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Psychosomatische Reha und dann kommt ein Fremder zurück?

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Er muss auf Kontakt verzichten – ist OK, das überlebt man

Wenn er dann soweit ist bietet man ihm den Therapeuten als "Ersatzfreund" an

Der ist der einzige, der für einen Patienten da ist.

Der versteht den Patienten

Der sagt, was Gut und was Schlecht für den Patienten ist

Der bestimmt also welche Beziehung gut und welche nicht gut ist

Der spielt Gott? Darf der das?

Was für ein Blödsinn...man hat da sehr wohl Kontakt-zwar nicht zu den Familienmitgliedern und Freunden-es könnte nämlich durchaus sein, dass sie teils für die Probleme mitverantwortlich sind-, sondern mit anderen Patienten. Man ist da doch nicht weggesperrt. Es werden neue Kontakte geknüpft, Menschen kennengelernt, die vielleicht ähnliche Probleme haben.

Wieso reagierst du überhaupt so aggressiv? Vielleicht, weil er sich auch vor dir zurück zieht-sich dir gegenüber anders verhält? Sich anderen gegenüber anders verhält? Das könnte doch sein-es könnte doch auch einfach sein, dass du ihm nicht gut getan hast-er das erkannt hat und nun einfach neu durch starten möchte.

Was den Egoismus betrifft: Ja, man kommt häufig mit mehr Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und auch Egoismus zurück. Häufig brauchts das aus. Viele Menschen haben nämlich in ihrer Depression bzw. bei anderen psychischen Erkrankungen damit zu tun gehabt, dass sie eben kein Selbstbewusstsein, kein Selbstvertrauen mehr hatten und die Belange anderer ständig über ihre eigenen gestellt haben, da sie das Gefühl hatten bzw. geglaubt haben, dass sie selbst nichts mehr wert bzw. weniger wert sind.

Ich kenne sehr viele Menschen, die verändert aus solch einem Aufenthalt zurückkommen-mich eingeschlossen. Das Leben neu in die Hand nehmen und so hart das auch klingen mag-alles störende oder drückende aussortieren. Und eben nochmal von vorne anfangen. Oftmals ist man in solch einem Trott gewesen und hat im Lauf der Jahre immer mehr geschluckt, weil man angenommen hat es sei schon so okay...doch das war es nicht und dann kann es eben auch kurz nach so einem Aufenthalt zu Wut und Aggressionen gegenüber bestimmten Menschen kommen, weil einem eben klar geworden ist wie sehr manche Personen einem über lange Zeit geschadet haben ohne, dass man es eben merkte. So ging es mir auch. Ballast muss eben abgeworfen werden und manchmal braucht man Abstand und neutrale Gespräche mit neutralen Personen um das zu erkennen was schief gelaufen ist-es aber eben so normal geworden war, dass es einem selbst nicht mehr aufgefallen ist. Ein sehr schleichender Prozess.

Ich kenne unzählige Menschen-mich eingeschlossen-die ihr Leben absolut umkrempelten-sich ganz anders verhielten. Nehmen wir mich als Beispiel: Ich hatte Depressionen aufgrund meiner starken körperlichen Beschwerden. Das führte so weit, dass ich mein Leben als nicht mehr lebenswert ansah, ich mir so dermaßen viel gefallen lassen haben-da ich gedacht haben, dass ich "scheiße" bin und darüber hinaus Dinge akzeptiert habe in meiner damaligen Beziehung, die ich früher und auch jetzt nie und nimmer akzeptiert hätte. Ich hatte kein Selbstbewusstsein mehr: Wer will mich denn so sonst noch? Dann lass ich doch lieber alles beim Alten, auch wenn es oft weh tut und ich unglücklich bin...blablabla...Jetzt weiß ich, dass ich mich sowas nie mehr von verschiedenen Menschen gefallen lassen würde-selbst, wenn ich keine Gliedmaßen mehr hätte oder sonst was-denn auch dann bin ich ich und viel wert. Man muss nicht makellos und perfekt sein, weder charakterlich noch körperlich um gut behandelt werden zu können bzw. glücklich zu sein. Das ist eine Schleuse, ein Teufelkreis-denn das fatale Denken in Depressionen treibt einen immer mehr von sich selbst weg und irgendwann ist man nur noch ein Häufchen Elend. Eine Marionette. Klar, passt es vielen Menschen im direkten Umfeld dann eventuell nicht, wenn die Marionette total verändert zurück kommt und vielleicht einfach Ballast abwerfen und ein anderes Leben führen will. Dann gilt man gleich als aggressiv, manipuliert etc. Nein, das ist man nicht-man hat vielleicht wieder zu sich selbst gefunden und eben etwas anderes vor mit seinem verbleibenden Leben. Ich finde viel mehr, dass man nach so einer Therapie i.d.R. zu seinem "alten" Ich zurück finden kann und das ist sehr schön und dafür sollten wir alle sehr dankbar sein. Es ist in erster Linie doch der Mensch wichtig, dass es ihm irgendwann wieder gut geht, er sich irgendwann wieder wohl in seiner Haut fühlt und man das vielleicht auch mal selbst zurück stecken muss und vielleicht-auch, wenns weh tut-erkennen muss, dass man selbst vielleicht der Egoist war...

