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Furchtbare Angst vor Blutentnahme

TAhfomas"88_xNRW hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich soll ja eigentlich schon seit Jahren mal wieder

zur Blutentnahme, auch brauche ich dringend mal wieder ein paar Spritzen á la Tetanus und so weiter.

Nur es ist so schrecklich, dass ich schon bei diversen Ärzten Termine gemacht habe, aber dann nie hingegangen bin.

Es war früher so schrecklich schlimm, dass ich die ganze Nacht nicht schlafen konnte, nichts essen konnte.

Beim Arzt bin ich jedesmal zusammengeklappt.

Während der Blutentnahme musste ich mich jedesmal übergeben und danach wird mir immer Schwarz vor Augen

und ich falle um. Manchmal auch zweimal hintereinander, und wenn ich jetzt daran denke tut mir der Arm weh.

Es ist ganz fürchterlich und ich kann nichts dagegen machen.

Einmal bin ich eine halbe Stunde nach dem Termin auf der Strasse umgefallen und habe mich dann in der Praxis wiedergefunden.

Ich hab diese Phobie ganz ganz schlimm.

Beim letzten Mal konnte mir vor Jahren Blut aus der Hand entnommen werden, das ging so halbwegs, umgefallen bin ich trotzdem.

Es piept in den Ohren und ich sehe nichts mehr.

Schrecklich war es als ich vor einigen Monaten mir einen Zahn ziehen lassen musste, aber ich habe es irgendwie geschafft.

Gottseidank. :[]

Antworten
lWov8eablPe<3


Hallihallo, mein Freund ist genauso wie du und beschreibt das hier ganz gut.

Ganz wichtig, wenn du den Termin ausmachst, warne sie gleich. Mein Freund bekommt bei solchen Terminen gleich eine Liege und es wird was bereit gestellt damit die Füße nach oben gehen, wenn er sich verabschiedet.

Frag doch mal!

Und wurdest du damals gleich entlassen, obwohl man dir angesehen hat, dass du es nicht so verträgst?

Eigentlich sollte man dort dann noch eine halbe Stunde bleiben dürfen.

nPeqveJrthelxess


Vielleicht solltest du jemanden mitnehmen, dem du vertraust, der dir Sicherheit gibt und aufm Heimweg auf dich aufpasst. Eltern, Freund, Freundin, etc.

Viele Menschen haben Probleme beim Blutabnehmen und das ist auch für die Ärzte nichts peinliches, sodass du dich schämen müsstest.

Wie loveable schrieb, solltest du der Praxis vorweg mitteilen, dass du arge Schwierigkeiten damit hast und dann werden die sich schon angemessen um dich kümmern :)

Wichtig ist, dass du viel trinkst davor. Essen darfst du ja eh nicht. Ich hatte früher auch große Angst vor dem Blutabnehmen, weil ich auch immer arge Kreislaufprobleme bekam. Das ist aber irgendwie dann einfach von heut auf morgen weggegangen und nun kann ich das problemlos und auch ohne Ängste.

LG,

Dani

T]homazsg88_N8RW


Danke für eure Antworten.

Achja was wäre das schön, wenn es besser werden würde.

Angst hab ich ja garnicht vor dem Umfallen und ich schäme mich auch nicht.

Aber wenn ich dran denk wie die mir das Blut abnehmen, das ist schon schlimm.

Gerade in der Ellenbeuge ists am schlimmsten.

Das geht garnicht, tut mir schon wieder weh obwohl da schon Jahre kein Blut mehr abgenommen wurde.

S[orge*nkFind2R7


Wie denn nun? Willst du nicht hin weil du dabei Kreislaufprobleme hast oder hast du einfach eine Phobie gegen Spritzen und allsowas?

Denn wenn es letzteres ist, könntest du mal Rat bei Psychologen suchen, gegen so gezielte Phobien kann man meines Wissen recht gut angehen.

T"homals8U8_xNRW


Die Phobie ist das Problem. Der Rest ist ein Problem, bereitet mir aber in keinster Weise Angst.

S[org=enkixnd27


Dann lass dich doch mal vom entsprechendes FA beraten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die restlichen Probleme auch daher rühren, dass du dich so fürchtest...

Tlh2omRasf88_:NRW


Ich habe heute zufällig mit einem von der Diakonie über dieses Thema gesprochen,

er meinte, er hat eine Ausbildung für eine Hypnose, jedenfalls traue ich mich nicht,

mich in andere Hände zu geben, oder wie man das auch nennen mag.

S$org4enkixnd27


Ich verstehe jetzt nicht ganz, was du dich nicht traust? DIe Hypnose? Oder mal zum Psychologen zu gehen? Oder was?

S unflowBer_73


Google mal nach "Applied Tension". Das kann das Zusammenklappen verhindern.

Und schau auch mal hier: [[http://www.ohnmachtsneigung.de/]]

Eine kurze Verhaltenstherapie wäre aber definitiv sinnvoll. Am besten mit einem Therapeuten, der auch mitgeht zu einer Blutabnahme.

Hypnose KANN funktionieren, oder eben nicht. Gegen die Angst mehr als gegen die körperliche Umkipp-Reaktion.

T(hom[as8D8_NxRW


Ja die Hypnose traue ich mich nicht, mal zum Psychologen gehen schon.

Wird gleich morgen in Angriff genommen. Also die Terminabsprache.

LRimeas69


Ich muss alle 2 Monate zur Blutabnahme, da ich Immunsuppressiva uns auch noch andere Nieren- und Leberbelastende Medikamente nehmen muss und daher die Blutwerte ständig kontrolliert werden müssen. Früher hatte ich auch grosse Probleme, das hat sich mittlerweile gelegt und ich plaudere mit dem/derjenigen, die das Blut abnimmt und kann auch problemlos zusehen.

Ich weiss nicht wie stark deine Phobie ist, aber es könnte helfen, einen vertrauten Menschen mit zu haben, an etwas Schönes zu denken oder es mal mit einem MP3 Player mit der Lieblingsmusik zu versuchen. Autogenes Training könnte helfen oder du trainierst, dich gedanklich mit etwas zu beschäftigen. Das kannst du schon zu Hause üben, das kann etwas ganz einfaches sein. Städte mit dem Buchstaben A, dann mit B usw. Bei C ist spätestens alles vorbei.

Was vor allem sehr wichtig ist, du hast bereits eine gewisse Erwartungshaltung, "weisst" im vorhinein, (bzw. glaubst, es zu wissen,) dass es wieder so sein wird, auch wenn das keinesfalls so sein muss. Diese Erwartungshaltung müsstest du mit oder ohne Hilfe ablegen. Ich weiss, das sagt sich für mich leicht, aber du musst lernen, an dich zu glauben, dass du es schaffst. Ich glaube an dich, du kannst es schaffen und wenn es einmal gut gegangen ist, wirst du sehen, es ist gar nicht so schlimm!

Alles, alles Gute :)*

Limes

S:orgeDnkind2x7


Wird gleich morgen in Angriff genommen. Also die Terminabsprache.

:)^

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