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Valdoxan gegen Schlafstörung

A-laig02z01 hat die Diskussion gestartet


Hallo ich nehme jetzt seit 3 tagen valdoxan gegen meine einschlafstörungen. Ich habe meißt angst zu wenig schlaf zu bekommen und kann dadurch nicht einschlafen. Ich weiß das klingt paradox. Meine frage ist jetzt wie lange dauert es bis valdoxan den schlaf positiv beeinflusst? Und wie viel schlaf brauch ich eig? Zu meinem daten ich bin 17 jahre männlich und mache sehr viel sport. Wäre es außerdem ratsam es mit schlafmittel zu versuchen wenn ja mit welchem?

Antworten
ADligT02m01


Keiner der mir helfen kann?

s?nowwxitch


bei mir hat es nach ein paar tagen geholfen, allerdings träume ich davon so wildes zeug, dass ich es nicht mehr nehme. und über den tag bin ich davon auch sehr müde, obwohl ich es nur abends genommen habe.

Z?wacqk44


Die Dosis hätte Dein Arzt festlegen sollen. Wann nimmst Du das Mittel? Wegen der kurzen Halbwertszeit von 1-2 h wird empfohlen, es kurz vor dem Schlafengehen einzunehmen. Da sich wegen der kurzen HWZ sicher kein dauerhaft konstanter Wirkstoffspiegel einstellen kann, nehme ich an, es sollte sofort wirken. Im BPZ wird wahrscheinlich eine anfängliche Tagesdosis von 25 mg empfohlen, die bei mangelnder Wirkung auf 50 mg gesteigert werden kann. Bist Du Raucher? Die brauchen nämlich eine höhere Dosis.

S2unflKowerx_73


Wäre es außerdem ratsam es mit schlafmittel zu versuchen wenn ja mit welchem?

NEIN. Die machen Deinen natürlichen Schlafrhythmus kaputt, best. mittel können massiv abhängig machen. Fazit: Damit schaffst Du Dir mehr Probleme, als dass Du löst.

Wie viel Schlaf Du brauchst: 6-8 Stunden. Musst Du selber rausfinden. Schwankt ja auch.

V.a. solltest Du aber an Deinem Grundproblem, der Angst vor zu wenig Schlaf, ansetzen. Und abends sowas wie Entspannungsübungen versuchen. Plus ein Ritual einführen, um runterzukommen. Oder bei leiser Musik einschlafen. Oder oder oder.

Und v.a. auch mal hinnehmen, dass es Phasen gibt, wo man halt nicht einschlafen kann. Das ist ziemlich normal und menschlich.

G[urnken'nase


Ich habe früher gegen Depressionen, Grübelzwang und hartnäckige Schlafstörungen das Antidepressivum Mirtazapin verschrieben bekommen. Das habe ich fast zwei Jahre genommen und war sehr damit zufrieden. Die schlafanstoßenden Effekte ließen nie nach, die Dosis musste nach dem Einschleichen nicht erhöht werden und ich schlief wie ein Baby.

Vor allem fühlte sich das Einschlafen sehr natürlich an und der schlafanstoßende Effekt war bereits beim 1.Abend deutlich spürbar. Es zog mich meistens bereits nach 20 Minuten regelrecht weg.

Abhängig macht Mirtazapin nicht.

Wenn du das noch nicht kennst und mit dem schlafanstoßenden Effekt von Valdoxan nicht zufrieden bist, sprich deinen Arzt doch einmal darauf an.

Mirtazapin wirkt über das serotonerge und noradrenerge System antidepressiv und über die Wirkung an den Histaminrezeptoren beruhigend und schlafanstoßend.

Valdoxan wirkt eher indirekt über die Wirkung auf den Melatoninhaushalt. Allerdings reicht vielen diese Wirkung offenbar nicht aus.

Mirtazapin ist auf jeden Fall erprobter.

Es kann allerdings die Traumaktivität steigern und für sehr lebhafte Träume sorgen.

Mich hat das allerdings nie gestört. Im Gegenteil. Ich liebe das ;-)

LG

GN

A\lkiWg02x01


Als dosis nehme ich im moment 25 mg und raucher bin ich nicht. Mirtazipin hab ich mittlerweile auch probiert aber war am nächsten tag davon ziemlich platt und wollte auch nicht drauf zunehmen weswegen ich es abgesetzt hab. Haltet ihr vlt was von trazodon? Nimmt man da drauf zu?

