» »

Ausgewandert, fühle mich hier unwohl, Depressionen, Angst usw.

g5p5x6


Hm, kann man nach Australien auswandern ohne dort einen Job zu haben? Lassen die einem rein?

A]pfelAkuchexn007


Die Eltern haben doch einen Job dort und konnten deswegen zusammen mit dem Sohn auswandern. Nur er kann dort wohl nicht arbeiten und keine Ausbildung machen, weil diese zu teuer wäre ":/ :-/

K$leixo


sisha92

Ich habe es versucht ! Glaub mir das bitte ok ?

Klar, ich habe verstanden, dass Du das eine und das andere versucht hast. Auch kann das sehr gut nachvollziehen, denn ich habe in einer sehr ähnlichen Situation wie Du gesteckt und ich habe unendlich darunter gelitten. Aber dann sagte mir meine Mutter: Du musst nicht da bleiben. Wenn Du zurück willst, dann tue es. Eine Ausbildung brauchst Du aber auch dort, genauso wie hier. Es wird Dich dort genausowenig jemand erhalten, wie hier. Das hat mir die Augen geöffnet. Sie hatte recht. Niemand zwang mich, da zu bleiben. Meine Eltern waren der Meinung, dass es das beste für alle ist, aber wenn ich mit meinen 21 Jahren das anders sah, dann konnte ich in eine andere Richtung gehen. Als ich alles abgewogen habe, war klar, dass es nicht mal so mit dem Fingerschnippen geht, und ich bin zurück. Es ging also darum, dass ich so lange ich da war, mir mein Leben zufriedenstellend einrichte, auf die Menschen zugehe. Dann die Dinge abkläre, die dazu notwendig sind, damit ich zurück kann und zu entscheiden, ob ich das so will. Darum auch meine Frage – was hast Du nicht versucht? Wenn Du etwas willst, dann geht es ja darum herauszufinden, wie Du dort hingelangst. Da sind so viele Dinge, die man versuchen kann und wenn man sie tut, dann findet man heraus, ob sie funktionieren oder nicht. Wenn nicht, dann kommt das nächste dran. usw. usw. Du kannst ja jetzt nicht nur herumsitzen und in Selbstmitleid aufgehen. Was gäbe es z. B. für Ausbildungsmöglichkeiten mit denen Du in Deutschland auch eine Zukunft hast. Es geht ja nicht nur darum zurück in Deutschland zu sein, sondern generell um Deine Zukunft. Was also kannst Du tun? Mit der Einstellung, ich will hier nicht sein, bewegt sich nichts – das weiß ich eben aus meiner eigenen Erfahrung. Es ändert nichts daran, dass Du nun einmal dort bist, wo Du bist. Du kannst das Beste daraus machen oder weiterhin mit der Einstellung herumrennen, wie dumm die doch alle sind und wie toll es doch in Deutschland war.

Ich muss mal schauen...ich will auf jeden Fall zurueck nach Deutschland.

Das Ziel ist also nach Deutschland zurück. Was also kannst Du machen, dass Du hin kommst? Was brauchst Du dazu?

Eine Freundin von mir meinte, sie war schon immer etwas in mich verknallt, sie will bald ausziehen und sie hat Geld ohne Ende, sie meinte ich kann bei ihr einziehen und sie bezahlt die Miete und alles bis ich Arbeit habe...sie ist ja eine niedliche Mal sehen.

Das ist zwar nett und möglicherweise auch eine Möglichkeit für den Übergang, aber das ist nicht etwas, was von Dir abhängt und die Wahrscheinlichkeit ist immer da, dass dieser jemand plötzlich anders denkt. Sie ist nicht für Dein Leben verantwortlich, sondern Du selbst. Insofern geht es meiner Ansicht nach letztlich immer darum, was Du tust, denn Du bist der einzige, auf den Du Dich immer verlassen kannst.

m:ousaepotxato


Ich kann nicht nachvollziehen wiso deine Eltern nicht noch zwei Jahre mit ihren Auswanderungsplänen warten konnten..

Einfach einen Cut zu machen ohne Rücksicht auf Verluste finde ich sehr hart.

Es gibt leider immer wieder solche Eltern.

