine vernünftige Sachdiskussion in einem solchen Klima der emotional eingetrübten Sichtweisen nicht befördert. Ich denke, zumindest dieser Punkt sollte auch denen bewusst sein, die ansonsten ihre Wut kaum unter Kontrolle bekommen.

Was spricht denn dagegen, erst dann wieder im Faden mitzuschreiben, wenn sich die Wut gelegt hat?

L:ola20/1x0


Ich wollte nur nochmal kurz anmerken: Vertauscht die Rassen nicht: Es handelt sich um einen Schutzhund und nicht um einen Hütehund. Unterschiedlicher gehts doch gar nicht. Ein Schutzhund ist dazu da zu schützen und ein Hütehund um zu hüten. Natürliche hat man einen Schutzhund nicht nur auf einem Bauernhof, um die Tiere dort vor anderen Tieren zu verteidigen. Nein, einen Schutzhund hält man, um sich allgemein verteidigen oder schützen zu können. Natürlich müssen diese Hunde nicht nur Tiere schützen, sondern auch Menschen, Häuser etc. Wurde z. B. mal bei jemandem eingebrochen, dann kann er sich dazu entscheiden eben eine Schutzhund zu halten, der eben absolut niemandem auf dem Grundstück duldet-eben auch keine Einbrecher. Dafür sind die da.

Ein Hütehund hingegen ist nicht für die Verteidigung einer Schafherde vorgesehen-er ist dafür vorgesehen die Herde zu führen, beisammen zu halten. Das sind meilenweite Unterschiede. Warum sollte ich, wenn ich mich unsicher und unwohl fühle-die Gründe gehen niemanden etwas an-darauf verzichten auf meinem Grundstück einen Schutzhund zu halten? Schutzhunde haben ihren Aufgabenbereich nicht nur auf Bauernhöfen. Meinetwegen kann ich einen Schutzhund auch halten, wenn ich jeden Tag eine gefährliche Strecke zurücklegen muss. Er soll beschützen, ob das vor Tieren, Menschen etc. ist, ist vollkommen egal. Die Aufgabenbereiche sind schon immer sehr verschieden Gewesen.

Bsp: Hütehund z. B. Ausralien Shepherd, Border Collie etc.

Schutzhund z. B. Kangal, Dobermann, Rottweiler etc.

LbolaXx5


Nein, einen Schutzhund hält man, um sich allgemein verteidigen oder schützen zu können.

Ich denke nicht, dass die Hundehalter hier bewusst einen Schutzhund gewählt haben. :|N Jedenfalls gibt es in den Beiträgen von Schuhesüchtige keinerlei Hinweis darauf. Und der Hund hat sich bisher auch nicht so verhalten. (Sonst hätte der Hund die Katze ja immer schon gejagt und sie hätte Angst vor ihm gehabt.)

LIola2Y010


Spielt doch keine Rolle, ob sie ihn deswegen gewählt haben...ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es nicht ungewöhnlich ist solche einen Hund auch privat fernab von Höfen zu halten.

zewetscxhge 1


Ich finde es natürlich wahnsinnig traurig, und ich kann verstehen wie sehr der Katzenbesitzer jetzt leidet, aber seine Katze ist in ein fremden Garten gewesen, wo der im Prinzip nichts zu suchen hätte.. Zufälligerweise war ein Hund im Garten, dazu auch noch ein Herdenschutzhund, deren Instinkt ist, alles was ihn anvertraut würde zu verteidigen.

Es ist sehr außergewöhnlich das ein Hund tatsächlich eine Katze erwischt. Meistens ist die Katze schneller als der Hund, und springt dann irgendwo hoch wo der Hund nicht folgen kann.. Wie in aller Welt das überhaupt passieren könnte ist mir ein Rätzel ":/

Ich habe 2 Cockerspaniels mit ein wahnsinnigen Jagdtrieb.. Kommt eine Katze bei uns im Garten rein, wird die Katze sofort weg gejagt, gefangen haben die beiden Gott sei Dank nie eine Katze. Wenn es passieren sollte, was soll ich dann tun? Meine Hunde niemals im Garten lassen, falls der Kater vom Nachbarn sich für ein Ausflug auf mein Grundstück entschlossen hat? das geht doch gar nicht.. Es muss ja auch gar nicht sein das der Hund tatsächlich die Katze töten wollte, aber ein Biß von ein riesen Hund ist ja nicht ganz ohne..

Ich sage es war ein Unfall, was passieren kann wenn man eine Katze hat, der sich durch fremden garten schleicht. Es hätte genau so gut passieren können das die Katze von einem Auto erwischt wurde, so was kann man nicht vermeiden..

