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Ich war beim Psychologen und fühle mich bescheiden

S!unfylowe]r_7x3


@ Feta:

Ich würde mit VT anfangen. Wenn Du die Symptome dann im Griff hast bzw. sie weniger werden UND Kindheitsdinge eine Rolle spielen, könnte man mit guter (!) Tiefenpsychologie weitermachen.

Meldung über das Verhalten: Am besten wäre die zuständige Psychotherapeutenkammer in NDS ([[http://www.pknds.de/1.0.html)]] sowie Deine Krankenkasse.

S:unflowjeri_7x3


Achja:

Es wäre wirklich GUT, wenn Du das melden würdest. Die Dame ist eine Zumutung!

(Wie kann man aus der Aussage "Ich kann nichts" im ERSTKONTAKT auf mangelnde Intelligenz schließen? Das weist auf geringen Selbstwert hin! Und selbst wenn anhand von Fakten wie "Sonderschulbesuch" eine geringere Intelligenz naheliegend wäre, teste ich nicht im Erstkontakt UND gebe auch nicht direkt Rückmeldung.)

ARGH!

Gut, dass DU Dich heute besser fühlst. Denn die Dame ist nichts als WUT wert. Und ggf. eine böse Bewertung in entsprechenden Portalen.

Stilbergmondauxge


So ganz allgemein:

Daher ist es wichtig, dass man vor der Aufnahme auf die Warteliste eines Therapeuten wenigstens EIN erstes Gespräch hat.

Ah das geht so auch ? Gut zu wissen. Ich dachte, man müsse sich erst auf die Warteliste setzen lassen.

Und apropos 5 Probesitzungen: meine Hausärztin sagte, man habe eine oder zwei...daraus schließe ich, dass in meiner Gegend die Therapeuten soviel sparen möchten, dass sie nicht mal die 5 (für sie natürlich schlechter bezahlten) Probesitzungen anbieten

:(v

DGil0lDe<s


Das hat sie genau so gesagt Interpretiert hab ich nichts, kann ich ja mit meinem IQ auch gar nicht

Feta

Du scheinst mir schon soweit intelligent zu sein, daß du selbst hättest erkennen müssen, das die Therapeutin einen gewaltig an der Waffel hat. Ich kann die Geschichte mit IQ 67 nicht glauben, 80 ist schon eine Beleidigung die du so hättest mit deinem wirklichen IQ als solche empfinden müsstest.

Wenn du das gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung so vorträgst verliert sie ihre Kassenzulassung, wenn dem Vortrag überhaupt Glauben geschenkt wird, was ich sehr bezweifle. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das ein Therapeuth einen IQ Quotienten braucht um feststellen zu können ob sein Gegenüber therapierbar ist. Selbst ein schlechter Therapeuth merkt bereits nach einer Sitzung wie sein Patient in etwa gestrickt ist, und mit IQ 67 schickt er einen bestimmt nicht zu einem Tiefenpsychologen. Mit 67 hat man keine Tiefen in der Psyche. Ich hab 127 und mir wärs manchmal Recht ich hätte nur 67 da hätte man es leichter, weil man weniger nachdenken kann. :=o

SOunfl\owezr_73


Man kann "bis zu 5" probatorische Sitzungen in Anspruch nehmen. Ggf. noch eine 6. ("biografische Anamnese"). Aber zumindest die 5 sollte man ausschöpfen. Die werden nicht gut bezahlt, aber das Gesetz sieht es vor. Und ggf. sagt es schon was über den Therapeuten aus, ob er das volle Angebot macht oder sich da schon eher "abweichend" verhält.

Bzgl. Warteliste & Erstgespräch:

Kann man so oder so handhaben. Erstgespräch vor Wartelistenaufnahme ist aber ggf. auch einfach als ein Qualitätsmerkmal zu sehen. Und: Was nützt einem ein Therapieplatz nach monatelanger Wartezeit, wenn's dann nicht passt?

Dilles hat auch noch einen guten Punkt: Gerade die analytischen Verfahren (Tiefenpsych., Analyse) setzen z.T. noch mehr Intelligenz/kognitive Leistungsfähigkeit voraus als eine VT. Mit so wenig IQ dann zum Analytiker? ]:D

Dnilales


Mit so wenig IQ dann zum Analytiker?

Danach muss der Analytiker zum Analytiker, oder in den Zoo zum Bananen füttern an Bonobos um deren ausschweifendes Sexleben zu studieren und ggf. tiefenanalytisch zu therapieren. x:)

Smilb@erm"ondaduge


@ Sunflower_73

Mich schockt vor allem, dass die Aussage von einer Hausärztin (!) kam.

