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Ich bin eine Helicopter-Mutter und will das gar nicht sein

A5eessBa hat die Diskussion gestartet


Das ist ganz klar.

Nur... wie soll ich das ändern?

Wie schafft man das?

Vor allem wenn man es selbst gar nicht anders kennt?

Antworten
mRond+;stexrne


Alles gut. @:)

v0illak?unt{erbxunt03


Was ist bitteschön eine Helicopter-Mutter? Und gabs das früher auch schon?

DPespe(ratxe01


Das frage ich mich auch gerade ":/

C;leo, Edwards v. DUavonFpxoort


Früher nannte man dies Glucke. Kommt aus dem Englischen, woher sonst.

C$aoiTmhxe


Siehst du, in welchen Situationen die Gluckenhaftigkeit auftritt? Dann lass dort gezielt los. Wenn du es nicht selbst erkennst, dann frag Freunde, was sie so denken.

vKill_akunter;bunxt03


Danke Cleo... wieder was dazugelernt ;-)

Celeo vEdwardms v. DHavonWpoort


Hier würde man wohl eher nicht auf die Idee kommen, die überfürsorgliche Mama mit einem Helikopter zu vergleichen, denn meines Wissens sind Hubschrauer hier nicht ganz so populär, die über einen wuseln und bewachen. :)D

CCleo Ed<wards! v. Davonxpoort


Bekannte Helikopter Eltern findet man im Film "The Virgin Suicides", fällt mir gerade ein und den sollte man sich dringend ansehen. Lässt einen vielleicht deutlich machen, wohin das führen kann. So das war es jetzt aber, mehr fällt mir nicht ein zu dem Thema. Jedenfalls nichts sinnvolles.

SwhoDjo


In welchen Situationen umkreist Du denn Dein armes Kind im Übermaß?

mIaumxa


Ich kannte eden Ausdruck auch nicht, aber warb dann warcheinlich auch eine. :=o

Ich bin meinen Mitmenschen furchtbar auf den Keks gegangen, weil es für mich nur noch ein Theman gab, mein Kind ;-)

Das hat sich zum Glück verwachsen, als mein Sohn älter wurde, so ab dem Schulalter +

Anfangs hatte ich sogar ein schlechtes Gewissen, dass ich mich auch mal gefreut habe ihn ; nur von hinten zu sehen; |-o

CvhanGce007


Aeessa,

spielst Du auf den TV-Beitrag an, der neulich kam (ich weiß nicht mehr genau wann, aber vor ein paar Tagen meine ich)? In dem es z.B. darum ging, dass Mütter ihren Kindern nichts zutrauen und aus Sorge bzw. aus eigenen teils unbegründeten Ängsten heraus jede selbstständige Entwicklung (auf dem Spielplatz beim klettern, beim Fahrrad fahren etc.) unterbanden und somit das Selbstvertrauen der Kinder unbewusst niedrig hielten?

Hätte ich da nicht zufällig rein gesehen, wüsste ich auch nicht, was mit dem Begriff Helikopter-Mutter gemeint ist. ;-)

Nur... wie soll ich das ändern?

Wie schafft man das?

Falls es überhaupt so ist – das lässt sich von hier schlecht beurteilen – dann hast Du den wichtigsten Schritt doch schon gemacht. Du hast es erkannt und gestehst es Dir ein. :)^

Weiterhin wäre es dann gar nicht schlecht, mal gute Freunde (Familie ist bei Dir, soweit ich gelesen habe, etwas schwierig) um Rückmeldung zu bitten, wie sie Dich wahrnehmen.

Danach hilft nur, auf Dich selbst und Deine eigenen Reaktionen verstärkt zu achten. Wenn Du bemerkst, dass Du wieder einmal Dein Kind ausbremst, obwohl es vom Kopf her nichts auszubremsen gibt, lerne, Deine Angst noch einen Moment länger auszuhalten und dem Kind ganz bewusst zu vertrauen. Auch entgegen Deinem Bauchgefühl, dass Dir in dem Moment blöderweise Gefahr signalisiert.

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut, denn in Bezug auf meine Tochter bin ich auch manchmal übersensibel. Gerade als sie noch kleiner war. Das hat alles Gründe und ich habe diese für mich erkannt und weitestgehend aufgearbeitet, so gut das eben möglich war. als Adoptivkind mit bestimmten Erfahrungen sitzt mir die Verlustangst immer im Nacken und bezogen auf meine Tochter ist das verstärkt so Habe herausgearbeitet, welcher Teil der Angst begründet ist und welcher nicht, da er der Vergangenheit, meiner Vergangenheit, geschuldet ist. Diese Zuordnung hat mir sehr geholfen, mehr loszulassen.