NHannxi77


Bei allen ADs hilft leider nur ausprobieren, was beim einen funktioniert, geht beim anderen nicht. ;-)

Mit Valdoxan stand ich im Bett und konnte überhaupt nicht mehr schlafen, Trazodon hat zwar zum schlafen super funktioniert, aber meine Depression wurde noch schlimmer und nach 2 Wochen war ich total am Ende. Mirtazapin hilft mir persönlich am besten.

ZBw.ack_44


Bei Trazodon wurde Priapismus mehrfach beschrieben (= akuter Notfall!). Erfordert sofortige urologische Intervention.

Szunfll(owexr_73


Mirtazapin ist leider das AD, das die deutlichste Gewichtszunahme macht, da es ziemliche Heißhungerattacken auslösen kann. Einen Versuch ist es wert, aber man sollte ein Auge auf Essgewohnheiten und Gewicht haben.

N*annPi77


Selbst mit Auge drauf, ich hab diese schlimmen Heisshungerattacken nie bremsen können. Auch wenn die mittlerweile besser sind, ich esse kaum und werd auf gut Deutsch immer fetter. :°( Mein Essverhalten, der Appetit usw ist seit der Einnahme ein totales Chaos.

Leider hab ich noch keinen guten Ersatz fürs Mirtazapin gefunden... :(v

SFunfOlower_x73


Das ist halt ein echtes Problem. So toll das Mirtazapin einerseits ist (wenig Nebenwirkungen, gute beruhigende Effekte) – so mies ist DIE Nebenwirkung mit Gewichtszunahme und Heißhunger.

Mit "Auge drauf haben" meinte ich auch: Ggf. nach einer festgelegten Zunahme das Medikament absetzen/wechseln. Ist halt nur die Frage, was sich dann anbietet.

Zumal hier Neuroleptika ja nicht in Frage kommen (die sonst auch gut helfen können, Atosil bspw.).

Gyurkxen)nasxe


Nebenwirkungen haben ja leider die meisten Antidepressiva.

Dass man auf Mirta manchmal so zunimmt, hat wohl verschiedene Ursachen. Zum einen wirkt es wohl auf den Insulinspiegel und führt gerne mal dazu, dass man ständig irgendwie leicht unterzuckert ist, dann befindet sich wohl in der zugenommenen Körpermasse einiges an eingelagertem Wasser. Das ist nicht so dramatisch, wie es sich anhört. Nach dem Absetzen können solche Pfunde mitunter auch recht schnell wieder purzeln, da der Körper dann "einfach" entwässert...

Als ich damals erstmalig auf Mirtazapin eingestellt wurde, was das auf der neurologischen Station einer Uni-Klinik.

Die sagten mir, dass ich drei Tage jeweils 15mg vor dem Schlafengehen einnehmen soll und ab dem vierten Tag auf 30mg wechseln soll.

Die ersten beiden Tage fühlte ich mich etwas benommen. Das war in meiner Situation nicht sehr störend, da ich sowieso blöd im Bett rumliegen musste.

Ich war dann ein wenig besorgt, dass sich diese Benommenheit ab dem 4.Tag mit der Dosiserhöhung noch steigert.

Es trat allerdings das Gegenteil ein: nach der Dosiserhöhung auf 30mg ging das Bematschtsein fast vollständig zurück. Nach einer Woche spürte ich davon überhaupt nichts mehr.

Auch später hörte ich von anderen Leuten, dass es ihnen genauso ging.

Also keine Sorge wegen der dämpfenden Wirkung. Das pendelt sich wirklich schnell ein.

Seit geraumer Zeit nehme ich ja Sertralin und bin damit erstaunlich zufrieden. Dabei hatte ich nach einigen unangenehmen Erfahrungen mit SSRI (immer starke Unruhe) einen ziemlichen Widerwillen, noch einmal eins dieser Mittel auszuprobieren.

Anfänglich wirkte das Zeug auch ein wenig antriebsverstärkend. Wie bei allen Antidepressiva gab es erst einmal Nebenwirkungen. Mit dem Auftreten der Hauptwirkung verschwanden diese aber.

Erstaunlicherweise bin ich durch das Zeug ruhiger geworden, schlafe wesentlich besser und bin angstfreier. Sobald man sich daran gewöhnt hat, würde ich das Zeug als relativ antriebsneutral einordnen.

AnligU020x1


Also ich nehme mittlerweile weder valdoxan noch mitapazin sondern bin auf gaba ( gamma butteraminosäure ) umgestiegen. Ich muss sagen das zeugs ist der hammer man schläft tief und fest ohne hangover am nächsten morgen und es wirkt auch noch beruhigend am abend.

G9urke<nnaxse


Ist das ein Witz?

Willst du damit sagen, dass du auf Mutter Natur baust?

GABA ist ein Neurotransmitter!

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