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Lyrica

K\aYtzxi83 hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich bin neu hier und kenne mich noch nicht aus. Kurze Zusammenfassung! Seit 2007 Panikattaken, citalopram abgesetzt Jänner 2013! Erfahrung bis dahin, Nebenwirkungen waren fast nicht zum aushalten. Nach Monaten wurde es dann besser. Seit April wieder Panik und Angst! Wieder citalopram 3 Wochen lang, wurde dann wieder abgesetzt , Nebenwirkungen waren so schlimm wie nie zuvor. Seit 10 Tagen lyrica 25 mg 2 mal am Tag ! So jetzt kommt meine Frage ! Wer kennt dieses Medikament ? Nebenwirkungen hatte ich nur sehr leicht nach 8 Tagen versprühe ich wieder Unruhe. Habe sehr viel im Internet gelesen und würde gerne wissen ob das normal ist ? Stimmt das mit der Abhängigkeit und das man lyrica immer höher dosieren muss ? Wäre um jede Antwort dankbar! Mein Arzt ist leider im Urlaub ! Lg

Antworten
ZJwackx44


Psychopharmaka wirken auf jeden Patienten anders. Deshalb ist eine 1:1-Übertragung persönlicher Erfahrungen auf Dritte nicht möglich. Wenn Dich die Statistik interessiert, google nach dem Wirkstoff Pregabalin und lies bei sanego.de unter "Nebenwirkungen" nach. Mißbrauchspotential wurde beschrieben. Bei Patienten mit Drogenvergangenheit sollte ein möglicher Pregabalin-Mißbrauch beachtet werden. Die Dosis erscheint mir außerordentlich gering. Bei generalisierter Angststörung: Tagesdosis 150-600 mg, verabreicht in 2 oder 3 Einzeldosen. Beginn mit 150 mg, dann wöchentliche Steigerung um jeweils 150 mg. In der Regel Tagesdosen von 200-450 mg. Quelle: Benkert/Hippius.

Mir hat Lyrica gegen meine neuropathischen Schmerzen nicht geholfen: Schwäche in den Beinen, geschwollene Unterschenkel, Knöchel und Füße und kribbelnde Lippen. Aber das kann bei Dir ganz anders sein.

Kdatzxi83


Danke für die Antwort ! Kennt vielleicht noch jemand lyrica ?

Adzuce5na1


Hallo Katzi83,

ich muss Zwack44 Antwort unterschreiben. ;-) Ich nehme seit mehreren Jahren Lyrica. Es hilft mir sehr, sehr gut aber es ist eben bei jedem Patienten anders. Allerdings nehme ich morgens und dann noch einmal abends 300 mg, also insgesamt 600 mg. Wahrscheinlich dosiert dein Arzt das Medikament langsam hoch und dann wirst du merken, ob es dir hilft. Weisst du, ob es hochdosiert werden soll? Wenn du es nicht weisst, frage doch einmal nach.

LG, Azucena

L8ärcthxe2


Hallo Azucena1,

auch wenn es nichts mit diesem Beitrag zu tun hat, so möchte ich mich kurz bei Dir melden, nachdem ich über lange Zeit nichts mehr v0n Dir gehört habe und hier Deinen Namen sehe. 2010 haben wir uns des öfteren geschrieben. Würde sehr gerne wissen, wie es Dir geht. Vielleicht über eine PN?

Grüße *:) @:)

EWhemalTiger N[utzerg (#=325x731)


Ich habe 8 Monate lang Lyrika genommen, allerdings wegen neuropathischen Schmerzen.

Bei mir hatte es keine Nebenwirkungen aber in der Wirkung war es auch nicht so der Durchbruch ...

LwoPlaW2010


Hallo,

Lyrica ist eigentlich kein Psychopharmaka, sondern ein Antiepileptikum-es wird lediglich auch für andere gesundheitliche Probleme aufgrund von seiner guten Wirkung in bestimmten Teilen des Gehirns angewandt. Ich nehme seit 3 Jahren Lyrica. Ich habe es anfangs in der 3-fachen Dosis bekommen-300 mg am Tag. Nun bin ich bei 100 mg am Tag-ich nehme es aufgrund von Schmerzen. Es stimmt nicht, dass es hochgestockt werden muss-man wird dagegen nicht soetwas wie immun. Weder bei der generalisierten Angststörung, noch bei Epilepsie, noch bei Schmerzen. Es gibt dazu viele falsche und auch überholte Informationen im Internet, auf die du nicht gehen solltest. Jeder reagiert anders und in der Regel! ist bei allen Menschen, die ich kenne-die Lyrica nehmen-und das sind viele-eine Reduktion im Lauf der Jahre der Fall gewesen, auch bei Angststörungen.

