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Was ich vor 7 Jahren tat...

Pqsycho_PWroblexme_33 hat die Diskussion gestartet


Liebe Forengemeinde,

es könnte sein, dass mein Thema nicht perfekt in dieses Forum passt, aber für mich persönlich ist das Thema zum Oberbegriff Trauer gehörig. Vielleicht passt es besser in Psychologie, ich weiss es nicht. Wenn ihr nicht wollt, dass euch übel wird, vielleicht solltet ihr dann nicht weiterlesen...

ich möchte etwas loswerden, und habe dazu unter anderem den Weg über dieses Forum gewählt.

Eine Sache ist vor circa 7 Jahren passiert, die mich extrem aus der Bahn geworfen hat und mein Leben erschien mir seitdem so sinnlos, dass ich eigentlich nur noch am Vegetieren war.

Ich würde gerne wissen, was Ihr von dem allen haltet, hier ist die Geschichte, ich erzähle noch die Vorgeschichte mit dazu:

Die Kindheit war teilweise eine ziemliche Perversion und Abartigkeit, es schwankte zwischen Affenliebe und grundloser Bestrafung durch körperliche und psychische Gewalt und Schürung von Schuldkomplexen, insgesamt haben meine Eltern mir, in meinen Augen jedenfalls selbstschädigende Verhaltensweisen eingeimpft und mir vielleicht auch einen künstlichen Charakter antrainiert.

Meine Schädigungen äußerten sich auch psychosomatisch und ich wurde extrem devot, andererseits hatte ich eine Art Aggression, der ich keinen Raum nach Außen verschaffen konnte.

Zu Beginn der Pubertät redete mir dann ein Mädchen ein, ich seie impotent, es war meine erste Erfahrung mit einer Frau. In der Folge nahm ich psychisch stark krankhaftes Verhalten an und wahrscheinlich auch relativ starke psychische Schäden, die sich auch psychosomatisch äußerten.

Zwangsgedanken, Parauresis, Depression, Manie, ambivalente Gedanken,extreme Schüchternheit, verbale Wehrlosigkeit und Minderwertigkeitskomplexe.

Ich begann relativ exzessiv zu masturbieren, jahrelange, teilweise mehrmals täglich, meist vorm Computerbildschirm, aber auch zu anderen Gelegenheiten, immer zu Frauenbildern oder -Videos.

Die Situation zu hause in dieser Zeit kann man eigentlich als Psychoterror bezeichnen. Manche Menschen bemerkten meine Schwächen und nutzten sie aus, um mich, teilweise zu ihrer Selbsterhebung in bosartiger Freude regelmäßig zu demütigen; ich fühlte mich schnell angegriffen, sagte aber nie etwas, manchmal wurde ich auch öffentlich bloßgestellt ohne dass ich irgendetwas zu erwidern gewusst hätte.

Mein Selbstwertgefühl war so niedrig, dass ich mich einmal aus Spaß mehrmals gegen Geld anspucken lies von verschiedenen Menschen...

Das von mir geliebte Mädchen verfuhr mit mir auch disrespektabel, versetzte mich häufig absichtlich und traf sich dann mit anderen Männern, belog mich dauernd, was mich sehr verletzte.

Zu Anfang meines 18. Lebensjahres wurden wir trotzdem ein Paar, nachdem ich ihr monatelang hinterherlief wie ein Sklave. Ich habe sie sehr geliebt, jedenfalls glaubte ich, dass das Liebe gewesen sei, vielleicht wars auch eher eine gegenseitige Abhängigkeit wie es einige Zeit danach jemand es mir gegenüber ausdrückte.

Nachdem wir schon Monate regelmäßig miteinander schliefen kam irgendwann ans Licht, dass sie mich bezüglich vieler zwischengeschlechtlicher Kontakte aus der Zeit belogen hatte, wo wir noch nicht zusammen waren, aber ich sie schon "liebte" und sie mich, absichtlich wie sie später zugab versetzte mit anderen Männern.

Es stellte sich heraus, dass sie mit einigen von denen geschlafen hatte, was mich extrem störte, ich empfand das als Ekel, da wir schon miteinander geschlafen hatten und ich, nach meinem biblischen Verständnis, also "ein Fleisch" mit ihr und so all diesen Typen, die ich abstoßend fand, geworden war.

Während unserer Beziehung tat sie auch viele Dinge, die für mich Untreue waren, ich sagte ihr immer wieder, dass sie das lassen solle; vergeblich. Und ich hatte Angst, dass sie mich auch richtig betrügen würde...