eMlke.Hfitnchexn


Also, wenn ich das hier alles lese, dann muss ich ganz gehörig lachen.

Denn es scheint hier viele zu geben,die wohl eine Therapie mitgemacht haben.....aber einiges doch nicht verstanden haben.

Ich sage nur...wenn man keine Familie oder Freunde hat....muss man kein Amokläufer werden. Stimmt, aber viele werden es. Denn ohne Familie/Freunde vereinsamt man und man wird aggressiv und man richtet diese Aggressivität ( die man eigentlich gegen sich selber richten möchte ) an Menschen die nichts damit zu tun haben. Und ECHTE Freunde sind auch in schlechten Zeiten für einen da und wenn der " Kranke " diese Freunde hat, dann dürfen die ihm/ihr auch mal etwas sagen was demjenigen nicht ganz passt.Und nicht, dass die immer zurückstecken sollen, denn das ist mit Sicherheit nicht die korrekte Seite.

Und kommt mir jetzt nicht damit...Hast Du überhaupt schon so eine Klinik von innen gesehen!!!!

Ich sage da nur....JA....und das nicht nur einmal.

Es ist richtig wenn ihr schreibt das derjenige vielleicht immer einstecken musste und nichts sagen durfte. Vor allem kein " NEIN ".

Das soll derjenige auch lernen und da ist es oftmals auch gut wenn eine Kontaktsperre verordnet wird. Vor allem wenn Gewalt dabei war oder Misshandlungen oder...oder.

Aber man kann nicht immer die Schuld bei Familienangehörige oder Freunde suchen.

Und ich sehe es auch so, dass man in einer Klinik nicht alleine da steht, aber ob diese " Bekanntschaften " auf Dauer sinnvoll sind wage ich zu bezweifeln.

Denn bei mir ist es tatsächlich so,das ich mich in vielen Dingen zum Positivem verändert habe. Zum Teil mit Sicherheit durch Klinikaufenthalte und anderen Mitpatienten.

Aber von Vorteil waren nun Mal vor allem meine FREUNDE und einige Angehörige.Denn wenn man immer und immer wieder mit den Dingen ( die einem mal passiert sind ) konfrontiert wird, wird man immer wieder absacken oder tatsächlich irgendetwas anstellen.

Oder man wird so vollgedröhnt mit Tabletten, dass man gar nichts mehr wahrnimmt was man tut.

Jetzt zu Dir Satin-Silk. Ich finde es gut das Du hier darüber schreibst. Denn das zeigt mir eigentlich das Dir noch sehr viel an diesem Mann liegt. Aber ich denke auch, dass Du dich von ihm loseisen solltest bzw. ihn mit seiner Erkrankung erstmal alleine lassen solltest. Nimmt er eigentlich Tabletten? Ich kann Dir dazu auch nur sagen das die Therapeuten, Ärzte und Pflegepersonal nur danach gehen was er äussert und ihm dann Vorschläge machen wie man was machen könnte. Und dann werden halt Therapien ,Sport u.s.w. angeboten oder auch fest verordnet. In vielen Kliniken ist es jetzt auch so....wenn man das nicht macht...wird man rausgeschmissen.

