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Ich Hasse mein Studium es macht mich seelisch fertig.

grlorxrea hat die Diskussion gestartet


Ich studiere Mathe und sollte eig. in meinem letzen Semester Bachelor sein, doch ich brauche wohl 1-2 Semester länger um es zu packen. Ich HASSE dieses Studium wie die Pest, damit meine ich nicht den Stoff an sich.

ich verstehe meist alles wenn ich mir alles immer genau ansehe auch die Aufgaben. Versage aber bei den Klausuren, weil die so extrem schwer sind. Manchmal besteh ich Klausuren die ich nur zum Spaß mitschreib und eig gar nicht bestehen brauche. Und ich falle total oft durch Klausuren durch in der ich jedes Detail des Stoffes verstanden hab, weil diese einfach extrem und unverschämt schwer sind! Ich bin auf der sogenannen "Eliteuniversitäten" in Deutschland.

Ich habe einfach keine Kraft mehr diese letzten 2 Semester noch zu packen und keine Lust mehr. Es ist soweit dass ich kaum noch lern, weil ich ja eh weiß dass die Klausuren Glückssache sind zu bestehen, wieso sollte ich sonst viele Klausuren bestehen für die ich nix gelernt hab, die andere als super schwer empfanden und ich einfach nur mal rumgeraten hab und auf andere wo ich so viel lerne knapp durchfall?

Ich habe so eine Wut auf diese Scheiß Uni. Die stellen Aufgaben die sind unnormal schwer und kaum lösbar und das auch noch in der vorgegebenen Zeit. Auf anderen Unis finde ich die Klausuren um Welten leichter (habe mir mal welche im Internet angeschaut, also Klausuren) aber jetzt noch kurzfristig zu wechseln wegen den 2 Semestern bringt wohl nix. Ich muss nur noch ein Jahr durchhalten und dann kann ich was leichteres studieren oder das gleiche auf einer "Nicht-Eliteuniversität"

Was kann ich denn tun um mich noch zu motivieren? Ich kriege meinen Arsch nicht hoch. Ich heule dauernd verfluche mein besch*** Leben, gehe kaum noch aus, fresse total viel, mache kein Sport (obwohl ich davor 5 mal die Woche gesportelt hab) mehr bin ständig müde und antriebslos, schlafe 20 Stunden am Stück, schaffe es nicht mal meinen Abwasch zu machen oder das Bad zu putzen, obwohl ich eig immer ein pinibler sauberer Mensch war. Habe kaum Lust mich mit Freunden zu treffen. Ich hänge nur noch den ganzen Tag am PC rum, treibe mich in Chatrooms rum und lese irgendwelche Artikel über Liebe, Sexualität, andere Themen,...Ich fühle mich eklig dreckig unsauber und sitze manchmal den ganzen Tag im Nachthemd rum schaffe es nicht mal mich fertig zu machen. Meine Wohnung sieht unter aller sau aus.

Wie schaff ich es nur wieder mein Leben auf die Reihe zu kriegen? Nun hatte ich eig einer versprochen ihr Nachhilfe zu geben, hab aber schon wieder überhaupt keine Lust, obwohl ich das Geld brauche wegen furchtbar Minus auf dem Konto (mir war ne Zeit lang alles egal und habe munter drauf losgekauft) Mich stresst schon die Vorstellung mich dafür duschen zu "müssen" und aus den Haus zu müssen. Ich will nicht raus würde am liebesten den ganzen Tag hier rumgammeln obwohl ich mich von mir selbst angewidert fühle. Und das alles nur wegen diesem Studium..

Antworten
gblorrHea


Zudem kommt, dass ich doppelt so viele Module wie die anderen belegen muss, damit ich zumindest die Hälfte besteh damit ich mein Studium überhaupt noch schaffe und auf die Punktzahl im Semester komm.

Meine Ferien verbring ich damit auf Wiederholungsklausuren zu lernen...

A4ilyaxna89


Schonmal darüber nachgedacht, ein Urlaubssemester einzulegen? Da kannst du auch arbeiten gehen (30 Stunden oder so), bringt wieder Geld in die Kasse und du kommst wieder ein wenig "runter". Und vielleicht bist du danach motivierter und hast mehr Kraft dein Studium auch abzuschließen.

B%lPack. xGun


ich verstehe meist alles wenn ich mir alles immer genau ansehe auch die Aufgaben. Versage aber bei den Klausuren

bist du nur in der lage, den in den übungen vorgerechneten lösungsweg für die übungsaufgaben nachzuvollziehen – oder gehen auch deine selbstständig erarbeiteten lösungen wenigstens bei der hälfte der aufgaben in die richtige richtung?

es ist bei einem mathestudium ein typisches phänomen, dass leute, die eine aufgabe nicht wirklich verstanden haben bzw die generell nicht für ein studium dieses fachs geeignet sind, bei den aufgaben rumraten und dadurch manchmal, aber eben nie zuverlässig auf den richtigen lösungsansatz kommen.

mal eine doofe frage: könntest du irgendwelche klausuraufgaben posten? es würde mich schon interessieren, ob die wirklich so schwer sind.

und wie sehen es eigentlich deine kommilitonen: finden die die klausuren auch so extrem schwer und zufällig wie du?