In meiner Anwesenheit, wenn wir unter vier Augen waren, da war sie dann immer ganz anders, wie ein heiliger Unschuldsengel; aber abends beim Feiern wars, als seie sie eine andere Person und tanzte mit den anderen Männern, flirtete mit ihnen herum etc, ich aber, mit meinen Komplexen drehte deswegen innerlich am Rad. Meine Eifersucht erfüllte sie dann wiederum teils mit höherem Selbstwertgefühl, sodass es zwischen uns immer weniger um Liebe ging, sondern eher um gegenseitiges Kämpfen, und Stück für Stück entwickelte sich unsere Beziehung zu einer Sex-Beziehung, in der ich immer weniger an der Liebe interessiert war. Psychisch aber machte dieser Sex mich irgendwie kaputt, ich starb irgendwie auf eine Weise viele, viele Tode dabei und fühlte mich auch immer leerer innerlich.

Je mehr ich mich dabei als cooler und männlicher empfand, desto weniger Komplexe hatte ich und desto mehr hing sie plötzlich an mir. Ich war jetzt gerade 19 geworden.

Der Geschlechtsverkehr wurde immer liebloser und am Ende sehr körperlich, maschinell, ohne wirkliche Liebesgefühle auf meiner Seite, sie aber hing immer mehr an mir, sie war es plötzlich, die mir hinterherlief und ich sah mich also bestätigt in meiner Annahme, dass sie den bösen Jungs hinterherliefe, weil ihr diese viel besser gefielen... So nahm ich also diese Rolle gerne an...

Aber immer noch machte mir eine Geschichte zu schaffen, von der ich wusste, dass sie teilweise wahr ist:

Etwas vor unserer Zeit und vor der Zeit, in der ich sie schon liebte, wurde sie auf einer Party als Besoffene, mit vielleicht nahezu völligem Bewusstseinsverlust von einem, in meinen Augen damals, ziemlich ekelhaften Typen ohne ihren Willen in dessen Wohnung mitgenommen, er belog sogar ihre Freunde dazu, die daraufhin aufhörten, sie zu bewachen und sie ihm übergaben.

Er zog sie einfach aus und "schlief" mit ihr, sie lag nach eigenem Bekunden reglos auf dem Bett, ließ es über sich ergehen. Das machte mich rasend vor Wut, ich hasste diesen Jungen extrem, aber ich sagte nicht wirklich etwas, weil ich immer noch so krasse psychische Probleme hatte, dass ich viel zu schwach und schüchtern dazu war und mich nicht durchsetzen konnte.

Ich fragte sie dauernd, ob das wirklich so gewesen sei und ich zweifelte auch teilweise an ihrer "Story", weil ihren Aussagen die letzte Überzeugung fehlte und sie ja, wenn wir weg waren, immer ganz anders war aufeinmal. Andererseits kannte ich sau auch als Unschuldige reinen Herzens, die mir unter Tränen ihre Liebe gestand. Es passte irgendwie alles nicht mehr miteinander zusammen.

Ich drehte irgendwann völlig durch, ich war es alles leid, seit Tag 1 meines Lebens wurde ich psychischen Problemen heimgesucht, ich wollte endlich meine Ruhe davon haben! In meinem Kopf kreisten täglich unaufhörlich die Gedanken und es ergab sich am Ende folgendes Gedankenknäuel:

sie findet böse Jungs besser, sie läuft ihnen hinterher, so tun es die anderen Mädchen auch, als guter bin ich der Depp (zumindest bei ihr), folglich müsse ich böse werden, dann wäre ich auch cool und meine Komplexe wären weg.

Aber mich ekelte die Vorstellung, dass dieser Junge das mit ihr getan hatte, extrem an. Das war wie ein Erlebnis aus einem anderen Leben von ihr, ich wusste nicht welche ihrer zwei Persönlichkeitshälften sie bei diesem Ereignis war.

Irgendwie dachte ich einerseits, dass er sie sozusagen, sie im Koma liegend und keinen Widerspruch wagend vergewaltigt habe. Andererseits stellte ich mir vor, dass sie es vielleicht doch genossen hätte und wollte, vielleicht auch nur insgeheim, oder dass sie es ihm auch offenbarte.

Irgendwann wuchs dann in mir die Phantasie heran, dass sie es anfangs nicht wollte, es sozusagen eine Vergewaltigung war, aber nach Beginn dann irgendwie irgendwo doch genoss, sozusagen in ihre andere Persönlichkeitshälfte wechselte.

Eine andere Gedankenstimme war, dass ich mich beruhigen solle, das alles nicht so schlimm sei, ich nicht mehr dran denken solle und so weiter. Ich hielt das für die Stimme Gottes und war extrem enttäuscht, dass DAS also meine Gerechtigkeit sein solle für all das jahrelange psychische Leid: es ist egal.