Wenn man dann wieder entlassen ist, picken sich einige von dem " erlernten " etwas heraus und andere nehmen sich dann alles. Es ist schwierig, hier das richtige heraus zu picken.

Manche fangen auch tatsächlich an zu lügen...vllt. um Aufmerksamkeit dadurch zu bekommen oder auch um zu testen.

Aber auch, um jemanden los zu werden.

Ich kann mir gut vorstellen wie es Dir damit geht. Lass ihn lügen....aber für Dich ist es jetzt wichtig wie DU damit umgehst.

Entweder Du ignorierst das oder Du sagst ihm direkt was Du denkst. Ich selber bin am besten damit klar gekommen, wenn mir jemand direkt etwas gesagt hat. Ich konnte dann, wenn ich mich unverstanden oder ungerecht behandelt gefühlt habe, dann aber auch meine Meinung sagen. Und das muss ,glaube ich, jeder lernen.

Und wenn Dein Freund tatsächlich das Erbe bekommen hat und Dir was anderes erzählt hat...Nun gut. Aber Du weißt jetzt wenn er von Dir was haben möchte das Du ihm nichts geben musst.

Ich hoffe, das ich mich klar und deutlich hier ausgedrückt habe bzw. mich verstanden hat wie ich das meine. :-D

So, das war jetzt das Wort zum Dienstag von mir.

_pNixxe_


Ein Therapeut sagt NIE, was gut ist.

Du kennst offenbar nicht die Therapeuten von denen hier berichtet wurde. Wie kommst Du dazu derart zu verallgemeinern ?? :(v Es stimmt doch höchstens für die Therapeuten die Du kennst. %-|

Traurig, was hier an Fehlwissen und Vorurteilen geäußert wird...

traurig – ja ! :°(

"Fehlwissen und Vorurteil" ?? Nennt man Erfahrungen und Erlebnisse anderer Menschen so?? Wie kommst du dazu wo Du offenbar nur eine Seite kennst??

gegenseitiges Hochpushen im Ausbreiten von Vorurteilen und Ablehnung

Diese Abwerterei – spricht einfach nur für sich und bestätigt doch die negativen Erlebnisberichte hier.

Was nicht ins Weltbild passt wird unterdrückt, abgewertet und geleugnet.

Schaden durch Psychotherapie – da ist doch nix erfunden, kein bedauerlicher Einzelfall.....das wird doch bereits in den Kongressen von Psychiatern und Psychologen besorgt beobachtet und völlig offen diskutiert.

[[http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/psychiat/mz6tp309.html]]

Ohne Frage gibt es Menschen denen geholfen wird.

Es gibt auch mit Sicherheit Therapeuten die sich ehrlich bemühen und gute Arbeit leisten (evtl. bekommt man da als Selbstzahler oder Privatpatient auch zeitnah einen Termin – man muss ja maximalen Gewinn machen – Gutmenschentum wird ja nicht honoriert)

Nur waren die Positivberichte hier im Faden gerade kein Thema, sondern die TE eröffnete den Faden zu einem für sie sehr unglücklichen Fall.

So einen unglücklichen Fall kann man selbst mit Intoleranz und Abwertung nun mal einfach nicht "gut-quatschen". Muss man doch auch nicht, man kann ja auch mal etwas stehn lassen und weiterziehen wenn es einem nicht gefällt.

Es gibt so viele Fäden hier – da findet doch jeder "sein passendes Umfeld".

Es ist für die TE ein heftiger Einschnitt und Bruch im Leben. Und darüber wollte sie sich austauschen. Sie wollte nicht bekehrt werden. Was ist daran so schwer zu akzeptieren?

Schade, dass Herr Mollath hier (noch) nicht mitschreiben kann, dessen Eindrücke wären frisch und hätten das Thema bereichert.

Wer hier mal stöbern mag:

[[http://pflasterritzenflora.ppsk.de/nachdenken-uber-gustl-mollath/]]

Hoffentlich kommt nie einer von Euch in die Lage, diese Art von Hilfe wirklich zu benötigen.

