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Wenn man das Leben an sich hasst?

L1oTu!an hat die Diskussion gestartet


Was bleibt dann noch übrig?

Antworten
Etqui_liKzer


Übrig bleibt immer die Chance, etwas daran zu ändern.

L*oua.n


Übrig bleibt immer die Chance, etwas daran zu ändern.

Was ist, wenn man im tiefsten Inneren kein Interesse und keine Neugier mehr besitzt um auch nur irgendwas zu ändern?

AnpfelkuSchePn00x7


Ein Tip: Gehe mal nach Afrika für 6 Monate und lebe dort mit den Menschen unter den ärmsten Bedingungen, dann wirst du wirklich spüren, was es heißt, das Leben zu hassen. Die Menschen haben dort nichts und leben in Hütten. Wenn du wieder hier bist, dann wirst du das Leben lieben.

L=ouFaxn


Weil Depressionen ja auch so viel damit zu tun haben ob man ein Dach über dem Kopf hat oder genug zu Essen vorfindet. Ich sehe schon, dass man auch hier nur mit Aggressivität konfrontiert wird und sich eigentlich nur an die letzten Strohhalme klammern wollte obwohl man schon längst aufgegeben hat.

ATpfelkuTc\hen0*0x7


Das war keine Agressivität oder ein Scherz, das war ernst gemeint. Nur, wenn man erfahren hat wie es ist nichts zu haben, wirst du schätzen lernen, was du am Leben hast.

Lioua<n


Das hat doch überhaupt gar nichts mit der Thematik zu tun ob man materielle Güter besitzt oder genug zu Essen hat. Ich lasse mich am besten gleich wieder hier aus diesem Forum löschen, da jede Schlange an der Supermarkt-Kasse anscheinend mehr Kompetenzen zum Thema Depression vorweisen kann als die Nutzer hier %-|

sSonnenWste]rn2


In deinen ersten drei Posts befindet sich nicht einmal das Wort "Depression". Du kannst nicht erwarten, dass Laien-Fornteilnehmer Gedanken lesen können aus deinen Stichwortsätzen. Vielleicht solltest du deine Gedanken etwas ausführlicher aufschreiben und dann bekommst du auch besser zugeschnittene Hilfestellungen auf deine Probleme. Vorwürfe an dir unbekannte Leute hier bringen dich doch auch nicht weiter.

Ist nur ein gutgemeinter Tip, alles Gute!

HtybridjXx99


Sorry, aber wenn du kompetenz erwartest dann solltest du zum arzt gehen. Hier im Forum sind Laien unterwegs, du kannst dich mit leuten austauschen, denen es ähnlich geht, oder besser noch, denen es ähnlich ergangen ist und sie es in den griff bekommen haben. Schreib halt mal, was dich bedrückt, was los ist, etc. Red dir alles von der Seele was dich quält...tausch dich doch mal konstruktiv mit den leuten hier aus und das fängt damit an, dass du eine ordentliche diskussion startest.

L#okuan


Ich wundere mich nur, dass bei einer solchen Fragestellung jemand überhaupt auf den Gedanken kommen soll, dass es dem Fragesteller psychisch gut geht. Was soll ich schon schreiben. Mitte der Zwanziger, halbes Jahr vor dem Ausbildungsende (Breche jedoch diese Woche ab), keine sozialen Kontakte, Messie, keine Interessen, findet das Leben an sich abstoßend.

k=aktsus0,8


Dann aber Menschen Vorwürfe zu suizidalem Gedankengut machen?

Ich mache Dir keinen Vorwurf, schon gar nicht zu suizidalem Gedankengut...Über Suizidgedanken kann man reden...

Du fühlst dich hier aber schnell angegriffen...wenn ich den Rest da so lese, Schlange an der Kasse hat mehr Kompetenzen...das ist hier ein Laienforum, mit Menschen die ähnliche Probleme haben und vielleicht das was du gerade erlebst einfach schon durch haben...

Du reagierst hier agressiv. Ein bisschen Geduld vielleicht?

L,ouaxn


Hallo,

ich entschuldige mich für meinen Tonfall, aber im Endeffekt ist es sowieso mittlerweile alles relativ gleichgültig geworden. Ich kriege sowieso nicht mehr viel auf die Reihe und es grenzt an ein Wunder, dass ich nicht schon an Unterernährung gestorben bin. Blieb bisher zur bei Schwindel und kurzer Ohnmacht.

kHak\tmusx08


aber im Endeffekt ist es sowieso mittlerweile alles relativ gleichgültig geworden.

Depressionen schränken das denken ein. DAS ist ein ziemlich depressiver Satz.

Ich kriege sowieso nicht mehr viel auf die Reihe und es grenzt an ein Wunder, dass ich nicht schon an Unterernährung gestorben bin.

Vielleicht der erste Ansatz: Wieder zu Kräften kommen?!

Bist du in Behandlung?

Depressionen sind in den Griff zu bekommen, im Gegensatz zu anderen psychischen Erkrankungen sogar ziemlich gut...

HFyobriRdX9x9


@ Louan:

Ich wundere mich nur, dass bei einer solchen Fragestellung jemand überhaupt auf den Gedanken kommen soll, dass es dem Fragesteller psychisch gut geht. Was soll ich schon schreiben. Mitte der Zwanziger, halbes Jahr vor dem Ausbildungsende (Breche jedoch diese Woche ab), keine sozialen Kontakte, Messie, keine Interessen, findet das Leben an sich abstoßend.

Warum soll man da an eine psychische Erkrankung denken? Ich habe das leben auch mal gehasst, als alles schief ging. Jeder hat seinen moment gehabt an "dem er alles hinschmeissen wollte und keinen bock mehr auf nichts" hatte. Das kann ein Gemütszustand wie jeder andere auch sein.

Das es bei dir eine psychische erkrankung ist, ist bedauerlich und so muss es nicht bleiben. Dafür gibt es spezialisten, die dir helfen können! Du musst nur willig sein dir helfen zu lassen...Tu dir selbst den gefallen und such einen arzt auf oder geh direkt ins Krankenhaus, die schicken dich da auch nicht direkt wieder weg. Es gibt auch genug psychische Notfalleinrichtungen.

LyouiaAn


Dies ist nicht nur ein depressiver Satz, sondern mittlerweile ein Hauptbestandteil von dem geworden was an meiner Identität übrig geblieben ist. In Behandlung bin ich nicht, habe jedoch Anfang Mai einen Termin beim Psychiater. Nur wie gesagt bin ich schon jetzt entschlossen auch den Rest meiner Existenz zu sabotieren, weil ich eben diese Existenz nicht ertrage. Eigentlich, um ehrlich zu sein, ertrage ich die Existenz von Leben an sich nicht. Ich empfinde es als widerwärtig und eine Seuche.

"Wieder zu Kräften kommen" kann nicht funktionieren, wenn man einerseits nicht mal die simpelsten Tagesroutinen in den Griff bekommt und andererseits jegliches Leben verachtet.

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