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Antidepressiva nach Jahren endlich abgesetzt – Die Erfahrungen!!

zRi-b9uxbe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

vielleicht könnt ihr mir helfen :°( Ich habe ca 6 Jahre täglich 20-40mg Fluctin (SSRI Antridepressiva) gegen

Panikattacken, Angstzustände und Depressionen genommen.

Ich habe es mit der Zeit immer mal mit weniger probiert und letzendlich habe ich es nun seit einem

halben Jahr ganz abgesetzt (Ganz langsam ausgeschlichen, ohne Arzt....)

Mir geht es damit ziemlich schlecht. Ich fühle mich einfach nur leer, bin sehr agressiv (so war ich noch nie)

und kann nicht mehr wirklich lachen. Auch habe ich kaum mehr Motivation, rege mich sofort wegen jeder Kleinigkeit auf

und mache Dinge und meine Arbeit nur noch halbherzig. Das kenne ich so nicht, da ich normal ein Perfektionist bin...

Denkt ihr, das liegt an dem Absetzen? Ich nehme es ja jetzt auch schon ein halbes Jahr nicht mehr... Ich bin 24 Jahre

und wollte es einfach mal ohne versuchen, da es A sicher nicht gut für die Leber ist und B Mit Antidepressiva fühle ich

mich vielleicht besser, jedoch bin ich dann nicht ich selbst, das ist alles so künstlich und mir ist einfach alles egal...

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Ratschläge oder Tipps geben könnt, vielleicht hat ja jemand so ein ähnliches

Problem. Sind Agressionen denn normal? Ich könnte natürlich sofort wieder mit der Einnahme beginnen, das Problem ist eher,

das hier in meiner Gegend keine guten Ärzte wohnen, die verschreiben einfach und deswegen war ich das letzte mal vor 3 Jahren bei einem Psychiater... Ich bin einfach verzweifelt und hoffe mich versteht jemand...

Vielen Dank und liebe Grüße

zi-bube

Antworten
ZLwa/ck%44


Was Du beschreibst, halte ich nicht für Absetzsymptome. Eher scheint mir, Deine Depression ist zurückgekommen. Wenn Du Dich mit Fluctin nicht wohlgefühlt hast, gibt es jede Menge Alternativen. Aber am Besuch bei einem Psychiater wirst Du nicht herumkommen.

zei-b{ube


vielleicht hat der Körper nach der langen zeit die seretonin Produktion eingestellt kann das sein?

so wäre die schlechte Laune und des Motivation erklärbar ??

Z5wayck4x4


Ich würde es anders ausdrücken: Vielleicht hattest Du ab irgendeinem Zeitpunkt einen Neurotransmitter-Mangel, der zu Deinen Depressionen, Angst- und Panikattacken geführt hat. Solange Du diesen Mangel durch orale Einnahme eines SSRI ausgeglichen hast, war alles einigermaßen in Ordnung. Nach dem Absetzen bist Du in die alte Mangelsituation zurückgefallen. Das entspricht etwa einem Diabetiker, der nach einiger Zeit seine Medikamente wegläßt, weil es ihm (mit Medikamenten) gut geht.

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