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Psychosomatische Reha und dann kommt ein Fremder zurück?

Muolflie!nchexn


Danke Jan74 *:) und pospae. :-)

mhari$e-rja[na


Nicht hauen ;-) .

Das Gute ist, dass die Fadeneröffner hier vom Querschnitt aller Meinungen profitieren. Schrieb satin.. doch selbst.

Im Rahmen der Therapie gedanklich dahin zu kommen, Beziehungen zu kappen, die einem vermeintlich nicht gut tun, kann langfristig trotzdem die falsche Entscheidung gewesen sein. Ein Therapeut bekommt ja auch immer nur die Sicht seines Patienten vermittelt.

Das Einpendeln auf den Normalzustand kommt dann eventuell zu spät.

Der Mensch "auf der anderen Seite" bleibt allein und trägt eventuell auch bleibende seelische "Schäden" davon. Aber o.k., so stirbt der Berufsstand nicht aus ]:D . Nicht umsonst muss man bis zu einem Jahr !!! auf einen Therapieplatz warten ;-) .

MIol@lijenchxen


Ich denke es spielen eben schon beide Faktoren eine Rolle. Wie der Therapeut drauf ist, aber eben auch wie der Patient drauf ist. Wenn der Patient dem Therapeuten eine einseitige Sicht darlegt ("Mein Partner ist ein Schwein") und der Therapeut daraufhin zur Trennung rät, aber gar nicht ahnt, dass der Patient bloß die Ursachen für sein schlechtes Befinden auf einer anderen Person abladen will, um selbst "schuldfrei" zu sein, dann kann sowas halt passieren. Wie gesagt, Therapeuten sind auch nur Menschen. Und nicht unbedingt Hellseher.

m]ariUeb-janxa


Ja klar. Und dem Therapeuten geht es ja in dem Moment um SEINEN Patienten.

Schwierig alles.

f!ünfe"uBro


Im Rahmen der Therapie gedanklich dahin zu kommen, Beziehungen zu kappen, die einem vermeintlich nicht gut tun, kann langfristig trotzdem die falsche Entscheidung gewesen sein. Ein Therapeut bekommt ja auch immer nur die Sicht seines Patienten vermittelt.

Hmmm.

Aber das stimmt ja nur aus einer Perspektive. Auch wenn der Partner nichts getan hat, ein guter und liebevoller Mensch ist, muss der Patient es nicht zwingend so erleben. Das liegt nicht an dem Partner, sondern an dem Patienten. An seinen Mustern, Wahrnehmungen etc. und daran, wie der Partner dazupasst, was er in dem Patienten auslöst.

Es geht also weniger darum, ob es nun so gut für eine Familie oder einen Partner ist. Natürlich ist das blöd und natürlich fehlt da das Verständnis. Aber der Knackpunkt stellt für einen Therapeuten das Wohlbefinden des Patienten dar. Und das hat Mollienchen wunderbar erklärt!

Der Therapeut trägt doch nicht die alleinige Verantwortung für den Patienten. Nur, weil er Patient ist, ist er ja nicht plötzlich unmündig und verstandslos. Der Herr hat bis zu dem Tag sein Leben auf die Reihe bekommen, ist keine 12 mehr und war für einige Zeit in einer Klinik. Wenn er sich jetzt total verändert hat, ist das seine Entscheidung und sein gutes Recht. Es gibt hunderte Erklärungen dafür und davon wird vermutlich keine sein: "Sei jetzt blöd zu allen und gib allen die Schuld, ich bin zwar ein schlechter Therapeut, aber der Tipp ist klasse!".

Selbst wenn ein wirklich schlechter Therapeut ihm noch und nöcher eingeredet hätte, dass die Schuld beispielsweise in allen anderen liegt, liegt die Hauptverantwortung, die Meinung zu übernehmen, beim Patienten.

Das ist ein Entwicklungsprozess, dazu kann auch Wut gehören. Und wenn jemand eine andere Meinung hat über die Schuldzuweisungen, dann ist Abstand doch das beste Mittel dagegen. Wenn sich Partner und Patient weiterentwickeln, muss es nicht zwingend in die gleiche Richtung passieren und es kann zur Trennung kommen. Weiterentwicklung kann mit Hilfe eines Therapeuten stattfinden. Diese Hilfe anzunehmen, ist die alleinige Entscheidung des Patienten. Da kann man noch so sehr (und das bezieht sich gar nicht mehr auf das oben Zitierte ;-) ) auf den Therapeuten schimpfen, Ursachenfindung über Familie betreiben usw.. Leichter wäre es, der Realität ins Auge zu sehen: man passt nicht zusammen, er hat den Entwicklungsprozess für sich gewählt und das ist auch sein gutes Recht. Ich kann ja nicht entscheiden,w as für einen erwachsenen Mann am besten ist ;-)

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