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Panikattacke, Angst-Syndrom?

J]an74


denke schon das schlecht-sehen-können da mit zu tun haben kann.. Hirn muss ja ständig mehr Leisten zur Anpassung und so.

Was war denn an dem EEG eigentlich auffällig?

dajimml-2bo


Aber kann sich der Schwindel und die Benommenheit durch das schlechter sehen verschlimmern? Eigentlich muss es doch umgekehrt sein, weil sich das Gehirn doch dran gewöhnt hat. Oder verstehe ich da was falsch ??? Im Endeffekt habe ich das Gefühl das es immer schlechter wird...

d|jimmx-bo


Aso: Was so auffällig am EEG war weiß ich nicht. Anscheinend waren irgendwelche Werte nicht okay. Ich weiß ja auch nicht was der Neurologa da alles so auf den Aufzeichnungen sehen kann. Gehirnströme die unkontrolliert auftreten? Zu stark sind? Zu schwach sind? Keine Ahnung. Werde ihn auf jeden Fall mal fragen beim nächsten Termin.

JBo7die


Hey *:)

klar kann man bei Angst und Panik Krämpfe bekommen....hatte ich damals regelmäßig in den Händen (sog. "Pfötchenstellung" bei Hyperventilation). Am schlimmsten war es, wenn es noch warm dabei war, z.B. im Sommer im Auto ohne Klimanlage. Im Gesicht kann man auch Krämpfe bei Hyperventilation bekommen, das nennt man dann "Karpfenmaul"....also soooo abwenig ist das nicht, dass die Symptome von der Angst kamen.....

Außerdem kommt mir deine erster "Anfall" sehr bekannt vor...ich hatte beinahe genau die gleichen Symptome wie du, nachdem ich allerdings zu viel Kaffee getrunken hatte...Koffeinschock....war aber nicht beim Arzt damals. Übrigens hatte ich danach ein halbes Jahr Schwindel und Benommenheit, der auch in Abständen von Jahren immer für eine mehr oder weniger kange Weile wiederkommt.....tja...die Angst halt.....

LG @:)

dAji%mm-bxo


Hyperventiliert hatte ich damals eigentlich nicht. Das war auch die erste Frage der Ärzte im Krankenhaus ;-)

Mir ist aufgefallen, dass ich immer richtig unruhig werde, wenn ich hunger habe. Dann verliere ich teilweise schon richtig den Verstand... Es wird mir in einer solchen Situation noch schwindeliger und ich bin noch benommener. Ich habe ständig das Verlangen nach Hause zu müssen ??? Wenn ich dann gegessen habe klingt die (vermutliche) Angst erst ziemlich langsam wieder ab.

Sowas habe ich zuvor nie wirklich erlebt, zumal ich immer sehr gut mit einem leeren Magen umgehen konnte...

Ist das auch normal, dass diese Angst dann nur zu bestimmten Ereignissen (gerade bei einem solchen Ereignis wie Hunger) auftritt?

dzisHtcancex 1


Mir ist aufgefallen, dass ich immer richtig unruhig werde, wenn ich hunger habe. Dann verliere ich teilweise schon richtig den Verstand... Es wird mir in einer solchen Situation noch schwindeliger und ich bin noch benommener. Ich habe ständig das Verlangen nach Hause zu müssen ??? Wenn ich dann gegessen habe klingt die (vermutliche) Angst erst ziemlich langsam wieder ab.

Dabei fällt mir ein, dass du doch immer einen kleinen Snack dabei haben könntest, den du dann zu dir nehmen könntest, wenn das Hungergefühl eintritt. Ob du den dann auch vernaschst, ist deine Sache. Allein die Tatsache, dass du einen Snack bei dir hast, könnte deine Probleme schon lösen.

Ich kenne von mir andere Angstattacken und habe immer irgenwelche Lösungen parat, die dann die Attacke verringern oder verschwinden lassen....

Alles Gute. :)* @:)

dXj,immK-bxo


Oftmals habe ich schon ein kleinen Snack dabei ;-) Aber es kommt schon des öfteren vor, dass ich etwas zum Essen vergessen habe oder gerade nicht das Richtige parat habe. Ich werde das alles natürlich weiter beobachten und Maßnahmen dagegen einleiten ^^

Ich hätte aber trotzdem gerne den alten Zustand zurück. Auch mal ohne Essen auskommen war viel komfortabler :-)

d(istrance 1


Ich hätte aber trotzdem gerne den alten Zustand zurück. Auch mal ohne Essen auskommen war viel komfortabler :-)

djimm-bo

Klar, das wollen wir auch – immer. Aber leider ist es nicht so. Deshalb solltest du für DICH sorgen und Hilfsmittel immer bei dir haben. Nach und nach wirst du erkennen, dass du DAS nicht brauchst. Es eben nur unsere Psyche, die uns diesen Streich spielt. Wenn du Das erkennst und verinnerlichst, bist du auf dem richtigen Weg.

Ich habe das Alles schon durch und weiss, das mir gewisse Tipps helfen.

