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Chef macht mich nervlich fertig

SBand2ra72 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß so langsam nicht mehr weiter und hoffe, dass mir hier Lösungen aufgezeigt werden können.

Ich arbeite seit 20 Jahren als Sekretärin und hatte mit Chefs noch nie Probleme.

Seit über vier Jahren bin ich in einem kleinen Büro beschäftigt - nur der Chef (mittlerweile 72 Jahre alt) und ich.

Es war von Anfang an nicht gut. Er war ein Choleriker, hat einen absoluten Kontrollzwang und macht Fehler ohne Ende.

Die ersten paar Monate habe ich ständig im Büro geheult und ich habe wirklich nicht nah am Wasser gebaut.

Danach habe ich begonnen mich zu wehren. Da mein Chef im Grunde ein Feigling ist, hatten sich dann nach 1 1/2 Jahren die Schreiausbrüche erledigt.

All das hat mich wahnsinnig viel Kraft gekostet. Es ist nach wie vor kein normales Arbeiten möglich.

Er macht täglich viele Fehler die ich verbessern muss. Meistens verbessere ich diese Fehler stillschweigend, damit ich wenigstens ein bisschen Ruhe habe. Manchmal muss ich ihn aber darauf hinweisen, weil ich diese Fehler dann nicht eigenständig verbessern kann, sondern er dies machen muss. Er ist Anwalt und ich kann manche Sachen die fundiertes juristisches Wissen erfordern, nicht einfach alleine regeln.

Trotz dieser Fehler spielt er sich furchtbar auf, wenn Leute außerhalb des Büros mal einen Fehler machen. Er ist dann sehr überheblich und ich denke nur "fassen Sie sich doch lieber an die eigene Nase". Er ist ein schrecklich dummer Mensch.

Ich arbeite dort 20 Stunden die Woche und wir haben wirklich viel Arbeit. Ich könnte effizient arbeiten, wenn er mich nicht so oft unterbrechen würde.

Diese vielen - meist völlig unnötigen - Unterbrechungen und seine vielen Fehler nerven mich furchtbar.

Er stellt dann drei mal dieselben Fragen und will sich ständig rückversichern. Er fragt zum Beispiel: "Haben Sie die Post kuvertiert". Ich bin daraufhin schon ein paarmal unfreundlich geworden und habe ihm gesagt, dass ich so nicht arbeiten kann und weshalb ich die Post auf einmal nicht kuvertiert haben sollte, dies gehöre ja zu meinem normalen Arbeitsablauf.

Er sagt dann nachdem er etwas "herumgepoltert" hat zwar, dass ich ja Recht habe, ändern tut sich natürlich nichts.

Ich bewerbe mich fleißig, aber im kaufmännischen Bereich ist es wirklich sehr schwierig etwas zu bekommen, was halbwegs gut bezahlt wird.

Ich war neulich wieder bei einem Vorstellungsgespräch - es sind dort 100 Bewerbungen eingegangen und acht Bewerber wurden eingeladen, wurde mir gesagt.

Ich habe diese Stelle leider nicht erhalten, man wollte meine Unterlagen aber gerne behalten, für den Fall, dass in diesem Unternehmen wieder eine Stelle frei wird. Die Wahrscheinlichkeit ist aber wohl nicht besonders groß.

Ich fühle mich in dieser Situation gefangen. Ich habe Angst davor, dass es mir immer schlechter geht. Ich finde so schnell nichts Neues und reiße mich an diesem Arbeitsplatz schon seit Beginn an zusammen, aber jetzt merke ich, habe ich langsam keine Kraft mehr.

Ich habe neulich, bevor mein Chef ins Büro kam, meine Mutter angerufen und mich bei ihr "ausgeheult".

Sie macht sich auch total viel Sorgen und sagt, dass es nicht wert ist, für diesen Job krank zu werden. Ich solle mal seine frühere Sekretärin anrufen - meine Mutter kennt sie flüchtig.

Das habe ich getan. Ich muss dazu sagen, dass diese Frau krankheitsbedingt in Rente ist, mit 43 Jahren.

