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Doxepin eigenständig erhöhen

sEic2herndiMgger hat die Diskussion gestartet


wie der titel schon sagt – ich will meine dosierung eigenständig erhöhen. am montag folgte eine blutabnahme zur untersuchung des plasmaspiegels (bei 100mg einnahme).

habe dann auf 150mg erhöht und den arzt per mail darüber informiert und darum gebeten, er möge mich doch zurückrufen, wenn er das ergebnis des plasmaspiegels hat.

nun haben wir freitag, das ergebnis müsste er schon haben. evtl. ruft er ja auch noch heute abend an, kam schon häufiger vor, dass er recht spät anruft.

da ich sehr ungeduldig bin und meine situation einfach besch... ist, habe ich gestern auf 200mg erhöht und überlege ob ich heute abend auf 250mg gehe.

ich denke eine gefährliche dosierung ist das noch nicht, oder? habe gelesen, dass teilweise stationär bis 300mg gegangen wird.

da ich erfahrungsgemäß schnell verstoffwechsle, denke ich, dass die 100mg noch nicht im therapeutischen bereich liegen/lagen.

nehme das medi jetzt etwa 4 wochen, wirkung: 0, nebenwirkung: fanatsiereiche träume

mehr merke ich leider nicht, deswegen der selbstversuch.

Antworten
SsunSflowerx_73


Es hat gute Gründe, weswegen best. Dosierungen halt NUR STATIONÄR eingesetzt werden. Du nimmst mit 100mg schon eine Dosis, die ÜBER der normalen Erhaltungsdosis liegt. Die absolute Höchstgrenze von 300mg in Ausnahmefällen unter stationären Bedingungen" sind eben das: Ausnahmen, in sehr kontrollierter Umgebung. Gerade weil es so stark sediert, sollte man **keinesfalls eigenmächtig damit rumspielen!

Du nimmst es erst 4 Wochen, dass ist bis zum vollständigen Wirkungseintritt zu kurz. Bis zu einer umfassenden Wirkung neben der Sedierung kann es 4-8 Wochen dauern.

Was Du da gerade machst, ist unverantwortlich. Zumal Du bei einer Halbwertzeit von 15-20 Stunden mit dieser massiven Aufdosierung einen kumulativen Effekt riskierst: Erst nix merken – und dann haut's Dich um. Gerade bei den hohen Dosen sind nun mal engmaschige Kreislaufkontrollen erforderlich!!!

Fazit:

Absolut leichtsinnig. Und: Medikamente können helfen, bewirken aber keine Wunder. Ohne Therapie geht's meistens nicht.

sdicxherdiAgsger


das ich es in erwägung ziehe, zeigt einfach meine verzweifelte lage... 5 jahre geht der scheiss schon, habs ja mit therapien versucht und mit stationären aufenthalten, etc.

ich habe auch vor eine weitere therapie zu machen. halte es aber für unumgänglich vorher ein antidepressivum zu finden, was mich dabei unterstützt, dies habe ich bislang noch nicht gefunden.

evtl. meldet sich mein arzt heute noch, dann kann ich auf den ermittelten plasmaspiegel reagieren, bzw. mit meinem arzt darüber sprechen.

Squnf@lowekr_73


Kann ja auch sein, dass das Doxepin nix für Dich ist. Aber eigenmächtig aufdosieren ist KEINE Lösung für KEIN Problem.

s\icher}diggexr


Kann ja auch sein, dass das Doxepin nix für Dich ist. Aber eigenmächtig aufdosieren ist KEINE Lösung für KEIN Problem.

arzt hat nicht mehr angerufen... solange ich das ergebnis der blutuntersuchung nicht habe, gehe ich erstmal nicht höher...

S;unflo+wer_7x3


Vernünftig. Versuche statt dessen, die schon mal in Therapie etc. gelernten Dinge zu reaktivieren, damit Du Dich ein wenig stabilisierst.

sticohe#rdiggxer


ich war mal wieder zu voreilig, mein arzt hat mich gerade angerufen!

ich liege mit 100mg unter dem therapeutischen bereich, der mind 50ng/ml beträgt.

mein arzt meinte von sich aus, dass ich auf 200mg erhöhen soll.

zusätzlich bekomme ich ab montag 100mg trazodon (fange mit 50mg an), welches 100mg seroquel ersetzt.

S5unflPower_x73


Dann hast Du jetzt ja Klarheit! Bei dem geringen Spiegel geht es nur mit höherer Dosis. Aber das muss halt geprüft werden. Alles Gute!

(Kenne da mit Ärzten, meine HÄ hat mal um 20.39h angerufen, als ich die Hoffnung schon aufgegeben habe. Dabei war es nicht mal sooo dringend!)

Grundsätzlich noch mal Klugscheiß-Modus: Es ist wichtig, Probleme wie fehlende Wirkung und Nebenwirkungen mit dem Arzt zu besprechen, damit der reagieren kann. Aber eigenmächtig handeln kann kritisch werden!

P^ust1eblumex65


Mein Facharzt für Psychiatrie hat mir eigenmächtiges handeln in Bezug auf die AD Dosis freigeben. Er meinte, das ich selber am besten spüre welche Dosis für mich die richtige ist.

Allerdings käme ich nicht auf die Idee, meine AD Dosis innerhalb von 2 Tagen mehr als zu verdoppeln. So was würde ich immer in kleineren Schritten über Woche machen. Denn jede Dosisanpassung braucht ja wieder 10-14 Tage bis die Wirkung einsetzen kann.

SCunfPlo@wer_x73


Wenn ein Patient erfahren und vernünftig ist, gezielt handelt und nicht aus einem Impuls heraus, weil es ihm an dem Tag schlecht geht: Dann kann man das durchaus. Schließlich kann ja nur der Patient beurteilen, wie es ihm geht.

Aber hier wird wurde eher impulsiv gehandelt... ohne Plan... Und da das Doxepin noch recht neu verordnet wurde, wissen wir nicht mal, ob das Medikament letztlich für den TE überhaupt funktioniert.

Aber zum Glück hat es sich ja erstmal geklärt und "Gefahr gebannt"...

Z/wa ck44


Du nimmst mit 100mg schon eine Dosis, die ÜBER der normalen Erhaltungsdosis liegt.

Sunflower_73, Du meintest doch sicher "... mit 200 mg...".

sli}cherdxigger


hatte gestern abend zum ersten mal die für doxepin typische nebenwirkung "trockener mund".

ist das auftreten von nebenwirkungen, evtl. ein anzeichen darauf, dass ich auch bald mit einer wirkung rechnen kann?! ":/

PcusteLbluxme65


He sicherdigger

ja, es besteht Hoffung. Ein altes Sprichwort sagt, wo keine Nebenwirkung, da keine Wirkung. Der Umkehrschluss passt zwar nicht immer, aber oft.

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