Hallo Shisha92,

ich kann Deine Gefühle nachvollziehen. Als ich im 2.Lehrjahr war kamen meine Eltern auch auf die Idee wegzuziehen. Allerdings waren meine Eltern der Meinung, dass meine Ausbildungsvergütung reicht um davon zu leben, bzw. dass ich Geld vom Amt bekomme. So wurde ich dann vor die Tür gesetzt. Die Ämter waren der Meinung, dass mir meine Eltern Geld zahlen müssten. Ich bekam dann halt von keiner Seite Geld. Allerdings war meine Ausbildungsvergütung im Verhältnis deutlich höher als Deine (850 DM vor 20 Jahren)

Den Kontakt zu meinen Eltern habe ich mit Anfang dreißig komplett abgebrochen.

SumaraDgdauxge


Da schließe ich mich Kleio an, insbesondere, dass Du nicht auf irgendeine lockere Bekanntschaft baust sondern, wenn Du Deine Pläne durchziehen willst, Dich ausschließlich auf Dich verlässt. Wenn Dir jemand behilflich ist - sehr gut. Aber rechne nicht damit und baue nicht darauf. Irgendwelche Bekannte oder früheren Freunde können Deiner schnell überdrüssig werden oder es sich anders überlegen, wenn Du ihnen zur Last fällst. Daher: Baue nur auf Dich selbst.

Hast Du etwas Geld? Ich würde versuchen, mir schnellstmöglich eine Bleibe in Deutschland zu organisieren, ein Zimmer reicht für's erste, vielleicht auch in einem Wohnheim. Nimm Kontakt zum Sozialamt auf und erkundige Dich nach Deinen Möglichkeiten für eine Unterkunft. Dann beantragst Du H4, dann gehst Du auf das entsprechende Amt, wo Du Dich in Sachen Berufsberatung schlaumachst. Am besten, Du erkundigst Dich schon vorher, Mails kosten nichts.

Es ist wichtig, wenn Du es für Dich entschieden hast, auch durchzuziehen. Du bist jung, mit 30 sieht das schon ganz anders aus. Lass Dich also nicht hängen sondern mach Dein Ding.

ajnder>s-nor!maxl


Also ehrlich, ausser das du jammerst über Gott und die Welt kann ich deinen Beiträgen nicht entnehmen.

Kneif die Arschbacken zusammen und nimm dein Leben in die Hand! Das muss jeder machen, in einem fremden Land sowieso.

Von Jammern und die Eltern sind schuld, die Leute sind dumm wird nichts kommen.

Überleg was du willst!

Australien oder Deutschland – dann gehe dein Ziel an (informieren und handeln), Schritt für Schritt und lass dich nicht von Rückschlägen entmutigen.

Und ich sags dir gleich, von da sitzen und sich selbst bemitleiden wirds nicht besser ;-)

DU musst was tun, DAS nennt sich Leben

abndeSr7s-nDormaxl


Du bist jung, mit 30 sieht das schon ganz anders aus.

Quatsch!

In jedem Alter kann man nochmal ganz neu anfangen wenn man den Biss und den Willen dazu hat.

EsrdbeerStoer$tch1en8x4


Was ich nicht verstehe, du bist doch volljährig? warum bist du nicht hier geblieben? Zusätzlich zum Ausbildungsgehalt + Kindergeld hättest du doch sowas wie Bafög oder Bab beantragen können?

Für's zurückommen ist ja aus meiner sicht das einzige Problem der rückflug (wegen der kosten) hier würde dir ja geld vom amt zu stehen bis du selbst wieder ausbildung/arbeit hast...

S+mar/agdaugxe


@ anders-normal:

Wenn er einen deutschen Pass hat und sich hier wohler gefühlt hat und seit Jahren keinen Anschluß in Australien findet, weil man dort Ausländern möglicherweise nicht alles in den Hintern schiebt wie woanders.... warum soll er dann dort bleiben? Es gefällt ihm dort nicht, und inzwischen wird er das auch ausstrahlen. Ich sehe keinen Grund, warum man auf Biegen und Brechen wo bleiben möchte, wo es einem partout nicht gefällt. Die Zeiten sind erfreulicherweise vorbei.

Du bist jung, mit 30 sieht das schon ganz anders aus.

Quatsch!

In jedem Alter kann man nochmal ganz neu anfangen wenn man den Biss und den Willen dazu hat.

