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Wenn man das Leben an sich hasst?

duasges;undeplxus20


Schon mal Vitamin B12, Vitamin D und Ferritin checken lassen?

c1ro5wl


kräftig = Kräfte

K]apu`zfine}rTkressxe


@ dasgesundeplus

Schon mal Vitamin B12, Vitamin D und Ferritin checken lassen?

das kann ich auch nur unterschreiben. was fehlendes vitamin D ausmacht, habe ich am eigenen leib gesprürt.

vielleicht auch noch die schilddrüsenwerte mal untersuchen lassen?

HVagaulaz7x7


@ Louan

du hasst alles und jeden ... eigentlich willst du nicht da sein, aber du erwartest, dass andere es für dich tun. das ist feige ;-) ... und das kann man auch nicht erwarten, weil du anderen damit leid antust. warum sollte die gesellschaft psychisch kranke einfach aus der gesellschaft löschen? wir hatten das schonmal, du weißt was ich meine? ... keiner wird dich erschiessen, nur weil du so tief in einer psychischen erkrankung steckst, dass du kein licht mehr siehst. du hast im gegensatz zu manch anderen eine familie, die zu dir steht und dir hilft. doch du bist nur dagegen, das ist ja auch das einfachste. du gehörst in eine klinik, aber schnell und das schreien um verarmung und und und sind wirklich luxusprobleme. das müsste dir alles egal sein, wo du doch solchen hass aufs leben hast.

übernimm verantwortung und erwarte nicht, dass andere es tun ...

Crhan}ce00x7


Louan,

der Wunsch, unbedingt an der 4-tägigen Studienreise teilnehmen zu wollen, passt zu vielen Deiner anderen Aussagen nicht ansatzweise. Ist Dir das bewusst?

H$agal]az77


@ chance007

auch das hardern keine große urlaubsreisen und co. machen zu können passt nicht dazu ;-) ...

M}olliMenchxen


@ Louan

Wenn Du wirklich nicht existieren möchtest, wieso tust Du es dann noch? Wieso schreibst Du dann hier? Das lässt für mich den Schluss zu, dass so ein Rest-Fünkchen an Lebenswillen immer noch da ist. Die Tatsache, dass Du hier schreibst, ist – auch wenn Du immer wieder betonst, ja gar nicht existieren zu wollen – aus meiner Sicht ein versteckter Hilferuf und ein Anhaltspunkt dafür, dass ein Teil von Dir durchaus leben will. Du allerdings willst gar nicht, dass dieser Teil das will, doch der andere (versteckte) Teil gibt anscheinend keine Ruhe.

Ich finde es gut, dass Du schon einen Termin bei einem Psychiater hast und hoffe, dass Du diesen auch wahrnehmen wirst. Denn so kacke wie sich das alles für Dich jetzt auch anfühlen mag, ist dennoch durchaus Hilfe möglich. Du stehst vor einer mentalen Wand, die es Dir so erscheinen lässt, als wäre dies nicht möglich – aber es ist.

Meine Sicht der Dinge: Du hast einen sehr verletzten, vernachlässigten Anteil in Dir, den Du von Dir abgespalten hast und unter Verschluss hältst, weil er all die Eigenschaften in sich vereint, die Du nicht haben willst/darfst (Gefühle z.B., die ja aus Deiner Sicht eine Schwäche sind). Den Kontakt zwischen diesem abgespaltenen Teil und Deinem bewussten Ich gilt es wieder herzustellen. Dabei kann ein Psychiater Dir helfen, oder auch ein Psychologe.

Die Reportage, von der crowl geschrieben hat, habe ich auch gesehen:

Es lief vor ein paar Monaten eine Reportage, in der über einen Mann berichtet wurde, der Zeit seines Lebens unter starken Depressionen litt. Er hat sich an eine Organisation in der Schweiz gewandt, die Sterbehilfe anbieten. Es gab Untersuchungen, Interwiews mit dem Betroffenen selbst, Freunden, Ärzten Therapeuten etc. Nach sehr eingehenden Untersuchungen und langer Zeit und als sich tatsächlich herauskristallisierte, dass es für sein Leiden keine Hilfe gab, wurde ihm von dieser Organisation die Sterbehilfe gewährt.

Mich hat das ziemlich mitgenommen, denn der Mensch, um den es hier ging, wirkte von außen betrachtet überhaupt nicht wie jemand, der nun gar keinen Grund mehr hätte zu leben und sogar Freude daran zu haben… Der war auch nicht dumm, im Gegenteil, ziemlich intelligent. Ich bin ein wenig hin und her geschwankt zwischen "ist der doof, wieso versucht er es nicht anders" und "vielleicht gibt es einfach Fälle, wo Hilfe nicht mehr möglich ist und man das halt akzeptieren muss".

Besonders mitgenommen und fast geärgert hat mich an dem, dass er seinen Freunden und Verwandten ziemliches Leid angetan hat mit seiner (Entschuldigung ->) eigentlich sehr egoistischen Entscheidung, die Welt dann halt mal zu verlassen und die Hilfeversuche seines Umfeldes damit mehr oder weniger mit Füßen zu treten. Natürlich ist es allein seine Entscheidung und er muss niemanden um Erlaubnis fragen, aber ich weiß nicht, wie ich mich anstelle seines Umfeldes ihm gegenüber gefühlt hätte...

Es ist halt mitunter recht skurril zu sehen, wie sehr die Eigensicht eines Menschen von der Sicht seines Umfeldes abweichen kann, was eben nur mit einer Krankheit (in diesem Fall Depression) zu erklären ist. Es ist kaum zu erwarten, dass das Umfeld dies nachfühlen kann, wenn es nicht selbst davon betroffen ist oder war. Und aus der Sicht des Umfeldes ist es halt einfach nur tragisch zu sehen, wie jemand, der von außen betrachtet eigentlich gar keinen Grund hat, so drauf zu sein, sein Leben für lebensunwert betrachtet.