Aber da man ja immer Optimist sein soll ]:D geh ich mal davon aus

dass sie einfach keine Ahnung hat. Ich weiß ja nicht ob sie sich dann auch mit den Patienten, wenn die denn bei einem Psychologen sind, "kurzschließt"´oder einfach nur weiter die Antidepressiva verschreibt.

Sorry, eine OT-Frage:

Braucht man eigentlich noch eine Überweisung zu einem Psychotherapeuten ?

S%un~flowker_x73


Es gibt halt überall Deppen. ]:D

Nein, Überweisung braucht man nicht mehr. Wobei da z.T. auch noch Verwirrung herrscht (erlebe ich zumindest bei Ärzten aktuell wiederholt).

F[eta


Ich hatte keine Überweisung und wurde auch gar nicht danach gefragt. Allerdings ist die Frau von gestern nun auch nicht unbedingt das Maß aller Dinge ]:D

Mit so wenig IQ dann zum Analytiker

Tja, vielleicht wollte sie mir einen weiteren Tiefschlag verpassen? ]:D

Danach muss der Analytiker zum Analytiker, oder in den Zoo zum Bananen füttern an Bonobos um deren ausschweifendes Sexleben zu studieren und ggf. tiefenanalytisch zu therapieren. x:)

Klingt nach einem Traumjob :-D Vielleicht wollte sie ihrem Sohn ein bisschen Abwechslung bieten?

die du so hättest mit deinem wirklichen IQ als solche empfinden müsstest.

Ich war einfach so geschockt und fassungslos von dem Gespräch und den ganzen Diagnosen, ich hab gar nichts mehr empfunden. Am Montag werde ich aber weitere Schritte unternehmen und ein paar nette Bewertungen in gewissen Portalen wird es auch geben :-p

Auch wenn ich weiß, dass mein IQ deutlich höher ist, grüble ich ernsthaft darüber nach, einen vernünftigen Test machen zu lassen. Ist das sinnvoll oder eine bekloppte Idee?

SiunflRowe7r_73


Bekloppte Idee. Deine Formulierung! ;-)

Du hast kein Problem mit Deiner Intelligenz. Du brauchst keinen Test im Rahmen einer Diagnostik. Eine Zahl zu wissen, ändert nichts. Okay, man könnte jetzt kommen mit "gelangweilt, da hyperintelligent". Aber Du hast halt auch keine Lernstörung, keine Teilleistungsstörung – sondern vorrangig eine Angstproblematik. Es gibt (basierend auf dem, was Du schreibst) keinen sinnvollen Grund für einen Test.

Hypothetische Szenarien:

Du machst einen Test, es kommt ein durchschnittlicher Wert heraus. Was dann? Haken dran? Das Gefühl, "nur Durchschnitt" zu sein?

Oder Du bist IN der Testsituation angespannt, hast gerade mit Angst zu kämpfen. Der Wert wird nicht so toll. Was dann?

Oder Du hast einen überdurchschnittlichen Wert. Was würde das ändern? Ja, vielleicht würde es Dir einen gewissen Auftrieb geben, da Du Dir in Momenten der Unsicherheit sagen könntest "Ich bin wirklich nicht doof".

ABER: ;-)

Ein GUTER Test (z.B. WIE, früher HAWIE genannt) ist komplex. Man errechnet einen Gesamtwert, aber inhaltlich konzentriert man sich auf einzelne Unterbereiche. Wo man durchaus ziemliche Schwankungen aufweisen kann. Was bringt es Dir zu wissen, dass Du gut mit Zahlen kannst, aber Dein räumliches Vorstellungsvermögen nicht so prall ist?

Du wirst auch so wissen, was Du kannst und was weniger. Die eigentliche Aufgabe ist es, aus Dir heraus (mit Hilfe) das Gefühl, nichts zu können, zu relativieren.

Such' Dir einen guten Therapeuten. und wenn Du dann noch Zweifel hast bzw. über einen Test nachdenkst, sprich' es DANN an. Und mach' ihn dann gegebenenfalls. Aber hinterfrage die Motivation und überlege, ob Du nicht anders an Dein Ziel kommst.

Aber vorrangig solltest Du Dich auf andere Dinge konzentrieren! :)* ;-)

D+il=lexs


Auch wenn ich weiß, dass mein IQ deutlich höher ist, grüble ich ernsthaft darüber nach, einen vernünftigen Test machen zu lassen. Ist das sinnvoll oder eine bekloppte Idee?