Sie sagte mir, dass mein Chef ein Psychopath und Choleriker sei, sie auch ständig unterbrochen hätte und letztendlich führt sie ihre Krankheit auf ihn zurück. Sie sagte: "Da werden Sie krank".

Die Sekretärin die nach dieser Frau und vor mir bei meinem Chef beschäftigt war, war nur 9 Monate bei ihm beschäftigt und hatte dann das Glück etwas Neues zu finden.

Ich bin wirklich ratlos. Kündigen kann ich nicht. Ich bin alleinerziehend und ich kann es mir nicht leisten drei Monate ohne Geld dazustehen. So schnell finde ich aber wohl auch keine neue Stelle und ich weiß nicht wie lange ich diesen Menschen noch ertragen kann.

Ich wäre wirklich dankbar, wenn jemand irgendeine Idee hat.

Sandra72

Antworten
EZqui%lizer


Hast du mal daran gedacht, mit deinem Chef ein ernstes Wort zu wechseln aber nach der Arbeit? Und wenn dein Chef schon 72 ist, wird er doch bestimmt bald in Rente gehen? ":/

S.an&dira7x2


Hallo Equilizer,

habe schon mehrmals mit ihm gesprochen. Es bringt alles nichts. Der Mann ist wie er ist. Eigentlich ist er ja selbst arm dran, weil er es einfach nicht besser kann.

Das hilft mir aber nicht weiter. Ich muss noch ein paar Jahrzehnte arbeiten und möchte gesund bleiben.

Es wäre schon länger an der Zeit für ihn in Rente zu gehen. Wie gesagt, er macht sehr viele Fehler und arbeitet äußerst unkonzentriert, was er dann durch fünfmaliges Nachfragen und mich kontrollieren lassen auszubügeln versucht.

Auch wenn es sich jetzt sehr böse anhört: Ich bin sicher er versucht bis zum letzten Atemzug zu arbeiten und wenn ich vorher nichts anderes finde, darf ich für einem immer unfähiger werdenden nervenden Greis arbeiten. :°(

m?inimxia


@ Sandra

Hm, klingt zwar jetzt blöd, aber du könntest dich krank schreiben lassen. Ist wahrscheinlich eh nur eine Frage der Zeit, bis das käme, so mürbe wie dein Nervenkostüm mittlerweile ist.

Die Überlegung wäre nun, ob du beizeiten die Reißleine ziehst, bevor du nervlich völlig hinüber bist. Denn das hätte unweigerlich Auswirkungen auf alles andere in deinem Leben.

Und sollte er dich kündigen, wäre das Geldproblem gelöst. Und falls er fragt, wieso du krank bist, ihm die Wahrheit sagen.

@:)

Sjan&drax72


Hallo Minimia,

Deine Antwort hört sich überhaupt nicht blöd an, sondern logisch.

Wenn es gar nicht mehr gehen sollte, wird mir nichts anderes übrig bleiben.

Ich hoffe aber trotzdem, dass ich bald eine neue Stelle bekomme und die Zeit bis dahin überbrücken kann. Habe eben wieder eine Bewerbung geschrieben.

Habe ihn heute auf Fehler, die er gemacht hat angesprochen. Das bringt zwar im Prinzip gar nichts, aber ich dachte, ich platze vor Wut, wenn ich ihn nicht darauf anspreche. Wieder das Übliche als Antwort: Ach sooooo, ja ich bemühe mich. Kann mal passieren. Wie gesagt, wenn ich ihn auf 5 % seiner Fehler anspreche ist es sehr viel...

Vielen Dank nochmals für die Antworten.

SYand0ra72


Hallo zusammen,

mein letzter Beitrag in dieser Sache ist ja schon eine Weile her. Ich bin noch immer in diesem Büro, habe die Zähne zusammengebissen, weiter nach Stellen gesucht und bisher leider noch immer nichts Neues gefunden.

Die Vergesslichkeit meines Chefs und damit die Fehler die ich korrigieren muss haben sich gesteigert – er ist mittlerweile fast 73 Jahre alt, denkt aber nicht ans Aufhören.

