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Psychosomatische Reha und dann kommt ein Fremder zurück?

hIikleixnes


Du kannst halt nicht für deinen Exfreund entscheiden, wie er diese Therapie erlebt und ob sie gut oder schlecht für ihn war oder ist. Du kannst es von außen sehen und beschreiben und vielleicht liegst du auch richtig, aber letztlich ist es sein Leben und seine Gefühle dazu. Selbst wenn sie wirklich daneben ging: Möglicherweise empfindet er das nicht so. Und es ist dann immer noch die Frage, ob die Therapie in so einem Fall nicht auch etwas gutes bewirkt hätte, alleine weil es sich für ihn so anfühlt.

_+Par@vaxti_


Gut geschrieben, hikleines :)^

mUnexf


Was Du nicht sehen möchtest können wir Dir auch nicht erklären.

So wie es gute Menschen und böse Menschen gibt, gibts eben auch Therapeuten die gut oder grottenschlecht sind. Ich glaube nicht, das nur gute Menschen Therapeuten werden dürfen...

Wie ich einen Satz davor schrieb, habe ich das nicht bestritten. :-)

KOlexio


satin-silk

So wie es gute Menschen und böse Menschen gibt, gibts eben auch Therapeuten die gut oder grottenschlecht sind. Ich glaube nicht, das nur gute Menschen Therapeuten werden dürfen...

Das ist mir eine zu undifferenzierte Sichtweise, denn ich finde, dass es keine nur guten oder nur böse Menschen gibt. Jeder verhält sich mal so, dass es aus der subjektiven Sicht anderer als gut und mal als schlecht gewertet wird. Das gilt meiner Meinung nach auch für Therapeuten.

Ich glaube nicht an die Unfehlbarkeit der Therapeuten, sorry. Die sehen einen Ausschnitt und geben ihre MEinung kund (ja das tun sie wirklich). Was dabei herauskommt sind wirklich nicht selbstbewußte Leute, sondern richtig aggressive "Um-Sich-Hauer". "Sicher ahben alle Schuld an meiner misere", dann werde ich mal alle los!

Da sehe ich die Schwierigkeit in der Fragestellung, denn niemand hier ist vom Fach, da es ein Laienforum ist. Somit hast Du dann zwar Meinungen gesammelt, aber deswegen wird die Behandlung, die anderen zukam – sei es nun Dein Exfreund oder anderen - aus fachlicher Sicht nicht richtiger oder falscher. Du wirst es nachher aus meiner Sicht somit auch nicht besser beurteilen können.

s0ati"n-nsilxk


@ hikleines

Du kannst halt nicht für deinen Exfreund entscheiden

Das war auch nicht die Absicht hinter diesem Faden. Ich wollte nur wissen, ob das auch schon jemand anderem passiert ist. Wie er das beurteilt ist nicht mehr meine Angelegenheit. In der Vergangenheit habe ich nie etwas für ihn entschieden, das hätte er auch strickt zurückgewiesen.

Was daraus geworden ist muss ich so mittragen, aber es handelt sich auch schon um die Vergangenheit, denn so gibt es für mich auch keine Zukunft.

@ mnef

OK, passt schon. *augenzwinker*

@ Kleio

Das ist mir eine zu undifferenzierte Sichtweise

Darum ging es nicht – wir sprechen nicht über Gut und Böse, das ist ein anderes Thema. Ich wollte gerne über Verwandlungen, Metamorphosen reden.

(Sorry für die Schreibfehler, war vorhin plötzlich in Eile)

Somit hast Du dann zwar Meinungen gesammelt

Danke, darum ging es mir. Erfahrungen von anderen hier im Forum. Ich kann mich auch an Profis wenden, aber die wollte ich nicht unbedingt hinzuziehen.

A]hiornbklatxt


Wenn er dann soweit ist bietet man ihm den Therapeuten als "Ersatzfreund" an

Der ist der einzige, der für einen Patienten da ist.

Der versteht den Patienten

Der sagt, was Gut und was Schlecht für den Patienten ist

Der bestimmt also welche Beziehung gut und welche nicht gut ist

Der spielt Gott? Darf der das?

Hat er das so erzählt oder ist das eine reine Annahme sprich Kopfkino?

