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Wenn man das Leben an sich hasst?

Lwouaxn


ich bin nicht religiös, aber ich gehe davon aus, dass die existenz jeden geborenen menschen per se sinnvoll ist.

der sinn des lebens ist für mich das leben schlechthin....es ist die für mich die aufgabe, dass aus sich zu entwickeln, was in einem ist...der zu werden, der man ist. es ist der versuch, das, was man gutes in sich hat zu erkennen und zu nutzen, für sich und andere.

Jetzt sag das doch mal einer Biene oder einem Hamster. Komm mir bloß nicht damit an, dass wir mehr wären. Das sind wir nicht.

galube ich nicht. aber es scheint das zu sein, was dich am stärksten tangiert und was du am stärksten versuchst zu unterdrücken und abzutrennen von dir, kann das sein? in dem anderen thread hast du mal eine antwort gegeb, die mich vermuten lässt, dass du eine sehr problematische beziehung zum anderen geschlecht hast, kann das sein?

Kann auch sein, aber ich beziehe mich einfach darauf, dass wir im Endeffekt nur Tiere bleiben und es völlig gleich ist was wir für Wolkenkratzer oder Raumschiffe bauen. Wir suchen doch auch nicht einfach nur aus irgendeinem wissenschaftlichen Interesse heraus nach bewohnbaren Planeten. Sondern auch um noch mehr Leben zu verbreiten. Was uns dann von einem Virus unterscheidet weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Zumindest indirekt beantworte ich deine Frage.

Der Grundcode des Lebens, welchem wir unterstehen, lautet:

Überleben – Leben – Glücklichsein

Man kann von diesem Pfad abweichen. Es interessiert das Leben nicht.

Mich interessiert halt das Leben nicht.

RJengeqss3ajnxce


Der Hasser antwortet: Alles!

Der der Leben liebt: Nichts.

:-)

ROene.ssaxnce


Betraf die Frage, was am Leben hassenswert sei ...

LjoAuan


Wenn man das Leben an sich hasst ... Dann ist das höchstwahrscheinlich nach außen projizierte Wut, die ihre Ursprung sehr tief innen hat, und es täte gut, sich professionelle Hilfe zu suchen.

Das würde aber bedeuten, dass man an irgendeinem Punkt seine Existenz, so wie sie ist, akzeptieren und gutheißen würde, mit allen Konsequenzen.

k*ak.tusx0x8


Ich sage ja nicht, dass der Mensch nicht noch durch andere Triebe gelenkt wird, aber wenn man alle Handlungen eines Alltages durchgeht, wird man zum Großteil doch im Endeffekt doch wieder bei der Fortpflanzung landen.

Problem mit Sex? Kein Spass dran? Kein Interesse? Oder doch, aber Problem es zu geniessen.

g.gner_)Sack


@ you never know

das mußt du jemanden fragen, von dem kein einziger Traum im leben in Erfüllung ging.

Vielleicht kann der dir antworten.

Rlenessxance


Das würde aber bedeuten, dass man an irgendeinem Punkt seine Existenz, so wie sie ist, akzeptieren und gutheißen würde, mit allen Konsequenzen.

Louan

Und genau das erscheint Dir jetzt unmöglich, klar. Aber Du darfst dabei nicht übersehen, dass sich Deine gesamte Einstellung komplett ändern KANN, und dann wirst Du zurückschauen und staunen ...

RlekneVssancxe


Ich sage das übrigens, weil ich solch einen "Paradigmenwechsel" selbst erlebt habe.

Ich habe zwar das Leben nicht gehasst – dazu war ich gar nicht fähig, denn dazu gehört Kraft, und ich war völlig kraftlos – aber ich habe es als abolutes Jammertal angesehen.

Liouaxn


Und genau das erscheint Dir jetzt unmöglich, klar. Aber Du darfst dabei nicht übersehen, dass sich Deine gesamte Einstellung komplett ändern KANN, und dann wirst Du zurückschauen und staunen ...

Ich schreibe dir dazu mal eine PN, da es hier sonst wieder einigen Leuten in den falschen Hals gerät.

Rxenefssxance


Okay.

K0apuzi$nerkrenssxe


@ Louan

Jetzt sag das doch mal einer Biene oder einem Hamster. Komm mir bloß nicht damit an, dass wir mehr wären. Das sind wir nicht.

das problem wäre die verständigung vermutlich. ich glaube aber, dass es eher so wäre, dass wir von den bienen und hamstern was lernen könnten ;-).

wieso sollte ich behaupten, dass wir mehr wären als tiere? wie kommst du dazu mir solch denken zu unterstellen?

mich würde aber mal eine ganz andere frage interessieren:

findest du die existenz aller menschen sinnlos oder nur deine eigene?

LIouan


findest du die existenz aller menschen sinnlos oder nur deine eigene?

Ich muss meine Antwort mal umformulieren, da das Wort "sinnlos" hier in einem falschen Kontext benutzt wird. Die Existenz des ganzen Universums hat keinen Sinn und ist damit sinnlos, da alles auf Zufall basiert soweit es uns bisher bekannt ist. Meine eigene Existenz halte ich für nicht wünschenswert.

Y0o6u neve[r knxow


Louan

Glaubst du nicht daran, dass jegliche Existenz nicht unbedingt auf offensichtliche Weise, aber dennoch gerichtet ist? Bedeutet dir Gerechtigkeit etwas?

gHrünPern_Saxck


Und glaubst du , dass deine Existenz jemals endet ?

gNrünere_Sxack


nein anders: du kannst ja nicht mal sicher sein, dass deine Existenz jemals endet

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