Ich suche zwar weiter eine neue Arbeit, merke aber, dass ich vermutlich bis ich etwas Neues gefunden habe, so nicht weitermachen kann.

Ich bin schon von meiner Mutter darauf angesprochen worden, dass aufgrund meiner Gereiztheit und Nervosität meine Tochter und meine Mutter leiden.

Mein Chef kommt mir an manchen Tagen wie ein übergeschnappter Kreisel vor, erzählt mir fünf mal hintereinander dasselbe und stellt mir absolut dumme und überflüssige Fragen.

Wenn er dann merkt, dass ich total genervt bin von ihm, hält er sich einige Zeit zurück und dann beginnt das Spiel wieder von Neuem:( Es ist zum Haare raufen.

Ich habe ihn wieder mal auf seine Fehler hingewiesen und ihm gesagt, dass mich sein Diktat manchmal wirklich zur Verzweiflung bringt.

Er sagte mir dann, dass er es das auch selbst bemerkt – dass die Qualität seiner Arbeit nicht gut ist – , manchmal eben müde sei, wobei seine Konzentration leidet und er sich bemühten wird.

Er macht das ja nicht mit Absicht, aber es ändert sich auch nichts.

Mittlerweile warte ich schon an den "guten" Tagen darauf, dass es wieder losgeht. Ich steigere mich so langsam selbst in diese Anspannung hinein.

Ich merke das selbst, aber ich bin mittlerweile an der Grenze und habe den Eindruck, dringend etwas ändern zu müssen.

Nun habe ich nächste Woche einen Termin bei einer Neurologin – sie ist auch Psychotherapeutin – mit der ich über diese Situation sprechen und sie um Rat bitten möchte.

Ich bin ab und zu bei ihr um mir ein leichtes schlafanstoßendes Mittel geben zu lassen. Ich habe seitdem ich diese Arbeit habe, Durchschlafprobleme und brauche daher dieses Medikment.

Nun meine Frage: Was sage ich meinem Arbeitgeber, wenn sie mich krankschreiben sollte? Er würde dann ja sehen, dass sie Neurologin ist – auf der Krankmeldung steht ja, bei welchem Arzt ich war.

Kann ich ihm irgendetwas wegen massiver Schlafstörungen sagen und dass ich nicht weiter darüber sprechen möchte?

Mein Chef ist leider ein eher schwatzhafter Typ. Wenn ich ihm sage, dass ich nervliche Probleme habe, könnte ich mir gut vorstellen, dass er vor lauter Ärger bei uns um Ort herum erzählt, was seine Sekretärin hat und dass er das total übertrieben findet... Er ist halt so, auch wenn er sich nichts Böses dabei denkt.

Da er auch über seine frühere Sekretärin öfter schlecht geredet hat, habe ich nicht unbedingt Vertrauen zu ihm.

Ich weiß schon, dass ich ihm überhaupt nichts sagen muss, möchte ihm aber irgendeine plausible Erklärung nennen.

Wäre für einen Tipp sehr dankbar!

Vielen Dank schonmal.

Eoquil|izexr


Hallo Sandra! *:) @:)

Du arbeitest immer noch bei diesem Chef? :-o Wahnsinn! Da muß man ja ein Nervenkostüm aus Stahl haben. Aber nun zu deiner Frage: Was das Krankschreiben angeht, das geht deinen Chef einen feuchten Kehricht an. Du gibst die Krankmeldung ab und damit hat es sich. Sollte er bezüglich der Krankmeldung nachfragen, Stichwort Neurologin, brauchst du darauf nicht zu antworten. Einfach Krankmeldung abgeben und Tschüssikowskie! *:)

KmlXeio


Sandra72

Die Vergesslichkeit meines Chefs und damit die Fehler die ich korrigieren muss haben sich gesteigert – er ist mittlerweile fast 73 Jahre alt, denkt aber nicht ans Aufhören.

Was passiert, wenn er in Rente geht? Gibt es einen Nachfolger oder musst Du dann sowieso einen neuen Job suchen?