Diese "Art von Hilfe" möge wirklich jedem erspart bleiben und einem vor allem nicht als Zwangsbeglückung in einer unabwendbaren Rehamaßnahme neben Reglementierungen und Kontaktverboten zustoßen.

Da sind wir doch alle einer Meinung!! :)= :)^ :)z

Das kann man doch unterschreiben und so stehen lassen.

*:)

H(oney#_Bun7nyx91


Ich hab nur die erste Seite gelesen und mag mich zum Thema "hörig" werden äußern @:)

Ich war damals mit 13 für 10 Wochen in einer Klinik, weil ich den Tod meines Opas und meiner Uroma nicht überwinden konnte und in Depressionen mit Ritzen u.ä. Verfiel.

Und dort MUSSTE man hörig sein, sonst durfte man am Wochenende nicht nachhause etc.

Sprich ich musste mein weinen unterdrücken und die glückliche Mimen, wenn ich Heim wollte, sonst war ich denen ihrer Meinung nach "zu instabil".

Ch musste Riesen Portionen essen, nur damit ich auf der Waage mehr Gewicht hatte.

Ich musste eben einfach so sein wie sie mich wollten, sonst gab es eben Strafen wie zb dass man nicht mit ins Schwimmbad durfte oder eben am schlimmsten: am Wochenende nicht nachhause.

Ich hab die ersten 3 Wochen "normal" gelebt und dann angefangen für die eine andere Person zu Mimen nur um wieder nachhause zu kommen.

Dass mir diese Form von Therapie nix gebracht hat muss ich ja wohl kaum erwähnen.

Im Anschluss wurde nämlich alles durch den reingefressenen Ärger noch schlimmer :(v

_<N6ixex_


Boah, 10 Wochen für eine 13jährige.

Da hast Du tapfer sein müssen! :)_

Wie gehts Dir denn jetzt??

Hast Du dich wieder stabilisieren können??

Hast Du Deinen Weg irgendwie hinbekommen??

*:)

H<oneJy_BFunnyx91


Danke Nixe :)_

Ich hab dann eine ambulante Therapie gemacht, die mir persönlich sehr geholfen hat.

Das beste was mir aber passiert war ist dass ich mit 16 meinen Freund kennengelernt habe - er hat mir viel gegeben und viel Geduld mit mir gehabt, da ich aufgrund dieses - ich bezeichne es mal als "traumatisch", weil es bei mir Angststörungen und verlustängste ausgelöst hat - traumatischen "therapieversuches" ziemlich daneben war :)^

Also kein Ritzen mehr, oder ähnliches :)^ und die Angst hab ich auch überwunden (nachdem ich mich ein halbes Jahr nicht aus dem Haus getraut habe |-o )

Ich bin allerdings seit einem Jahr wieder in (gesprächs)Therapie, weil ich so manche Sachen aus meiner Kindheit (mobbing, notendruck usw.) aufarbeiten musste da ich mit dem Leistungsdruck in meiner ausbildung nicht so gut zurecht kam, aber das wird alles :-)

Momentan bin ich schwanger und kann mich dadurch Zuhause genügend "ausruhen" bevor nächstes Jahr die Ausbildung weitergeht - in der zeit werde ich dann wohl auch so alle 3-4 Wochen mal beim Psychologen vorbei schauen zum reden.

Außenstehende sehen das ja doch aus einem anderen Blickwinkel und sind da objektiver :)^ das hilft MIR persönlich also sehr gut wenn ich mich mal irgendwo "festgefahren" habe.

Aber da muss jeder wohl seinen eigenen Therapieweg finden. :)z

Ich würde zb keine medikamte o.ä. Nehmen um eine Depression zu überwinden. Das mag vielleicht der schnellste weg sein, aber auf Dauer hilft das auch nicht denke ich mir ":/ egal ;-D ch schweife zu sehr ab |-o

_mNCixex_


Achwas – um diese Zeit darf man abschweifen!! ;-) :)z ;-D

Zudem ist alles was Du erzählst wirklich schön zu lesen!

Die Quintessenz ist ja, dass Du ein Baby bekommst und dass Du Dich geliebt und gut aufgehoben fühlst :)^ :)=

Und Du hast auch nen Plan für den weiteren Weg – trotz und mit allen Päckchen die Du zu tragen hattest und hast.