Ich drehte völlig durch und bastelte mir in einer Art psychischem Blutrausch, zu einem Zeitpunkt, wo meine Seele irgendwie noch im Wachsen und offen für fundamentale Veränderungen war, folgendes Konstrukt zurecht:

- Ihr hats ja gefallen

-die Bösen sind es, denen sie hinterherläuft, der böse Vergewaltiger ist auch so ein Sieger

-mir rannte sie je mehr hinterher, desto böser ich wurde

- wenn das nicht passiert wäre, dann hätte ich endlich ruhe von diesem Psychoterror

- wäre ich selber ein böser, dann würde mich das gar nicht mehr stören, was damals mit ihr geschah! Es wäre mir ganz egal und dann wäre ich ein Frauenschwarm.

- alles, was Gott mir dazu sagt ist: es ist EGAL.

- wozu habe ich dann all mein Leben immer versucht, für das Gute Leid und Unrecht auf mich zu nehmen ???

Antworten
PAsychio_Prkobleme_x33


dann dachte ich am Ende:

wenn ich mir beim Geschlechtsverkehr oder der Masturbation vorstelle, ich seie dieser ekelhafte Kerl und tue mit ihr, was er mit ihr tat, dann werde ich ein böser Junge und alle Frauen finden mich toll, so wie sie ja auch mich, wenn ich böse bin. Es hört endlich auf, mich jeden Tag zu beschäftigen und zu stören, wenn ichs selber tue und Gott, für den ich immer alles tat, dem ist es: EGAL. Na toll, dann kann ichs ja auch tun

Und plötzlich kam mein Drang zum Bösen zur Geltung, dem ich keinen Einhalt mehr gebot und plötzlich empfand ich eine Art ambivalentes Gefühl aus Gefallen und Grauen an der Vorstellung, dass ich dieser Junge sei und wie in einem Wahn oder seelischen Blutrausch (zu hause hatte ich auch noch durch meine Mutter extremen Psychoterror und verbrachte daher schon seit Jahren extrem viel Zeit mit elektronischem Medien, an denen ich mich berauschte, außerdem war zu dieser Zeit auch gelegentlicher Marihuana und Haschich-Konsum mit im Spiel), und fand eine Art perverse Lust an der Vorstellung, je mehr ich mich an sie gewöhnte.

Und in diesem Zustand tat ich es in der Phantasie als dieser Junge so wie oben beschrieben!

Erst lag sie da, ich hatte eine Art Vergnügen an ihrem Anblick, was ich vorher immer zutiefst abstoßend und ekelhaft fand. Anfangs wollte sie es irgendwie nicht, aber dann aufeinmal ergab sie sich und fand es doch gut. Ich kann es nicht so gut beschreiben, was in meiner Seele geschehen ist, aber es war eine schreckliche Veränderung.

Ich glaube, es ist in mir selber dadurch die eine Hälfte irgendwie gestorben, die das alles hasste als ich es tat, und die andere Hälfte irgendwie zum Täter geworden.

Das tat ich noch ein paar Wochen lang, am Ende immer weniger, es war wie ein Rausch, aber schon nach dem ersten Mal war ich psychisch völlig zerstört. Aber danach war ich am Boden zerstört und bewusst totunglücklich, dass ich das getan hatte. Ich habs niemandem erzählt, aber verlor alle Freunde, weil ich mich so verändert hatte dadurch, isolierte mich sozusagen, da ich mit meiner "neuen Seele" nicht mehr klar kam, circa 7 Jahre lang lebte ich in Isolation. Diese sind vorbei nun und eigentlich will ich immer noch nicht so richtig leben in diesem Zustand, mit diesem Ich. Ich sehe irgendwie keinen Sinn, bin mir selbst ein Fremder, der ich nicht sein will. Entweder habe ich Schmerzen oder ich vegetiere vor mir hin.

Was sind Eure Meinungen und habt Ihr Ratschläge?

dqisZtaAnceh x1


Irgendwie verstehe ich noch nicht ganz, ob es jetzt real passiert ist oder nur in deiner Phantasie existierte?

*:)

L|obla2"0x10


Das ist dem Mädchen real mit einem anderen Typen passiert und er stellt sich das jetzt in seiner Fantasie vor, wie es wäre es mit ihr auch so gemacht zu haben bzw. zu machen. Glaub ich zumindest...allerdings weiß ich nicht was man darauf schreiben soll. Wie es damals wirklich war weiß nur sie und alles andere ist reine Spekulation-darüber hinaus ist die Sache eh vorbei-kann man ja ohnehin nichts ändern. Versteh den Post auch nicht so ganz.

