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Hund hat Katze getötet, wie nun schlichten?

L9oluaXx5


@ Lola2010

Sag mal Lola was verstehst du nicht? Hier werden die Hunde dafür eingesetzt, dass sie eben Katzen, Füchse, Wildschweine etc. vertreiben und wenn es nicht anders geht eben töten sollen.

Sag mal, andere Lola, wieso überträgst du eure Situation so eins zu eins auf den Fall hier? Schuhsüchtige hat hier nirgendwo davon geschrieben, dass es um einen Bauernhof ginge und der Hund irgendwelches Vieh beschützen müsste/würde.

Außerdem war die Nachbarskatze vorher wohl auch schon oft auf deren Grundstück. Warum ist der Hund also jetzt plötzlich so aggressiv, dass er sie totbeißt?

Wenn ich 2- und 4 jährige hätte, würde ich so einen Hund auch nicht in der Nachbarschaft haben wollen!

L=ext:lixe


Sry aber was hier ein Schwachsinn geschrieben wird, ehrlich. Das ist ein Hund, das war sein Revier, es wundert mich das sowas nicht schon viel früher passiert ist. Mein Hund würde auch jede Katze nieder machen, die nicht sofort kuscht wenn er in seinem Revier ist. Ist halt so, da wird nicht rumgeschlichen und es wird sich nicht mit dem Rudel angelegt. Da muss die Katze schnell sein und im Normalfall kommt die dann auch immer weg aber ich kann nicht die Verantwortung für anderer Leute Katzen übernehmen. Das hat auch nichts damit zu tun ob das eine Katze ist oder was anderes, wenn da was ist, reagiert der so wie er soll. Er soll die zwar nicht zwangsweise tot beißen aber ich kanns halt auch nicht verhindern, er hat den Instinkt unser Revier zu verteidigen, ich werde ihm den auch nicht wegkonditionieren, weil dieses Verhalten von mir erwünscht ist. Von daher kann ich das durchaus nachvollziehen.

Die Problematik ist halt auch doof, auf der einen Seite eine Katze in deren Natur es liegt herum zu tigern, auf der anderen Seite ein Hund der nicht nur Kuscheltier ist. Das es da zu Problemen kommen kann, ist tragisch aber auch verständlich.

Der Nachbar kann nicht direkt beeinflussen wohin seine Katze geht, der Hundehalter kann nicht direkt beeinflussen wie der Hund reagiert wenn er sein Territorium oder Rudel bedroht sieht.

Für mich ist das ein typischer Fall von dumm gelaufen.

Vielleicht büchst ja demnächst mal nen Tiger aus einem nahegelegenen Zoo aus, streunt in Deinem Garten herum und beißt Dir die Kehle durch. Dumm gelaufen...hoffentlich schmeckst Du dem Tiger wenigstens.

L(o)lSaXx5


Es gibt soviele unterschiedliche Rassen mit unterschiedlichen Aufgaben.

Und warum halten dann Menschen Hunde, die gar nicht zu ihrer Lebenssituation passen? Das ist doch auch Verantwortungslosigkeit. Nur weil ein Hund optisch gefällt? Und dafür soll dann die Katze des Nachbarn sterben müssen? Sehe ich nicht ein. :|N

C4haince0`07


das sind die Killerkatzen Sehr gefährlich, liest man täglich davon

Ich denke, es wurde überlesen, dass diese Katze bereits mehrmals die eigene Katze des Freundes angegriffen hat? Ich kopiere es mal, damit dies nicht in Vergessenheit gerät:

der Kater der Nachbarn kam zu Besuch, um seine weibliche Katze gehörig zu verprügeln, Tag ein Tag aus bekam sie den Arsch ohne Ende voll..

Warum gerät dieses so aus dem Blick? Ein Kater gut und bedauernswert, andere Katze egal, Hund böse?