Nun habe ich nächste Woche einen Termin bei einer Neurologin – sie ist auch Psychotherapeutin – mit der ich über diese Situation sprechen und sie um Rat bitten möchte.

Was hast Du denn an Deine Einstellung geändert bzw. ausprobiert, um mit Deinem Chef besser umgehen zu können? Hast Du Dir einen Coach genommen, ein paar Therapiestunden, irgend eine andere Beratung?

Mein Chef ist leider ein eher schwatzhafter Typ. Wenn ich ihm sage, dass ich nervliche Probleme habe, könnte ich mir gut vorstellen, dass er vor lauter Ärger bei uns um Ort herum erzählt, was seine Sekretärin hat und dass er das total übertrieben findet... Er ist halt so, auch wenn er sich nichts Böses dabei denkt.

Ist es denn ein Geheimnis?

Ich weiß schon, dass ich ihm überhaupt nichts sagen muss, möchte ihm aber irgendeine plausible Erklärung nennen.

Wahrscheinlich wird Dir die Ärztin am besten einen Tipp geben können, wenn Du meinst unbedingt lügen zu müssen, wenn es auch keinen zwingenden Grund dafür gibt.

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er ist mittlerweile fast 73 Jahre alt, denkt aber nicht ans Aufhören.

Damit ist dir doch nicht geholfen. Dann bist du arbeitslos.

Nun meine Frage: Was sage ich meinem Arbeitgeber, wenn sie mich krankschreiben sollte? Er würde dann ja sehen, dass sie Neurologin ist – auf der Krankmeldung steht ja, bei welchem Arzt ich war.

Das du krank bist. Ende. Welche Art von Krankheit du hast, muss er nicht wissen!

Du solltest dir einfach dringend eine neue Arbeit suchen. Wenn du in deiner Nähe keine Arbeit findest, wäre ein Umzug möglich?

Ich habe mal auf der Jobbörse der Arbeitsagentur geschaut, da sind doch viele Angebote für Sekretärinnen. Zur Not auch erst einmal bei einer Zeitarbeitsfirma. Ist doch besser als sich kaputt machen zu lassen.

SXandrIa7x2


Hallo Equilizer,

vielen dank für Deine Antwort.

Ja, ich weiß schon, dass ich ihm im Prinzip nichts sagen muss, aber wenn ich ihn anrufe und ihm sage, dass ich nicht komme – bin ja Alleinsekretärin bei ihm und muss ihm vorher tel. mitteilen, dass ich krank bin – will er ja wissen weshalb.

Ich möchte ihm nicht einfach sagen, dass es ihn nichts angeht. Ich will die Situation nicht noch verschärfen.

Ich muss, falls mich die Ärztin wirklich krankschreibt, ja auch irgendwann wieder bei ihm arbeiten – falls ich zwischenzeitlich keine neue Arbeit gefunden habe und wenn er dann befürchtet, dass ich jederzeit wieder ausfallen könnte, möchte ich mir sein Verhalten lieber nicht ausmalen.

":/

w=ienEer200x8


also falls du wirklich lieber nicht die wahrheit sagen willst – wie wärs, wenn du ihm was von migräne erzählst? da wäre ein besuch beim neurologen passend...

AZpfelkPuchewn00x7


Kannst du nicht kuendigen und dich arbeitslos melden? Hast du denn keine Ersparnisse, so dass du die 3 Monate ueberbruecken koenntest?Oder zur not zu deiner mutter ziehen und die 3 monate dort leben bis du dann geld hast? Und kannst du nicht mal beim arbeitsamt vorsprechen und denen sagen, dass du gemobbt wirst und es dort nicht mehr aushaelst - dann werden dir die 3 monate event gar nicht gesperrt.

SBchl9itzaYuge67


Ich würde erst mal mich selbst ändern. Keinerlei Korrekturen. Was hat es mit mir zu tun, dass ich mich verantwortlich fühle für den Bockmist des Chefs?

Was hat es mit mir zu tun, so zu buckeln? Woher kommt das? Diese Fragen würde ich für mich zu klären versuchen. Was hält mich dort wirklich fest?

Solche Fragen würde ich mir stellen.

