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Mit Suizidgedanken in die Notaufnahme

L1ilaALinxa


Du solltest dir bewusst machen, dass es kein Gefängnis ist, wo dich jemand festhält, weil du etwas Böses gemacht hast.

Es geht um akute Hilfe, die du dort garantiert bekommst. Und wenn es nur der Schutz ist, um über die Nacht zu kommen.

b>abb7elsabBbe;l


Vielen Dank für die schnellen hilfreichen Antworten! @:)

LAilatLixna


Alles Gute :)*

YHaWngYixn


sich hilfe zu holen und seine schwächen zu gestehen ist IMMER ein zeichen von stärke und heilung :°_ :)* *:)

_QNixeY_


Ein Hauptkriterium ist die "Absprachefähigkeit"....

Solange Du zusichern kannst, dass du Dich beim Personal melden wirst wenn die Gedanken drängender werden ist weder Fixierung noch Zwangsbehandlung zu befürchten......

Wenn Du früher mal Benzos entziehen musstest, dann kann es sein, dass Du jetzt kein Benzo erhältst sondern etwas anderes......

KYapuziWnerkxresse


@ babbelsabbel

sich hilfe zu holen und seine schwächen zu gestehen ist IMMER ein zeichen von stärke und heilung :°_ :)* *:)

YangYin

ja genau.

alles Gute!

DmillNes


Letztes Jahr erwischte mich eine schwere Manie. Meine Psychiaterin und Frau haben mich mit Engelszungen dazu bewegt in die Klinik zu gehen. Zunächst war ich in der Offenen , weil ich ja freiwillig hin bin. In der Manie verweigerte ich jegliche medikamentöse Hilfe und die Manie steigerte sich dermaßen, daß ich in die Geschlossene kam, heisst man kommt nur raus wenn ein Arzt dies erlaubt. Die Manie steigerte sich dermassen, dass die ganze Abteilung unter meinem Wahn litt. (Joggen im Flur morgens um 3 uhr Auslösen des Feueralarms etc.) ich wurde dann von 6 Pflegern eingefangen und fixiert, ca. 4 Std, alle halbe Stunde wurde ich gefragt ob ich die Medikamente freiwillig einnehme, nachdem ich das verweigert habe wurde mir das Medikament (Seroquel) zwangsweise intramuskulär gespritzt. Innerhalb weniger Stunden kam ich von meiner Manie runter und wurde wieder klar im Kopf, 2 Tage später war ich wieder auf der Offenen. Im Nachhinein muss ich sagen die Klinik hat alles Richtig gemacht.

Ich lernte auf der Offenen viele schwer Depressive kennen, die sind in einem Stadium wo sie eher still in der Ecke sitzen, es fehlt Ihnen jeglicher Antrieb. Bei Suizidalen Fällen wird zunächst sediert mit Benzos , gleichzeitig werden ADs gegeben. Da man auch auf der Offenen ständig beobachtet wird ist man mit Suizidgedanken auch dort gut aufgehoben.

Wenn man raus will, muss man sich in einem bei der Stationsleitung liegenden Buch austragen mit Angabe des Zielorts und der Rückkehr. Wenn man das nicht einhält wird Alarm ausgelöst und es wird nach einem gesucht. Wenn man das 1 - 2 mal macht kommt man auf die Geschlossene.

Alle Maßnahmen so drastisch sie sich anhören sind zu seinem eigenen Besten.

Es sind dort absolute Profis, die oft schon am Verhalten und am Gesichtsausdruck erkennen in welcher Gefühlslage man sich befindet. Es werden auch täglich Gespräche geführt zwischen Ärzten und Pflege wie welcher Patient gerade drauf ist und ob irgendwelche Maßnahmen erforderlich sind.

b9abbelwsabxbel


Hi,

ich melde mich mal kurz zurück *:) .

Freitag nacht bin ich noch in die Notaufnahme gefahren und bin dann dort die Nacht in dem Krankehaus geblieben, morgens kam ich dann in ein psychiatrisches Krankenhaus, auf die geschlossene Abteilung nehme ich an, denn man konnte da nicht gehen wie man wollte. Ich war also das gesamte Wochenende dort, nun bin ich wieder daheim und es geht mir einigerassen besser.

Lg,

babbelsabbel

Y:angxYin


weiterhin alles gute und kraft für dich :)_ *:) @:) :)*

K~acpuzi6nerkreFsse


Hi babbelsabbel,

schön, dass es Dir besser geht.

wie geht es denn jetzt aber weiter bei dir? oder bist du bereits in therapie?

b%abbealsahbbIel


wie geht es denn jetzt aber weiter bei dir? oder bist du bereits in therapie?

Hi,

ich bin bereits in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung. Gestern war ich noch bei meiner Therapeutin und die hat mir ans Herz gelegt heute zu meinem Psychiater zu gehen, damit er entscheidet, wie es weitergeht, evenntuell werde ich dann wieder stationär aufgenommen,das werde ich heute abend sehen.

K{apuz"inerkxresse


ja, das ist gut.

ich wünsche dir alles gute.

b%abbel7sabxbel


Hi,

ich bin es wieder,

mein Psychiater hat mich dann gleich in die geschlossene Klinik (wo er tätig ist) aufgenommen,dort war ich jetzt fuer 3 Wochen.Nun bn ich seit zwei Tagen in der Tagesklinik. Ich dachte es wäre der richtige Zeitpunkt für den Wechsel in die Tagesklinik,aber irgendwie fühle ich mich genauso wie vorher, nur mehr alleine gelassen, da mein Psychiater mich ja somit nun auch an die tagesklinik abgegeben hat,ging es wem ähnlich? Am liebsten würde ich zurück in die Klinik. :°(

->CrazVyle3nxi-


wer freiwillig in die klinik geht, kann sie auch jederzeit wieder verlassen.

Das ist Quatsch. Denn auch wenn du freiwillig dort bist, wird je nach Befinden des Patienten vom zuständigen Arzt entschieden, ob du gehen darfst oder nicht. Niemand kann einfach so rausspazieren.

L6ila#LiRna


Du hast doch auch in der Tagesklinik einen zugeordneten Therapeuten, oder?

Hast du schon in Ruhe mit ihm sprechen können? Fühlst du dich trotzdem allein gelassen?

Wenn du dich überfordert fühlst, kannst du jederzeit zurück in die Klinik.

Aber vielleicht gibst du der Tagesklinik erstmal eine Chance? Auch dort sind Therapeuten und Ärzte, die dir helfen und die dir beistehen. Du wirst nicht abgeschoben und auch nicht alleine gelassen.

Was ist es, was dir in der Klinik gegeben wird, was es in der Tagesklinik nicht gibt?

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