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Hund hat Katze getötet, wie nun schlichten?

M8uff P_otmter


Lord have Mercy.

Es ist ein Tier. Nicht mehr und nicht weniger. Alle tierpsychologischen Deutungen, alle Versuche, das Verhalten der Katze aus anthropogener Sicht zu interpretieren, sind schlicht nicht nachprüfbar und schlicht Humbug.

K8aFmikaqzi0815


Warum merken die Katzen, dass ich ihnen nicht Böses will. Wo hingegen sie bei anderen sofort das Weite suchen.

Wenn das der Fall wäre, gäbe es wohl nicht so viele misshandelte und getötete Tiere.

S'hojxo


Warum merken die Katzen, dass ich ihnen nicht Böses will. Wo hingegen sie bei anderen sofort das Weite suchen.

Das erkläre mir mal.

Vermutlich bist Du ein ruhiger Mensch, der sich nicht allzu rasch bewegt, oder Du wirst in Gegenwart von Tieren ruhig und unaufdringlich-freundlich. Du wirst einfach nicht bedrohlich auf Tiere wirken. Ist bei mir auch so – die meisten Tiere, besonders Hunde, aber auch Katzen, "mögen" mich. Weil ich gelernt habe, wie man sich bei Hunden, Katzen, Pferden bewegt, weil ich ihre Signale wahrnehme und darauf reagiere. Es ist leicht, sich einzubilden, sie würden spüren, dass man sie gern hat und ihnen Gutes will. Aber es gibt so viele Gegenbeweise – sowohl sehr liebe Menschen, die von Tieren eher nicht gemocht werden, als auch Leute, die Tieren nichts Gutes wollen, aber leichtes Spiel mit ihnen haben. Ein bestimmtes Wohlwollen nehmen Tiere sicher wahr, aber sie lassen sich recht leicht täuschen, wenn man weiß, wie. Der Vater einer Freundin kann hingehen, ein vertrauensvoll schnupperndes Kaninchen schnappen, ihm das Genick brechen und es zur Zubereitung in die Küche bringen. Die Schwester der Freundin wollte ihr Lieblingskaninchen retten, und als sie hin ist, um es einzufangen, ehe der Vater kommt, hat sie es nicht geschafft, weil es panisch vor ihr weggerannt ist – beziehungsweise: vor ihrer Unruhe, ihren ruckartigen Bewegungen, ihrer Angst (hat aber überlebt, weil der Vater augenrollend ein anderes Kaninchen nahm, als er seine Tochter weinend im Stall fand, und etwas brummte wie "sollte man meinen, du weißt, wie das ist mit den NUTZtieren").

Tiere "erspüren" (also: riechen, sehen, hören) Deine Stimmung, aber nicht Deine Absichten, und schon gar nicht beurteilen sie Deinen Charakter.

Sdhojxo


Ehe übrigens jemand schreibt, na, Kaniiiiiiinchen, das seien ja nun mal keine Katzen: Auch die Hofkatzen setzen sich bevorzugt neben jenen kaninchenmordenden Vater, ganz und gar ohne zu ahnen, dass er findet, dass man unglücklicherweise sehr früh und damit vor der Kastration gezeugte Kätzchen am besten kurz mit dem Kopf auf einen Stein haut, das geht schnell, tut nicht weh und löst Probleme, die niemand braucht.
Ich selbst mag ihn auch. Halte ihn auch nicht für einen schlechten Kerl, sondern für einen Pragmatiker. Vermute aber, dass das hier von einigen anders gesehen werden könnte. ;-)

Sbhojxo


Dreifachpost: Und dazu kommt dann, dass ich selbst vor Erreichen der Schulreife zum Entsetzen meiner Eltern aufgehört habe, Fleisch zu essen, sobald ich erfahren habe, dass dafür Tiere sterben müssen. Ich selbst bin eigentlich kein Pragmatiker, sondern hätte große Probleme mit einem Leben, das eine solche pragmatische Haltung erfordert, weil ich schon kreuzunglücklich bin, wenn wir unsere Tiere auch nur impfen lassen müssen. Ich halte allerdings die nicht-pragmatische Einstellung zu Tieren für einen Luxus, den wir uns vor allem deshalb erlauben können, weil wir die unschöneren Prozesse, die zu unserem Überleben dazugehören, anderen überlassen und über drei Ecken trotzdem davon profitieren können. Weil wir also andere sich die Hände "schmutzig" machen lassen können, statt es selbst tun zu müssen.