LMol!a201x0


Hab auch übrigens die Erfahrung gemacht, dass Lyrica alleine bei neurophatischen Schmerzen nicht wirklich gut wirkt. Ich nehme es in einer Kombination von zwei anderen Schmerzmitteln, ich bin ohnehin der Meinung, dass sowas kein gewöhnlicher, behandelnder Arzt einstellen sollte-also bei chronischen Schmerzen-sondern ein Facharzt für Schmerztherapie. Sonst kann es sein, dass man jahrelang mit Schmerzen rumläuft, die therapierbar gewesen wären und sich dann evtl. sogar ein Schmerzgedächtnis gebildet hat. Wollt ich schon länger mal zu Lyrica anmerken.

Z`wackx44


Lyrica ist eigentlich kein Psychopharmaka

Lola2010, ein Mittel mit einer Zulassung gegen generalisierte Angststörung kann man durchaus als Psychopharmakum (lat. Endung) oder Psychopharmakon (griech. Endung) bezeichnen; der Plural heißt dann Psychopharmaka. ;-)

E:hemalig)er N7u@tzer (#3257x31)


ich bin ohnehin der Meinung, dass sowas kein gewöhnlicher, behandelnder Arzt einstellen sollte-also bei chronischen Schmerzen-sondern ein Facharzt für Schmerztherapie

Und du entnimmst jetzt aus welchem Beitrag das bei wem nicht stattgefunden hat?

E4hemal_igerh Nutze-r (#3x25731)


ein Mittel mit einer Zulassung gegen generalisierte Angststörung kann man durchaus als Psychopharmakum (lat. Endung) oder Psychopharmakon (griech. Endung) bezeichnen; der Plural heißt dann Psychopharmaka

Dem schließe ich mich genauso an ;-)

K[atozix83


Danke für die Antworten! Jetzt bin ich auf 2 mal 50 mg. In der früh werde ich immer noch mit Unruhe munter. Am Abend wenn ich im Bett liege habe ich oft Herzklopfen! Schlafen kann ich aber sehr gut! Mein Arzt mein, dass das medi erst nach 4bis 5 Wochen wirkt ! Jetzt bin ich auf 3 Wochen! Was meint ihr dazu? Wann habe ich endlich wieder meinen innerlichen Frieden ? Lg

A6zu)cen|ax1


Hallo Katzi83,

wenn du wieder gut schlafen kannst, heisst das, dass das Medikament dir schon einmal etwas hilft. Es ist sehr wichtig gut schlafen zu können. Wann hast du denn den nächsten Termin bei deinem Arzt? Warte doch einfach noch eine Woche, dann hast du die 4 Wochen, die dein Arzt meint, rum und wenn du dann immer noch unruhig bist, sag es ihm und wahrscheinlich bekommst du dann eine höhere Dosis. Bei mir ging das auch langsamer mit dem Hochdosieren.

Hast du denn ausser den Medikamenten auch Therapie, die dir bei deinen Angstproblemen helfen könnte?

LG, Azu


@ Hallo Lärche,

freue mich, dich zu sehen und werde dir eine PN schicken, :)_

LG, Azu

s4eptem"ber82


Ich nehme seit 2007 gegen eine generalisierte Angststörung Lyrica. Ich muss sagen es hat mir persönlich Super geholfen. Allerdings hab ich mit zwei mal 75 mg angefangen. Ich hab direkt am ersten Tag eine Wirkung bemerkt. Innerhalb von zwei Wochen war die größte Unruhe bei mir völlig weg. Meine höchste Dosis die ich genommen habe in der Zeit war 300mg am Tag.

Ich bemerke bis jetzt eigentlich keine Nebenwirkungen, außer leichten Verstopfungen die ich aber mit entsprechender Ernährung im Griff habe.

Auch bei Dosisredutierungen bissher keine großen Probleme. Bin im Moment auf 100mg nur Abends. Wenn ich da nicht nehme hab ich das Gefühl nicht einschlafen zu können. Ich dosiere deshalb in 25 mg Schritten runter, bissher sind auch keine früheren Angstsymptome wiedergekommen. Aber ich habe natürlich etwas die Befürchtung das es ganz ohne Lyrica wieder anfängt. Daher denke ich ich bin leicht psychisch so was wie abhängig, aber keinesfalls Körperlich.

Als höher Dosieren damit es weiter wirkt würd ich klar verneinen. Es gibt aber bekanntlich immer Leute die irgendwelche Mittel missbrauchen wenn ich an meine ersten Tage denke, hat sich schon sehr berauscht angefühlt, ich hab aber auch nicht so niedrig dosiert begonnen wie du.

Letztendlich muss man Lyrica genauso ausprobieren wie ein AD, jedem Angstpatienten hilft es nicht.

Zgwac:k4x4


Bei Lyrica werden Fälle von Abhängigkeit beschrieben.

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