Na ja, das nur am Rande.

Bevor man jedenfalls die Option, aus dem Leben zu scheiden, in Betracht zieht, sollte man alles andere versucht haben. Das solltest Du auch. Wie hier ja schon geschrieben wurde, den letztmöglichen Weg hat man am Ende ja immer noch als Option.

Ich wünsche Dir alles Gute. Auch wenn mein Geschriebenes wahrscheinlich wieder nicht das ist, was Du vielleicht gern gelesen hättest...

Hsaga{laxz77


@ mollienchen

ihr dürft nicht vergessen, dass der mann in der doku manisch-depressiv war, das ist nochmal etwas völlig anderes und er ja meinte er hat sich in seinen manischen phasen selbst gefährdet und finanziell in den ruin gestürzt und würde das nicht mehr aushalten ... und ich fand seine freunde haben sehr verständnisvoll reagiert, vielleicht weil sie gespürt haben, wie er leidet. von aussen sagt es sich vielleicht einfach, dass es egoistisch war, aber ich kenne eine manisch depressive und ehrlich? ich möchte nicht tauschen ... diese hochs und tiefs sind furchtbar ... der mann in der doku hat dies ja nicht leichtfertig entschieden, es war ein langer weg und das auch gut so, weil kurzschlusshandlungen so vermieden werden ... hin und wieder gibt es einfach menschen, die ihren platz in der welt leider nicht finden

CShaZncex007


auch das hardern keine große urlaubsreisen und co. machen zu können passt nicht dazu

Mir ging es nicht um Finanzen oder Möglichkeiten.

H'agalxaz77


mir auch nicht, aber für urlaubsreisen, braucht man schon irgendwie spass am leben, sonst macht man sie nicht ...

LHouEan


der Wunsch, unbedingt an der 4-tägigen Studienreise teilnehmen zu wollen, passt zu vielen Deiner anderen Aussagen nicht ansatzweise. Ist Dir das bewusst?

Ablenkung.

Wenn Du wirklich nicht existieren möchtest, wieso tust Du es dann noch?

Muss ich die Frage noch tausend mal beantworten? Weil ich kein Interesse daran habe mit Hirnschäden oder Knochenbrüchen im Krankenhaus zu landen und dann mein Leben ans Bett gefesselt oder im Rollstuhl ertragen zu müssen. Wenn ich einfach einen Knopf hätte der mich verschwinden lässt, würde ich ihn drücken.

ist dennoch durchaus Hilfe möglich

Auch hier muss ich mich wiederholen. Ich finde es abartig, dass die Existenz eines Lebewesens im Grunde nur dazu dient, sich zu reproduzieren.

Besonders mitgenommen und fast geärgert hat mich an dem, dass er seinen Freunden und Verwandten ziemliches Leid angetan hat mit seiner (Entschuldigung ->) eigentlich sehr egoistischen Entscheidung, die Welt dann halt mal zu verlassen und die Hilfeversuche seines Umfeldes damit mehr oder weniger mit Füßen zu treten. Natürlich ist es allein seine Entscheidung und er muss niemanden um Erlaubnis fragen, aber ich weiß nicht, wie ich mich anstelle seines Umfeldes ihm gegenüber gefühlt hätte...

Schon wieder Unverständnis auf meiner Seite. Es ist egoistisch von irgendwelchen Freunden und Verwandten, dass sie ihn anscheinend zum Weiterleben zwingen wollten.

Bevor man jedenfalls die Option, aus dem Leben zu scheiden, in Betracht zieht, sollte man alles andere versucht haben. Das solltest Du auch.

Nenne mir doch einen Grund weshalb ich existieren sollte. Ich finde keinen.

den letztmöglichen Weg hat man am Ende ja immer noch als Option.

Nur mit Schmerzen verbunden und der Gefahr, dass es schief läuft.

Y ou n<ever knoxw


Mollienchen

Es ist halt mitunter recht skurril zu sehen, wie sehr die Eigensicht eines Menschen von der Sicht seines Umfeldes abweichen kann, was eben nur mit einer Krankheit (in diesem Fall Depression) zu erklären ist. Es ist kaum zu erwarten, dass das Umfeld dies nachfühlen kann, wenn es nicht selbst davon betroffen ist oder war. Und aus der Sicht des Umfeldes ist es halt einfach nur tragisch zu sehen, wie jemand, der von außen betrachtet eigentlich gar keinen Grund hat, so drauf zu sein, sein Leben für lebensunwert betrachtet.

Verschiedene Wahrnehmungen vom Leben. Wir sind immer auf unsere ganz eigene Wahrnehmung beschränkt. Ein Ändern dürfte da sehr schwierig sein.

Louan,

ich finde es in Ordnung, nicht zu existieren bzw. nicht existieren zu wollen. Es gibt keinen guten Grund dafür. Es gäbe nur einen einzigen Grund, nämlich den, etwas zu tun, was einem Spaß macht.

L,ouaxn


Machen wir es einfacher: Sagt mir bitte, warum ich aus meiner Sicht, existieren sollte.

H*agaqlaz7x7


eigentlich können wir doch sagen, was wir wollen, du hast eine völlig andere sicht der dinge und mit dieser sicht auf die welt und das leben dürfte jede argumentation erfolglos sein ... du weißt selbst wohin das führt

LFoxuan


Ihr werft mir Ausflüchte vor, aber schafft es nicht eine so simple Frage zu beantworten?

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