Ich hab's gemacht. Ohne Berufsausbildung hätte ich aber keine Chance gehabt. Und mal ehrlich, mit 30 seine erste Berufsausbildung zu machen ist doch irgendwie ... naja. Und dann mit Mitte 30 erste Berufserfahrung sammeln (ohne studiert zu haben) ist auch nicht so prall. Es verzögert sich alles nur unnötig, mit 40 bist Du auf dem 1. Markt schon alt. So bitter es ist, es nützt nix, davor die Augen zu verschließen.

aCnders-n/ormal


Wenn er einen deutschen Pass hat und sich hier wohler gefühlt hat und seit Jahren keinen Anschluß in Australien findet, weil man dort Ausländern möglicherweise nicht alles in den Hintern schiebt wie woanders.... warum soll er dann dort bleiben? Es gefällt ihm dort nicht, und inzwischen wird er das auch ausstrahlen. Ich sehe keinen Grund, warum man auf Biegen und Brechen wo bleiben möchte, wo es einem partout nicht gefällt. Die Zeiten sind erfreulicherweise vorbei.

Da hab ich ja nichts dagegen gesagt – ich schrieb nur, er soll sich ein Ziel setzen und dahin rudern, ob das nun Australien ist oder Deutschland muss er entscheiden.

Ich hab's gemacht. Ohne Berufsausbildung hätte ich aber keine Chance gehabt. Und mal ehrlich, mit 30 seine erste Berufsausbildung zu machen ist doch irgendwie ... naja. Und dann mit Mitte 30 erste Berufserfahrung sammeln (ohne studiert zu haben) ist auch nicht so prall. Es verzögert sich alles nur unnötig, mit 40 bist Du auf dem 1. Markt schon alt. So bitter es ist, es nützt nix, davor die Augen zu verschließen.

Öhm, ich bin 30 und stehe kurz vor eine neuen Ausbildung weil ich aus gesundheitlichen Gründen total umsatteln muss. Mit 32 oder 33 werde ich fertig sein und dann so hoffe ich es einen Job in der Branche finden.

Soll ich deswegen daheim hocken und den Kopf in den Sand stecken?

Ne, ich möchte was erreichen und ein Ziel folgt dem anderen und wenn man wirklich will geht das auch

Meine 1. Ausbildung ist für die Fische und zählt für mich nicht als Ausbildung da diesen Beruf ein jeder Fremdländer mit gebrochenen Deutsch ausüben kann ohne ne Ausbildung

IWndivi<dualKisxt


@ shisha92

Es hat ja sicherlich seinen Grund, weshalb du den Faden im Bereich Psychologie statt in einer anderen einschlägigen Rubrik eröffnet hast. Offensichtlich ahnst du selbst, dass ein erheblicher Teil des Problems in deinem Kopf liegt. Und dieser Teil will ernst genommen werden – da reichen ein paar praktische Tipps und "reiß dich zusammen" eben nicht. Das fiele bei dir vermutlich sogar in die gleiche Schublade wie "stell dich nicht so an"-Äußerungen der Eltern.

Was dir nun vermutlich im Weg steht: du hast mit deinen Eltern eine gewaltige Rechnung offen! Und das zu Recht. Sie haben dich nach deiner Darstellung rücksichtslos aus allem rausgerissen, was dir wichtig war, und dir nach dem "friss oder stirb"-Prinzip ein Leben aufgenötigt, was du nicht wolltest und was niemals deins war. Das ist fast dassselbe wie erpressen oder im Stich lassen. Indirekt haben sie damit auch zum Ausdruck gebracht, dass deine Belange weniger wichtig sind als ihre, und dass ihnen deine Zukunft und Befindlichkeit – überspitzt gesagt – am Arsch vorbei geht. Das kommt einer schweren und tiefen Verletzung gleich, deren Resultat mit dem abwertenden und trivialisierenden Begriff "Selbstmitleid" nun wahrlich nicht angemessen beschrieben ist.

Diese Gefühle gehören nicht vom Tisch gewischt, sondern aufgearbeitet!

Wer in bisherigen Beiträgen schrieb, dass du einseitig nur das Negative an deiner jetzigen Situation siehst, hat vermutlich Recht. Und dass du das auch ausstrahlst und dir so im Wege der selbsterfüllenden Prophezeiung jene Misserfolge holst, die dich dann wieder darin bestärken, dass deine Situation beschissen ist, dürfte auch nicht von der Hand zu weisen sein. Die Frage ist: wie kommst du raus aus diesem Teufelskreis, und was steht dir dabei im Weg?