Besser wärs kaum auszuhalten.... :)_

Wann kommt denn der Windelpubser??

Weisst du schon was es wird?? Einrichtung schon komplett??

??? *:)

H;onmey_B>unnxy91


Die Quintessenz ist ja, dass Du ein Baby bekommst und dass Du Dich geliebt und gut aufgehoben fühlst

genau :)^ ich hab jemanden der mich nicht nur aufgrund meiner Leistungen liebt und belohnt, sondern ich darf auch mal "schwach" sein und bekomme trotzdem liebe entgegen gebracht :)z

Ich bekomme einen kleinen Sohn, Mitte September :-@ x:) unser Schlafzimmer wird dann so 8-10 Wochen vorher "umgebaut". Wir haben aktuell nur eine 2raum Wohnung und ziehen dann Anfang nächsten Jahres in eine größere, wo der kleine mann dann sein eigenes Zimmer hat. So in der anfänglichen zeit muss das ja noch nicht sein, da müsste ich zum stillen zu weit laufen :-p ;-D

Und ab August (nächstes Jahr) mach ich dann meine Ausbildung fertig. Ich bin aktuell gelernte Kinderpflegerin und bin dann (mit etwas Glück ]:D ) Erzieherin mit fachabitur :)^

Also man kann es auch zu was bringen wenn man einen Knacks in der Schüssel hat o:) ;-)

_GN>ixea_


Also man kann es auch zu was bringen wenn man einen Knacks in der Schüssel hat

*lach*

Ich glaube ohne eine Besonderheit kann man gar kein besonderer Mensch sein ]:D

Bis September noch – uiuiui – durch die Sommerhitze mit dem schweren Bauch! %-|

Aber dafür gibts dann wohl immer Spätsommerwetter zu allen Kindergeburtstagen.......das versöhnt dann wieder wenn die Kids nicht in der Stube toben müssen!! ;-D :)^

Erzieherin – puh........da haste Dir was ausgesucht!

Aber der Hauptjob ist ja dann Mama........ ;-) ;-D

HWonrey_CBrunny9x1


Laut 100 jährigem Kalender wird der Sommer - mit etwas Glück (für mich)- ziemlich diesig und regnerisch o:)

Ansonsten gibt's n Planschbecken im Garten in dem ich mich dann wie ein gestrandeter Wal räkeln kann o:) :=o

... Aber jetzt schweifen wir wirklich zu sehr vom Thema ab ;-D @:)

Ich glaube ohne eine Besonderheit kann man gar kein besonderer Mensch sein

den Satz finde ich sehr schön und kann ich auch nur so unterschreiben :)^

Ich finde immer dass man die Stärke eines Menschen nicht daran messen kann wieviel er gelaufen ist, sondern eher daran wie oft er wieder aufgestanden ist nachdem er hinfiel ;-)

sCatin-sxilk


@ Kapuzinerkresse

dass es immer noch therapeuten gibt, die sich als so eine art gott sehen, glaube ich auch.

Ich nehme mal dieses Zitat und antworte auf den Verlauf der Seite.

Genau diese Macht ist ja das Fatale. Isolation macht ja sorgar ein Stockholm Syndrom, also ist es anscheinend ein Instrument das funktioniert.

Es gibt gute Therapeuten und sicher auch ganz miese. Wer wen bekommt hängt vom Zufall ab.

@ mnef

Nur dieses Bild vom Irrenhaus, das man wegen machtgeilen Therapeuten gehirngewaschen verlässt, was hier versucht wird zu zeichnen, ist nicht real.

Was Du nicht sehen möchtest können wir Dir auch nicht erklären.

So wie es gute Menschen und böse Menschen gibt, gibts eben auch Therapeuten die gut oder grottenschlecht sind. Ich glaube nicht, das nur gute Menschen Therapeuten werden dürfen...

@ Sunflower_73

Traurig, was hier an Fehlwissen und Vorurteilen geäußert wird...

Was ich dazu geschrieben habe war ausdrücklich eine Spekulation, das steht da auch. So muss es sich nicht um die einzige Wahrheit handeln, aber es war Grundlage genug für einige Leser darauf zu antworten. Schlimm fand ich die Schilderung des jungen Mädchens.

