» »

Wenn man das Leben an sich hasst?

Y{ou ne=ve'r kFnow


Louan

Was ist jetzt gerade für dich wichtig? Versuche es um den Faktor einer Million zu multiplizieren. Hast du dann eine Antwort?

L|oua8n


Damit will ich nicht ausdrücken, dass dies und andere Erfahrungen nicht irgendwann auch dazu führten, dass ich selbst auch keine näheren Kontakte mehr zugelassen habe. Davon abgesehen, dass ich und die meisten Menschen, welche ich in den letzten Jahren traf, sowieso nicht zusammenpassten.

L|ou^an


Was ist jetzt gerade für dich wichtig? Versuche es um den Faktor einer Million zu multiplizieren. Hast du dann eine Antwort?

Ich hätte jetzt [[http://www.uproxx.com/gammasquad/2013/03/bread-cheese-bacon-double-cheeseburger/ darauf]] hunger.

Y%ou< nevaer k:now


Louan

Das ist ein lustiger Zufall (Schicksal?) – du bist ganz ähnlich wie ich. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte auch ich diesen Faden eröffnen und schreiben können.

LEo]uaxn


Das ist ein lustiger Zufall (Schicksal?) – du bist ganz ähnlich wie ich. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann hätte auch ich diesen Faden eröffnen und schreiben können.

Mal davon abgesehen, dass sich Gegensätze ja bekanntlich anziehen, gehen mir auch Menschen mit gleichartigen Interessen anscheinend gezielt aus dem Weg. Anders kann ich es nicht nachvollziehen, warum ich zum Beispiel niemanden kenne welcher Musik in der Weise mag wie ich es tue.

YNou neSvezr ~knoxw


Was hältst du von [[http://www.youtube.com/watch?v=hOA-2hl1Vbc Pachelbel]]?

L\ouxan


Weiß durchaus zu gefallen. Das ist auch so eine Sache. Es ist ja nicht so als ob ich den ganzen Tag lang klassische Werke oder Jazz-Kompositionen hören würde und jeden Tag ins Theater gehe, aber viele Menschen haben ja für klassische Kompositionen zum Beispiel gar kein Verständnis übrig. Sie verstehen nicht was für eine Genialität teilweise dahinter steckt. Das Schlimme ist ja, dass viele Künstler und Stücke vermutlich nie bekannt geworden sind obwohl sie eigentlich auf einem ähnlichen Level spielten wie die heute bekannten Komponisten.

L ouaxn


Wenn man dann sagt, dass man auch spanische, russische oder französische Musik hört, wird man von vielen Gleich als Verrückter abgetan :-X

Mqolsli enchxen


@ Halagaz77

ihr dürft nicht vergessen, dass der mann in der doku manisch-depressiv war, das ist nochmal etwas völlig anderes und er ja meinte er hat sich in seinen manischen phasen selbst gefährdet und finanziell in den ruin gestürzt und würde das nicht mehr aushalten ... und ich fand seine freunde haben sehr verständnisvoll reagiert, vielleicht weil sie gespürt haben, wie er leidet. von aussen sagt es sich vielleicht einfach, dass es egoistisch war, aber ich kenne eine manisch depressive und ehrlich? ich möchte nicht tauschen ... diese hochs und tiefs sind furchtbar ... der mann in der doku hat dies ja nicht leichtfertig entschieden, es war ein langer weg und das auch gut so, weil kurzschlusshandlungen so vermieden werden ... hin und wieder gibt es einfach menschen, die ihren platz in der welt leider nicht finden

Ja, das stimmt. Ich war auch während der Doku die ganze Zeit hin und hergerissen. Einerseits, weil ich diesen Mann eben schon verstanden habe. Andererseits war ich aus natürlich meinerseits egoistischen Motiven (mich in die Freunde hineinversetzend) etwas sauer… Damit wollte ich aber keinesfalls sagen, dass er seinen Freunden zuliebe einfach weiter leiden hätte sollen. Ich stand nur der Tatsache, dass es wirklich keine andere Lösung für ihn geben soll, etwas hilflos und fassungslos gegenüber, das ist alles. (Was aber natürlich mein Problem ist, nicht seins…)

Was Louan angeht, habe ich aber gar nicht den Eindruck, dass es da keine Möglichkeiten mehr gäbe. Auch wenn er das selbst anders sieht (-> Teil der Krankheit Depression).

@ Louan

Muss ich die Frage noch tausend mal beantworten? Weil ich kein Interesse daran habe mit Hirnschäden oder Knochenbrüchen im Krankenhaus zu landen und dann mein Leben ans Bett gefesselt oder im Rollstuhl ertragen zu müssen. Wenn ich einfach einen Knopf hätte der mich verschwinden lässt, würde ich ihn drücken.

