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Träume/ Vorahnungen, die wahr werden, wer kennt das?

Tdour\ist75 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Um direkt auf den Punkt zu kommen: Ich habe öfter mal Vorahnungen bzw. Träume, die irgendwie dann wahr werden. Ein paar Beispiele:

In meiner Kindheit hatte ich einen Traum: Zur Grundschulzeit hatte ich versch. lange Jeansröcke. Ich träumte, dass ich sie von lang nach kurz in der Reihenfolge anzog und zur Tafel musste. Ein Schüler in der 1. Reihe meinte dann. "Deine Röcke werden ja immer kürzer"

Genauso ist es dann eingetroffen.

Oder: Ich träumte vor ein paar Wochen von Kopfläusen. Ich sah von oben auf einen Kopf und dieser war übersät mit krabbelnden Läusen oder Flöhen. 2 Tage später rief mich eine Freundin an, die mir erzählte, dass ihre Tochter Kopfläuse hat.

Jüngstes Beispiel: Letztes Wochenende habe ich nach einem Kaufrausch mehrere Maschinen Wäsche gewaschen und ich dachte einfach: Hoffentlich geht meine Maschine nicht kaputt. Gestern mailte eine andere Freundin, dass ihre Waschmaschine ausgelaufen ist und sie das ganze Wasser aufwischt...

Und noch einige andere ähnliche Dinge...

Also es ist im Prinzip nicht unbedingt etwas, was mich betreffen muss, aber es sind einfach Dinge, die irgendwie wahr werden. Ich habe keine Angst davor, sondern frage mich, ob ich das trainieren kann, sodass ich es nach einer Ahnung oder einem Traum besser deuten kann.

Hat noch jemand Erfahrungen damit?

Lg *:)

Antworten
S)etz[en6


Das einzige was mir einfällt, ist, dass meine Mutter einmal träumte, sie würde ein Haus mit gelber Küche kaufen und ein Mädchen mit dem Namen "Mia" (hab jetzt einen anderen Namen gewählt) bekommen. Einen Tag später hatte sie eine Hausbesichtigung und welche Farbe hatte die Küche? Gelb. Das Haus ist es dann auch geworden.

Ein paar Monate später wurde ich geboren und sie nannte mich Mia. Der vorige Besitzer des Hauses traf meine Mutter in der Stadt, sie war mit mir mit dem Kinderwagen unterwegs. Er war erfreut, dass in seinem ehemaligen Haus nun ein Kind groß werden würde und erzählte, er habe (ohne meinen Namen zu kennen) immer davon geträumt, mit seiner Frau ein Kind namens Mia in dem Haus großzuziehen. Meine Mutter war ganz erschüttert.

Das Haus haben wir 20 Jahre lang bewohnt, es hat uns viel Glück und viel Unglück gebracht. Ich weiß nicht, ob das in deinen Faden passt, aber meine Mutter hat öfters mal Träume, die dann in ähnlicher Art wahr werden.

DFillxes


Hat fast jeder schon mindestens 1 mal erlebt. In einer Psychose hat man das ständig.

Es heisst deja-vu. Das Hirn bildet sich ein schon mal etwas erlebt oder geträumt zu haben. Dem ist aber nicht so, ist aber wie die Wirklichkeit für einen.

Tuour~isxt75


Ich finde schon, dass es hierzu passt!

Hatte Deine Mutter denn den Wunsch, die Träume genauer deuten zu können oder bewusster zu träumen?

Meine Oma hatte das auch. Ich weiß nicht, ob man das trainieren kann. Es passiert ja auch unbewusst, ohne dass ich mir weiter Gedanken über die Träume gemacht habe. Das was hinterher eingetreten ist, hat mich nur wieder an die Träume erinnert.

Tnour&istx75


@ Dilles:

Ich weiß aber 100 %ig dass ich das geträumt habe, da ich manchmal davon aufgewacht bin, wie bei den Läusen, weil ichs eklig fand. Ich hab sogar meinen eigenen Kopf untersucht. Also das hat nichts mit Einbildung zu tun! :(v

h:el@pme8x4


Hallo,

so etwas habe ich auch sehr oft und es macht mir Angst...

-Ich habe immer in meinem Kopf gehabt das wenn ich 21 Jahre alt bin etwas schlimmes passiert. Nun, ich wurde 21 und es ist nichts passiert. Aber als meine Schwester 21 Jahre alt war ist unser Vater gestorben.