Du kannst weiterziehen und musst hier nicht verweilen wenn es Dir nicht gefällt.

s7ati`n-sixlk


@ Lola2010

Wieso reagierst du überhaupt so aggressiv?

Tu ich das? Ich frage mich, obwohl er nicht mehr zu meinem Leben gehört, was mit ihm geschehen ist.

Mich bewegt, was dem Mann passiert sein könnte und ich frage hier um die Meinung anderer zu lesen.

Ich bin nicht aggressiv, ich kann es aber werden.

Ballast muss eben abgeworfen werden

Genau das soll man da lernen, was aner wenn der vermeintliche Ballast keiner war? Wer räumt dann die Trümmer einer Beziehung wieder beiseite? Es ist schnell getrennt, aber nicht wieder gekittet.

Ich glaube nicht an die Unfehlbarkeit der Therapeuten, sorry. Die sehen einen Ausschnitt und geben ihre MEinung kund (ja das tun sie wirklich). Was dabei herauskommt sind wirklich nicht selbstbewußte Leute, sondern richtig aggressive "Um-Sich-Hauer". "Sicher ahben alle Schuld an meiner misere", dann werde ich mal alle los!

@ elke.finchen

Ich hoffe, das ich mich klar und deutlich hier ausgedrückt habe bzw. mich verstanden hat wie ich das meine.

Ja, das hast Du. Vielen Dank, das war interessant und hilfreich.

@ Honey_Bunny91

@ _Nixe_

Das ist schrecklich und zugleich sieht man was angerichtet werden kann. Wieviel Schaden das verursacht und welches Leid durch solche Therapeuten entsteht.

Zum einen Danke ich Euch für den Mut, das hier so zu schreiben.

Zum anderen bin ich sehr froh, dass Ihr das so verarbeitet habt.

Das Leben geht weiter. Und das finde ich gut und richtig und danke für die vielen Beiträge!

_~ParIvatxi_


Man sollte wissen, das eine Therapie, egal ob im Krankenhaus oder Ambulant, immer auch Risiken hat. Man sollte darüber auch aufgeklärt werden. Inwieweit das die Regel ist, kann ich nicht beurteilen. Ich für meinen Teil, wurde vom Therapeuten über die Nebenwirkungen einer Therapie aufgeklärt. Ich musste ein ellenlanges Schreiben unterschreiben, wo u.a. auch drin stand, dass die Therapie auch zur Symptomverschlimmerung führen kann und dass diese die Persönlichkeit auch so stark verändern kann, dass Beziehungen und Ehen in die Brüche gehen können. Als ich das las, bekam ich natürlich auch erst mal einen Schreck, aber letztendlich wollte ich ja auch, dass mir geholfen wird und nehme daher diese Risiken in Kauf. Ist letztendlich nichts anderes, als wenn man sich die Packungsbeilage zu einem Medikament durchliest und dann Nutzen und Risiko abwägt. In der Regel entscheidet man sich ja dafür, das Medikament einzunehmen.

Was Kliniken betrifft: In Kliniken herrschen in der Regel Regeln. als PAtient hat man dann ebenso Rechte wie auch Pflichten. Wenn man dann z.B. für ein paar Wochen isoliert wird, wird man darüber auch aufgeklärt. Sollte zumindest so sein.

Ich will auch nicht abstreiten, dass es unter all den Therapeuten und Kliniken auch Schwarze Schafe gibt, die ihre Machtposition ausnutzen. Das dürfte aber nicht die Regel sein. Ich bin übrigens auch an eine Person geraten, die ihre Machtposition ausgenutzt hat. Das ist auch u.a. ein Grund, warum ich heute bei einem Therapeuten sitze. Die Person kommt aber aus einer anderen Berufsgruppe...

s)atin-Rsiilk


@ _Parvati_

Sehe ich auch so. Mann kann das Glück haben einen Guten zu bekommen, dann erhält man Hilfe und einen Faden an dem man ins Leben zurück findet.

Aber wie gesgt, nirgendwo ist man absolut sicher.

HOoneyh_Bun.ny9x1


Gerne doch Satin-silk :)_

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