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Nach Autounfall – Panikattacken und übertreibe ich?

C@hrom&osoOm19 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben!

Folgendes ist passiert:

Letze Nacht war ich bei meinem Freund zu Hause und sah fern, er ging inzwischen in die Disco mit ein paar Freunden. Ich war sauer auf ihn da er nicht wie abgemacht um 12 zu Hause war...naja macht nichts. Jedenfalls rief ich ihn um halb 3 an und er meinte er ruft ein Taxi an, bzw. sein Bruder und sie kommen gleich. Gut. Dann um 3 hörte ich immer noch nichts.

Plötzlich klopfte seine Mutter bei mir an der Tür an und meinte sie hätten einen Unfall.

Die Freundin seines Bruder fuhr unter Alkoholeinfluss mit seinem Áuto. Zum Glück ist nicht viel passiert. Er hat eine geprellte Nase und blutete ziemlich. Den anderen beiden fehlte nichts, das Auto ist halt kaputt.

Jedenfalls reagierte seine Mutter total "lieb" und machte gleich mal Tee für alle. Ich dagegen rastete aus und schrie sie an warum sie so dumm ist und mit Alkohol im Blut Auto fährt und warum er so dumm ist und auch noch mitfährt? Jedenfalls wurde es nicht angezeigt bei der Polizei und er bekommt von ihr jetzt Geld wegen dem Schaden.

Ich konnte bis jetzt sehr wenig schlafen, max. 3 Stunden. Bin total ängstlich und denke mir immer wieder was wäre wenn er nicht mehr da wäre. Ich bin am weinen und echt fertig im Moment. Noch dazu bin ich sauer auf die Freundin seines Bruders.

Ich bin auch total unruhig und traue mich gar nicht einzuschlafen vor lauter Angst ich bekomme einen Anruf ihm gehts nicht gut.

Hat jemand ähnliche Erfahrung?

Reagiere ich über? :-| ":/

Antworten
SCandrBa20E06


Ehrlich gesagt kann ich dich total verstehen. Dieses Mädel kann nur heilfroh sein, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Was die hätte anrichten können! Und deinen Freund und seinen Bruder verstehe ich auch überhaupt nicht. Wie kann man so dumm sein!

Ich denke, bei den Eltern überwiegt immer zunächst das "Gut dass nichts passiert ist"-Gefühl und es war nach dem Schock auch wichtig, dass alle erstmal runterkommen. Nur deine Reaktion war genauso menschlich. Und ich hoffe, das hat noch ein Nachspiel für die Fahrerin. Sowas ist kein Kavaliersdelikt.

Du bist jetzt übernächtigt und müde und verwirrt, das wird sich in den nächsten 2 Tagen bestimmt normalisieren! Dieser Vorfall hat dir vor Augen geführt, dass einem geliebte Menschen jederzeit entrissen werden könnten. Im Alltag schafft man es ganz gut, das zu verdrängen (sonst würde sich ja keiner mehr auf die Straße trauen ;-) ) aber wenn es einem dann mal so bewusst wird, kann einen das schon erschüttern.

Dein Freund ist doch bestimmt in ärtzlicher Behandlung, oder? Ich denke, da musst du jetzt nicht besorgt sein. Er wird auch weiterhin da sein. Aber vielleicht solltet ihr in ein paar Tagen mal sprechen bzgl seiner Einstellung zu Feiern, Alkohol und Transportmöglichkeiten beim Weggehen...

C`hromos7om1<9


Danke für deine Antwort!

Naja, ein allzu großes Nachspiel außer ein schlechtes Gewissen wirds nicht haben,da die Eltern von ihm sie nicht anzeigen wollen, da sie ja eine "Freundin" ist.

Ja, da hast du Recht. Das ist mir richtig bewusst geworden, zudem aus meinen Familien oder Freundeskreis noch nie jemand verstorben ist denn ich kannte.

Nein, ist er nicht. Er wollte nicht ins Krankenhaus da es sonst angezeigt werden würde und das will er wieder nicht. Ich habe ihn kurz untersucht, bin Krankenschwester, also Pupillen etc.

Eine Gehirnerschütterung hat er höchstwahrscheinlich nicht. Er ruht sich jetzt aus und falls das mit seiner Nase schlimmer werden sollte geht er zum Arzt bzw. ins Krankenhaus. Er ist "nur" mit dem Gesicht auf das Airbag Teil raufgeklatscht. Deswegen das mit der Nase. Ich wäre halt sofort in ein Krankenhaus gefahren und ich hätte das auch angezeigt.

Ich bin mit meiner Meinung da wohl alleine im Moment, denn jeder meint "Du kannst sie doch nicht anzeigen, sie ist eine gute Freundin, schlechtes Gewissen, bla bla". Jeder stellt mich irgendwie als Ar***loch hin.... :|N

C2hromo5som1x9


PS: Ich hab ihr jetzt gesagt das ich mit ihr nichts mehr zu tun haben will in nächster Zeit und enttäuscht bin. Und das ich ganz anders reagiert hätte und das auch über die Polizei geregelt hätte.

Jetzt bin ich wieder die böse wahrscheinlich...was meint ihr? :|N

SMand@ra2g006


Naja ich sehe es doch ein wenig zwiespältig. Einerseits ist es ehrlich und konsequent von dir. Allerdings bist du halt auch nicht ihre Mutter oder die Mutter der beiden Jungs, sondern "nur" die Freundin. Aber ich kanns verstehen, würde irgendso eine blöde Tussi meinen Freund beinah ins Grab fahren, hätte ich auch keine Lust mehr auf deren Visage.

Wobei dein Freund natürlich ein erwachsener Mensch ist, der selbst seinen Kopf einschalten könnte. Gehst du mit ihm ähnlich hart ins Gericht? Oder sind die Beteiligten jetzt nicht erstmal selbst geschockt und realisieren gerade erst ihren Fehler? Ich meine, wenn du jetzt verwirrt bist und weinst, geht es den Jungs und dem Mädel nicht jetzt genauso schlimm?

CGhr#omioxsom19


Ich hab zu ihr gesagt das ich sie nicht hasse aber das ich von ihr und von meinem Freund ziemlich enttäuscht bin und auch wütend.

Naja, das Problem ist ich habe ihn sehr umsorgt nachdem das passiert war und sie hat mir grade erzählt das ER zuerst ein Stück gefahren ist und merkt das er nicht mehr konnte und das hat er mir nicht erzählt. Er meinte sie hätte sich in der Art aufgedrängt das sie noch fahren kann und sie praktisch mitfahren "mussten". Jetzt bin ich noch mehr wütend und enttäuscht und weiß nicht wie ich reagieren soll. Ich will nicht das er sich im Stich gelassen fühlt von mir, aber andererseits will ich das er kapiert das das nicht geht bei mir.

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