So läuft es nämlich nicht in einer Klinik. Man wird mindestens 5 verschiedenen Gruppen zugeteilt, mit jeweils darauf spezialisierten Therapeuten, Kunsttherapie, Musiktherapie, Tanztherapie usw. dazu kommt Gruppentherapie, Einzeltherapie im Idealfall immer mit dem gleichen Therapeuten, 2 x die Woche 45 Minuten. Wie soll da eine Abhängigkeit entstehen? ":/

Und kein Therapeut erzählt, was Patient zu tun oder zu lassen hat. Patient bekommt evtl. kleine Aufgaben zu lösen – aber der Therapeut lenkt eigentlich den Patienten dahin, die Lösung zu erkennen, sich dieser Dinge bewußt zu werden und unterstützt den Patienten in seinem Handeln.

Alles andere wäre auch Bullshit.....

s]atiin-sil!k


@ Ahornblatt

Über diesem Beitrag von mir steht, dass es sich um eine Spekulation handelt.

Also ist klar, was ich damit sagen will.

Wie das in den Kliniken so läuft hab ich nach den ganzen Kommentaren zu den Aufenthalten in verschiedenen Kliniken folgendermaßen entdecken dürfen (bevor der Einwand kommt, ich hab etwa 80 – 100 positive und negative Beurteilungen gelesen)

Es gibt keine einheitlichen Richtlinien. Das war irgendwie schnell klar geworden. Jeder macht Therapie wie es auskommt. Manche Kliniken arbeiten mehr mit Gruppen, andere mehr mit Einzelgesprächen. Wieder andere extrem viel mit Bewegung. Hmm.

Also sieht es so aus, als ob jede Klinik ihre eigene Suppe kocht.

Und kein Therapeut erzählt, was Patient zu tun oder zu lassen hat. ... aber der Therapeut lenkt eigentlich den Patienten dahin, die Lösung zu erkennen,

Ok, was denn nun?

Manipulation oder doch nicht? Entscheide Dich mal dafür oder dagegen.

A"hor`nblaxtt


Manipulation oder doch nicht? Entscheide Dich mal dafür oder dagegen.

Ich muß mich hier gar nicht entscheiden, ich er kläre nur, was in so einer Klinik so läuft... Ich finde aber, Dass Du jetzt genau manipulieren willst, indem ich vielleicht auf Deinen geistigen Karren springen soll hinter jedem Satz eine Manipulation zu sehen. Danke, nein.

Viele, die hier geschrieben haben, sehen auch in Therapien keine Manipulationen.Warum auch?

Ein Therapeut fragt nach den Gefühlen, nach dem Hineinspüren, fragt, ob das Gefühl bekannt ist, löscht vielleicht sogar mit MRT belastende Gefühle, fragt, was er bräuchte, um sich besser zu fühlen.

Wenn neue Denkansätze zum Wohlfühlen führen – wunderbar.

Indem Du hier meinst, ich solle mich entscheiden für oder gegen was, fühle ich mich aber gar nicht gut, weil das pure Manipulation ist, die mit meinen Beschreibungen gar nichts zu tun haben.

sjatin-s8ilxk


@ Ahornblatt

Das macht keinen Sinn, ich will Dich nicht überzeugen. Ich hab gefragt ob Du eine (1) Meinung hast oder zwei (2) zugleich, etwas, das mich verwirrt hat.

MRT ist ein Magnet-Resonanz-Tomograph?

Ich hab kein Interesse Dich zu manipulieren, aber ich schaff es auch nicht Dich zu verstehen. Tut mir leid.

k|aktus608


So läuft es nämlich nicht in einer Klinik.

Es gibt grottenschlechte Kliniken...die spirituelle Ideologien vertreten und mit fragwürdigen Methoden arbeiten. Abhängigkeit fördern, manipulieren etc. ...

Kann alles sein.

Wer in ner guten Klinik gelandet ist, kann sich ja freuen aber es gibt eben auch durchaus andere...

Für die TE wird das aber kein Unterschied machen. Die Sache ist gelaufen...

f:ünfeu|rxo


Ich sehe den Sinn dahinter noch nicht ":/

Es ist dein Exfreund, du bist verletzt. Kümmer dich um dich selbst, heile deine Wunden.

