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Depressive Kollegin mobbt alle

TEest)ralxe hat die Diskussion gestartet


Hallo, bei uns im Betrieb ist ein Kollegin, von der jeder weis, das sie mittlstarke Depressionen hat. Sie hat schon vor Jahren darüber im Team gesprochen und war deswegen auch mal 1 Jahr krank, hat schon stationäre und auch ambulante Therapien hinter sich.

Also diese Kollegin ist schon seit über 10 JAhren im Betrieb, und sie war schon immer sehr "aggressiv". Sie macht öffentlich andere Kollegen runter, wenn die mal einen kleinen Fehler machen. Außerdem kontrolliert sie ständig, wie man sein Arbeit macht, sie sucht regelrecht nach den kleinsten Fehler, um dann alles dem Chef zu erzählen. Sie hat ein List, wo sie sich täglich genau notiert, wer wann zu spät kommt oder früher geht oder wer seine Pause überzieht. Sie hat immer das Gefühl benachteiligt zu sein, darum sagt sie, das sie sich "Wehren" muss. Sie selber macht tatsächlich fast nie Fehler bei der Arbeit, sie arbeitet immer 1000% Korrekt wie eine Maschine!!!

Sie hilft auch nie, wenn man mal Hilfe braucht, sagt sie immer "Ich kann doch nicht meine Arbeit liegen lassen, nur weil du immer noch nicht alleine zurechtkommst" Sie wird dann regelrecht abfällig und verletzend. Sie zeigt nie Emotionen ist immer eiskalt. Der Chef ist total auf ihrer Seite, weil sie immer so gut arbeitet der Betriebsrat ist auch auf ihrer Seite, weil sie Depressionen hat, der Betriebsrat vermutet sogar, das wir sie wegmobben wollen!

Keiner von uns geht mehr gerne auf die Arbeit, weil sie wirklich TÄGLICH jemanden "anzeigt" Wir haben alle schon regelrecht Angst vor ihr, obwohl sie nur eine normale Kollegin ist. Da sie so korrekt und schnell arbeitet, haben wir angst, das sie Abteilungsleiterin wird, das wird dann wirklich die Hölle für uns!!!

Antworten
B(arce[lonetxa


Ich würde erstmal ab jetzt alle Vorfälle detailgenau dokumentieren, möglichst jeweils mit Zeugen. Das ganze nüchtern und sachlich halten. Damit dann nach einer Zeit mal mit dem Chef sprechen, dann wird das Problem deutlicher. Kannst du schlimmstenfalls die Abteilung wechseln?

A*prikolsenkernö3l


ich will ja nicht dumm rum labern, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man so blöd sein kann und seine psychischen und physischen Probleme auf Arbeit publik macht. Mit so was würde ich nicht hausieren gehen...

Kann man sich über die Kollegin nicht mal bei ner höheren Instanz beschweren gehen ???

T$estrxale


Aber eigentlich hat sie ja "recht". Das ist ja das Problem, wenn jemand ein paar Minuten zu spät kommt oder früher geht, dann ist das ja tatsächlich "falsch" Wenn jemand sie, selbst wenns sehr freundlich ist, ob sie ihm bei einer komplizieren aufgabe helfen kann, dann bleibt ihre arbeit ja tatsächlich liegen.

Das ist wirklich eine Zwickmühle...

B1a}rcelonexta


Ich verstehe das Problem. Ich denke, das Grundproblem ist, dass sie eine Atmosphäre von Angst, Misstrauen und Kontrolle schafft. Das ist nicht produktiv.

Dass sie nicht helfen will, ist vor dem Hintergrund, dass sie die dann entstanden Fehler ankreidet, ziemlich paradox. Zumal für die Kontrolle offensichtlich Zeit da ist.

Habt ihr denn kein Zeiterfassungssystem, so dass man Zuspätkommen auch ausgleichen kann? In vielen Betrieben hat man ja eine gewisse Flexibilität und muss nicht auf die Sekunde genau alles machen.

Tendenziell würde ich mir wohl was anderes suchen.

T'aba1lugxi


Aber ist ja schon ein Ding, wie es eine psychisch Kranke schafft, den Laden unter Kontrolle zu halten und zu mobben. Normalerweise ist es andersherum, dass der Kranke gemobbt wird.

Aber mal Spaß beiseite. Die Mehrheit siegt immer. Wenn ihr zusammenhaltet und Euch weigert, mit dieser 1000%igen weiter zusammenzuarbeiten, dann MUSS was geschehen. Wenn die Lage unterträglich wird, dann verweigert halt alle zusammen die Arbeit.

Denn so eine Überkontrolle, die diese Frau da an den Tag legt, ist auch krank. Sie macht also mit krankem Verhalten die Gruppe kaputt. Also muß diese Kollegin entfernt werden, egal wie top sie arbeitet. Meine Meinung.

NIa/nnxi77


@ Aprikosenkernöl

Warum nicht? Und wenn man mal ein oder zwei Jahre krank ist, ist auch klar das man keine Grippe hat und man erzählt was das Problem ist. ;-)

Ich hab damit keine negativen Erfahrungen gemacht.