Eine Katze tötet doch auch Vögel und Mäuse, weil es einfach deren Instinkt ist. Das kann man doch nicht die Katze vorwerfen..

Das der Hund auch Menschen angreifen wurde, halte ich für sehr unwahrscheinlich.. Eine Katze war in sein Revier, der wurde gejagt, und es endete für die Katze tödlich.. So ist die Natur nun mal, auch wenn es traurig ist..

z`wet~schgex 1


Da viele hier offentsichtlich keine Ahnung haben, was ein Herdenschutzhund ist, Bitte schön:[[http://de.wikipedia.org/wiki/Herdenschutzhund]]

Snhoxjo


Was spricht denn dagegen, erst dann wieder im Faden mitzuschreiben, wenn sich die Wut gelegt hat?

Bis sich der allgemeine Ärger auf bestimmte menschliche Eigenheiten gelegt hat, bin ich hundertsiebenundneunzig. Bis sich der akute Ärger gelegt hat, ist der Faden um neunzehn bestehende und drei gelöschte Seiten länger beziehungsweise nicht länger. Und im Ernst: Ein solcher Faden wuchert unfassbar schnell, wie man sieht, und Anmerkungen haben sozusagen ein sehr knappes Verfallsdatum – wartet man auch nur einen Tag, bezieht man sich quasi schon auf verknöcherte Relikte.

Wie auch immer. Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie jemand auf die Idee kommen kann, in diesem Fall mit Einschläferung um die Ecke zu kommen, das ist bizarr und realitätsfremd. Grundlegend aber ist das ja aber nicht zentrales Thema, sondern die Frage, wie Schuhesüchtige beziehungsweise die Hundehalter jetzt mit der Situation umgehen können. Zu diesem Zweck aber ist die ausgeuferte Diskussion vielleicht sogar ganz interessant ... irgendwo innerhalb dieser weiten Spanne möglicher Ansichten werden auch die der Nachbarn liegen, und der derzeitigen Reaktion zufolge höchstwahrscheinlich nicht besonders nah am rationalen Ende. Das heißt, man muss sich darauf einstellen, dass man Sachargumente vergessen kann, denn wie sie bei einer eher irrational denkenden Person ankommen, die von Tieren nicht viel versteht, lässt sich hier ja beispielhaft beobachten. Es wird also eher vermutlich sinnvoll sein, kurz, freundlich und sachlich zu bleiben, sich nicht zu tief hineinziehen zu lassen und sich nicht auf Diskussionen einzulassen. Möglicherweise lässt sich auch etwas machen, wenn man sich ein bisschen drauf einlässt und deutlich sichtbar den Zaun bearbeitet, sodass Katzen das Eindringen erschwert wird. Vielleicht wird ein solches Bemühen wenigstens langfristig immerhin deeskalierend wirken, auch wenn der Effekt fraglich bleiben muss – um "Rechthaben" und um inhaltliche Einigung kann es nicht gehen, jedenfalls sicher jetzt noch nicht und auch vielleicht niemals, und wenn, dann müssen wohl die Katzenbesitzer den ersten Schritt tun, da sie sich vermutlich schnell angegriffen fühlen, wenn sie das Gefühl haben, von ihnen wird ein rationaleres Herangehen gefordert ("In der Position, das zu verlangen, sind diese Leute ja nicht, nachdem ihr Köter meine Katze ...")

Auf einer seitens der Katzenbesitzer unterstellten Schuld, wo ein um Objektivität bemühter Mensch keine erkennen kann, werden die Hundehalter sozusagen "sitzenbleiben". Damit würde ich mich abzufinden versuchen, es ist nicht zu ändern.

MCatzexG


Ich glaube, hier wurde nun alles doppelt und dreifach argumentiert. Ab jetzt wird es sinnlos :=o

S6chguhesücHhtuigxe


Hey,

nein die halten den Hund nicht, weil es ein Schutzhund sein soll oder so, es ist ein ganz nromaler Familienhund wie unser Labrador auch, es war jahrelang auf dem Hundeplatz und wird auch jetzt nicht gut ausgelastet.