Hast Du nicht irgendwo geschrieben, Du möchtest dass Du leidest? Dann dürfte Dich das doch gar nicht abschrecken. Dann hättest Du es ja sogar verdient. Außerdem gibt es schon Möglichkeiten, ein Misslingen nahezu auszuschließen. Insofern denke ich, es ist nicht nur Deine Furcht vor Misslingen, die Dich davon abhält, es zu tun. Sondern dass Du doch noch einen Hauch an Deinem Leben hängst.

Schon wieder Unverständnis auf meiner Seite. Es ist egoistisch von irgendwelchen Freunden und Verwandten, dass sie ihn anscheinend zum Weiterleben zwingen wollten.

Ja, da hast Du vollkommen Recht, siehe was ich oben geschrieben habe. (Wobei die in der Doku das gar nicht versucht haben, ihn zu zwingen. Ich würde aber nicht ausschließen, dass ich es versucht hätte...)

Sagt mir bitte, warum ich aus meiner Sicht, existieren sollte.

Weil Du es ja eh tust. Also hast Du die Wahl: Das beste draus machen oder eben nicht.

L,ouaxn


Hast Du nicht irgendwo geschrieben, Du möchtest dass Du leidest?

Zwischen Leid und Schmerz besteht ein unterschied.

Möglichkeiten, ein Misslingen nahezu auszuschließen. Insofern denke ich, es ist nicht nur Deine Furcht vor Misslingen, die Dich davon abhält, es zu tun.

Das ist kein Thema was hier öffentlich diskutiert werden sollte.

Sondern dass Du doch noch einen Hauch an Deinem Leben hängst.

Streite ich gar nicht ab, weil ich nun mal ein Mensch bin. Könnte ich einfach aufhören zu atmen, würde ich es tun, kann ich aber ebenfalls nicht.

YTou ne)ver :know


Louan

Es klingt so, als sei das Leben nicht lebenswert. Und ja, ich will dir im Grundsatz gar nicht widersprechen. Wenn du jedoch Träume und Wünsche einbeziehst, gibt es dann nicht etwas, wofür es sich zu leben lohnt?

Mholliehnchxen


@ Louan

Streite ich gar nicht ab, weil ich nun mal ein Mensch bin.

Ganz ehrlich: Ich freue mich, dass es so ist. Also, dass Du noch einen Hauch an Deinem Leben hängst bzw. zumindest nicht abstreitest, dass es so ist.

Um mal etwas klarzustellen: Mir ist Deine Gefühlswelt aus eigener (inzwischen vergangener) Erfahrung bekannt, ich verstehe Dich also durchaus.

LHouaxn


Es klingt so, als sei das Leben nicht lebenswert. Und ja, ich will dir im Grundsatz gar nicht widersprechen. Wenn du jedoch Träume und Wünsche einbeziehst, gibt es dann nicht etwas, wofür es sich zu leben lohnt?

Mag sein. Meine Träume und Wünsche waren aber schon immer unrealistisch und für mich nicht erfüllbar. Talentlosigkeit, Faulheit, Motivationslosigkeit. Es gab viele Gründe. Aufgegeben habe ich schon vor langer Zeit.

M"olliOencRhen


Ich habe mir auch schon eine Menge Gedanken darüber gemacht, was "psychische Gesundheit" eigentlich ist… Ist es nur das Ausblenden unangenehmer Gedanken und das Halt-einfach-Funktionieren? Weil der Botenstoffhaushalt im Hirn das so bewirkt? Und bewirkt der Botenstoffhaushalt im Hirn das bei Gesunden nur, damit man die eigene Existenz nicht in Frage stellt und der Arterhaltung dient? Insofern, wie gesagt, ich versteh Dich schon. ;-)

L4oruxan


Ganz ehrlich: Ich freue mich, dass es so ist. Also, dass Du noch einen Hauch an Deinem Leben hängst bzw. zumindest nicht abstreitest, dass es so ist. Um mal etwas klar zu stellen: Mir ist Deine Gefühlswelt aus eigener (inzwischen vergangener) Erfahrung bekannt, ich verstehe Dich also durchaus.

Hallo :-),

es ändert aber nichts an meiner Situation. Ich möchte mich ja mit Bereichen, die ich als problematisch empfinde, überhaupt gar nicht arrangieren, da dies für mich Dinge sind, welche ich oft zum Beispiel als Schwäche sehe.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH