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Posttraumatische Belastungsstörung

vEetaxndi hat die Diskussion gestartet


hallo,

ich leide laut neurologin unter einem trauma (posttraumatische belastungsstörung) aufgrund meiner kindheit. eltern alkoholiker,suizid des vaters einmal versuchte er es ich fand ihn als 6 jähriges kind das zweite mal begann er den zweiten erfolgreichen suizid da war ich 20 und fand ihn auch da.

nun meine symptome ständiges kribbeln in den armen und beinen,innere unruhe,ruhelosigkeit,grübeln,übelkeit,schwindel,niedriger blutdruck,....

ich beginne ende juni in der psychosomatischen tagesklinik bei den barmherzigen schwestern.die neurologin dort meinte sie glaubt nicht das ich derzeit medikamente brauche.

nun meine frage an euch wären antidepressiva in meinem fall des traumas hilfreich? stören diese die psychotherapie bei den barmherzigen schwestern?

ich habe mal von meiner neurologin bei der ich seit 2008 in behandlung bin ixel verschrieben bekommen die haben aber nicht geholfen.hab sie wieder abgesetzt und am freitag einen neuen termin bei meiner ärztin.

ich habe ebenfalls eine schilddrüsenerkrankung hashimoto und nehme da euthyrox.

hat jemand einen rat für mich? ich leide nun schon fast 6 jahre darunter :,(

danke & lg

Antworten
ebngel2i30x7


Guten Abend ... ich denke mal ... was die Neurologin der barmherzigen Schwestern glaubt ... kannst Du Dir ja erstmal als Option offen lassen ... viel wichtiger ist doch was Du bzgl der Medikation mit Antidepressiva glaubst (ixel hatte ja nicht geholfen und wichtig ist auch ... ob sich Euthyrox überhaupt mit einem neuen Antidepressivum verträgt) ... ich würde vielleicht auch erstmal einen Psycho - /Trauma - Therapeuten zu rate ziehen ... die Neurologin ist meines Wissens eher für die organischen Erkrankungen zuständig ... der Therapeut für die Seelischen (Trauma u.a).lg

_wP\arva[ti_


War die Neurologin auch gleichzeitig Psychaterin? Wenn sie auch Psychaterin ist, dann wird sie schon einschätzen können, ob du Medis brauchst oder nicht. Ich würde es an deiner Stelle erst einmal ohne Medis versuchen.

ich leide laut neurologin unter einem trauma (posttraumatische belastungsstörung) aufgrund meiner kindheit. eltern alkoholiker,suizid des vaters einmal versuchte er es ich fand ihn als 6 jähriges kind das zweite mal begann er den zweiten erfolgreichen suizid da war ich 20 und fand ihn auch da.

nun meine symptome ständiges kribbeln in den armen und beinen,innere unruhe,ruhelosigkeit,grübeln,übelkeit,schwindel,niedriger blutdruck,....

Dass du auf Grund der Erlebnisse traumatisiert bist, ist sicher nicht verwunderlich. Wobei das eher nach einem Trauma statt nach einer PTBS klingt. Zumindest deinen Symptomen nach. Aber wahrscheinlich wird bei dir eh noch eine genauere Diagnostik durchgeführt. Alles Gute und viel Kraft :)*

PausPteblum`e6x5


Wobei das eher nach einem Trauma statt nach einer PTBS klingt. Zumindest deinen Symptomen nach.

Wer ein Psychotrauma erlitten hat und unter den Folgen/Symptomen leidet, hat in der Regel ein posttraumatisches Belastungssyndrom.

PMus(teblzume6x5


War die Neurologin auch gleichzeitig Psychaterin? Wenn sie auch Psychaterin ist, dann wird sie schon einschätzen können, ob du Medis brauchst oder nicht.

Jepp, deshalb solltest Du das Thema mit deiner Psychiaterin besprechen.

ezngCel2R30x7


Solange wie Du nicht total neben Dir stehst ... unter Flashbacks und massiven Schlafstörungen .... wiederkehrenden Albträumen leidest und andere massive psychische Symptome (Grübeln, Übelkeit, Depriphasen) hast ... kommst Du vielleicht auch ohne Med. aus ... und wegen dem Kribbeln, dem niedrigen Blutdruck und der Unruhe ... vielleicht bist Du mit dem SD Präparat nicht so optimal eingestellt.(SD Blutwertkontrolle?)lg

_RParxvatxi_


@ Pusteblume

Wer ein Psychotrauma erlitten hat und unter den Folgen/Symptomen leidet, hat in der Regel ein posttraumatisches Belastungssyndrom.

Nein. Ein Trauma kann, muss sich aber nicht zu einer PTBS entwickeln. Es kann auch eine andere psychische Störung vorliegen. Um die Kriterien einer PTBS zu erfüllen, müsste vetandi noch andere Symptome haben als die von ihr aufgezählten. Aber gut, dann müsste sie sich wahrscheinlich mal etwas ausführlicher äußern, wenn sie mag.

