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Ausgewandert, fühle mich hier unwohl, Depressionen, Angst usw.

SShiWshax92


Naja man kann sagen was man will, ich weiss, wenn ich jetzt nach Deutschland fliege, schlafe ich das erste Mal in 2 Jahren nicht alleine. Das wäre schon Grund genug.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich auf sonst was aus bin, einfach nur neben wem liegen wäre schon toll...ich weiss nicht ob ihr versteht, wie das so ist, wenn man so lange wirklich alleine ist, fühle mich einfach wie im Knast.

Und bitte kommt mir jetzt dieses eine Mal nicht mit: Du musst es selber in die Hand nehmen, macht mal 2 Jahre fast nichts, geht nicht mit Freunden weg, habt keine Beziehung, nichts, einfach nada...mal sehen wie fähig ihr dann seid es selber in die Hand zu nehmen wenn man an jeder Kreuzung blockiert wird, wenn sogar die eigene Familie nicht hilft, vllt kennt ihr das ja mit der Familie, aber mir mir war es immer genau das Gegenteil wie es jetzt ist...

Einwanderungshelfer ? :-D Ich bitte dich :P War nett gemeint aber ich glaube ich würde das größte: RENNT WEG Schild der Welt am Flughafen aufbauen :-D Haha :-D Nein, also ne...das wäre nichts für mich, ich will was mit meinen Händen machen oder etwas erforschen, bin nicht so ein Mensch, der jeden Tag am Schreibtisch sitzen kann und Anrufe nehmen kann...das habe ich mal versucht, ist nicht so meins, ich weiss, ich soll nehmen was ich kann :P Ich habe mir ja jetzt Arbeit besorgt..für Australien bezahlt es schlecht aber naja...

Im Dezember werde ich 4 Wochen in Deutschland sein..darauf spaare ich nun, sollte auch locker gehen...ich überlege dann einfach da zu bleiben...wäre mal ne Idee, meinen Eltern sagen ich bin in 4 Wochen wieder da und dann haben sie pech gehabt wenn ich nicht wieder komme...was meint ihr ?

z&wetschQge 1


In deiner Familie scheint ein Kommunikationsproblem zu sein.. Hast Du probiert deine Eltern das ganze was Du hier schriebst zu erzählen? Wenn Ja, was sagen die dazu?

aRnder}s-n^ormal


Ich meine, dass du recht unreif bist für dein Alter (auf mich wirkst du hier zumindest so) und ich die Haltung deiner Eltern dir gegenüber durchaus nachvollziehen kann.

Bevor du übers alleinige zurück wandern nachdenkst solltest du vielleicht noch ein paar Jährchen ins Land ziehen lassen um erwachsener zu werden und das im Schutze deiner Eltern denn ich denke alleine auf den eigenen Füssen zu stehen ist noch nichts für dich, sorry

zFwvets@c?hge x1


:)^ Sehe ich genau so.

Kuleixo


Shisha92

Naja man kann sagen was man will, ich weiss, wenn ich jetzt nach Deutschland fliege, schlafe ich das erste Mal in 2 Jahren nicht alleine. Das wäre schon Grund genug.

Geht es Dir nur darum, oder um Deine Zukunft?

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich auf sonst was aus bin, einfach nur neben wem liegen wäre schon toll...ich weiss nicht ob ihr versteht, wie das so ist, wenn man so lange wirklich alleine ist, fühle mich einfach wie im Knast.

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Es hängt aber dann doch davon ab, wer was will. Als ich erkannt hatte, dass es ja in meinen Händen liegt, was ich tue und welche Ziele ich mir setzte, war mir dann doch meine Ausbildung das wichtigste. Ich wusste, je besser meine Ausbildung umso freier wird der Weg für mich dorthin zu gehen, wo ich hin will. Ich wusste, dass sich dann schon alles andere wie Freundschaftskreis, Partner, Hobbies, etc. ergeben werden, wenn ich meinen Lebensunterhalt verdiene und selbstverantwortlich bin. Zu all diesen Dingen war eine gute Ausbildung das Sprungbrett. So sind die Menschen unterschiedlich.

Und bitte kommt mir jetzt dieses eine Mal nicht mit: Du musst es selber in die Hand nehmen, macht mal 2 Jahre fast nichts, geht nicht mit Freunden weg, habt keine Beziehung, nichts, einfach nada...mal sehen wie fähig ihr dann seid es selber in die Hand zu nehmen wenn man an jeder Kreuzung blockiert wird, wenn sogar die eigene Familie nicht hilft, vllt kennt ihr das ja mit der Familie, aber mir mir war es immer genau das Gegenteil wie es jetzt ist...

Bei mir waren es nicht nur zwei Jahre und es waren zwar andere Gründe, dass die Familie nicht geholfen hat, nämlich weil sie einfach kein Geld hatten, aber ich bin einfach arbeiten gegangen. Ich habe gemerkt, dass ich kein Kind mehr war, dass der Wunsch, dass die Eltern sich doch anders verhielten, mich an die Hand nahmen, der Wunsch eines Kindes war, wenn es abhängig ist. Das gehört zum normalen Abnabelungsprozess. Mit 21 war ich weder das eine noch das andere. Auch mir fiel es natürlich sehr schwer zu planen und los zu gehen, denn ich war auch recht unerfarhen in solchen Dingen und war es nicht gewohnt Verantwortung zu tragen. Ich hatte Angst aber mein Wille das Leben zu führen, das ich wollte, war stärker und ich hielt die Angst aus und ging los. Klar ging einiges schief und einiges gut und durch die Dinge die geklappt haben, wurde mein Selbstbewusstsein immer stärker und ich bekam immer mehr Erfahrung, wie ich welche Dinge wie ergreifen sollte.