Dir wünsche ich alles Gute und dass sich das alles normalisiert.

Ich weiss, wovon du schreibst.

:)* @:)

J.an7x4


Das mit dem Essen kenne ich auch zu gut.. Paniksymptome und die Symptome bei Hunger/Unterzuckerung sind ja sehr ähnlich bis identisch. Hab früher im Job (wo ich Panikattacken im Büro hatte) gegen die Angstgefühle immer was gegessen, dadurch hab ich einiges an Kilos zugenommen.

d/jim>m-bxo


Also ist das mit den Angstzuständen und dem Hunger gar nicht so unüblich?! Gut zu wissen.

Wenn das Essen zwischendurch dagegen hilft, wenn ihr da auch schon selbst Erfahrung mit gemacht habt, dann werde ich in Zukunft vermehrt Nahrung bei mir führen und auch mal öfters zulangen. Ich hoffe wirklich, dass die Panik dann irgendwann vorüber gehen und ich erkenne das mir meine Psyche da was vor macht.

Gegen ein paar Kilo mehr hätte ich auch nichts. Bin zur Zeit (stark) untergewichtig. Habe als 24-jähriger einen BMI von 18. Versuche zu zu nehmen aber irgendwie klappt das gar nicht. Ist schon seit mehreren Jahren so, dass ich über eine gewisse Gewichtsgrenze nicht drüber komme. Ist dann teilweise aber auch so, dass ich zu faul bin mir was zu Essen zu machen oder auch einfach keine Lust habe auf Essen :=o

Joan9794


Wenn das Panik-Symptome sind, ist es streng genommen kontraproduktiv, deswegen was zu Essen dabei zu haben, weil es sich dabei ja um "Angst vor den Symptomen", "etwas gegen die Symptome tun", "die Symptome problematisieren" handelt, was ja genau das ist, was man nicht machen soll bei einer Panikstörung, weil es ja darum geht, eben keine Angst mehr vor den Symptomen zu haben.

d!jiNmm-bo


Okay, wenn etwas zu essen dabei haben kontraproduktiv ist, was soll ich dann machen? Aushalten ist nahezu unmöglich.

Zudem kann ich nicht genau sagen, ob ich Angst vor den Hungersymptomen habe. Das ist dann eher ein innerliches Unruhegefühl. Kann dann nicht an einer Stelle verweilen, muss dann immer los (am besten nach Hause).

J;an7x4


Aushalten ist nahezu unmöglich.

Warum genau?

Ich würd da erstmal ganz generell klären was nun Sachlage ist.. ob eine Angststörung vorliegt oder irgendwas anderes.

Natürlich kann man seine kleinen Krücken benutzen – tue ich ja auch. Wobei es dann mehr was mit "was zu essen dabei haben" zu tun hat als es dann auch wirklich zu futtern. Ist irgendwie so eine umfassende, allgemeine Problematik, wo man schwer konkret im Einzelfall einen Rat geben kann. Finde erstmal raus wo Du stehst und was überhaupt los ist ;-).

Vielleicht hat das starke Untergewicht auch ganz generell was mit den Problemen zu tun?

mxari7e-janxa


djimm-bo

Hast Du mal Deine Blutzuckerwerte checken lassen ? Und nein, es muss nicht zwingend so sein, dass bei einem normalen Blutbild die Schilddrüsenwerte mit dabei sind. Und wenn sie mit dabei waren, und Du bei einem Allgemeinmediziner gewesen bist, mag dieser auch nicht in der Lage gewesen sein, die Werte richtig zu interpretieren. Möglicherweise. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Wegen der Hormongeschichten (Schilddrüse, Nebennieren, Hypophyse) kann ich Dir nur anraten, zu einem Endokrinologen zu gehen. Hormone machen viel aus. Hormonelle Fehlsteuerungen können evtl. auch zu einem seelischen Ungleichgewicht führen, Depressionen z.B..

Bezüglich der "härteren" Sachen vom Neurologen wäre ich vorsichtig. Die sind oft schnell dabei, Psychopharmaka zu verordnen.

Und wie Jan schon sagte: Man kann auch Läuse UND Flöhe haben. Leider werden Körper und Seele in den seltensten Fällen ganzheitlich, im Zusammenhang betrachtet. Wir haben eher eine "Organmedizin". Und so wird man mit den Jahren fast sein eigener Doktor, lernt viel über Zusammenhänge ....

dSji4mJm-bxo


Ich werde zunächst den am 28.05. anstehenden Termin beim Neurologen abwarten. Ich hoffe das es dort dann mehr Aufschluss gibt.

Blutwerte habe ich untersuchen lassen. Wird doch bestimmt der Blutzuckerwert dabei gewesen sein, oder? Ich sehe sowas als Grundlage eines großen Blutbildes.

Die Geschichte mit dem Endokrinologen lass ich mir nach den ausstehenden Arztbesuchen durch den Kopf gehen. Ich hoffe einfach mal, dass meine Beschwerden nach den nächsten Untersuchungen abklingen, durch erfolgreicher Behandlung.

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