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Wenn man das Leben an sich hasst?

d;iega;zelxle


Du wirst ein Attest erhalten, dass du bei deinem Arbeitgeber abgibst (auf dem Postwege). Daraufhin bist du krankgeschrieben. 6 Wochen wird man auf jeden Fall weiterbezahlt. Und das selbst bei nem lächerlichen 400-Euro-Job. Was danach ist, weiss ich nicht. Auf jeden Fall kannst du dann diese 6 Wochen erstmal deine Rechnungen, Verträge, etc alles weiterzahlen. Danach kriegt man wahrscheinlich Krankengeld?

Deine Wohnung wird wahrscheinlich nicht geputzt werden. Damit hast du ja schonmal was, womit du anfangen kannst, wenn du wieder draussen bist.

Wenn du die Klinik wirklich brauchst, dann geh rein. Ich hab selber schon die Erfahrung gemacht, und sie hat mir geholfen mein Abitur zu schaffen.

Ich denke mal in so einem besonderen Krankheitsfall wird sich da eine Lösung für die Ausbildung finden lassen. Du behältst sie ja auf jeden Fall. Wenn du wegen einem schweren Autounfall mehrere Monate nicht mehr arbeiten gehen können würdest, wäre das ja nichts anderes. Ich schätze mal unser Sozialstaat ist so sozial, dass man in so einem Fall nicht einfach rausgeworfen werden kann.

Übrigens hab ich Dir eine PN geschickt, auf die du nicht reagierst. Du willst doch gar nicht, dass man es dir ausredet. Wieso sollte man es machen, wenn es gegen den Willen der Person ist? Das klingt für mich nach nem Schrei nach Aufmerksamkeit.

Du willst nicht existieren, lebst aber noch. Warum?

Du willst kein Teil der Gesellschaft sein... ist doch supertoll... klingt für mich nach einem Freifahrtsschein für den Suizid. Ich kann nicht gehen,weil ich Teil einer kleinen Gesellschaft bin und ich keinem unnötige Last auf die Schultern legen möchte.

Mein Rat: Lass Dich einliefern. Man wird auf supertolle Medikamente gesetzt und plötzlich erscheint das Leben wieder lebenswert. Abgesehen davon, tut es einfach gut mal raus zu sein, aus dem ganzen Stress, weg von der Masse, man ist in einer schützenden Käseglocke. Drei Monate habe ich mir damals Zeit gelassen... dann bekam ich langsam den Drang mich mir wieder zu beweisen und hab die Klinik dann auch ziemlich schnell verlassen. Wenn Du dem Arzt von akuter Suizidalität erzählst, dann wird er dich schon einliefern, ganz sicher.

Herzlichste Grüße und eine gute Zeit in der Psychatrie!

keaktxus08


Ich habe ja jetzt mehrfach gefragt was mit meiner Ausbildung und den finanziellen Verpflichtungen wäre, wenn ich eine Klinik aufsuchen würde. Anscheinend gibt es dafür einfach keine simple Lösung.

Weisst du wie viele Menschen finanziell untergehen? Privatinsolvenz im Falle der Fälle, als Lösung z.B...

Ich stand vor 2 Jahren, durch den Tod von Freund und Vater finanziell am Abgrund, Studium nicht mehr denkbar abzuschliessen...du wirst aber sehen dass du nicht aufgefressen wirst, weder von einer Bank noch von sonst irgendwem...

DAS ist die Depression die dir Verarmungsangst, bzw. Angst im Allgemeinen aufzwingt. Du wirst von einer Erkrankung sabotiert. Wenn du dich behandeln lässt, kannst du genau diese Problematik... wie geht es weiter auch finanziell, Wohnung und Co. besprechen. Nur jetzt bist du akut nach Behandlung bedürftig.

