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Wenn man das Leben an sich hasst?

JXanx74


Das muss nix heissen, das kann auch alles verdrängt und abgespalten sein.

Aber was soll man Dir raten/sagen.. entweder Du bemühst Dich darum, das es Dir besser geht, oder Du lässt es bleiben. Mehr Alternativen gibts nicht.

Llouxan


Das muss nix heissen, das kann auch alles verdrängt und abgespalten sein.

Ganz ehrlich, ich mag es nicht wohin diese Diskussion hier anscheinend führt. Meine Familie besteht aus den einzigen Personen welche sich überhaupt noch einen Kopf um mich machen und mich unterstützen wo es nur geht.

J_anJ7x4


Wohin sollte die Diskussion denn Deiner Meinung nach führen?

Was ich geschrieben hab ist einfach eine blosse Tatsachenfeststellung. Dass Du meinst das nix derartiges vorliegt bedeutet halt einfach nicht, das dem auch wirklich so ist. So ganz sachlich und objektiv gesehen.

ganz generell – was genau erhoffst Du Dir hier? Was möchtest Du lesen? Ist mir nicht ganz klar.

L7oKuan


Dass Du meinst das nix derartiges vorliegt bedeutet halt einfach nicht, das dem auch wirklich so ist. So ganz sachlich und objektiv gesehen.

Das ist überhaupt nicht sachlich, wenn man irgendwohin unterstellt, dass ich innerhalb meiner Familie missbraucht oder geschlagen worden bin. Das ist einfach nur eine bösartige Unterstellung, auch wenn es nicht böse gemeint war.

L)ouaxn


Konkret würde ich jetzt gerne wissen ob mir noch jemand einen Tipp mitgeben kann, wenn ich gleich zur Arbeit fahre und meinen Ausbilder anspreche.

Jkan74


Nee, das hast Du falsch verstanden. Ich sag doch auch nicht "da war was in deiner familie, obwohl Du Dich nicht dran erinnern kannst". Ich sag lediglich das die subjektive Erinnerungen/Empfindungen der Betroffenen nicht wirklich aussagekräftig sind. Aber natürlich auch nicht, das sie zwangsläufig falsch sein müssen. Einfach nur das es einfach nicht viel aussagt.

Was konkret ist das Problem mit dem Ausbilder denn? Ich wär ja generell für "offen und ehrlich", Flucht nach vorne..

Lkouan


Wie schon geschrieben ist er mittlerweile ziemlich angefressen davon, dass ich mich öfters krankschreiben ließ und anscheinend habe ich in mancher Abteilung auch nicht den motiviertesten Eindruck gemacht. Kam jedenfalls letztens eine 'böse' Mail zurück, als ich meine eigene Unzufriedenheit mit einigen Punkten formulierte und auch das Thema Depression ansprach und um ein Gespräch bat.

JBan7x4


Dir bleibt doch gar nicht viel anderes übrig als einfach offen zu sagen das es Dir nicht besonders gut geht und Du über einen Klinikaufenthalt nachdenkst, oder? Die Alternative wäre ja "so tun als wär alles ok" und das geht ja auf Dauer auch nicht.

C{hancex007


Konkret würde ich jetzt gerne wissen ob mir noch jemand einen Tipp mitgeben kann, wenn ich gleich zur Arbeit fahre und meinen Ausbilder anspreche.

Versuche sachlich zu bleiben, so gut Du es hinbekommst.

Erkläre ihm den Ist-Zustand. Sage ihm, dass es Dir in letzter Zeit sehr schlecht geht und Du derzeit unbedingt ärztliche Hilfe benötigst. Dann könntest Du ihm noch sagen, dass Du Dich bei ihm melden wirst, nachdem Du den Arzt aufgesucht hast und ihr dann besprechen könntet, wie es weitergehen soll (oder ob es weitergeht).

Und danach ... geh auch zu einem Arzt und lasse Dir helfen! Das kann vorerst auch der normale Hausarzt, bis Du den Psychiatertermin wahrnehmen kannst. Und sei es nur durch Einweisung in eine Klinik.

Der wichtigste Tipp: Sei ehrlich und sprich offen aus, wie es Dir derzeit geht (beim Arzt, nicht beim Ausbilder)!

LDouan


Hallo,

dann werde ich das wohl tun.

Eine Sache gibt es noch welche jetzt blöd ist. Ich habe nächste Woche eigentlich gewissermaßen eine Studienfahrt mit meiner Berufsschulklasse. Wie bringe ich das unter den Hut?

J:anx74


Na entweder Du bist krankgeschrieben, dann nimmst Du nicht teil, oder Du bist es nicht, dann nimmst Du teil.

C#hancLe00x7


So blöd es jetzt ist. Ich persönlich finde, dass derzeit ALLES hintenangestellt gehört, was nicht mit einer Behandlung Deiner psychischen Verfassung zu tun hat. Denn wenn nicht darauf die oberste Priorität liegt, kann es nicht besser werden.

Was bringt Dir eine Studienfahrt unter diesen Bedingungen und mit einer handfesten Depression. Du hättest sicher eh keinen Spaß dran und es wäre mehr belastend als schön.

Befreie Dich momentan von jeglichen anderweitigen Verpflichtungen. Es findet sich für alles eine Lösung, auch wenn derzeit die Welt aussichtslos schwarz erscheint. Aber eines nach dem anderen.

Deine seelische Gesundheit hier und jetzt an oberste Stelle!

Alles Gute! :)*

LNouxan


Ich würde aber prinzipiell gerne dran teilnehmen. Sind ja nur 4 Tage und dreiwöchigen Sprachkurs habe ich Anfang des Jahres auch mehr oder weniger gut überstanden gehabt.

CRhaJnc e/007


Dann sprich mit dem Arzt darüber, ob er das für machbar und sinnvoll hält.

L"ouaxn


Habe heute Ausbilder und einer Person aus dem Personal meine Situation geschildert und auch eine Adresse für eine psychosoziale Hilfsstelle erhalten. Falls der Druck zu groß wird, kann ich auch im Betrieb anrufen und dahingehen.

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