Was kann ich denn tun um mich noch zu motivieren? Ich kriege meinen Arsch nicht hoch. Ich heule dauernd verfluche mein besch*** Leben, gehe kaum noch aus, fresse total viel, mache kein Sport (obwohl ich davor 5 mal die Woche gesportelt hab) mehr bin ständig müde und antriebslos, schlafe 20 Stunden am Stück, schaffe es nicht mal meinen Abwasch zu machen oder das Bad zu putzen, obwohl ich eig immer ein pinibler sauberer Mensch war. Habe kaum Lust mich mit Freunden zu treffen. Ich hänge nur noch den ganzen Tag am PC rum, treibe mich in Chatrooms rum und lese irgendwelche Artikel über Liebe, Sexualität, andere Themen,...Ich fühle mich eklig dreckig unsauber und sitze manchmal den ganzen Tag im Nachthemd rum schaffe es nicht mal mich fertig zu machen. Meine Wohnung sieht unter aller sau aus.

Wie schaff ich es nur wieder mein Leben auf die Reihe zu kriegen? Nun hatte ich eig einer versprochen ihr Nachhilfe zu geben, hab aber schon wieder überhaupt keine Lust, obwohl ich das Geld brauche wegen furchtbar Minus auf dem Konto (mir war ne Zeit lang alles egal und habe munter drauf losgekauft) Mich stresst schon die Vorstellung mich dafür duschen zu "müssen" und aus den Haus zu müssen. Ich will nicht raus würde am liebesten den ganzen Tag hier rumgammeln obwohl ich mich von mir selbst angewidert fühle. Und das alles nur wegen diesem Studium..

das klingt nach einer handfesten depression. :°_ da wäre jetzt eben die frage, was das ausgelöst hat. wie läuft/lief denn dein leben während der letzten jahre abgesehen von deinem studium? selbst falls es wirklich nur am frust über das studium liegen sollte wäre noch die frage, ob ein bischen pech bei den ersten klausuren zu einer depressiven, sich selbst verstärkenden abwärtsspirale geführt hat oder ob du einfach allgemein mit dem fach überfordert bist.

v!io2


Ich finde auch, dass es sehr nach Depression klingt.

Dafür gibt es Fachleute und ev. Medikamente.

Über einen Studienortwechsel würde ich doch nachdenken. Denn wenn es woanders wirklich leichter ist, dann lieber mal 2 Semester wo anders, als das Studium ganz in den Sand setzen.

gWlor3rexa


bist du nur in der lage, den in den übungen vorgerechneten lösungsweg für die übungsaufgaben nachzuvollziehen – oder gehen auch deine selbstständig erarbeiteten lösungen wenigstens bei der hälfte der aufgaben in die richtige richtung?

Meine selbsterarbeiteten Lösungen gehen wohl in die richtige Richtung. In den Klausuren, in denen ich durchfalle übrigens auch. Die Grundidee hab ich immer richtig. An der Umsetzung hapert es. Sagen wir mal, dass ich von 5 Aufgaben 4 verstehe und bei diesen 4 auch meine Idee richtig ist. Aber dann werden so viele Punkte für Kleinigkeiten wieder abgezogen. Ich versuche ja schon sehr darauf zu achten, aber wenn man an einfache Dinge nicht denkt, ist das blöd.

Das komische ist, dass ich meist die schweren Beweisaufgaben richtig habe (von der Idee).

Ich falle auch nie mit 4,7 oder 5,0 durch. Ich schreibe immer eine 4,3 was mich erst recht ankotzt meist fehlt mir nur ein einziger Punkt, den ich in der Einsicht aber einfach nicht mehr bekomme. Mir ist aufgefallen, dass ich vor allem bei eher "leichten" Klausuren durchfall. Ich hab das Gefühl, weil der Schnitt dann wieder so gerechnet wird. Bei schweren Klausuren bin ich immer unter den Bestandenen dabei.

Ich möchte keine Klausuraufgaben posten, einmal weiß ich die nicht auswendig (zumindest nicht komplett) und zum anderen will ich nicht, dass man vll. durch Zufall auf die Uni auf der ich bin kommt.

Aber glaub mir, die sind wirklich nicht leicht. Viele meiner Kommilitonen, vor allem die, die es nun auch nicht in der Regelstudienzeit schaffen, empfinden genauso wie ich. Teilweise sind die sogar noch schlechter als ich. Die anderen haben aufgehört, sind rausgeflogen weil sie die Credithürden pro Semester nicht geschafft haben oder sind einfach so gut, dass die eh nur super Noten schreiben. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Semester besonders gut ist. Wenn ich Klausuren die ich nachhole schreibe, im anderen Semester, bestehe ich übrigens immer und das nicht mit 3,7 sonder auch mal mit 1,7 oder 2,0. Ich werde das noch durchziehen und mir dann was anderes aussuchen. Ich glaube mittlerweile auch, es liegt mir einfach nicht. Seitdem ich das studier komm ich mir auch strohdoof vor, habe überhaupt kein Selbstvertrauen mehr, bin sogar schon so weit, dass ich für Schüler nicht mehr Nachhilfe geben will, weil ich mir selbst nicht intelligent genug vorkomme.

Problem war auch, dass ich im 1. Semester durch alles durchgefallen bin, wo man nur durchfallen kann. Mit den folgenden Semestern musste ich das immer nachholen und habe dann pro Semester immer 1 Klausur nicht geschafft und das hat sich jetzt eben auf 30 Credits, die mir fehlen summiert.

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