Zwischendrin trickste ich mich selbst aus, indem ich mich ausklinkte. Mir war es von Anfang an wichtig, dass das Kind auch Unternehmungen ohne mich mit anderen Vertrauenspersonen macht. Je öfter ich die Erfahrung machte, dass dem Kind nichts passiert, obwohl es sich ausleben darf, umso ruhiger wurde ich innerlich. Und das Kind gewann an Selbstvertrauen, da ich als (teilweise) Bremse wegfiel. Da ich dann nicht direkt in der Situation war und erst im Nachhinein erfuhr, was sie so alles ausprobiert hat, hat es mich nicht mal halb so sehr gestresst, da ich ja schon wusste, es war nichts passiert. :-)

Ja, es war trotzdem nicht leicht und es ist ein innerer Kampf – Verstand gegen Gefühl – gewesen. Aber ich habe ihn gern gekämpft, da ich letztlich nur das Beste für das Kind möchte und keinesfalls eigene Ängste auf sie übertragen wollte. Ich achte auch heute noch auf mich und schaue immer nach Möglichkeiten, dem Kind mein Vertrauen in seine Fähigkeiten zu zeigen, indem ich selbst Vorschläge zu noch mehr Selbstständigkeit mache und dann das Kind entscheiden lasse, ob es dazu bereit ist oder noch nicht. Auch hier die Hürde, nicht unbewusst zu signalisieren, dass man Angst hat, damit das Kind wirklich frei entscheiden kann.

Weites Feld, um das ich mir für mich schon sehr viele Gedanken gemacht habe. Vielleicht helfen Dir ein paar davon auch weiter.

m'aumxa


Liebe Aeessa, habe jezt auch noch mal geschaut was eine Helicopter-Mutter ausmacht, und ich war dann wohl doch keine.

Wenn es wirklich so ist wie Chance007 schreibt ist es natürlich nicht gut für Deinen Sohn.

Und entschuldige den Schwenk in eien anderen Faden von Dir, aber da schreibst Du, das Dein Sohn sehr ängstlich ist, ganz allgemein in allen Dingen und das Du überlegst mit ihm zu einem Kinderpsychologen zu gehen.

Ich habe Dir dazu folgendes geschrieben

Aber deswegen gleich zum Kinderpsychologen ???

Lobe ihn viel, wenn er sich z.B traut auf ein hohes Klettergerüst zu klettern, sag ihm wie mutig er ist da ganz alleine hochzusteigen, vermittel ihm das Gefühl das Du ihm viel zutraust. Das stärkt sein Selbstvertrauen und Kinder mit Selbstvertrauen haben weniger Ansgst.

Sei selbst nicht zu ängstlich, und vertraue darauf dass Du die richtigen Entscheidungen triffst.

Wenn Du das tatsächlich nicht kannst, weil Du einfach selbst zu viel Angst hast, und ihn wirklich mit Deinem Verhalten ausbremst, sollte Dein Weg nicht der Kinderpsychologe sein, sondern Du solltest sehen das Du Die evntl für Dich Hilfe holst, und damit hilfst Du auch automatisch dann Deinem Sohn.

SWunflYower!_73


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen: Ich frage mich auch, ob da nicht auch Deine schwierige (Lebens-/Wohnsituation) Auswirkungen hat und er unbewusst Dinge mitbekommt/verarbeitet, die so geschehen. Bzw. er Dinge irgendwie spürt und darauf reagiert. Und DU selber halt auch mit der Situation kämpfst.

mNond+sXternxe


Was auch immer Du unter diesem Modewort verstehst, ich finde, Du bist keine Helicopter-Mutter.

Vielleicht hast Du ja Lust, hier nochmal was dazu reinzuschreiben, wie Du auf die Behauptung aus dem Titel kommst.

Jedenfalls ganz unabhängig davon, ob Du diesen Stempel nun "verdient" hast, ich denke mal es geht um Mütter, die sich ständig übertriebene Sorgen um ihr Kind machen. Bisweilen macht das natürlich fast jede.

Ich habe den Eindruck, Du weißt alles was Du wissen musst zum Thema Umgang mit der Angst. Du setzt das auch praktisch um, so gut es geht. Mehr kannst Du nicht machen, würde ich sagen. @:)

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