Gutes Buch zu dem Thema: Jetzt mal Butter bei die Fische, Tom Diesbrock

tMuff(arxmi


wo wohnst du denn, dass du in einem jahr keine neue anstellung als sekretärin gefunden hast??

SuandLra7x2


@ wiener2008

Ich denke, das mit der Migräne ist ein guter Tipp

@ tuffarmi

in der Nähe von Stuttgart. Es gibt schon viele Stellen auf die ich mich bewerbe.

Allerdings ist es so, dass auf eine Stelle gut und gerne zwischen 80 und 100 Bewerbungen kommen. Das wird bei den Bewerbungsgesprächen öfter mal erwähnt.

Eingeladen werden dann so 10 % der Bewerber – ich habe auch öfter Bewerbungsgespräche.Irgendetwas passt aber meistens nicht – Alle gängigen Programme kann ich – dann wird aber auch noch SAP erwartet oder sie zahlen nicht anständig...

Oder es sieht gut aus und die Stelle bekommt dann doch jemand anderes.

Kaufmännischer Bereich ist total überlaufen. Wenn abgebaut wird, dann als Erstes in der Verwaltung.

Das würde hier aber den Rahmen sprengen. Wie gesagt, ich gebe nicht auf und bewerbe mich fleißig weiter.

Es ist nur so, dass ich mich in der Situation gefangen fühle, weil ich weg bin und nicht weg komme.

@ schlitzauge67

Ich muss die Korrekturen leider machen.

Er hat in der Vergangenheit auch schon versucht, mir Fehler unterzuschieben. Ich habe dann in der Akte die Sachen nachverfolgt und ihm genau erklären können, wie das gekommen ist und das es sein Verschulden war.

Mittlerweile ist er diesbezüglich vorsichtiger...

Allerdings habe ich von ihm sogar den Auftrag seine Kostennoten zu überprüfen:(

Neulich sagte er sogar: "Sie wissen ja, das Rechnen ist nicht so meine Stärke" Er ist Anwalt und es handelte sich darum, Beträge zu addieren – nicht mal das klappt.

Was ich damit sagen will, wenn ich es so lasse, habe ich am Ende noch den Ärger.

Wenn er mir fünfmal dasselbe erzählt, kann ich ja nicht einfach aus dem Büro laufen – auch wenn der Gedanke sehr verlockend ist.

Was mich dort hält? Nur das Geld. Ich bin alleinerziehend und meiner Tochter mag ich auch ab und zu mal etwas kaufen, über das sie sich freut. Vom Vater gibt es keine Hilfe.

@ apfelkuchen007

Da ich mit meiner Tochter alleine wohne, kann ich nicht zu meiner Mutter ziehen.

Ersparnisse für drei Monate ohne Geld reichen nicht aus.

@ kleio

Ich weiß nicht was passiert, wenn er in Rente geht.

Natürlich habe ich dort soundso keine Perspektive.

Um mit ihm besser klarzukommen, war ich einfach kurz angebunden und sachlich und bin es noch, um ihn mir mit seinem Geschwätz so weit wie möglich vom Hals zu halten, einfach als Selbstschutz.

Dann komme ich mir wieder unhöflich vor und habe deswegen auch ein schlechtes Gewissen. :|N

Natürlich bin ich trotzdem höflich, aber ich lasse mich auf kein Gespräch ein.

Bloß, wenn man an manchen Tagen ständig überflüssige Fragen gestellt bekommt und er total durcheinander ist und, was soll man da machen? Ich kann ihn ja auch nicht wie Luft behandeln.

Außerdem ist es ja in so einem kleinen Betrieb auch notwendig, halbwegs gute Vorarbeit von seinem Vorgesetzten zu bekommen.

Ich werde jetzt mal sehen was die Neurologin dazu sagt.

Mittlerweile wäre es mir am Liebsten die Verantwortung würde mir abgenommen werden und er würde sagen, er macht nächsten Monat zu und braucht mich nicht mehr.

Ich weiß, dass sich das damit widerspricht, dass ich nicht arbeitslos sein möchte, aber dann wäre ich wenigstens nicht schuld daran

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