Wie möchtest du abschließen, wenn du ihn verstehen möchtest? Du wirst keine Antworten bekommen, das sollte dir klar sein. Alles andere ist reine Spekulation. Ob er nun in einer guten Klinik war oder nicht, es ist nicht deine Verantwortung, sondern seine. Es gilt für euch beide, dass ihr für euch alleine wieder auf die Beine kommt, euer Leben lebt. Wieso also diese Beschäftigung mit seinem Verhalten nach der Therapie? Es ist sein Verhalten und es sind seine Entscheidungen.

Es bringt auch nichts, ihm jetzt vorzuwerfen, dass er sich in der Opferrolle sieht. Er ist dir keine Rechenschaft mehr schuldig. Es ist seine Meinung, die du nicht teilen musst, aber er hatd as Recht, dass es ihm egals ein kann. Andersherum genauso.

Der Grund, weshalb jemand "verändert" aus einer Klinik wiederkommt, kann so viele Ursachen haben. Häufig liegt es aber daran, dass es ja einen Grund gab, wieso man überhaupt dort war. Muster, Krankheiten, Traumata werden besprochen (ganz grob ausgedrückt ;-) ).

Sieh ein, dass es sein Aufenthalt war, für den du keine Verantwortung trägst. Die Entscheidungen, die er jetzt trifft, sind seine und wenn er keinen Kontakt mehr möchte, ist es sein gutes Recht. Ob es ihm gut tut oder nicht, liegt nicht in deinem Aufgabenbereich.

Ich habe eher den Eindruck, dass die Verletzung, die er dir angetan hat, einfach nicht verarbeitet werden kann. Anstatt jemanden ziehen zu lassen, der mir wehgetan hat, beschäftigen dich noch viele Dinge und sei es nunmal, dass er so verändert und (deiner Meinung nach ungerechtfertigterweise) böse zurückkam und auch seine Familie das nicht versteht.

Wieso kümmerst du dich jetzt nicht um deine Wunden? Du wurdest verletzt und bist getrennt, höchste Zeit, dich wieder aufzurappeln und nicht, dich um die Probleme deines Exfreundes zu kümmern, von denen du überzeugt bist, dass er sie überhaupt hat.

s<atiwn3-sixlk


@ kaktus08

Für die TE wird das aber kein Unterschied machen. Die Sache ist gelaufen...

Stimmt, das ist gelaufen.

@ fünfeuro

Wieso kümmerst du dich jetzt nicht um deine Wunden?

Das tue ich ja hiermit. Ich hab einfach versucht herauszufinden, was geschehen kann und wie das passieren kann. Meine Verarbeitung hat damit zu tun wenigstens den Versuch zu machen das Geschehene zu begreifen.

Sieh ein, dass es sein Aufenthalt war, für den du keine Verantwortung trägst.

Nun, ich hab ihm zugeredet. Hab ihm gesagt, dass es ihm vielleicht helfen kann besser klar zu kommen. Ich hatte für ihn gehofft, dass es ihm danach besser geht.

Tut es sicher auch. Auch wenn sich alles ganz anders entwickelt hat.

Ich halte nicht an ihm fest, ich habe keinen Kontakt mehr. Aber weil das so extrem war, versuche ich dafür eine Begründung zu finden.

Bislang war die Beste davon, dass er wirklich sehr krank ist.

fTünfexuro


Nun, ich hab ihm zugeredet. Hab ihm gesagt, dass es ihm vielleicht helfen kann besser klar zu kommen. Ich hatte für ihn gehofft, dass es ihm danach besser geht.

Er ist aber gegangen, nicht du bist es. Es liegt also in seiner Verantwortung.

Vielleicht geht es ihm besser, das kann nur er alleine beurteilen.

Du tust dir selbst wahrscheinlich keinen Gefallen damit. Eine Begründung wirst du nicht finden. Er ist wie er ist, krank oder nicht, das wäre reines schönreden. Er war so zu dir, wie es nunmal war und was würde es ändern, wenn du weisst,d ass er eine schwere Zeit durchgemacht hat?

Du würdest dich dadurch selbst vermutlich besser fühlen, weil er es eventuell nicht ganz so rabiat gemeint hat, aber ändern würde es nichts. Du sagst sebst, er hat dich herabgesetzt und dir über einen längeren Zeitraum wehgetan. Die Lügen waren doch letztlich nur der Gipfel, oder nicht?

Beschäftige dich damit, wieso dich jemand herabsetzen konnte und du trotzdem geblieben bist?