Psuste>blum0e6x5


Stimmt. sie kann auch eine andere Störung entwickelt haben.

vgetanwdi


hallo und danke :)

die neurologin ist fachärztin für psychiatrie und psychotherapeutin und arbeitet in einer psychosomatischen klinik.

ich beginne in dieser klinik ende juni eine tagesklinische therapie für 8 wochen in der man unter anderem auch in diesen 8 wochen 80 einzelsitzungen bei einem psychotherapeuten für trauma hat.

die neurologin meinte das ich auf grund meiner symptome:

kribbeln/ruhelosigkeit mit innerer unruhe

üelkeit (täglich)

muss fast ständig über gott und die welt grübbeln

ein trauma habe der verdacht von ptbs kam dann eher von mir.

die ärztin meinte das ich zum jetztigen zeitpunkt keine antidepressiva benötige.ich gehe ja auch arbeiten und gehe einkaufen es ist halt nur unter den symptomen alles so schwer und depremierent.war heute bei der blutentnahme wegen der schilddrüse bin da noch am einstellen mit euthyrox.

hab irgendwie die symptome kribbeln und unruhe bei trauma nicht z gefunden ":/

lg

v&etvandxi


Psychosomatische Tagesklinik

Das stationäre Behandlungskonzept wurde im April 2004 mit der Eröffnung der ersten psychosomatischen Tagesklinik in Wien um einen bedeutenden Schritt erweitert. In der psychosomatischen Tagesklinik können Patientinnen und patienten mit psychosomatischen Erkrankungen behandelt werden. Im Besonderen ermöglicht die tagesklinische Behandlungsform eine intensive Therapie unter Beibehaltung und besonderer Berücksichtigung des sozialen Bezugsfeldes.

Die psychosomatische Tagesklinik bietet eine intensive achtwöchige Behandlung, die als eigene Behandlungsform neben der achtwöchigen stationären Therapie wie auch im Anschluss an diese möglich ist. Die Behandlung erfolgt nach einem strukturierten Tagesablauf in einer geschlossenen Gruppe von ca. acht Patientinnen und Patienten. Der Behandlungszeitraum beträgt acht Wochen, in denen die Patientinnen und Patienten an insgesamt 80 Psychotherapiestunden teilnehmen. Das Therapieprogramm findet Montag bis Freitag in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr statt.

Das Behandlungsangebot im Detail:

Internistische Diagnostik und Therapie Psychiatrische Diagnostik und Therapie Zwei internistisch-psychotherapeutische Visiten pro Woche Intensives tiefenpsychologisch orientiertes Psychotherapieangebot Gruppengesprächstherapie Einzelgesprächstherapie Konzentrative Bewegungstherapie Maltherapie Musiktherapie

_nParvNatix_


ich beginne in dieser klinik ende juni eine tagesklinische therapie für 8 wochen in der man unter anderem auch in diesen 8 wochen 80 einzelsitzungen bei einem psychotherapeuten für trauma hat.

80 Einzelsitzungen in 8 Wochen? Sicher, dass da nicht auch Gruppengespräche u.ä. mit rein zählen? Weil 80 Einzelsitzungen in 8 Wochen finde ich äußerst ungewöhnlich und sehr viel. Aber gut, vielleicht gibts ja tatsächlich solche Kliniken. Mich persönlich als Traumapatient würden so viele Sitzungen auf einmal auch ziemlich überfordern. Mir war schon einmal pro Woche bei meinem Therapeuten zu viel. Jetzt ist es alle 2 Wochen und das find ich besser.

die neurologin meinte das ich auf grund meiner symptome:

kribbeln/ruhelosigkeit mit innerer unruhe

üelkeit (täglich)

muss fast ständig über gott und die welt grübbeln

ein trauma habe der verdacht von ptbs kam dann eher von mir.

Trauma ja, aber für eine PTBS spricht das weniger. Wie bist du überhaupt auf PTBS gekommen? Lies dir mal das Diagnoseschemata bei Wikipedia durch: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsst%C3%B6rung#Diagnoseschemata]]

Findest du dich da wieder? Gut, dass Schema ersetzt jetzt natürlich keine genaue Diagnostik bei einem Therapeuten. Aber zur groben Einschätzung müsse es reichen.

KwapOuzinUer)kressxe


@ Vetandi

du hast schlimme dinge erlebt und es ist gut, dass du jetzt eine traumabehandlung machst.

stören täte ein antidepressivum ganz sicher nicht bei der therapie, es kann sinnvoll sein, um dein grübeln zu reduzieren, die stimmung verbessern, den antrieb. aber das kannst nur du mit der ärztin entscheiden.

ob es da wechselwirkungen mit deiner SD-erkrankung gibt, müsste dann beachtet werden.

@ parvati

für viele postraumatische zustände ist das diagnoseschema PTBS nicht passend, deshalb wurde das konzept [[http://www.degpt.de/informationen/fuer-betroffene/trauma-und-traumafolgen/wie-%C3%A4u%C3%9Fern-sich-traumafolgest%C3%B6rungen/komplexe-posttraumatische-belastungsst%C3%B6rung/ komplexe postraumatische belastungsstörung]] entwickelt. es ist meines wissens in deutschland im ICD10 nicht aufgenommen, aber zunehmend mehr ärzte erkennen die sinnhaftgkeit dieser diagnose.

K(apu=ziner&kressxe


eigentlich wollte ich diesen [[http://de.wikipedia.org/wiki/Andauernde_Pers%C3%B6nlichkeits%C3%A4nderung_nach_Extrembelastung Link]] posten

v5eta+ndi


kann sein das die gruppengespräche bei den 80 therapiestunden dabei sind.

ärztin meinte das es mehr als 100 studnen sind auf der homepage stehen aber nur die 80.

stimmt nach ptbs hört es sich nicht an aber bekomme sicher noch eine genauere diagnose.meine andere neurologin bei der ich seit 2008 bin sagt das ich eine angst-und panikstörung habe.

ist eine traumatherapie so schlimm das man da gleich solche veränderungen merkt?

ich war 2,5 jahre in einer psychotherapie gestalttherapie da war ich einmal die woche die brachte aber gar nichts.

lg

vFetLandi


da ich ende juni mit der klinik beginne weiß ich nicht ob es nicht besser ist wenn ich jetzt noch mit einem antidepressivum warte und wenn ich eines brauche stellen mich hoffentlich gleich die ärzte im spital drauf ein.

was meint ihr?

lg & danke

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