Alle sind jetzt einfach nur total verunsichert und wissen nicht, wie man nun den ersten Schritt gehen soll.. heute wurden die angesprochen beim Einkaufen von einer Nachbarin, ob es stimmt, dass der Hund nun im Tierheim der Nachbarstadt sei.. also Stille Post hat eingesetzt, der eine sagt das, der andere sagt das und morgen heißt es, dass er ein Reitpferd getötet hat oder gar einen Menschen.. die Nachbarn sorgen ganz schön für Aufruhr.. (war aber wohl schon immer so, dass die gerne erzählt haben).. trotzdem sind die Elern meines Freundes nicht *sauer* oder so, aktuell überwiegt noch das Verständnis über den Verlust des Katers

KDreacxher


Naja es bleibt ja eigentlich nur das 'Revierverteidigungsargument', was ja auch im Kern gerechtfertigt ist.

Mehr bleibt da ja bezüglich des Vorfalls an sich nicht zu sagen. Von daher .... schwierig halt.

Ich würde sagen, wie bedauerlich das Ganze ist und dass der Hund halt hinter Eurem Zaun ist und bleibt.

Es ist eben schwer, die Menschen von der vermeintlichen Gutmütigkeit des Tieres zu überzeugen, sie wollen es vielleicht auch gar nicht hören, geschweige denn glauben, dagegen wird kaum was zu machen sein.

Wo geht ihr denn mit ihm hin, wenn Ihr mit dem Hund rausgeht? Und haben die Eltern Deines Freundes sich denn geäussert, wie die anderen Bewohner in Eurem Umfeld ihnen gegenüber treten?

Ich finde es schon wichtig, dass Ihr als Familie da auch selbstbewusst auftretet, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ihr ja nun ganz und gar überhaupt nie damit gerechnet hättet, dass so etwas passieren kann....

m-a:iax2


Da möcht ich auch noch mal meinen Senf dazu geben.

Dass die Katze tot ist, ist wirklich traurig. Aber, die Katze hätte genau so gut unter ein Auto laufen können. Dann wäre sie auch tot und keiner würde das Auto in Frage stellen.

Rechtlich gesehen ist der Katzenhalter für das Leben seiner Katze verantwortlich.

Ein Herdenschutzhund, welcher ist es eigentlich, gibt ja verschiedene, ist ein Hund den nur geübte Hundehalter haben sollten.

Und der tut natürlich das, was sein Name sagt, seine Herde/Meute schützen. Und zu seiner

Meute gehört alles was in seiner Familie lebt. Rind, Kind, andere Tiere, Vater Mutter u.s.w.

Der Hund hat nichts falsches gemacht.

Was natürlich nicht passieren darf ist, dass Fremde ins Grundstück kommen können. Das heißt, der Hund muss immer so verwahrt sein dass, wenn jemand, der nichts böses Ahnend den Garten betritt, unversehrt bleibt.

Je älter der Hund wird je großer wird da die Gefahr.

Ich würde raten mit dem Hund speziell eine Hundeschule zu besuchen die sich mit Herdenschutzhunden auskennt.

D/espeCratex01


Ich habe jetzt nur die ersten Seiten gelesen, möchte auch keine Stelleungnahme abgeben, sondern einen kleinen Erfahrungsbericht. Wir hatten elf Jahre lang einen Rottweiler, gut erzogen, wesensstark. Trotzdem hat er in jungen Jahren einen "Eindringling" getötet. Einen Pudel, der sich Zugang durch eine winzige Öffnung im Zaun in unseren Garten verschafft hat. Und glaubt es oder nicht, aber der war auf Krawall gebürstet. Unser Rottweiler hat ihn gepackt, geschüttelt, und das war´s dann. Nein, ich finde das überhaupt nicht lustig! Was ich aber betonen möchte, ist, dass dieser Hund Zeit seines Lebens niemals(!) aggressiv gegenüber Menschen war! Und Menschen durften auch unangemeldet durch den Garten kommen!

HVunt{erxli


Hallo zusammen,

habe lange jetzt überlegt ob ich mich einbringen soll oder nicht, da ich auch eine Katzenliebhaberin bin (hat nix mit dieser Sache zu tun). Ich kann nur sagen das der Hund sich nicht falsch verhalten hat, es ist sein Revier und die Katze hat dieses wie ich verstanden habe öfters betreten, die Reaktion vom Hund war ganz einfach sie muss weg. Es ist sehr traurig das einer sein geliebtes Haustier verloren hat aber leider kann man die Zeit nicht rückgängig machen. Da mir sowas damals selber passiert ist leider, kann ich mir vorstellen das es eine nette geste wäre evt. ein neues Kätzchen zu besorgen und den Leuten zu zeigen wie der Hund wirklich ist, das er ganz lieb ist. Vielleicht versuchen den Leuten klar zu machen, dass es kein Monster ist und das die Natur nun mal anders tickt wie wir Menschen.

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