Es sind viele Dinge an die ich denke und es passiert dann wirklich so aber mir fällt spontan nichts ein außer jüngstes und beängstlichstes Beispiel:

-Meine Schwägerin war schwanger und sie sollte zur Einleitung ins Krankenhaus. Ihr Mann konnte nicht, so ging ich mit. Geburt wurde eingeleitet und wir warteten das es los geht. Meine Schwägerin fragte mich dann was ich denken würde wann es denn kommt. Ich sagte: heute nicht mehr, es wird morgen sein... Nun die Geburt ging sehr langsam voran und ich meinte zu der Schwester ich hätte eine Uhrzeit im Kopf und was sie meint, ob das Kind bis dahin geboren wird. Sie sagte das sie es nicht sagen könne. Mein Uhrzeit die ich im Kopf hatte war 2:34 Uhr. Es war dann 1:50 Uhr und ich sagte zur Schwester das es wohl nichts wird mit der Uhrzeit und sie bestätigte es und meinte es würde wohl noch länger dauern. Nach 10 Minuten ging es dann urplötzlich los (selbst die Schwestern haben es nicht so schnell erwartet) und das Kind kam genau um 2:34Uhr zur Welt!!! Da ich es selbst kaum glauben konnte sagte ich messen und wiegen sie mal denn da habe ich auch Zahlen im Kopf. Ich hatte auch mit der Größe genau Recht, nur beim Gewicht hatte ich 200g mehr. Wir waren echt alle vom Hocker gehauen...

L&3ANxA


Ich hatte auch manche Vorahnungen.

Meistens schlechte Ereignisse, auf die dann etwas Positives folgte. Komischerweise wusste ich das nur jedes Mal vorher :-/

T9oturisnt7x5


Da fällt mir auch wieder ein:

Meine Freundin hatte bereits 2 Kinder. 1 davon hat am 12.01. Geburtstag.

Das 3. Kind war unterwegs und sollte Ende Januar auf die Welt kommen. Bei dem einen Kind hab ich mich immer vertan, immer wieder hatte ich den 10.01. im Kopf, meine Freundin hat sich jedes Mal kaputt gelacht, weil ich den 12.01. nicht behalten konnte. Immer wieder, als es um Geburtstagsplanungen ihrerseits ging und ich mir frei nehmen wollte, hatte ich immer wieder den 10.01. im Kopf.

Dann kam das 3. Kind zu früh. Und zwar am 10.01.

w=oWlfbixker


Kenn ich auch. In letzter Zeit häuft es sich bisschen. Ein Deja-vû fühlt sich für mich ganz anders an. Ein Deja-vû ist irgendwie viel leichter zu durchschauen und "obeflächiger".

Ich glaub man merkt / spür unterbewusst einfach viel mehr, was sich zuersteinmal in Träumen äußert. Was man als vermeintlichen Zufall / Vorahnung sah hat man längst gespürt, nur nicht wahrgenommen.

Das ist jetzt nur so eine in den Raum geworfene Theorie ]:D

TQour0is3tq75


Theorie hin oder her, wie sollte ich das mit den Läusen oder der Waschmaschine spüren?

Es war ja vorher nie die Rede davon...

bYmed


Naja, man hat am Tage tausende Gedanken und träumt in der Nacht tausende von Träumen.

Irgendwas davon trifft man im Leben wieder.

Manchmal kann man sein Leben auch etwas "umsteuern" und in die Richtung bringen, dass genau das passiert, was man geträumt oder gewünscht hat.

Im Fall mit der gelben Küche hätte die Mutter eben noch 20 Häuser besichtigt, oder die Küche gelb gestrichen (ich bin auch in einer gelben Küche groß geworden, war in den 70ern eben Mode ;-D )

Andere Dinge sind so absehbar, da muss das Unterbewusststein nur 1 und 1 zusammenzählen, und weiß, was passieren wird, die Welt ist klein und viele menschliche Vorgänge und Abläufe passieren immer und immer wieder genauso (aber bewusst kann man das nicht überdenken oder nachvollziehen ...)

;-)

Ddiffircult+y.


Ich hatte diese Art von Träumen erst zwei Mal. Und das erschreckenderweise jedes mal von meinem Ex-Partner, von dem ich bereits seit Jahren getrennt bin. Ich befürchte fast, jedes Mal, wenn ich von ihm träume, meldet er sich am nächsten Tag wieder einmal %-|

L5adEyM


Naja, man hat am Tage tausende Gedanken und träumt in der Nacht tausende von Träumen.