JAanx74


Ich finde.. man sollte (oder, man muss, oder, man kann, die Formulierung muss sich jeder selber aussuchen) niemals aufgeben zu versuchen, was zu verbessern, denn die Option des Aufgebens (und damit es nicht-Lebens, insgesamt betrachtet) läuft niemals weg. Man hat sozusagen "nix zu verlieren". Selbst wenn die Durststrecke noch so lange und doof ist, wenn es hinterher besser ist, hat sichs gelohnt. Insofern kann man auch wenn man kein Interesse und keine Hoffnung mehr hat weiter versuchen, denn was ist die Alternative? Man hat ja nix zu verlieren. Es kann ja kaum schlimmer werden. Schlimmstenfalls probiert man interesselos und erreicht nix. Aber der Tod läuft nicht weg, die Option gibts immer. Von daher, logisch betrachtet, macht Aufgeben nie Sinn.

LHo\uaxn


Du wirst ein Attest erhalten, dass du bei deinem Arbeitgeber abgibst (auf dem Postwege). Daraufhin bist du krankgeschrieben. 6 Wochen wird man auf jeden Fall weiterbezahlt. Und das selbst bei nem lächerlichen 400-Euro-Job. Was danach ist, weiss ich nicht. Auf jeden Fall kannst du dann diese 6 Wochen erstmal deine Rechnungen, Verträge, etc alles weiterzahlen. Danach kriegt man wahrscheinlich Krankengeld?

Deine Wohnung wird wahrscheinlich nicht geputzt werden. Damit hast du ja schonmal was, womit du anfangen kannst, wenn du wieder draussen bist.

Wenn du die Klinik wirklich brauchst, dann geh rein. Ich hab selber schon die Erfahrung gemacht, und sie hat mir geholfen mein Abitur zu schaffen.

Ich denke mal in so einem besonderen Krankheitsfall wird sich da eine Lösung für die Ausbildung finden lassen. Du behältst sie ja auf jeden Fall. Wenn du wegen einem schweren Autounfall mehrere Monate nicht mehr arbeiten gehen können würdest, wäre das ja nichts anderes. Ich schätze mal unser Sozialstaat ist so sozial, dass man in so einem Fall nicht einfach rausgeworfen werden kann.

Ich müsste jedoch ein Jahr wiederholen und das kann ich wirklich nicht mehr. Mir hat die Ehrenrunde in der 9ten Klasse gereicht, meine Wartezeit nach dem schlechten Abitur um endlich eine Zivi-Stelle zu finden, das abgebrochene Studium, die Wartezeit auf einen Ausbildungsplatz nach dem ich jede Woche unzählige Bewerbungen schrieb.

Übrigens hab ich Dir eine PN geschickt, auf die du nicht reagierst.

Ich bin hier seit wenigen Stunden angemeldet und habe bis eben nicht geblickt, dass es hier überhaupt eine PN-Funktion gibt.

Du willst doch gar nicht, dass man es dir ausredet. Wieso sollte man es machen, wenn es gegen den Willen der Person ist?

Genau deswegen frage ich mich, warum man ständig liest, dass "es auf jeden Fall besser wird". Was macht man denn mit Menschen die einfach keinen Wunsch haben weiter zu existieren? Vielleicht einfach erschießen lassen?

Du willst nicht existieren, lebst aber noch. Warum?

Weil wir nicht in den USA leben und ich kein Masochist bin. Ich werde jetzt nicht in allen Details darauf eingehen, aber ich habe keine Lust nachher mit Hirnschäden oder im Rollstuhl aufzuwachen.

Herzlichste Grüße und eine gute Zeit in der Psychatrie!

Wo wir beim letzten Punkt wären: Ich möchte, dass mir schlechte Dinge widerfahren.

Weisst du wie viele Menschen finanziell untergehen? Privatinsolvenz im Falle der Fälle, als Lösung z.B... Ich stand vor 2 Jahren, durch den Tod von Freund und Vater finanziell am Abgrund, Studium nicht mehr denkbar abzuschliessen...du wirst aber sehen dass du nicht aufgefressen wirst, weder von einer Bank noch von sonst irgendwem... DAS ist die Depression die dir Verarmungsangst, bzw. Angst im Allgemeinen aufzwingt. Du wirst von einer Erkrankung sabotiert. Wenn du dich behandeln lässt, kannst du genau diese Problematik... wie geht es weiter auch finanziell, Wohnung und Co. besprechen. Nur jetzt bist du akut nach Behandlung bedürftig.