Genug offtopic von meiner Seite – bin auch sehr gespannt auf die Ergebnisse des Gesprächs und hoffe, es gab welche, und zwar erfreuliche.

D1er kl%eine' Prixnz


Das sind Pragmatiker, richtig.

Kätzchen am besten kurz mit dem Kopf auf einen Stein haut, das geht schnell, tut nicht weh und löst Probleme, die niemand braucht.

Ich kenne das anders: die Jungen werden nach der Geburt ertränkt, eines bleibt am Leben wegen der Muttermilch.

M;uffV PotNtexr


am besten kurz mit dem Kopf auf einen Stein haut,

Meine Oma hat das auch gemacht. Also, mit Katzen.. Und ich weiß nicht, und werde nie erfahren, ob da so'ne Art geplante Vorbereitung des ganz kleinen Muff auf die Grausamkeiten des Lebens sein sollte. Wahrscheinlich aber eher nicht.

P=aul.inqe1x1


Warum merken die Katzen, dass ich ihnen nicht Böses will. Wo hingegen sie bei anderen sofort das Weite suchen.

Merken sie nicht. Meine früheren Katzen liefen imer zielstrebig auf meine damalige beste Freundin (inzwischen verstorben) zu, die wegen ihrer heftigen Allergien panische Angst vor Katzen hatten. Aber die bewegte sich nicht hektisch und sprach ziemlich leise, das mögen Katzen nun mal.

Tsa/rias


@ MatzeG

Die Katze ist also hinterhältig? Stell ich mir gerade bildlich vor, wie sie in der Deckung sitzt und sich die Pfoten reibt "dem wisch ich eins aus" ]:D

Japp, exakt so. Das Pfotenreiben entspringt zwar deiner Phantasie, aber wenns hilft, sich was vorzustellen... Das Tier hat tatsächlich irgendwo im Hinterhalt gelegen, denn kaum 2 Minuten (die 2 Minuten waren garantiert nur zum sichergehen) nach dem Vater die Tür zugemacht hat, hat sie ihre Löcher gebuddelt. War witzig bis zu einem gewissen Grad, konnte das immer sehr schön von meinem Fenster aus beobachten. Sie hat auch immer unser Heu okkupiert, nicht das ihrer Halter. Wir wurden da als Kinder des öfteren böse angefaucht, wenn wir Heu für unsere Kaninchen vom Boden holen wollten und Madame dort ihre Halbjährliche Brut deponiert hat. ;-D

@ Shojo

Öh. Tarias, das ist keine fiese, hinterhältige Katze, die Deinen Vater ärgern wollte – die hatte da höchstwahrscheinlich irgendwelche ganz persönlichen Projekte, die mit Deinem Vater nichts zu tun hatten.

Ja, Katzentoilette ;-) Das hinterhältig beschreibt natürlich nur die Verhaltensweise aus unserer Sicht und ist keine Unterstellung von irgendwelchen komplexen Gedankengängen zur Planung von Streichen ^^ Man kann auch Katzen nur bis vor den Kopf gucken

"Bösartigkeit" hab ich aber auch schon erlebt. Son kleiner roter Tiger von Verwandten, Freigänger, kam immer an und strich um die Beine, total auf liebebedürftig. Hat geschnurrt wie 5 Schweizer Uhrwerke auf einmal, hat sich streicheln und kraulen lassen und mitten drin ohne (für uns) ersichtlichen Grund die Krallen ausgefahren und sehr schmerzhafte Hiebe verteilt, egal bei wem. Da ist richtig Blut geflossen. Zu den Zeitpunkten, und das für den Katzenflüsterer *:) , hat ihm garantiert nie jemand was böses gewollt. ;-)

LGian-Jxill


Da ist richtig Blut geflossen. Zu den Zeitpunkten, und das für den Katzenflüsterer *:) , hat ihm garantiert nie jemand was böses gewollt. ;-)

An alle Hobbytierpsychologen, die darauf etwas antworten wollen:

Immer schön auch den Hund aus dem Eingangspost im Auge behalten.

CCenwtifol@ixa


Das wurde schon mal gefragt, ohne Antwort darauf: Sind die Nachbarn vorher schon mal drauf angesprochen worden, dass der Kater die Katze des Freundes ständig terrorisiert? Vielleicht hielten sie ihn immer für die Seele eines Katers, absolut lieb und tut keiner Fliege etwas zu Leide, ein Traumkater? ;-) Wenn das so ist, ist ihnen logischerweie völlig unverständlich, wieso der Hund aus heiterem Himmel das liebe Katerchen beißt, das doch nur friedlich spazierengehen wollte...

K5rea@chexr


Die Katze ist also hinterhältig? Stell ich mir gerade bildlich vor, wie sie in der Deckung sitzt und sich die Pfoten reibt "dem wisch ich eins aus"

Da Katzen sich von Natur aus an ihre Beute anschleichen, kann man, denke ich, schon von Hinterhalt reden. Ich würde im Wort "hinterhältig" hier, besonders im gegebenen Zusammenhang, eher auf menschliche Erfahrungen schliessen, von daher ist eine Katze sicherlich nicht hinterhältig in dem Sinne.

Wirklich erstaunlich, wie sehr dem Hund hier natürliche Instinkte zugute gehalten werden, während Katzen ja beinahe die reinsten Arschlöcher sind. Mein lieber Scholli ...

czr"owl


Nur gut dass wir nicht über diese sadistischen Vögel schreiben, die unbescholtene Bürger morgens mit ihrem ohrenbetäubendem Lärm aus den Betten pfeifen. Oder gar Hamster, die Meister der Schlafentzugfolter. ]:D

T-arita}s


Ich würde im Wort "hinterhältig" hier, besonders im gegebenen Zusammenhang, eher auf menschliche Erfahrungen schliessen

Da das hinterhältig von mir kam.... du musst dir die Extramühe mit der Schlußfolgerung nicht machen, ich hab ja bereits geschrieben:

"Das hinterhältig beschreibt natürlich nur die Verhaltensweise aus unserer Sicht und ist keine Unterstellung von irgendwelchen komplexen Gedankengängen zur Planung von Streichen"

2 Posts weiter oben

;-)

Wirklich erstaunlich, wie sehr dem Hund hier natürliche Instinkte zugute gehalten werden, während Katzen ja beinahe die reinsten Arschlöcher sind. Mein lieber Scholli ...

Die Sichtweise kommt mir ein wenig verdreht vor. Meist ist es doch genau entgegengesetzt, wenn Katzen involviert sind in diesem Forum.

Nur so nebenbei, ich mag Katzen eigentlich allgemein sehr gerne. Nur muss man ja nicht alle mögen ^^

K%r0eacEhexr


Da das hinterhältig von mir kam.... du musst dir die Extramühe mit der Schlußfolgerung nicht machen, ich hab ja bereits geschrieben:

Mühe? Das ist keine Mühe und dass es kein Muss ist, versteht sich wohl von selbst.

Die Sichtweise kommt mir ein wenig verdreht vor. Meist ist es doch genau entgegengesetzt, wenn Katzen involviert sind in diesem Forum.

Es ist keine Sichtweise, sondern der Eindruck, den ich beim Lesen und Verfolgen dieses Fadens hier gewonnen habe.

Trotzdem danke für die Mühe.

Nur so nebenbei, ich mag Katzen eigentlich allgemein sehr gerne. Nur muss man ja nicht alle mögen ^^

Allgemein mag ich jegliches Getier. Ich bin mit Hunden gross geworden und besitze jetzt ein Tier mit Samtpfoten. Mit die Besitzfrage allerdings bin ich mir gar nicht sooo sicher.

Gruss.

*:)

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