Irgendwas davon trifft man im Leben wieder.

Das würde ich auch sagen. Ich kenne auch, dass Träume in Erfüllung gehen. Aber eben nur sehr vereinzelt. Dazwischen sind dann 1000 Träume, die Träume bleiben und Vorahnungen, die sich als falsch herausstellen.

Gerade mit dem Haus mit der gelben Küche und dem Vornamen handelt es sich ja eher um eine sich selbst erfüllende Prophezeihung. Wäre der Traum nicht gewesen, hätte die Mutter sich ein anderes Haus und einen anderen Namen ausgesucht, oder?

TDourQistx75


Naja, ich kenne keinen, der eine gelbe Küche hat, die Wahrscheinlichkeit ist doch eher gering oder?

Es ist ja auch ein Unterschied ob man Wunschträume hat (zB nach materiellen Dingen oder Herzensangelegenheiten) oder ob man von völlig fremden Dingen träumt, die erst mal zu dem Zeitpunkt keinen Sinn machen.

Ich hab letztens auch an meinen Ex gedacht, und er schrieb mir plötzlich eine Mail. Da es eine sehr unschöne Beziehung war, war es sicher kein Wunschtraum, dass er sich meldet.

Er stand anschließend auch vor meiner Tür, und ich ahnte, dass er noch mal auftauchen würde. Ich habe meine Schelle sogar ausgestellt. Am nächsten Tag lagen Indizien vor meiner Tür, die eindeutig auf ihn schließen ließen. Aber das seh ich nicht als Vorahnung an, von denen ich in meinem Thread berichten wollte. Ich kenne ihn einfach und es war mir logisch, was er tun würde. Also ich kann das schon unterscheiden, ob es eine Vorahnung oder ein Traum von fremden Dingen ist, die eintreffen, oder bekannte Dinge.

D?imlale{s


Also ich kann das schon unterscheiden, ob es eine Vorahnung oder ein Traum von fremden Dingen ist, die eintreffen, oder bekannte Dinge.

Das menschliche Hirn ist ein Kosmos für sich und die Hirnforschung steht erst ganz am Anfang diesen Kosmos zu ergründen.

Raum und Zeit sind im Hirn eigenständige Bereiche die nur für uns als Wesen, das sich fortpflanzen und weiterleben muss, so einfach im Hirn gemacht werden um überhaupt lebensfähig zu sein. Wir haben im Hirn biochemische Hürden die sogenannten Synapsen die verhindern , daß zu viel Information ins Hirn gelangt oder verfügbar ist. Im Unterbewusstsein haben wir Dinge abgespeichert die jenseits von Raum und Zeit und jeglicher Vorstellungskraft sind. Manchmal gelangen solche Dinge ins Bewusstsein, das ist insbesondere an Deja- vus zu bemerken. Es gibt extreme Fälle die sind sich sicher schon mal gelebt zu haben. Oder noch extremere die behaupten Napoleon zu sein.

Ein Deja-vu ist ein kleiner Hinweis darauf was in unserem Kopf alles möglich ist.

Ich spreche aus Erfahrung ich habe schon eine schwere Depression hinter mir und geriet in eine schwere Manie. In meiner Depression fühlte ich mich wie ein Wurm in der Manie war ich Chefarzt und konnte alle Medikamente auswendig für was sie angewandt werden und wo ich das gelernt habe obwohl ich nie Medizin studiert habe. Ich konnte letztlich aber nur wissen was ich irgendwann gelesen habe und eigentlich vergessen hatte, es wurde in dieser Phase abgerufen und in einen Sinn der eigentlich sinnlos war gebracht.

Meine Erfahrungen haben mich gelehrt, daß das Hirn ein fast eigenständiges Wesen in einem selbst ist und man als Normalo nur an der Peripherie der Vorstellungskraft und der Gedanken ist zu dem das Hirn in der Lage ist.

Das Ich das man meint zu sein wird über elektrische und biochemische Prozesse gesteuert, und es ist ein Trugschluss wenn man meint man habe sein eigenes Ich und sein Denken seine Einbildung, seine Wahrnehmung völlig selbst in der Hand.

Wieso ist es denn einem Depressiven nicht möglich einfach seinem Hirn zu sagen heute bist du mal gut drauf ? Man kann sein Hirn leider nicht steuern, dazu bräuchte es eines Hirns das einem selbst gehorcht , welches das eigentliche Gehirn befehligt. Und spätestens da dreht es sich im Kreis.

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