Wie gesagt, ich sehe in der die besagten offenen Rechnung das, was dir im Weg steht. Ich glaube, dass es nötig sein wird, deinen Eltern aber sowas von deutlich die Meinung zu sagen, dass ihnen Hören und Sehen vergeht. Als Befreiungsschlag sozusagen – und als Einstig in einen echten, offenen Dialog. Solange du das nicht aufrecht mit Worten machst, machst du es auf subtile Weise, indem du als lebendiger Vorwurf durch die Gegend läufst und ihnen ständig durch Misserfolge "beweisen" musst, was sie angerichtet und wie sie dein Leben ruiniert haben. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass es eine innere Sperre bei dir gibt, ernsthaft nach vorn zu blicken und positive Möglichkeiten für dich auszuloten, weil dir das wie ein "Absegnen" ihrer Dreistigkeit und letztlich wie Kapitulation vorkäme. Du möchtest sie lieber mit einem schlechten Gewissen und Selbstvorwürfen sehen, aber jeder positive und erfolgreiche Schritt deinerseits würde ja ihr Gewissen entlasten und käme dir wie ein ungerechter und unverdienter Freispruch vor. Deshalb kannst du dir (noch) keine positiven und erfolgreichen Schritte leisten.

Egal, was deine weiteren Schritte sein werden: ich glaube, der allererste Schritt sollte eine ernsthafte Auseinandersetzung mit deinen Eltern sein. Da ist viel zu viel unter den Teppich gekehrt worden. Oder noch davor ein besseres, schonungsloses Klarwerden über deinen eigenen Gefühle (ggf. mit unserer Hilfe). Um all das wirst du vermutlich nicht drum rum kommen, wenn du glücklich werden willst. Ich glaube auch, dass du erst dann eine sinnvolle und nicht von "falschen" Motiven gesteuerte Zukunftsentscheidung für Deutschland oder Australien treffen kannst.

Deine Eltern sollten zumindest nachdenklich werden. Und wenn sie einen Funken Schneid haben, werden sie auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten versuchen, die Folgen ihrer Entscheidung zu mildern, z.B. durch finanzielle Unterstützung als Starthilfe, falls du nach DL zurück willst. Ihre "stell dich nicht so an"-Floskel würde ich nicht gelten lassen, die ist sowas von wohlfeil und bequem und verlogen, dass sie sich in Grund und Boden schämen sollten. (Manche Beiträge hier klingen leider ähnlich...) Auch falls sie stur bleiben: du wirst an Selbstachtung gewinnen, wenn du die Opferrolle verlässt und es wenigstens aufrichtig versucht hast.

S%maBragdxauge


Öhm, ich bin 30 und stehe kurz vor eine neuen Ausbildung weil ich aus gesundheitlichen Gründen total umsatteln muss. Mit 32 oder 33 werde ich fertig sein und dann so hoffe ich es einen Job in der Branche finden.

Soll ich deswegen daheim hocken und den Kopf in den Sand stecken?

Nein, natürlich nicht. Aber es ist nun mal so, dass man als junger Facharbeiter bessere Chancen hat als ein Quereinsteiger mittleren Alters. Das heißt nicht, dass Du chancenlos bist. Aber es dürfte schwerer sein.

Aber es geht ja um den TE, er ist ja jung, warum also Zeit vergeuden, wenn er jetzt eine Ausbildung macht und loslegt? Zumal eine größere Lücke im Lebenslauf sich eh nicht gut macht. Bei Dir steht da schon was, bei ihm noch nicht so viel.

Ich drück ihm jedenfalls die Daumen, dass er sich aufraffen kann und die Dinge in die Hand nimmt. In meinen Augen macht es keinen Sinn, in einem Land etwas aufbauen zu wollen, das man nicht mag.

SJhisohxa92


Seite 2

@ Himbeere

Wieso hat sie Geld ohne Ende? Wie alt ist sie denn?

Die Eltern arbeiten beide bei EON ganz oben auf regionaler Ebene, da steckt schon was hinter. Leider kann mir der Vater keine Ausbildung besorgen, schon lange gefragt.

@ Sunflower_73

Ist mir schon bewusst, dass nicht alle dumm sind, nur die, mit denen ich bis jetzt Kontakt hatte, sprich Kinder der Mitarbeitet meines Vaters.

Ok was heisst Kinder, alle 16 – 20.

@ rob_die_robbe

Ich kenne drei Freunde, die in Australien sind. Keiner von denen hat Rassismus gegen Europäer erfahren, ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen.

Zieh mal aus Türke auf ein Dorf in Lügde wo 100% Deutsche wohnen und alle die gleiche Sprache sprechen, dann wirst du früher oder später das gleiche erleben, ich bin zwar Deutscher und alle lieben Made in Germany Produkte, kann ich nur wiedergeben was ich erlebt habe.

Wenn es bei deinen Freunden nicht so ist, wissen sie etw das sie wieder zurück fliegen oder sie haben eine Ausbildung und mega gute Arbeit.

@ Sunflower_73

Es gibt einen großen Unterschied, zwischen Rassismuss und Ausländerfeindlichkeit, das muss man verstehen.

Ich bin ja Weiss und habe sogar etwas Englisches in mir, es ist einfach nur Ausländerfeindlichkeit aus dem Grund: Die kommen und nehmen unsere Arbeit.

Hier ist das wirklich so, im Nachbarhaus, könnten maximal 5 Menschen leben, nach unserem Standart, dort leben aber 20 Menschen aus China die billig arbeiten gehen in Küchen und sonst was, deswegen haben viele, besonders in meiner Region, die eh etwas zurückgeblieben ist, einen Hass auf Ausländer entwickelt.

Ist schwer zu glauben und ich will nicht Politisch werden, nimmts mir einfach beim Wort.

@ Sapient

Vllt ist es auch etwas arrogant, ich weiss es nicht, vllt ist es einfach nur Selbstschutz oder ein "besser reden" meiner innerlichen Depression, ich weiss es nicht und ich würde es gut finden wenn die Leute endlich mal aufhören würden, Australien gut zu reden, wenn ich das schön höre könnte ich meinen Kopf gegen meinen Bildschirm hauen, ganz ehrlich.

Hier auswandern, mit einem Partner oder mit Freunden ist was ganz anderes als alleine, geh doch mal alleine in eine Bar und versuch Leute kennen zu lernen, mir fällt sowas mehr als schwer. Ich habe einfach angst davor, ich weiss auch nicht wieso

@ Mausezahn0209

Ich bin nur 1.60m, ich habe es damals mit 18 versucht und meine Möglichkeiten waren so sehr eingeschränkt, ich habe es direkt gelassen weil ich nur Sachen angeboten bekommen habe, die ich nicht machen wollte und all das was ich machen wollte, konnte ich nicht machen...

Weisste labern sie mich voll, ich kann nicht auf ein Schiff weil die Sicherheitsvorrichtungen zu groß für mich sind %-|

@ Apfelkuchen007

Wenn man hier an kommt muss man alles privat versichern lassen, normalerweise ist das so, etw kommt man mit Kindern, die in die Schule gehen und das wird dann bezahlt oder direkt ohne, da ich aber nur 3 Monate vor dem Umzug eine wirklich schlechte Ausbildung angefangen habe, war da bleiben keine Möglichkeit.

Dafür hätte ich aber meine ca. 1000. Freunde aus meiner Heimatstadt wieder, ich hätte wieder FREUNDE, wenn ich daran schon denke, wäre mir das andere egal. Ich habe einfach wieder Lust, davon genervt zu werden, dass so viele an meiner Tür stehen und was machen wollen.

Ich meine es nicht böse, aber alle immer: BOA DAS WETTER bla bla bla, ich brauche das wirklich nicht zu hören und ich habe auch keine Medizinischen Probleme mit Wärme oder Kälte.

Man kann viel sagen, man darf aber nicht vergessen: One man's heaven, is another man's hell.

@ AJNEVS

Weil mein Vater dann zu alt gewesen wäre um ein Visum für Arbeitsrechte zu bekommen...deswegen war das so...

