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Emotional gestört?

pqospxae


Das Problem ist, dass diesen frühen Bindungserfahrungen sich als Muster einprägen und quasi Teil der Persönlichkeit werden. Es ist nicht so leicht, da einfach mal seine Einstellung zu ändern. Das dauert.

S|maragxdauge


Ich weiß, aber man hat nur zwei Möglichkeiten: Es beizubehalten und so weitermachen oder daran arbeiten und über den Schatten zu springen.

c|al4lirsto93


Aber vorm Ändern steht oft erstmal die Erkenntnis. Das Begreifen, warum man so ist. Das versucht die TE offensichtlich gerade.

Ja, arbeite schon länger daran und kämpfe ständig mit mir und meiner Angst verletzt zu werden. Es genügt hald oft eine Kleinigkeit und ich falle wieder zurück in mein altes Muster und laufe davon...

Was mich angeht, habe ich auch vieles erst rückwirkend verstanden. Davon lösen sich Probleme allerdings nicht, und ich komme mehr und mehr zu dem Punkt zu sagen: Ich mache meine Zukunft nicht davon abhängig, wie gut ich die Vergangenheit rekonstruieren kann. Denn dann würde ich meine Zukunft meiner Vergangenheit opfern.

Du hast natürlich völlig recht, nur ist die Umsetzung meist nicht so einfach, da die Vergangenheit ja doch eine große Rolle im Leben eines Menschen einnimmt. Man ist ja von ihr geprägt, sowohl von den schönen, als auch den weniger schönen Ereignissen. Und ich denke, dass man die Ängste, die man sich als Kind "angeeignet" hat, niemals vollständig loswerden kann...man kann nur versuchen damit zu leben.

ShmarUagdaxuge


Ja, arbeite schon länger daran und kämpfe ständig mit mir und meiner Angst verletzt zu werden. Es genügt hald oft eine Kleinigkeit und ich falle wieder zurück in mein altes Muster und laufe davon...

Ja, das kenne ich auch. Allerdings ist das Weglaufen leider auch immer wieder ein Rückschlag für die eigene Entwicklung.

Und eines muß ich Dir an dieser Stelle sagen: Du kannst weglaufen, zumindest meistens. Aber: Das Leben läuft Dir nicht hinterher, zumindest nicht das Gute und Schöne im Leben. Wenn Du also wegläufst, dann nur dem Guten. Das solltest Du Dir vor Augen halten.

Du hast natürlich völlig recht, nur ist die Umsetzung meist nicht so einfach, da die Vergangenheit ja doch eine große Rolle im Leben eines Menschen einnimmt. Man ist ja von ihr geprägt, sowohl von den schönen, als auch den weniger schönen Ereignissen.

Ich weiß. Aber wenn ich der Prägung eine zu große Rolle in meinem Leben einräume bzw ihr ein zu großes Gewicht beimesse, dann gebe ich anderen Menschen viel zu viel Macht über mich. Es wäre schlimm, wenn ein Kind lebenslang das Opfer seiner Eltern bliebe - findest Du nicht? Außerdem verleitet es, sich der eigenen Kraft und damit der eigenen Verantwortung zu entziehen. Prägung spielt definitiv eine sehr große Rolle, keine Frage, aber wenn sie einem das komplette Leben versaut, dann hat man ihr zu wenig entgegengesetzt.

Und ich denke, dass man die Ängste, die man sich als Kind "angeeignet" hat, niemals vollständig loswerden kann...man kann nur versuchen damit zu leben.

Das ist richtig, bestimmte Ängste gehen nicht weg. "Damit zu leben" soll aber m.E. nicht heissen, sich diesen Ängsten hinzugeben und ihnen Raum zu geben. Damit zu leben bedeutet für mich, diesen irrationalen Ängsten etwas anderes entgegenzusetzen, d.h. es kommt etwas auf die andere Seite der Waagschale.

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