Der IQ sagt wenig darüber aus wie das Leben verläuft. Es gibt Menschen mit wenig IQ die aber einfach zielstrebig und entscheidungsfreudig sind und im Leben weiter kommen wie einer mit 20 mehr IQ. Auch die Partnersuche , Familienglück etc. hängt nicht vom IQ ab. Ein Mensch mit IQ 130 kann beziehungsunfähig sein weil er z.B. keinerlei Empathie hat und auf sein Gegenüber nicht eingehen kann. Es ist Gott sei Dank so, dass man den Menschen nicht anhand seines IQ in Schubladen stecken kann. Ein Mathematiker, der die komplexesten Aufgaben lösen kann ist vielleicht nicht mal in der Lage sich ein Spiegelei zu braten. Und ein weniger intelligenter Mensch kann auf Grund seiner Gabe Geschmack zu definieren und zu kombinieren ein 4 Sterne Koch werden.

Von daher würde ich locker bleiben und bevor du einen IQ Test durchführst genau überlegen , was du dir davon erwartest. Dein wirklichen IQ nach den derzeitigen Standards , die auch ständig erneuert werden, zu erfahren bringt dich nicht weiter, denn es ist etwas , daß du nicht ändern kannst und dir auch nicht weiterhilft. Wenn herauskommt , dass du superschlau oder superdoof bist , interessiert das im Prinzip in deinem Umfeld niemanden.

Fneta


Danke für euren ausführlichen Antworten, ich hab von der Idee eines erneuten Testes Abstand genommen. Ihr habt ja Recht, bringen tut es mir nichts, ich weiß nun, dass ich deutlich cleverer bin, als der komische Test besagt. Ich werde nun nach einem guten Verhaltenstherapeuten Ausschau halten.

Nur, das Problem ist, ich habe heute schon 23 Therapeuten angerufen und KEINER nimmt neue Patienten an. Immer nur "Sorry, wir sind voll, rufen Sie woanders an oder probieren Sie es in einem Jahr wieder" :-o

Also, ich kann zwar noch halbwegs normal Leben, aber ohne Ängste würde es mir natürlich deutlich besser gehen. Und nun, wo ich mich überwunden habe, möchte ich es auch durchziehen.

Eine Möglichkeit wäre natürlich noch eine Klink, aber dafür fühle ich mich nicht krank genug. Ich kann aus dem Haus gehen, studiere und lebe mein Leben, wenn auch mit Angst. Wann ist denn eine Klinik angebracht?

DPillxes


Wann ist denn eine Klinik angebracht?

Meist wenn eine Klinik angebracht ist merkt man das selbst nicht mehr.

Ich halte das so, dass ich alle 14 Tage zu meiner Psychiaterin gehe, was zu dem Ergebnis geführt hat, dass ich jetzt in eine Klinik gehe, weil sie es mir ans Herz gelegt hat. Mein Zustand stagniert, verschlechtert sich sogar und sie bemerkte dies mehr als ich selbst.

Selbst fühlte ich mich nicht unbedingt so, aber sie hat uneingeschränkt Recht und ich höre auf sie.

Man muss aufpassen den Zeitpunkt nicht zu verpassen, wenn man intensive Hilfe braucht.

SMunflqowe`r_7j3


@ Feta:

Hier mal ein Link bzgl. offizieller Beschwerde und Ablauf. Leider aus NRW, da die Kammer in NDS keine leicht auffindbaren Infos auf der Website hat (ärgerlich!): [[http://www.ptk-nrw.de/de/mitglieder/beschwerdeverfahren.html]]

Therapeuten: Lies' mal diese Flyer aufmerksam; könnte für das von Dir geschilderte Problem eine Lösung darstellen:

1. [[http://www.bptk.de/fileadmin/user_upload/News/BPtk/2012/20120420/BPtK_Ratgeber_Kostenerstattung.pdf]]

2. [[http://www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de/fileadmin/main/g-datei-download/Patienteninformation/Flyer_Psychotherapie_in_Kostenerstattung.pdf]]

Eine weitere Option wäre Hochschulambulanzen bzw. Ambulanzen von Weiterbildungsinstituten; gibt's leider nicht überall.

Klinik:

Macht v.a. dann Sinn, wenn im Alltag nichts mehr geht. Oder einfach, wenn Du selber merkst, so geht es nicht mehr, auch wenn Studium etc. noch funktionieren.

Wobei Du Dich auch im Falle eines Klinikaufenthaltes um eine ambulante Therapie kümmern solltest, denn die echten Erfolge erzielt man halt nur im Alltag. Und je nach Klinik fällt die Versorgung z.T. SEHR unterschiedlich aus. Optimale Psychotherapie gibt es oft (nicht immer!) nur in guten Fachkliniken, wo man auch mehrere Monate auf eine Aufnahme warten muss.

enlam`axr


ist ja inzwischen schon obsolet, aber eine freundin von mir hat in ihrem leben zwei intelligenztests durchlaufen. laut dem einen war sie geistig behindert, laut dem anderen hochbegabt. das einzig praktische daran ist, daß man sich was aussuchen kann. ansonsten zeigt es deutlich, daß so ein test etwas aussagen kann, es aber offensichtlich nicht muß. ;-)

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