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Emotional gestört?

cFal4lis8tox93 hat die Diskussion gestartet


Kennt ihr das? Auf der einen Seite giert man nach Zuwendung, Liebe und Aufmerksamkeit anderer, aber auf der anderen Seite stößt man jeden, der einem gefühlsmäßig etwas näher kommt, von sich.

Antworten
MXolloiencxhen


Kenn ich.

cyall6istxo93


Hm...ist schon komisch! Von was kommt sowas? Normal kanns ja nicht sein...

Hab da so meine Theorie, von was es bei mir kommt. Wie ists bei euch?

M"ollXienxchen


Welche Theorie hast Du denn für Dich?

c4allpist`o9x3


Ich habs einfach von klein auf nicht gelernt...meine Mutter ist/war immer emotional etwas distanziert.

Hab in meinem Leben schon viel Ablehnung erfahren und ich denke, irgendwann ist man für gewisse

emotional Dinge nicht mehr zugänglich.

Maol5lie#nchxen


Ja, so ist es wohl:

Einerseits Sehnsucht nach Zuwendung, da als Kind zuwenig bekommen. Andererseits Angst davor, da als Kind schlechte Erfahrungen damit gemacht (z.B. Zurückweisung). Diese Angst nimmt man halt mit ins Erwachsensein. Also wenn sich jetzt jemand gefühlsmäßig auf Dich einlässt, packt Dich die Angst, dass er Dir die Zuneigung sofort wieder entziehen könnte und Du Dich dann so einsam und verlassen fühlst wie damals als Kind.

Mayr0ina


Ich hab das auch, bevor man riskiert jemanden zu vertrauen und sich wirklich drauf einzulassen zieh ich mich total zurück und lass es.. auch wenn ich mir nicht mehr wünsche als das es mal irgendwann klappt.

c_all0ist6o93


Einerseits Sehnsucht nach Zuwendung, da als Kind zuwenig bekommen. Andererseits Angst davor, da als Kind schlechte Erfahrungen damit gemacht (z.B. Zurückweisung). Diese Angst nimmt man halt mit ins Erwachsensein. Also wenn sich jetzt jemand gefühlsmäßig auf Dich einlässt, packt Dich die Angst, dass er Dir die Zuneigung sofort wieder entziehen könnte und Du Dich dann so einsam und verlassen fühlst wie damals als Kind.

Ja, du hast vollkommen recht! Und je öfter einem so etwas passiert, desto verschlossener und zurückgezogener wird man.

Ich hab das auch, bevor man riskiert jemanden zu vertrauen und sich wirklich drauf einzulassen zieh ich mich total zurück und lass es.. auch wenn ich mir nicht mehr wünsche als das es mal irgendwann klappt.

Das kenn ich auch. Sobald es in einer Beziehung etwas ernster wird, lauf ich davon um nur ja nicht wieder verletzt zu werden. Aber irgendwie ist das ein Teufelskreis. Kommt man da eig. jemals raus?

S(mar8agdqaxuge


Wie soll man da rauskommen, wenn man sich selbst nicht ändert?

Wer sich nicht auf eine Beziehung einlässt, bekommt keine.

Jeder Mensch wurde und wird im Leben verletzt. Das gehört dazu. Wer sagt, dass man unbeschadet durchs Leben tanzen kann und alles ist schön? Das Leben ist schwierig, u.a. auch, weil man etwas riskieren muß, um etwas zu bekommen.

Was ist so schlimm, mal hier und dort enttäuscht zu werden? Ich kenne die Problematik selbst, aber ich habe irgendwann für mich entschieden, Vertrauen zu investieren ohne eine Garantie zu verlangen.

Ist es nicht schlimmer, am Ende seines Lebens dazustehen, allein, und zu erkennen, dass man diesem Leben NICHTS von sich gegeben hat, und daher auch nicht viel bekommen hat?

Ich würde mich - umgekehrt - nie auf einen Menschen einlassen, der nicht vertrauen kann, denn dieser Mensch dreht sich zu sehr um seine eigenen Belange und hat die Gefühle des anderen zu wenig im Blick.

MXyreina


Es ist nicht so dass ich niemals was gegeben hätte, ich hatte Beziehungen und wenn ich mich tierisch anstrenge klappts auch für ne Weile aber es gibt nunmal traumatische Erlebnisse die ne Menge Zeit brauchen um verarbeitet zu werden. Ich arbeite dran, aber ich erwarte nicht dass es in naher Zukunft was wird. Wenn man es nicht anders kennt und man immer verlassen und enttäuscht wurde, sogar von den eigenen Eltern, ist das "was ist so schlimm mal enttäuscht zu werden?" sehr schlimm, zumindest für mich. Jedes Mal verliert man wieder ein bisschen Hoffnung. Auch das Denken darüber dass es jedem Menschen so geht, im Bezug auf Beziehungen, machts nicht grad besser. Man kann sich da nur selbst rausholen, aber eben nicht von heute auf morgen.

Hab grad auch wieder wen kennengelernt den ich echt nett finde, aber ich hab keine Ahnung wie ich die Sache angehen soll, ob ich überhaupt... ist ja nicht so als fänd ich das toll dass ich sowas nicht kann |-o

MrolGliexnche/n


@ Smaragdauge

Was ist so schlimm, mal hier und dort enttäuscht zu werden?

Ich gehe mal davon aus, dass Du das weißt, und die Frage hier eher rhetorisch gestellt ist, oder?

e!ngeOl$2307


vielleicht eine schizoide Persönlichkeitsstörung? ":/

Swma'raigdxauge


Ich gehe mal davon aus, dass Du das weißt, und die Frage hier eher rhetorisch gestellt ist, oder?

Es ist ganz einfach so, dass es einen nicht weiterbringt, wenn man zwar Gleichgesinnte findet, aber seine eigene Einstellung nicht ändert. Dann bleibt man dort stehen, wo man ist.

Die TE ist 20 Jahre alt, ich bin mehr als doppelt so alt - wer wird wohl mit mehr Enttäuschungen im Leben konfrontiert worden sein?

Das ist nicht böse gemeint. Aber man wächst auch oder gerade an Erfahrungen, die einem nicht gefallen. @:) Vorausgesetzt, man verkriecht sich nicht irgendwann. Dann hat man wirklich verloren.

Myolliaenc/hen


Klar, natürlich hast Du Recht.

Aber vorm Ändern steht oft erstmal die Erkenntnis. Das Begreifen, warum man so ist. Das versucht die TE offensichtlich gerade.

S9maraTgda)uge


Das stimmt natürlich, man ermittelt erst mal den Status Quo, und die Ursachen zu kennen kann auch ganz hilfreich sein.

Was mich angeht, habe ich auch vieles erst rückwirkend verstanden. Davon lösen sich Probleme allerdings nicht, und ich komme mehr und mehr zu dem Punkt zu sagen: Ich mache meine Zukunft nicht davon abhängig, wie gut ich die Vergangenheit rekonstruieren kann. Denn dann würde ich meine Zukunft meiner Vergangenheit opfern.

Aber die TE ist noch sehr jung, ich wünsch ihr jedenfalls alles Gute und dass sie es anpackt, wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber für die Zukunft können wir viel tun @:)

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