Liebe ist dafür keine Erklärung, Liebe empfindet man auch für sich selbst.

Ich habe ein wenig den Eindruck (wenn ich damit falsch liege, tut´s mir leid!), dass du probierst, dich weiterhin an sein Verhalten zu klammern, um dir irgendwie doch noch gerecht zu werden. Fakt ist aber, du hast es auch zugelassen. Das tut weh und soll überhaupt kein Vorwurf sein. Aber natürlich ist es einfacher, die Begrüdung jetzt bei ihm zu suchen als bei dir selbst.

Ich sag es nochmal: Kümmer dich um dich, aber ohne Bezug auf ihn zu nehmen. Es wird dir keine Antworten liefern, mach dich selbst resistent gegen solche Typen und du wirst merken,d as heilt viel viel besser als sich weiterhin mit einem Mann zu beschäftigen, der dich nicht wollte @:)

mFariDe-Ojana


Nun ja

Es gibt sicher in jeder Berufsgruppe sehr gute, gute, weniger gute und schlechte Fachleute. Wenn ich mich in eine Therapie begebe, bin ich ja offensichtlich krank. Habe Probleme, die ich bearbeiten muss gemeinsam mit dem Therapeuten. Um für mich Erkenntnisse zu gewinnen, was mir bisher aufgrund meiner eingeübten Verhaltensmuster nicht möglich war. Daraufhin ist es mir im besten Fall möglich, mein Verhalten, mein bisheriges Leben, die Ursachen meiner Probleme selbst zu reflektieren und gegebenenfalls mein Leben zu verändern.

So weit so gut.

Ich stehe dem Ganzen so ein bisschen zwiegespalten gegenüber. Denn, wenn ich krank bin, wenn ich nicht mehr weiß, wo oben und unten ist, schon lange nicht mehr richtig schlafen konnte, körperliche Probleme, Gedächtnislücken hatte zum Schluss bei einem Burn out zum Beispiel, bin ich überhaupt nicht mehr ich selbst. Und wenn dann noch Psychopharmaka ins Spiel kommen... Da bin ich sehr wohl manipulierbar. Kontaktsperren halte ich für sehr fragwürdig. Denn da wird einer therapiert und auf der anderen Seite ist ein Mensch, der genau so leidet. In einer Beziehungsproblematik zum Beispiel. Und der ist jetzt kaltgestellt, versteht die Welt nicht mehr und wird selbst krank dadurch möglicherweise.

Und wer sagt mir denn, dass jeder, der in Therapie ist "Opfer" ist und stark gemacht werden muss. Eventuell ist er ja sogar Täter, kam zum Schluss nur mit seinem eigenen HAndeln seelisch nicht mehr klar und ist deshalb zusammengebrochen ?

Ich kann mir auch vorstellen, dass so mancher eine gewisse Zeit nach einer Therapie, wenn er wieder "klar" ist, auch keine Medikamente mehr nimmt, bitter bereut, wie er seinem Partner, seinen Mitmenschen gegenüber aufgetreten ist während der Therapie bzw. kurz nach deren Ende. Ich kann mir auch vorstellen, dass so mancher es langfristig bereut, zum Beispiel im Ergebnis einer Therapie eine Beziehung aufgegeben zu haben.

Und wer ist man eigentlich selbst ? Weil jemand hier schrieb, die Therapie hilft einem, wieder bei seinem wahren Selbst anzukommen ? Wer bin ich ? Ich finde, ich befinde mich in einer ständigen Entwicklung.

Was ich damit sagen wollte: Eine Therapie kann durchaus hilfreich sein. Sie kann nichts bringen oder sogar Schaden anrichten bei dem psychisch Kranken und seinen Mitmenschen.

SYunfl8ower_x73


Kontaktsperre: Therapie ist ja z.T. auch sooo unglaublich gut möglich, wenn der Patient nur am Handy hängt, dies auch in der Gruppentherapie klingelt,... Alle Dramen von draußen weitergehen usw. Man kann Einzelfallregelungen anstreben – oder eben pauschal alle Patienten gleich behandeln.

Warum fahren Leute in Urlaub und sind froh, mal Abstand vom Job zu haben? SO ist Kontaktsperre zu verstehen.

Psychopharmarka machen nicht manipulierbar.

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