Im Dezember werde ich 4 Wochen in Deutschland sein..darauf spaare ich nun, sollte auch locker gehen...ich überlege dann einfach da zu bleiben...wäre mal ne Idee, meinen Eltern sagen ich bin in 4 Wochen wieder da und dann haben sie pech gehabt wenn ich nicht wieder komme...was meint ihr ?

Das ist ja schon eine Möglichkeit. Dann brauchst Du nur noch den Rest, genug Geld zu haben, um über die Runden zu kommen, eine Wohnung, etc. zu bezahlen, bis Du dort eine Arbeit hast und dann einen Ausbildungsplatz.

S>m`ara_gdaxuge


"Nach DL zurück" wisst ihr wie schwer das ist? Alleine von der Organisation ? Das ist ohne Hilfe extrem krass, könnte man sagen.

Ticket kaufen, in den Flieger steigen, in Deutschland die 1. Nacht vielleicht in der Bahnhofsmission verbringen und dann sofort zum Amt. Ich bin nicht informiert, ob sie einem helfen, für die nächsten Nächte irgendwo unterzukommen, vielleicht in einem Wohnheim, aber es gibt zur Not auch Obdachlosenunterkünfte. Nicht schön, soviel ist klar, aber in Deutschland, und je schneller Du ein Zimmer findest, desto besser. HartzIV bekommst Du vom Amt, eine angemessene Miete zahlen sie Dir auch, für ein Zimmer reicht es allemal.

Ich denke auch, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wenn Dir Deine Eltern nicht helfen, dann zieh es allein durch, so was funktioniert.

KUl@e3io


Smaragdauge

Ticket kaufen, in den Flieger steigen, in Deutschland die 1. Nacht vielleicht in der Bahnhofsmission verbringen und dann sofort zum Amt. Ich bin nicht informiert, ob sie einem helfen, für die nächsten Nächte irgendwo unterzukommen, vielleicht in einem Wohnheim, aber es gibt zur Not auch Obdachlosenunterkünfte. Nicht schön, soviel ist klar, aber in Deutschland, und je schneller Du ein Zimmer findest, desto besser. HartzIV bekommst Du vom Amt, eine angemessene Miete zahlen sie Dir auch, für ein Zimmer reicht es allemal.

So ohne jegliche Info würde ich das jetzt nicht tun, denn Du selbst schreibst, Du bist nicht informiert. Aber er hat ja die Möglichkeit sich bei den Ämtern zu erkundigen. Einfach mal losfliegen, ist aus meiner Sicht auch nicht das vernünftigste Vorgehen, es sei denn, es ist ihm egal, ob er auf der Straße landet oder nicht. Es mag auch sein, dass das Amt Miete oder einen Zuschuss zahlt, aber was, wenn nicht und was, wenn es ein paar Wochen dauert. So locker und ungeplant würde ich es zumindest nicht angehen. Er kann sich ja informieren.

Sema;ragxdaugxe


War ja auch nur eine Idee, eventuell würde ich das so machen. Ich glaube auch nicht, dass man so schnell auf der Straße landet in Deutschland. Er könnte sich ja auch für die ersten Tage in einer Jugendherberge einquartieren, etwas Geld hat er ja. Ich sage nicht, dass das bequem ist. Aber ich stelle mir vor, dass ein Amt sich recht viel Zeit nimmt, wenn da jemand in Australien um Hilfe bittet, klopft man aber an deren Tür bzw steht ihnen persönlich gegenüber und bittet um Hilfe, dann gehen einige Dinge möglicherweise schneller.

Natürlich muß das jeder für sich selbst entscheiden. Der TE muß entscheiden, wie groß seine Not und sein Unglück ist, und ob ihn das Ganze so stark belastet, dass er aus der doch anscheinend sicheren Heimstatt auszusteigen.

Kzleixo


Smaragdauge

War ja auch nur eine Idee, eventuell würde ich das so machen. Ich glaube auch nicht, dass man so schnell auf der Straße landet in Deutschland. Er könnte sich ja auch für die ersten Tage in einer Jugendherberge einquartieren, etwas Geld hat er ja.

Wenn er Geld hat, dann wäre es ja kein Problem, denke ich.

Aber ich stelle mir vor, dass ein Amt sich recht viel Zeit nimmt, wenn da jemand in Australien um Hilfe bittet

Das denke ich auch, dass da wenig Antworten kommen würden. Das meine ich ja nicht. Ich meinte, dass er sich informiert, wann er wie worauf Recht hat und was er tun muss, damit er das auch tun kann, wenn er in DE ist.

Natürlich muß das jeder für sich selbst entscheiden. Der TE muß entscheiden, wie groß seine Not und sein Unglück ist, und ob ihn das Ganze so stark belastet, dass er aus der doch anscheinend sicheren Heimstatt auszusteigen.

Ja, das sind die Dinge, die kann nur er entscheiden. :)z

Skmavragdxauge


Informationen schaden nicht, das sehe ich auch so. Sein Vorteil: der deutsche Pass.

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