Verwandschaft...ich habe meinen Opa und meinen Onkel, mein Opa ist Onkel Adolf in Person, wo wir da 3 Wochen gelebt haben, bevor der Flug nach Australien los ging, war es wie im 3 Reich und ich war ein Kommunist :-D Der geht in die Zimmer und wenn Kleidung auf dem Boden liegt macht er einem kein Essen, stellt ene Oktober die Heizungen ab und sagt wir verschwenden zu viel Geld, 1 Mal kurz mit Handtuch ins Schlafzimmer laufen um ne Hose oder sonstiges zu holen, macht er das Licht aus...so achtet der...der weint wenn man Samstags um 20 Uhr ERST weggeht...alleine in den 3 Wochen mit meinen Eltern konnte ich den schon aus der Tür werfen...da wohnen steht nicht in Frage

Mein Onkel ist so einer...bei dem weiß man nie wo man steht, das ist so einer, dem Leiht man Werkzeuge und man bekommt sie nie wieder, weil er einfach vergisst, dass er sie hat :-D Nein, der würde 0 auf die Reihe bekommen, da bin ich besser alleine unterwegs.

@ Smaragdauge

Klar, Du bist erwachsen und kein Kind mehr. Aber die Umstände, die Du beschreibst, würden auch einem gestandenen Erwachsenen Schwierigkeiten bereiten.

Danke, endlich versteht es mal wer, meine Eltern sagen immer ich soll mich nicht so anstellen..

Die Art der Leute ist mir zu locker, bin ich ganz ehrlich, hier ist immer alles spät dran weil die Leute so locker sind, ich hatte noch nicht EINEN Handwerker, der zu der angegeben Zeit da war, mach das mal in Deutschland, weisste bescheid wer pleite geht ;-D

Die Leute chillen einfach so vor sich weg und nehmen nichts ernst, ich kann das auch aber nicht mein ganzes Leben, ich bin, wenn es drauf an kommt, eine ernste Person und ziehe gnadenlos meine Sache durch...so war ich jedenfalls bevor ich ausgewandert bin, jetzt...ich weiss es nicht, es hat mich verändert.

Elektrotechnik wäre so mein Fachgebiet, wenn ich mir was aussuchen könnte.

Seite 3

@ gp56

Mein Vater hat das Visum, meine Mutter und ich sind nur als Familie dabei, wir dürfen mit, egal was wir haben oder nicht haben.

@ Kleio

Das Problem ist, meine Eltern wollen mich nicht gehen lassen ! Sie sagen in Deutschland etwartet mich nur, ich sage es wie sie es sagen, Scheiße und nichts anderes...

Die würden mir einen Cent dazu geben ! Das kann ich garantieren und der Rest meiner Familie würde auch keinen Cent geben weil sie eifersüchtig auf meine Eltern sind, sich nie melden und auch nicht ans Telefon gehen.

Was ich brauche ist genug Kohle, damit ich da alles abklären kann, Versicherungen, Wohnung...alles sowas, für ca 3 – 4 Monate, damit ich mir in Ruhe eine Ausbildung suchen kann und mir keine Gedanken machen muss, wenn ich eine Ausbildung habe, Nebenjob bis zum Start der Ausbildung, der Flug kostet ca. 1900€, von hier etwas mehr weil die Steuern höher sind, aus Deutschland ca 1300 – 1600...das wäre dannmal die erste Hürde..

@ mousepotato

Das ist natürlich krass, bin ich ehrlich, Respekt !

Aber du hattest deine Freunde, oder nicht ?

Mit meinen Freunden habe ich ALLES durch gemacht, wo ich 16 war, war meine 15 Jährige Freundin schwanger, wer hat mir da geholfen, natürlich meine Freunde und nein, ich bin kein Papa. Sagen wir es so.

Ich verstehe das mehr als du denkst und an deiner Stelle hätte ich auch den Kontakt abgebrochen.

@ anders-normal

Das hat wirklich geholfen, echt, also total, kneif die Arschbacken zusammen ?

Ich habe zu meinen Eltern gesagt, dass ich mich umbringen will und sie haben NICHTS gemacht, also komm mir nicht mit so einer schieß Propaganda artigen Message, ich brauche es nicht hören.

Sorry aber ne, geh mal zu deinen Eltern und sag den das, bekommst bestimmt eine großere Reaktion als ich.

Falls deine Eltern nicht mehr unter uns sind, tut es mir leid, kann ja immer sein, aber du weißt was ich meine...

@ Erdbeertoertchen84

Alle sagen immer Amt, was ist, wenn ich da ankomme und das Amt sagt NÖ, was dann ?