In Deutschland ist man ohne Ausbildung nichts. Ich habe schon während meines Zivildienstes bei einem Träger gearbeitet und kenne alle sozialen Schichten und Altersgruppen die dort aufschlagen. Ich werde auch mit Sicherheit keine zweite Ausbildung anfangen oder das Jahr wiederholen. Ich habe einfach auf diese Scheiße keine Lust mehr. Als ob ich mir aussuchen konnte welche Stelle ich nehme.

Ich finde.. man sollte (oder, man muss, oder, man kann, die Formulierung muss sich jeder selber aussuchen) niemals aufgeben zu versuchen, was zu verbessern, denn die Option des Aufgebens (und damit es nicht-Lebens, insgesamt betrachtet) läuft niemals weg. Man hat sozusagen "nix zu verlieren". Selbst wenn die Durststrecke noch so lange und doof ist, wenn es hinterher besser ist, hat sichs gelohnt. Insofern kann man auch wenn man kein Interesse und keine Hoffnung mehr hat weiter versuchen, denn was ist die Alternative? Man hat ja nix zu verlieren. Es kann ja kaum schlimmer werden. Schlimmstenfalls probiert man interesselos und erreicht nix. Aber der Tod läuft nicht weg, die Option gibts immer. Von daher, logisch betrachtet, macht Aufgeben nie Sinn.

Ich möchte jedoch als Lebewesen nicht existieren, weil ich Lebewesen verachte. Psychisch krank passe ich nicht in die Gesellschaft, psychisch gesund bin ich nur ein herumfickendes, sich mit Nahrung vollstopfendes Tier. Nichts gegen irgendeine Person hier, das ist einzig und allein meine Perzeption. Das hat nichts damit zu tun, dass ich andere Menschen so sein lasse wie sie nun mal sind.

L&ouan


Nachtrag: Aber bleiben wir doch beim Gedanken von eben. Was macht man mit Menschen denen einfach nicht mehr zu helfen ist? Solange sie niemanden gefährden, kann man sie schlecht irgendwohin wegsperren. Also weshalb nicht einfach ihrem Leiden ein Ende bereiten?

Jhan7x4


Meiner Logik zufolge wäre mein Rat an Dich, es trotzdem weiter zu versuchen, weil Du ja evtl. irgendwann den Punkt erreichst, an dem es Dir so gut geht, dass Du Deine Sichtweisen änderst. Das muss nicht passieren (das "es wird auf jeden Fall besser" sehe ich nicht so), aber es kann halt.

Ich find das was Du schreibst auch durchaus nachvollziehbar, aber, wie gesagt, es KANN halt besser werden, und dafür lohnt es sich meiner Meinung nach..

Psychiatrisch betrachtet ist allerdings das Feststecken in einer Situation mit derart hoffnungslosen Sichtweisen klar eine Depression, die behandelbar ist. Und hinterher gehts Dir besser, auch wenn Du Dir das jetzt nicht vorstellen kannst.

L$ou?an


Ich versteh deine Ansichten und teile sie sogar auf rein rationaler Ebene, aber möchte eigentlich im tiefsten Inneren überhaupt gar nicht, dass es mir besser geht. Wie gesagt, nichts gegen irgendeinen Menschen persönlich, aber ich empfinde gerade das menschliche Leben als absolut erbärmlich. Mir wird übel bei dem Gedanken, dass irgendwer versuchen will mich dort wieder hineinzudrängen. Und nein, auch ein Einsiedler-Leben würde das Problem nicht lösen, da ich immer noch ein triebgesteuerter Primat wäre.

k`aEktuxs08


Solange sie niemanden gefährden, kann man sie schlecht irgendwohin wegsperren.

Doch kann man. Ein Arzt ist dazu sogar verpflichtet. Eigengefährdung.