Kar[eaSc3hexr


Sag mal lest ihr überhaupt was ich geschrieben habe? Die Hunde sollen, die Tiere des Rudels beschützen.

Ja! Sollen sie!

Aber entweder ist der Schutzinstinkt da oder er ist es nicht. Beim benannten Tier scheint der irgendwie geschlafen zu haben und ist dann ratz, fatz erwacht. Das sehe ich als eigentliches Problem, nicht dass mörderische Zombiekatzen Wellensittiche ärgern oder der Postbote auch was davon haben soll.

Ja, die Katze ist ins Revier eingedrungen und der Hund hat das getan, wozu er gezüchtet worden ist. Aber eben unvermittelt und unerwartet. Dieses Verhalten des Hundes war den Haltern nicht bekannt!

Und mich dann hinzustellen, guter Hund, blöde Katze ist doch absolut am Thema vorbei.

Mich würde das absolut verunsichern, selbst als Halter. Und ja, auch als Nachbar, der dazu noch Besitzer einer penetranten und unmöglichen Mieze ist, die regelmässig dort Stress machen geht und dann, eines Tages, nicht mehr wieder kommt.

LoolIaX5


Ja, die Katze ist ins Revier eingedrungen und der Hund hat das getan, wozu er gezüchtet worden ist. Aber eben unvermittelt und unerwartet. Dieses Verhalten des Hundes war den Haltern nicht bekannt!

Ganz genau. Das ist der Punkt. Bisher wurde vermutet, dass der Hund ein "Traumhund" ist, der "keiner Fliege etwas zuleide tut"...

Dsumaxl


LolaX5

Und warum halten dann Menschen Hunde, die gar nicht zu ihrer Lebenssituation passen?

Gilt auch für Katzen. Freiläufer sind immer in Gefahr sich zu verletzen oder zu sterben.

L}ol!a20x10


[[http://www.hundund.de/rassen/karabash/]]

Hier, die Rasse unseres Hofes. Er schützt und würde zur Not auch sein Leben opfern, um seine Herde zu verteidigen. Und er tötet nicht alles sofort was auf seinen Grund kommt. Aber wird ein Tier offensichtlich angegriffen, dann ist es seine Aufgabe es zu verteidigen und manchmal stirbt ein unterlegenes Tier eben auch dabei. Hier ist das wie gesagt so gang und gäbe und ohne diese Hilfe hätten hier die meisten Höfe derartige Verluste, so dass sich eine Bewirtschaftung nicht mehr lohnen würde. Das ist alles. Ich finds halt einfach traurig, dass Leute, die keine Ahnung haben dann mit so nem Kram wie Wesenstest etc. kommen-es ist doch einfach seine Aufgabe.

MqatzNexG


Ich denke, es wurde überlesen, dass diese Katze bereits mehrmals die eigene Katze des Freundes angegriffen hat? Ich kopiere es mal, damit dies nicht in Vergessenheit gerät:

Wir haben zwei Katzen, einen kastrierten Kater und eine jüngere sterilisierte Kitz. Was meinst was hier manchmal die Fetzen fliegen und nicht aus Spass. Aus Eifersucht, auch aus Revierstreitigkeiten (Küche, Wohnstube, Schlafplätze) und Futterneid.

Ich gehe da auch oft dazwischen, doch soll ich desswegen gleich eine Katze, oder eben den vermeintlichen Angreifer töten?

S!chuh~esüchtOige


Es handelt sich um einen Kaukasen.

Aber was ist das denn für ein Vergleich mit dem Tiger?

Dann müsste es ja so, wenn man es übeträgt so gewesen sein, dass der Hund ausgebrochen wäre, in den Garten der Katze gegangen wäre und die dort zerfetzt hätte, aber so war es doch nicht.

Der Hund war mit den Katzen alleine im mehr als abgesäumten Garten... er ist jeder Zeit abrufbar und unmittelbar nach dem Biss waren die im Garten.

Es kann auch niemand in den Garten rein, außer mit sehr viel Vorsatz und ich denke nicht, dass ein 2 oder 4 jähriges Kind einen Sichtschutzzaun bewältigen können.. Katzen können das aber sehr wohl.

L7ola_201x0


Lola, der Hund kam aus schlechter Haltung, es gibt hier sehr wenige Höfe im Vergleich zu vor 50 Jahren. Hätte er also sein Leben im Tierheim verbringen sollen? Diese Tiere können auch sehr gut als Familienhund gehalten werden-brauchen aber eine konsequente Hand. Dann dürften die Leute also immer nur die sogenannten Schoßhunde halten, deiner Meinung nach? Denn alle anderen Rassen haben eine bestimmte Aufgabe, die sie in einer Familie nie erfüllen werden. Seien es Jagdhunde, Schutzhunde, Herdenschutzhunde etc. Quatsch ist das und darüber hinaus, was ist denn mit Wohnungskatzen? Genauso ungeeignet, über das Thema kann man sich ständig hin und herstreiten.

Wisst ihr eigentlich wie gescheit Hunde zum Teil sind, je nach Rasse? Der Kerl kann sich das mit der Katze wochenlang angeschaut haben-sie konnte sich nicht richtig zur Wehr setzen und er griff ein. Find ich nicht verkehrt. Unsere hätten sich das nicht angeschaut und das ist auch gut so, denn so ne Katze kann in einer Nacht sämtliche Hühner töten. Die können sich nicht alleine wehren und es ist auch nicht Natur, denn die Hühner können nicht flüchten. Genauso die Lämmer.

LNolaXx5


Gilt auch für Katzen. Freiläufer sind immer in Gefahr sich zu verletzen oder zu sterben.

Hä? Seit wann gibt es Katzenrassen, die für irgendwelche Zwecke des Menschen gezüchtet wurden? Die gibt es – im Gegensatz zu Hunden nicht. Die Rasseunterschiede bei Katzen beschränken sich auf Aussehen, Gesprächigkeit und ein paar Wesensunterschiede. Aber es gibt z.B. keine Katze, die irgendeine Herde beschützt...

Ich finde jedenfalls nicht, dass man einfach so Jagd- oder Hütehunde halten sollte. :|N

C-hanc-e00x7


Ich gehe da auch oft dazwischen, doch soll ich desswegen gleich eine Katze, oder eben den vermeintlichen Angreifer töten?

Schön, dass Du den Unterschied zwischen einem instinktiv handelnden, extra dafür gezüchteten Tier und einem denkenden Menschen herausgearbeitet hast. ;-)

S]chuhesü-chti0g e


bzw. ein Kaukasenmix mit noch einer anderen Herdenschutzrasse.. weiß ich nun nicht so genau, müsste ich nachfragen.. er wurde auf einem Baquernhof geboren, kam zu einer jungen Familie, die überfordert war und ihn nicht gut hielt und vernachlässigte und wurde dann von der Familie meines Freundes aufgenommen

LSolam2%01@0


Es handelt sich um einen Kaukasen.

Dann ist es sowieso verwunderlich, dass er fremde Tiere bei deinem Freund geduldet hat. Das spricht dafür, dass der Hund keine entsprechende Ausbildung hat und ein sehr zurückhaltendes Tier ist. Ich würde mir da gar keine Gedanken machen. Den Nachbarn die Situation erklären. Ihn mit aller Deutlichkeit sagen, dass ihr den Vorfall bedauert, er aber nur eure Katze verteidigen wollte und sie in Zukunft eben auf ihre Tiere Acht geben sollen, dass sie nicht auf euer Grundstück laufen. Das würd ich tun. Erklär ihnen, dass der Hund das nicht Böswillig gemacht hat und gut ist. Ich würd mir da keinen Kopf drum machen. Eurem Hund fehlt nichts. Sogar unser Cocker würde eine Katze packen, die an unsere Katzen geht.

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