Und ich bin nicht da geblieben weil alles normal war und meine Eltern meinten plötzlich, sie ziehen auf die andere Seite der Welt. Der schock war extrem für mich...meine Eltern ganz lange nicht mehr wieder sehen...das hat mir so Angst gemacht, ich weiss nicht warum, ich habe direkt ja gesagt.

@ Individualist

Wow, das nenne ich, mit dem Hammer auf den Nagel hauen, wenn ich ehrlich bin kamen mir beim Lesen gerade Tränen..du hast recht, dennoch, wenn du mal hier drüber liest, kannst du sehen, wie ich versucht habe einen Dialog mit meinen Eltern anzufangen, dann kam immer nur: Mach das doch nicht, laber nicht sowas, du tust deiner Mutter weh, die weint und bla bla, kommt aber trotzdem nichts, etwas geweine und dann wird nochmal gesagt wie toll es hier doch ist und dann setzen se sich wieder vo den Tv oder PC und dann ist alles vergessen, will ich mal mit denen reden, komm immer nur ein " ja warte, ich komme gleich"...dann wird es vergessen und dann nach 20 Minuten muss ich selber hin laufen, auch wenn ich Hilfe bei was brauchte, wie z.B. was hoch heben und bewegen.

Die haben mir schon mindestens, dieses Jahr, 30 Mal gesagt, sie würden mir 0% helfen, wenn ich nach DL zurück gehe, die würden mich nichtmal zum Flughafen fahren.

Das ist für mich langsam mehr wie eine "Offene Rechnung" es ist eine Vendetta für mich, es muss einfach gerechtigkeit herschen, ich bin nicht all die Jahre zur Schule gegangen und habe mich auf dem Arsch gesetzt um jetzt rum zu laufen wir ein Huhn ohne Kopf...

Dennoch weiss ich nichtmal wo ich anfangen soll...

"Nach DL zurück" wisst ihr wie schwer das ist? Alleine von der Organisation ? Das ist ohne Hilfe extrem krass, könnte man sagen.

S/hi{sha9x2


@ rob_die_robbe

Bei meiner Antwort hatte ich einen leichten Gedankensprung :-D Jetzt wisst ihr, das Dorf, wo ich vorher gewohnt habe, meine natürlich Deutschland, nicht Lügde xD

Nia3nu_8x4


Wenn es wirklich keine Option ist dort zu bleiben, dann muesstest du eben anfangen, dir eine Arbeit zu suchen, egal welche. Babysitting (evt. vor allem fuer deutsche Familien, Nachhilfe (vielleicht gibt es ja auch welche, die Deutsch lernen), Burgerbude, biete irgendwie Fremdenfuehrungen oder so an, im Notfall so was wie Call-Center, etc... da muss sich doch was finden lassen. Selbst als ich die Sprache hier nicht so toll gesprochen habe, hab ich gleich was gefunden (und mittlerweile ungefaehr 10x die Arbeit gewechselt) und es ist nicht so, dass die hier mit Arbeit um sich schmeissen (aber ist eben auch nicht Vollzeit, aber das braucht es fuer dich ja auch nicht unbedingt sein). Muessen ja nicht gleich 40h die Woche sein und eine super Bezahlung, aber eben so viel, dass du Geld ansparen koenntest fuer eine Rueckkehr (einen Rueckflug). Bekommst du vielleicht auch Taschengeld? Auch was davon zur Seite packen.

Und versuch echt das auszuspielen, dass du Deutsch kannst. Meinen aktuellen Nebenjob hab ich genau deswegen und das war in meinem Leben mit Abstand die schlechteste Bewerbung, die ich je geschrieben habe ;-D

Wenn unter den 1.000 Leuten auch nur ein paar sind, die richtig gute Freunde sind, dann kommst du da auch irgendwie unter (selbst wenn manche noch bei den Eltern wohnen, einige von denen werden doch irgendwie cool drauf sein). Mal eine Wocher hier, mal eine Woche da und so weiter.

Ich weiss ja nicht, ob du dich vorher nur auf Ausbildungsstellen/Vollzeitstellen beworben hast, wenn ja, dann konzentrier dich jetzt auf Stellen, die dir vielleicht nicht so viel Geld auf einmal bringen, aber bei denen du trotzdem ein bisschen was verdienst. Ich kenne das auch, dass man mal eine Weile nichts findet, aber ich glaub, nach mindestens zwei oder drei Monaten hatte ich dann wieder was in der Tasche.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH