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Bin Choleriker und werde bald Vater

gLaul\oxise


Ich war zwanzig Jahre mit einem Choleriker verheiratet...und werde NIE wieder Sprüche wie diesen

Das ist halt Deine Art. Frag mal Deine Frau, warum sie so jemanden wie Dich geheiratet hat. [...]

gelten lassen. "Ich bin halt so" als Entschuldigung für schlechtes, nicht ertragbares Benehmen gelten lassen. Die Art und Weise meines ExMannes, mit Enttäuschungen und Frustrationen umzugehen haben entscheidend zum Scheitern dieser Ehe beigetragen.

[...]

Sag mal, deine Weltsicht ist aber auch mehr als ein bißchen verschroben?!

"Sicherheit", wenn völlig ungehemmt gebrüllt wird, wenn Gläser, Bücher, Gartentore zerkloppt werden? Wenn man als Mutter immer, immer wieder filtern muß, sagen muß, Papa hat schlechte Laune, er meint es nicht so blablabla? Das KANN nicht dein Ernst sein.

Und nein, ein solcher Mensch wird nicht zum Tyrannen, im Gegenteil, er nervt einfach und irgendwann nimmt ihn keiner mehr ernst.

btw, @marika:

nein, er hat nie die Hand erhoben, weder gegen mich noch gegen seine Kinder. Nicht jeder Choleriker ist automatisch auch Schläger.

@ liwa90grad:

Die dir vorgeschlagenen Strategien sind schonmal gut. Das wird aber nicht immer funktionieren. Gerade ein neugeborenes Baby und später die Kleinkindzeit sind eine echte, echte Geduldsprobe, du wirst nicht nur einmal an die Grenzen deiner Nerven geführt werden...umso besser, daß du dich jetzt schon fragst, wie du dein Verhalten ändern kannst.

NEIN, das ist nicht unabänderlich, NEIN, du mußt keine Angst vor dir selber haben. Wie schon gesagt: finde Wege, deine Anspannung anderweitig auszutoben.

Ich selbst bin auch ein ziemlicher Wutbolzen, aber ich habe sehr früh festgestellt, daß mir alles körperliche half. Schwimmen, joggen, den Garten umgraben (mir klingt immer noch meine eigene Ansage im Ohr: "Ich geh jetzt da raus und grab' ein paar Löcher. Laßt mich !JA! in Ruhe!" ;-D ), boxen, egal. Powere dich richtig aus und geh' erst dann (!) in die Diskussion.

Sport muß für dich nicht passen, wer weiß, für dich mögen ganz andere Wege hilfreich sein. Das weißt du selbst am besten. – Und wenn du tatsächlich das Gefühl hast, du bist deinen eigenen Aggressionen hilflos ausgeliefert, dann such dir bitte therapeutische Hilfe. Wenn du dich ändern willst, dann kannst du es auch. @:)

miondB+st,ernxe


@ marika stern

Wir können ja mal versuchen, ob es mir gelingt, Deinen virtuellen cholerischen Anfall auf normalmenschlichem Wege zu handhaben, oder ob es zur virtuellen Scheidung kommt. ;-)

ich hoffe mal stark, dass ich dich mißversehe, und du anschreien nicht tatsächlich als positive umgangsform siehst, mit der umzugehen das problem der frau ist. so kommt das nämlich gerade bei mir an.

Nun, da hast Du mich wohl in Deinem Ärger tatsächlich etwas missverstanden.

Für mich hat die Sache sich damit noch nicht ganz erledigt. Ich bin gespannt auf Deinen nächsten Beitrag.

g-aulXoise


Nun, da hast Du mich wohl in Deinem Ärger tatsächlich etwas missverstanden.

Da wäre sie nicht die Einzige. Alleine das hier

Wenn Du Vater wirst, wirst Du irgendwann auch mal Dein Kind anschreien. Besprich vorher mit Deiner Frau, wie sie sich in so einer Situation sinnvoll verhalten kann.

ist das letzte.

WARUM soll deine Frau dein eigenes schlechtes Benehmen abfangen und schönmachen? Ich schrei halt mein Kind an, egal, so bin ich, das ist mein Charakter, soll das Weib es doch richten?

Nochmal: ich werde beschissene Sebstbeherrschung nie wieder dulden. Das ist kein unveränderlicher Charakterzug, sondern Ausschlußkriterium. Man kann es sehr wohl lernen, sich erwachsen und verantwortungsvoll zu benehmen, die meisten von uns haben das geschafft. Wenn ein Mann Ü14 immer noch unkontrolliert rumpöbelt und mit Sachen wirft, ist er kein Mann.

@ liwa90grad:

hör' ihm bitte nicht zu, er hat keine Ahnung.

m2ond+|s/terxne


@ gauloise

Warum hast Du Deinen cholerischen Ex-Mann geheiratet?

Liwa90grad ist Choleriker. Das ist seine Persönlichkeit. Darauf bezog sich das "Das ist halt Deine Art". Natürlich ist das keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen. Das habe ich weder geschrieben noch gemeint. Es geht darum, dass er sich mit seinem Gefühlsleben akzeptiert, anstatt zum Arzt zu gehen um sich Pillen verschreiben zu lassen, die es nicht gibt.

"Sicherheit", wenn völlig ungehemmt gebrüllt wird, wenn Gläser, Bücher, Gartentore zerkloppt werden?

Da bringst Du ein bisschen was durcheinander. Das mit der Sicherheit bezog sich nicht auf Deinen Vater, sondern auf Liwa90grad. Er zerkloppt keine Gartentore.

Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir schreiben, wie ich darauf komme.

HDasen,rOeixch


Wenn ich solche Sätze lese:

Es ist wichtig, dass Du begreifst, dass es für ein Kind viel schlimmer ist, angeschrien zu werden als für einen Erwachsenen.

kommt mir das kalte Grausen :-o :-o :-o :-o :-o

Natürlich ist es für ein Kind schlimm angeschrien zu werden - aber für einen Erwachsenen ist es nicht minder schlimm!!!!!

Als Azubi hab ich unter den außerordentlichen Ausbrüchen meines zweifelhaften Ausbilders leiden müssen - als Schwiegertochter unter der hochgiftigen Zunge meiner Schwiegermutter (Schwiegermonsters :-X :-X {:( ) - also nix da, mit "im Erwachsenenalter machen einem cholerische Ausbrüche nichts mehr aus" :|N :|N :|N :|N :|N :|N {:( {:( {:( :[] %:|

@ liwa90grad

ich finde es toll und wirklich lobenswert dass Du Dich mit den Folgen Deines Verhaltens auseinandersetzt und daran etwas ändern willst! :)z :)^ Mit viel Disziplin, einem langen Atem, und viel Arbeit an Dir selber wirst Du das hinbekommen! - Die Tipps von Mollienchen finde ich übrigens sehr hilfreich! :)^

gAauDloisxe


Wenn es Dich interessiert, kann ich Dir schreiben, wie ich darauf komme.

Danke, aber nein, danke. Auf theoretisches Geschwurbel kann ich noch gerade verzichten. Süß. ;-D

m3arika ostern


nein, er hat nie die Hand erhoben, weder gegen mich noch gegen seine Kinder. Nicht jeder Choleriker ist automatisch auch Schläger.

das meinte ich auch nicht, sondern ich meinte, dass auch verbale ausraster je nach lautstärke und wortwahl eine form der gewalt sind und zwar eine nicht unerhebliche. ob man als frau sich nicht mehr traut, die klappeaufzumachen und als kind in einem ständigen klima der angst, unberechenbarkeit und vorsicht aufwächst, weil der mann schlägt oder weil er brüllt ist kein großer unterschied.

@ mond+sterne

du bist doch der mit dem aleinerziehendenkomplex, oder? irgendwann würde mich mal die geschichte dahinter interessieren, muß aber nicht unbedingt hier sein. ich find nur die hier gezeigte facette von dir recht - ähm, interessant in dem kontext.

@ topic

fakt ist, dass der grund, warum der vater meiner einjährigen tochter laut gerichtlichem beschluß seine tochter bis zum heutigen tag nicht gesehen hat und im grunde auch niemals sehen wird, das ist, was man als "cholerischem, verbalen ausraster" bezeichnen kann. mag sein, dass es da abstufungen gibt. ich hab auch schon mal ne tasse auf den boden geschmissen und rumgeschrien, würde mich aber dennoch nicht als choleriker bezeichnen. ich kenn auch leute, die einfach leicht reizbar sind und temperament haben. ich gehe aber davon aus, dass der fall hier eher in die richtung "richtig laut werden mit beleidigenden ausdrücken und drohungen? wegen nichtigkeiten geht".

S%hojxo


laut gerichtlichem beschluß

Das heißt, er ist vor Zeugen so ausgerastet? Oha! Ich habe den Eindruck, dass viele (angebliche?) Choleriker sich bestens im Griff haben, solange jemand da ist, auf den sie einen guten Eindruck machen wollen – sie unterscheiden da sehr klar zwischen Leuten, auf die es ankommt, und Leuten, mit denen mans ja machen kann. Da hattest Du beziehungsweise Deine Tochter ziemlich Glück im Unglück, dass das nachvollziehbar und beweisbar genug war, um zu einem gerichtlichen Beschluss zu führen.

S0hojxo


Liwa90grad ist Choleriker. Das ist seine Persönlichkeit. Darauf bezog sich das "Das ist halt Deine Art". Natürlich ist das keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen. Das habe ich weder geschrieben noch gemeint. Es geht darum, dass er sich mit seinem Gefühlsleben akzeptiert, anstatt zum Arzt zu gehen um sich Pillen verschreiben zu lassen, die es nicht gibt.

Liwa90grad hat aus verschiedenen Gründen – das ist eine Temperaments- und Erziehungsfrage – sehr ungute Mechanismen entwickelt, mit Frustrationen und unangenehmen Gefühlen umzugehen. Die Ursachen für so etwas liegen nur zu einem recht kleinen Teil im Temperament, also der eigentlichen "So bist du halt"-Persönlichkeit. Es lässt sich jede Menge daran ändern.

Liwa, ich hatte ähnliche Befürchtungen wie Du – ich hatte, seit ich denken kann, so entsetzliche Zornausbrüche, dass es manchmal nicht zu fassen war. Und ich flamme noch immer leicht hoch. Und ja, dann war das Kind da, und ich bin meinen Grenzen viel näher gekommen als jemals zuvor, und ich habe das Baby angeschrien und meinen Mann und meine Schwester, ich war feindselig und verletzend und zum Kotzen, und ich arbeite immer noch dran und werde das auch immer tun. Insofern ist es Teil meiner "Persönlichkeit" – es wird immer ein Thema bleiben, mit dem ich zu tun habe, und ich halte es für möglich, dass ich noch mit neunzig meine Strategien, damit umzugehen, als "die neuen Strategien" empfinden werde, auch wenn ich sie dann doppelt so lange und länger angewandt habe wie die "alten". Und es ist ein langer, langer Prozess – wenn Du Dich bedrängt, hilflos, handlungsunfähig oder schlecht behandelt fühlst, wenn Du unter Druck oder unter vermeintlichem Druck stehst, dann ist es am einfachsten, einfach auf den gut ausgebauten Straßen loszuschießen und so zu reagieren, wie Du immer reagierst, und Deine Frau kennt diese Choreographie ja auch, ihr gebt einander Stichworte, reagiert auf eine bestimmte Weise aufeinander, und Du musst einen Punkt finden, wo Du diese Mechanismen unterbrechen kannst, um bewusst anders zu handeln als bisher. Für mich fühlt sich das an, als ob ich, statt auf der Straße langzusausen, die an diesen kotzelenden Ort fühlt, an dem es einem leidtut, was man für ein Arsch ist, mich umdrehe und mir voller Ingrimm mit der Machete einen neuen Weg durchs dicke Unterholz haue. Es ist höllisch anstrengend, erfordert ganz viel Reflexion und den unbedingten Willen, diese Scheißstraße nicht mehr zu betreten, und es ist oft ein einsamer Job sozusagen, weil ich die einzige Person auf der Welt bin, die weiß, was es mich an Arbeit kostet, und oft auch die einzige Person, die weiß, dass ich da gerade souverän etwas abgewendet habe, was voll in die Hose hätte gehen können (und früher auch gegangen wäre). Mein Mann hat inzwischen auch reagiert und lässt mir in der Richtung nichts mehr "durchgehen", und es kommt mich manchmal echt hart an, wenn er dann nicht sagt, hey, so bist du halt, sondern wenn er zu meinem demonstrativen Rumräumen und Bösegucken eher kühl sagt: "Geh ne Stunde spazieren und reg dich ab, in der Stimmung mag ich dich nicht in der Nähe haben." Dann tobe ich los und bin sauer auf ihn, und wenn ich eine Stunde später wiederkomme, weiß ich nicht mehr, warum ich wütend war, und bin froh darüber, dass er so klare Ansagen macht. Es hilft sehr, wenn die Angehörigen sich diese Übergriffigkeit nicht gefallen lassen. Diese Hilfe können sie aber erst leisten (wenn überhaupt), wenn Du selbst den Weg änderst und lernst, Dich am Riemen zu reißen.

Ein Kind bedeutet: Ganz viel begreifen können, was bei einem selbst und in der eigenen Erziehung so gelaufen ist. Das ist zum Teil sehr schmerzhaft, zum Teil urkomisch und erleichternd. Wenn Du Dich drauf einlässt, wirst Du sehr viel über Dich selbst lernen können und darüber, warum Du so geworden bist, wie Du bist (und wie Du nicht bleiben musst). Insgesamt ist aber, glaube ich, bei der Entwicklung cholerischer Wesenszüge vor allem entscheidend: 1. Hilflosigkeit und Ohnmacht angesichts mancher Situationen, 2. die Erfahrung, dass andere das mit sich machen lassen und man damit durchkommt. Dein Vater hat es Dir so vorgelebt, niemand hat ihn begrenzt, niemand hat Dich ausreichend begrenzt, und jetzt bist Du erwachsen und musst es selbst tun. Harter Job. Schaffst Du. Nicht ohne Rückschläge, die Du bitte höchst ernst nimmst, aber nicht zum Anlass, Dich selbst niederzumachen. Erzieh Dich selbst wie ein trotzendes Kind – mach Dir klare Ansagen, lass Dir nichts durchgehen, was schädlich ist für Dich und andere, aber sei auch nicht nachtragend.

S;hEojxo


Ergänzend zum Straße-und-Machete-Gefasel: Worauf ich rauswollte, ist, dass es leichter wird. Das Hirn feuert gerne Neuronen über vertraute Bahnen. Wenn Du eine neue Straße für deine Reaktionen baust und die alte nicht mehr wartest, dann wird irgendwann die neue Straße gut ausgebaut sein und die alte überwuchert. Ich merke bei mir sehr deutlich, wie die alten Reaktionen immer weniger Option werden und sich neue Muster automatisieren. Und das ist ein so verflixt gutes Gefühl, dass sich wirklich alle Arbeit und jeder schmerzhafte Blick auf mich selbst dafür gelohnt hat.

Heißt übrigens nicht, dass ich nicht mehr "explodiere" – erst gestern hat der Kleine absichtlich eine Tasse voll mit warmem, klebrigem Tee mit viel Honig drin umgestoßen, weil ich es gewagt habe, Obstbrei wegzustellen, den er erst wollte und dann wieder nicht und dann wieder doch und dann wieder nicht. Da habe ich ihn dann weggestellt und ihm nicht wiedergegeben, und das war so empörend, dass der Tee dran glauben musste. Da habe ich markerschütternd gebrüllt: "Gottverdammt noch mal, jetzt reichts – raus. Alle. Hund, Katzen, Kind – raus!" Hab ihn in den Flur gesetzt, in der Küche rumgeräumt, Wischzeug geholt, Kind nörgelt mich aus dem Flur an, ich sage: "Es REICHT!", mache weiter, er sagt nach einer Weile: "Duuu, Mama!", ich halte inne, wir schauen uns an, ich geh hin, wir kuscheln ein bisschen, ich verbeiße mir ein Lachen, sage ihm, dass ich sehr wütend war, dass er keinen Tee umschubsen darf und dass ich mich ärgere, weil ich jetzt wischen muss und gar keine Lust drauf habe, er sagt, "J. helfen!", ich sage, das wäre ganz toll, er wuselt ein bisschen mit, verliert die Lust dran, geht spielen, ich mache die Küche fertig und habe auf einmal richtig gute Laune. Laut werden ist nicht identisch mit cholerischem Anfall – ein cholerischer Anfall ist, wenn einer sich hemmungslos austobt und die anderen sich ducken, um ihn nicht mehr zu provozieren. Da stimmt die Augenhöhe nicht – ich finde, das körperliche Gefühl dabei ist sehr eindeutig, es ist, als würde man stichflammenartig wachsen und die anderen wegbrutzeln, man erhöht sich (scheinbar) und erniedrigt entsprechend die anderen, die stillhalten müssen, weil man sonst noch mehr herumwütet. Es gibt kein Miteinander mehr, keine wirkliche Kommunikation, und es geht nur noch um die Gefühle desjenigen, der den cholerischen Anfall hat. Die anderen werden "abgestraft", wenn sie sein Wüten unterbrechen, er reagiert nur noch auf eine mögliche Art auf Äußerungen der anderen – indem er draufhaut, wenn diese Reaktionen ihm nicht passen, nicht beschwichtigend genug sind oder zu beschwichtigend, also eigentlich egal, denn richtig machen kann ein anderer in dem Moment ja nichts, weil er klein und doof sein SOLL, damit man selbst groß ist und in seinem gerechten Zorn schwelgen kann.

Diese Art von Zorn fühlt sich inzwischen fremder an, ich kenne das noch, aber ich schnalle, wenn er gerade hochzukochen droht, dass da was falschläuft. Es ist ein ganz fundamentaler Unterschied zu der Sorte Zorn, die für mich vollkommen in Ordnung ist und die dazu führt, dass man sich einander mitteilt – laut zwar, aber grundlegend aus dem Interesse heraus, miteinander zu kommunizieren, während der cholerische Zorn ja genau jede Kommunikation unterbinden und die anderen mundtot machen will.

m+ond+Gsternxe


Du bist ein liebender Ehemann und Du machst Dir Gedanken über Deine künftige Vaterrolle, denn Du möchtest ein guter Vater sein. Du hast ein Problem, denn Du leidest unter Deinen jähzornigen Ausbrüchen. Ich weiß natürlich viel zu wenig über Dich, um etwas genaueres über Deine Persönlichkeit zu sagen. Aber eins weiß ich ganz sicher.

Du bist Choleriker.

Das stimmt so nicht. Da habe ich doch etwas arg vereinfacht. Natürlich ist es nicht gut, Dich über einen negativ besetzten Persönlichkeitsanteil zu definieren. Bitte entschuldige, dass ich nicht nur in die Sprache, sondern auch in das Denkmuster der Menschen abgerutscht bin, die nur das Negative an Dir sehen. Natürlich bin ich mir darüber bewusst, dass Dein jähzorniges Temperament nur ein kleiner Anteil Deiner Gesamtpersönlichkeit ist. @:)

Ich weiß natürlich nicht, was Dich zu der Wahl des Fadentitels veranlasst hat. Aber bei mir hinterlässt er den Eindruck, Du bräuchtest etwas mehr Selbstbewusstsein.

@ Marika

Du hast aus Deinem Ärger heraus einen Beitrag geschrieben. Du hast da etwas bei mir herausgelesen, wo Du mich missverstanden hast. Ich hätte mir gewünscht, dass Du darauf noch mal eingehst. Das hast Du nicht gemacht. Ich nehme das so hin. Ist das ein Grund für mich, die virtuelle Scheidung einzureichen? ;-) Nein.

du bist doch der mit dem aleinerziehendenkomplex, oder?

Ich dachte, Du warst das. ;-)

@ Shojo

Insgesamt ein interessanter Einblick in Dein Gefühlsleben. Du liegst mit Deinem Beitrag ganz auf meiner Linie. Es geht darum, mit Gefühlen umzugehen und nicht sie abzustellen. Dein Partner hat etwas gemacht, was für Dich sehr hilfreich ist, er hat Dir einen Teil Deines Problems abgenommen. Das ist letztlich im beiderseitigen Interesse, deshalb finde ich das nur sinnvoll. Aber er muss es natürlich nicht.

Liwa90grad hat aus verschiedenen Gründen – das ist eine Temperaments- und Erziehungsfrage – sehr ungute Mechanismen entwickelt, mit Frustrationen und unangenehmen Gefühlen umzugehen. Die Ursachen für so etwas liegen nur zu einem recht kleinen Teil im Temperament, also der eigentlichen "So bist du halt"-Persönlichkeit. Es lässt sich jede Menge daran ändern.

Das sehe ich auch so. Dazu hatte ich fünf Punkte in meinem ersten Beitrag aufgeschrieben. Aber bevor er irgendetwas an seinem Verhalten und seiner Beziehung zu anderen Menschen ändert, muss er eine Grundsatzentscheidung fällen. Nämlich, ob er sich mit seinem Temperament akzeptiert, oder ob er ein anderer Mensch sein möchte. Aus dem Eingangspost habe ich seinen Wunsch herausgelesen, ein anderer Mensch sein zu wollen. Ich halte diese Entscheidung zumindest für ungesund.

m/arikEa stexrn


ich hab irgendwie nicht so ganz verstanden, worauf genau ich eingehen soll %:| ???

und cholerik ist meiner ansicht nach keine charaktereigenschaft, sondern ein impulssteuerungsproblem. daran kann man definitiv arbeiten und das sogar relativ erfolgreich. es geht ja nicht darum, sich selber zu ändern und nicht mehr aufzuregen, sondern mechanismen zu entwickeln, dass sozialverträglich umzulenken.

S4hojxo


Du liegst mit Deinem Beitrag ganz auf meiner Linie.

Das tut mir sehr leid.

C:aoimNhe


Jetzt werde ich gleich cholerisch %:|

L)ilaLxina


Jetzt werde ich gleich cholerisch %:|

Du musst jetzt einfach selbstbewusster sein, ich hab irgendwo gelesen, dass das hilft. Oder so.

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