M<opppexn


Hab das jetzt so verstanden, dass er gern wüsste, wie er mit seinen damaligen Vergewaltigungsphantasien klar kommen soll.

LBucbinde


Hi Psycho_Probleme_33.

Harter Tobak...

Wie sieht es bei Dir mit professioneller Hilfe aus? Hast Du derartiges schon mal in Anspruch genommen?

dOistzancex 1


Du kannst aber auch, was ich dir auch gerne ans Hers legen will, den anonymen Krisendienst Telefonseelsorge ist kostenfrei telefonisch kontaktieren. Da kannst du erstmal als ersten Schritt darüber reden.......

Vllt. hilft es dir ja schon etwas.

Wobei ich auch nicht wirklich verstehe, was du von uns erwartest ?

M$adVame+ Charnent4on


ich denke es ist höchste Zeit einen Therapeuten aufzusuchen, vl. auch eine Klinik. dir geht es schon lange nicht gut und allein kommst du da wohl nicht mehr raus – scheu dich nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen!

übrigens schreibst du sehr wirr, was auch daran liegt dass du extrem lange Sätze schreibst. kürzer und mehr auf den Punkt würde verständlicher sein *:)

L5ucinxde


Du solltest Dich auf jeden Fall mit Deinem inneren Konflikt auseinander setzen und ihn versuchen, zu lösen. Ob Du das alleine schaffst, ich weiss es nicht und bin, wie die anderen hier, etwas überfordert mit der Beschreibung Deiner Symptomatik, bzw. Deiner Diagnose.

da ich mit meiner "neuen Seele" nicht mehr klar kam, circa 7 Jahre lang lebte ich in Isolation. Diese sind vorbei nun und eigentlich will ich immer noch nicht so richtig leben in diesem Zustand

Waren diese 7 Jahre 'angesetzt' oder sind sie einfach so vergangen? Liest sich irgendwie, als würdest Du wollen, dass Du so leben willst, aber irgendwie auch nicht. Ist wirklich schwierig. Eventuell findet sich noch jemand, der Dir da mehr sagen kann.

Hilfe würde Dir gewiss gut tun. Eventuell auch der Vorschlag von distance 1 ...

:)*

eenge<l23x07


Meine Meinung ... ich habe natürlich eine ... hätte auch einen Rat ... hast Du mal darüber nachgedacht ... Dir therapeutische Hilfe zu holen?lg :[]

e*n=ge-l2*307


Warum gehört Dein Beitrag aus Deiner Sicht denn in die Kategorie Trauer ... und was genau für Schmerzen hast Du denn ... was sagt Gott zu Dir (wozu Du sagst ... das sei Dir egal)? ... und beschreibe bitte mal ein wenig die außere Erscheinung dieses Mädchens.lg

elncgel2390x7


bei dem ... wie Du die Erziehungsmethoden Deiner Eltern beschrieben hast (Affenliebe u unbegründete Bestrafung) ... und dazu noch der Konsum von Marihuana / Haschich ... plus der Erfahrungen mit den Mädels ... Gedankenstimme Gottes ... Isolation ... neue Seele ... und dem Wunsch, daß alle Frauen Dich toll finden sollen ... und auch die Art wie Du den Text verfaßt hast ... deutet auf eine schwere Erkrankung hin ... aber es gibt mindestens einen richtig guten Therapeuten und Medikamente ... die würden helfen und Du würdest dann auch damit gut leben können ... und dann reicht es auch, wenn Dich eine einzige Frau richtig toll findet.lg

dfistaCnce x1


Psycho_Probleme_33,

schade finde ich, dass du dich nicht zu den Beiträgen äußerst. Du verlangst von uns, dass wir deine Vita lesen und fragst uns nach Lösungsmöglichkeiten, dann meldest du dich nicht mehr. Schade. :(v

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du deinen Weg findest. :)*

MNademoi5sellxe1


hallo, also ich verstehe deinen text eigentlich ganz gut. weiß nicht was alle haben ??? naja...

