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Mein 1. Angstzustand

Laienxchen hat die Diskussion gestartet


Hallo,

habe heute die halbe Nacht in der Notaufnahme verbracht.

Röngen,Blut,Ekg...alle test gemacht.

Ich kann noch immer nicht glauben was passiert ist.

Ich saß am PC plötzlich trat im Unterbauch ein Dumpfer schmerz auf,wie ein drücken dieser krabbelte immer höher und blieb dann im Brustkorb und rücken.Ich dachte ich muss sterben,war kurzatmig und mein Mann rief dann den RTW.Die nahmen mich mit und kaum hörte ich den RTW war alles wieder gut!

Die Untersuchungen ergaben nichts.Im gespräch mit der Psychologin wurde mir gesagt das dies wohl psychisch gewesen sei!Man gab mir Tavor mit auf den Weg und sagte das ich im Falle eines neuen Angszustands davon eine Tablette nehmen soll.Ich habe Angst das das wieder kommt.Sieht so ein Angstzustand aus?

Aus dem nichts?Plötzlich undefinierbare schmerzen?

Wäre lieb wenn ihr mir Eure Erfahrungen berichtet!

Mit lieben Grüßen

Lienchen

Antworten
15CaMrin


Hallo Lienchen

Ich verstehe nicht ganz. Du hattest Schmerzen und der Psychologe sagte es sei ein Angstzustand oder hattest Du auch spürbare Angst?

Gruss Carin

Ztina x5


out of the blue

hallo Lienchen!

Wenn man davon ausgeht, daß wirklich (!) keine organischen Ursachen vorliegen, kann das durchaus eine Panikattacke gewesen sein. Dafür spricht, daß die Schmerzen in dem Moment verschwanden, als Du den PTW hörtest, also ein Gefühl bekamst, in Sicherheit zu sein, nachdem Du zuvor gedacht hattest, Du müßtest sterben.

Vielleicht hattest Du ja etwas verkrampft vor dem PC gesessen, ein Hosenbund hat eingeschnitten oder sowas, und so kam es zu dem Schmerzgeschehen?

Panikattacken kommen wirklich aus heiterem Himmel und urplötzlich. Meistens bemerkt man an sich einen (im Grunde recht harmlosen) körperlichen Vorgang, der einem solche Angst macht, daß sich die Angst verdichtet, sterben zu müssen - was sich zur Panik steigert.

Ich hatte meinen ersten (und in dieser Heftigkeit zum Glück einzigen) Panikanfall, nachdem ich ganz harmlos mit meinem damaligen Freund in eienr Pizzeria aß. Der Thunfisch auf der Pizza schmeckte irgendwie nach Essig, wahrscheinlich hatten sie nicht den üblichen in Öl eingelegten genommen. Als wir draußen im Auto saßen, hatte ich noch immer den Essiggeschmack im Mund, und als ich bemerkte, daß meine Mundschleimhaut irgendwie kribbelte, brach ich von einer Sekunde auf die andere in komplette Panik aus, daß ich vielleicht einen allergischen Schock oder sowas bekäme... ich stammelte nur zu meinem Freund "ich glaube ich habe was!!" und daß ich sterben müßte und daß er mich sofort in die Notaufnahme fahren sollte. Die Fahrt bis zu unserer Uniklinik dauerte fast 20 Minuten (obwohl mein Freund wie ein Berserker fuhr) und war der reinste Höllentrip, weil alle paar Sekunden Wellen von Panik über mir zusammenschlugen - vergleichbar solchen Adrenalinstößen, die man manchmal bei einem großen Schreck bekommt, wie wenn zB vor einem auf der Autobahn ein Lastwagen plötzlich ausschert. Mir war komplett schwindlig, ich konnte kaum etwas wahrnehmen. In der Notaufnahme habe ich nur irgnedwie rumgestammelt, daß mir schlecht sei (ohne daß ich Übelkeit oder Magenbeschwerden oder sonstwas hatte) und die Ärzte dort waren zu blöd, eine waschechte Panikattacke zu erkennen, obwohl ich auch hyperventilierte ohne Ende. Ihr Fazit nach einer halben Stunde Kopf-bis-Fuß-Untersuchung war, ich hätte wohl das eine Bier zum Essen nicht vertragen :-o *kopfschüttel* Daß meine Venen in meiner Panik so "zusammengeklappt" waren, daß sie mir schier kein Blut abnehmen konnten, hat sie auch nicht auf die richtige Spur gebracht. Ich war damals in Therapie und mein Therapeut erklärte mir später, daß es sich um einen Panikanfall gehandelt hätte; ich bekam dann ein Beruhigungsmittel verschrieben, das ich immer so für den Notfall in der Handtasche mit mir rumschleppte, aber nie gebracuht habe, weil anscheinend das Mittel bereits genügend "Sicherheitsfaktor" für mich war, sodaß ich keine weiteren Panikattacken mehr bekam. Vielleicht hilft es Dir ja auch, das Du die Tabletten lediglich HAST und und nehmen könntest, falls wieder einmal so etwas auftritt!

viele Grüße

Zina

PS: Meine Panik war übrigens auch in dem Moment fast verflogen, als wir das Krankenhaus erreichten.

LRien}chxen


Danke für Eure antworten!

Ja die schmerzen kamen und damit der psychische zusammenbruch.Wie gesagt der schmerz begann im unterbauch und breitete sich im ganzen oberkörper in wenigen minuten aus.Im Rücken sowie brustkorb blieb er bis der notarzt kam.

Ich wurde geröngt,blut wurde abgenommen,ekg wurde gemacht, es war alles in ordnung!

Ich kann da snicht glauben.Ich kann das alles ncht glauben.Dieser schmerz ich habe solche angst das er wiederkommt.

Liebe Grüße

Lienchen

kLazti7x9


@Lienchen

Hallo,

ich kann mir auch vorstellen das es von der Psyche kommt.

Ich habe seit einem Jahr Angstzustände mit Panikattacken, so fing es an: Ich bekam nach einer OP eine Thrombose und wurde im KH behandelt. Nachdem ich entlassen wurde hatte ich immer noch Schwindel und ich war schlapp.

Einige Tage später habe ich Atemnot bekommen und meine Hände fingen an zu kribbeln, ich habe geweint und immer zu meinem Mann gesagt: Ich will nicht sterben!! Er ist dann mit mir ins KH gefahren und als wir da waren ging es mir schon besser.

Untersuchungen ergaben nix......!!!! Also habe ich eine Tablette bekommen damit ich ruhiger werde.

Das war erst der Anfang, auf die Attacke folgten noch sehr viele und ich war noch häufiger im KH, allerdings immer mit der Diagnose: Angststörung!!!

Nun ja, ich nehme nun Antidepressiva, bin in Neurologischer und Hausärztlicher Behandlung und mache eine Gesprächstherapie.

Ich hoffe das es bei dir nicht wieder zu Attacken kommt !!!!

Alles Gute

Gruß Kati

OWderQ...


Hallo Lienchen

Also ich denke auch, dass es die Psyche ist. Ich hatte mal geglaubt, einen Herzinfarkt zu haben - mit allen typischen Symptomen. Ins Krankenhaus: Nichts. Kaum war ich aus dem KH raus, wars auch vorbei. Mit meinem Therapeuten wurde mir dann klar, dass in meiner Beziehung etwas nicht stimmte. Mein Freund distanzierte sich von mir und demzufolge hatte ich zu wenig Zuwendung, die ich mir dann halt (unbewusst) auf diese Weise holte. Vielleicht liegt die Sache bei Dir ähnlich...

Gruss Oder...

Übrigens: ich hatte nie mehr so was.

B?aschrtexr


Panic

Hallo,

das mit den Ängsten kenne ich,

ich wollte aber eher was zu den Tabletten schreiben,

da kannst du sicher mal eine nehmen,

ich würde dir allerdings dringend abraten, das Zeug über einen langen Zeitraum zu nehmen, d.h. länger als 3,4 Tage, denn irgendwann macht es abhängig!

Ich weiß, wovon ich rede, bei mir war es Rusedal, da meinte der Hausarzt, ungefährlich, höchstens nach einem halben Jahr könnte es zu Abhängigkeit führen.

Ich nahm es 5 Wo und war voll abhängig!

Der Entzug war grauenhaft, das wünsch ich höchstens diesem Arzt!

Also, nur ein kleiner Tipp.

Bei ein, zwei Tabl. brauchst du aber mit Sicherheit keine Angst zu haben.

Tschau, Seb

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