Also weshalb nicht einfach ihrem Leiden ein Ende bereiten?

Weil man psychische Krankheiten behandeln kann. D.h. dem Leiden/Wahnsinn wird ein Ende bereitet. Nicht immer erfolgreich. Leider. Du bist aber weit davon entfernt, es versucht zu haben.

psychisch gesund bin ich nur ein herumfickendes, sich mit Nahrung vollstopfendes Tier.

Selbst mental gesunde müssen nicht fi*** und sich auch nicht vollstopfen mit Nahrung.

Du brauchst nen Arzt. Dringend! Im Prinzip jetzt. In die Psychatrie kann man jederzeit um jede Uhrzeit.

Ich geh jetzt schlafen und bin immer wieder traurig über diese Krankheit. Es lässt verzweifeln...ich hab den Mann den ich geliebt habe durch Suizid verloren, bin dadurch sicherlich etwas angeschlagener bei diesem Thema. Er hatte Erfolg, keine Probleme finanzieller Art oder sonstwas...nur diese Krankheit, nur das hat völlig gereicht um nicht mehr klar zu sehen.

Dir alles Gute! Egal wohin die Reise geht.

LRoVuan


Mental gesunde Menschen haben Triebe die man nicht unterdrücken sollte, weil die Unterdrückung einen psychisch schädigt und die Entwicklung stört. Davon abgesehen ändert es doch nichts an der Tatsache, wie der [[http://cherrybombnyc.blogspot.de/2011/03/everything-we-do-we-do-for-sex.html Kreislauf des Lebens]] funktioniert.

In jedem Fall werde ich morgen direkt zu meinem Ausbilder gehen und ihm sagen, dass ich die Ausbildung so nicht fortsetzen kann. Es reicht schon, dass ich ein Wesen bin welches vernichtet gehört, da muss ich anderen Menschen aka Kollegen nicht noch mit meiner aggressiven Grundstimmung auf den Wecker gehen :-|

Jdanx74


Bist Du eigentlich "nur" depressiv oder Borderline-erkrankt? ich tippe auf letzteres.

L6ouxan


Ich hab Selbst-/Internetdiagnosen nicht viel, aber könnte hinkommen. Nur wodurch ausgelöst?

J=anx74


aggressive/feindselige Erlebnisse in der Kindheit (in der Regel).

Frühkindliche Störung, d.h. 1.-4. Lebensjahr. "Klassiker" ist ja sexueller Missbrauch. Aber auch einfach generell viel Gewalt usw. Instabilität bei den Eltern (Probleme der Eltern miteinander, die das Kind dann abkriegt usw.).

Lass Dich doch mal von einem Psychiater wenigstens gründlich diagnostizieren.. Du hast ja nun wirklich nix zu verlieren dabei.

J>anx74


ich finde diesen extremen Selbsthass bis hin zum Wunsch, nicht zu existieren, da halt relativ verdächtig. Ich kenn diverse Borderliner und das ist ein Symptom was die alle ab und an zeigen.

Jdanx74


Hust.. und in Internetforen fast kokettierend mit der eigenen Depressivität umzugehen, ist auch ein typisches Zeichen. Das war jetzt weder ein Scherz noch sarkastisch gemeint, sondern einfach eine Tatsache.

LDou}axn


aggressive/feindselige Erlebnisse in der Kindheit (in der Regel).

Frühkindliche Störung, d.h. 1.-4. Lebensjahr. "Klassiker" ist ja sexueller Missbrauch. Aber auch einfach generell viel Gewalt usw. Instabilität bei den Eltern (Probleme der Eltern miteinander, die das Kind dann abkriegt usw.).

Lass Dich doch mal von einem Psychiater wenigstens gründlich diagnostizieren.. Du hast ja nun wirklich nix zu verlieren dabei.

Ich wurde nie in irgendeiner Form missbraucht und musste auch in meiner Kindheit keine Instabilitäten oder Gewalttätigkeiten erfahren. Mit der Jugend beginnen habe ich eher Instabilität in die Familie hineingebracht.

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