dich plagen wahrscheinlichschuldgefühle wegen deiner gedanken. das ist belastend, das kann ich verstehen. aber mache es dir nicht zu schwer. denn sind schließlich nur gedanken. gedanken sind nicht immer unbedeutend, keine frage . aber in deinem zusammenhang hast du diese gedanken ja nicht gehabt weil du grundsätzlich "böse" bist (falls das überhaupt jemand sein kann) sondern nur weil du ein bestimmtes gutes gefühl dadurch erzeugen wolltest. und du hast es dir ja relativ bewusst zusammengereimt wie du dieses gefühl bekommst. ich denke was man sich bewusst antrainiert (bei dir eben das masturbieren auf diese vorstellungen) kann man auch wieder bewusst abtrainieren. ich denke deine religion macht es dir wohl noch schwerer was? aber denke immer daran: es sind nur gedanken. du hast es ja nicht wirklich getan.

ich bin zwar laie, aber denke trotzcdem auch das therapeutische hilfe eine gute idee ist. nicht unbedingt wegen dieser vorstellungen, sondern wegen den ganzen anderen problemen.

wünsche dir alles gutr

PEsychNo_Probljemex_33


Hallo,

danke für die vielen Antworten!

Es tut mir leid, dass ich so lange nicht geantwortet habe, ich hatte bis heute keine Möglichkeit gefunden, den Beitrag zu lesen.

Ich will mich bemühen, die Fragen zu beantworten:

Das ist echt passiert mit dem Mädchen und dem Jungen, aber ich selber habe es nur in der Phantasie getan. Für meine Seele aber war es also, als wäre es wirklich geschehen, denn in meiner Seele ist es ja real gewesen, wie ein Gedanke, den ich als Gedankenvorlage genommen habe bei der Selbstbefriedigung und zum Orgasmus führte.

Psychologische Hilfe habe ich wegen dieses Problems noch keine in Anspruch genommen, ich will aber nun einen Therapeuten aufsuchen.

Die 7 Jahre sind einfach so ins Land gezogen, aber jetzt wo ich es wage, darüber zu sprechen, ist mir aufgefallen, dass es ausgerechnet 7 Jahre circa sind.

Mit meiner Symptomatik bin ich selber auch überfordert, es ist einfach so, dass mich diese Tat seelisch total vernichtet hat und ich nach der Tat sofort ganz anders gefühlt habe als vorher, seelische Schmerzen habe und auch eine ganz andere Ausstrahlung auf meine Mitmenschen, was darin geendet hat, dass ich keine Freunde mehr gefunden und alle alten verloren habe.

Es war so, dass in dem Moment des Orgasmusses, als ich es zum ersten mal tat, irgendwas in meinem Kopf und meiner Seele zerrissen wurde, es war wie eine innere Explosion oder soetwas, es war als würde alles vernichtet werden, was mir je heilig war und ich es in einer Art wahnsinnigem Blutrausch geniessen. Es war grauenhaft, mir wird immer noch übel, wenn ich daran zurückdenke.

Auch während der weiteren Orgasmusse, wenn ich mir das vorstellte, war es so, aber es wurde immer geringer in der Intensivität her und irgendwann war ich wie innerlich ausgebrannt und die Intensität hatte sich normalisiert.

Es haben sich dadurch verschiedene Dinge in mir geändert: meine Ausdauer beim Geschlechtsverkehr hat stark nachgelassen, die Konsistenz des Spermas war eine ganz andere (viel dicker und irgendwie gelber als sonst), meine Augen haben sich verändert, die Art wie und worüber ich lache, meine Gefühle, die Wahrnehmung der Welt, alles hatte sich mit einem Schlag verändert. Es tut mir leid, wenn manches von dem Erwähnten ekelhaft klingt oder ist, aber da Du, Lucinde nach den Symptomen gefragt hast antworte ich ehrlich.

Ob Gott etwas zu mir sagt, weiss ich nicht, es war mir damals so, als hätte er etwas gesagt, aber im Rückblick glaube ich eher, dass es der Teufel war.

Das Mädchen war eine ziemlich hübsche geschminkt, aber ohne Schminke sah sieh nicht so schön aus. Wahrscheinlich einfach deshalb, weil ihre Haut deshalb nicht an das Tageslicht gewöhnt war und sie sich immer hinter ihrer Schminke versteckt hat.

In meinen Augen gehört der Beitrag in die Kategorie Trauer, weil ich glaube, dass meine Seele nicht nur krank ist (Psychologie), sondern ein unabänderlicher Schicksalsschlag eingetreten ist, der meine Existenz ewiglich belasten wird (Trauer).

Es stimmt, es sind Schuldgefühle und auch Minderwertigkeitsgefühle in anderer Richtung, die dadurch entstanden sind.

Es ist einfach abartig und grauenhaft und es ist mir unvorstellbar, dass mich irgendeine Frau jemals toll finden könnte.

Vielen Dank für Eure Wünsche, Ratschläge und Anteilnahme,

viele Grüße,

Psycho_Probleme_33

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