Aber zum eigentlichen Thema, ich denke die Krankheit der Frau ist egal, sie stört den Frieden und das ist blöd.

Ist es den nicht möglich den Kontakt zu ihr aufs nötigste zu Beschränken? Und Vorallem, ihr eben auch keine Angriffsfläche mehr zu bieten?

Tnesbtralxe


Wenn man ihr kein Angriffsfläche bieten will, dann müssen auch wir zu 1000% korrekt arbeiten.

D.H. niemals auch nur eine Minute später kommen oder später gehen, die arbeit immer selbständig, ohne eine einzige frage erledigen, immer pünktlich die pause beenden usw usw.

Wie gesagt, sie arbeitet sehr gewissenhaft und sehr zügig, sie ist immer schneller, ausserdem kann sie ohne erkennbare Anstrengung mehrer dinge gleichzeitig machen....

Wir fragen uns , ob das an ihren Antidepressiva liegt, das sie wie ein Computer arbeiten kann?

N(elxa


Wir fragen uns , ob das an ihren Antidepressiva liegt, das sie wie ein Computer arbeiten kann?

Na, das sind doch keine "Aufputschmittel" ;-) Sicher, sie wird mehr leisten können mit Medikamenten als ohne (ist bei mir auch nicht anders; wenn ich meine Medis nicht nehme, werde ich wieder depressiv, kann mein normales Leistungsniveau nicht mehr halten), aber Antidepressiva bewirken nicht, dass man 1000%ig wie eine Maschine arbeiten kann. Lustig, was sich die Leute immer so darunter vorstellen ;-D (Sorry, ist nicht böse gemeint @:) )

Vielleicht ist sie von Natur aus so korrekt, tausendprozentig und "maschinenartig". Solche Menschen gibt es tatsächlich.

N9anndi7N7


Ich kann dir natürlich nicht sagen wie das bei der Kollegin ist, aber ich arbeite auch zu 100% korrekt, schnell, zuverlässig uswusf... Hab ich aber auch schon vor der Einnahme der Antidepressiva. Das ist mein Fluch und mein Segen. ;-) ich stelle an mich einfach sehr, sehr hohe Ansprüche, das ist (leider) auch Teil der psychischen Erkrankung. allerdings mache ich das nicht zum Problem für meine Kollegen obwohl ich mich auch manches mal über manche ärgere, aber ich behalte das für mich. ;-)

Kann man den überhaupt nicht mit ihr reden? Vielleicht auch mal unter 4 Augen

ALprik8osenLkernxöl


Nanni77:

ich bin, was das angeht, leider ein gebranntes Kind.

Bei mir hatten sich die Leute ja bei meinen Auslands- bzw. Nebenjobs (was alles keine Vollzeitstellen waren!) schon dumm, wenn ich bloß mal 1-2 Tage wegen einer stärkeren Erkältung gefehlt habe...

Das war bei Praktika so, das war im Ausland, das war bei Förderstellen usw... :(

Wenn ich dann NOCH GESAGT hätte, dass ich psychische Probleme hatte. OMG, will ich mir gar nicht ausmalen.

Ich bin nur froh, dass ich alles so weit habe behandeln lassen – physisch wie psychisch, dass ich da erst mal keine Gefahr mehr sehe, wegen so was irgendwie Jobs oder so zu verlieren. :(

Sgiloberm6ondauxge


Was tut die Kollegin denn konkret GEGEN euch ?

- sie verpetzt euch. Das ist ein Zeichen von miese Charakter und Unkollegialität aber vermutlich nix wogegen man was machen könnte. Man MUSS nunmal pünktlich kommen und sollte keine Fehler machen...

- sie hilft niemandem ? dann müsst ihr euch gegenseitig helfen. Oder ist das in eurer Arbeitsstelle an sich verboten ?

- oder "schiebt" sie euch anderen ihre Arbeit unter ? davon lese ich hier nix

- Ist jemand mit der Arbeit definitiv überfordert und sie hat zu wenig auf dem Tisch ?

DAS wäre ein Grund, was beim Chef zu sagen. Ist sowas der Fall ?

- Wenn sie jemanden beim Chef anschwärzt, wie reagiert der dann ? Sagt er ein Wort und gut ist oder brüllt er rum, mahnt ab oder droht mit Abmahnung ?

b2ru+mxa


Passiert es denn so oft, dass jemand von euch später kommt, früher geht oder die Pause überzieht?

BOarcevlonxeta


@ Silbermondauge

Ich vermute, es sind weniger die Aktionen an sich, als das damit vermittelte Gefühl, unter Dauerbeobachtung zu stehen. Das sorgt dafür, dass man quasi immer unter besonderer Anspannung und Stress steht. Das geht eine Weile, aber ich kann mir schon vorstellen, dass man irgendwann paranoid wird oder es einfach zu viel wird. Und dazu eben noch das Gefühl, nzulänglich zu sein.

LVola2~0k10


Ich würd mal krass sagen-sie ist halt so und sie wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht ändern. Was ihr tun könnt, um keine Angriffsfläche zu bieten ist:

- pünklich die Arbeit beginnen

- die Pausenzeit einhalten

- eben nicht früher nach Hause gehen

Fragen zur Arbeit, wenn es welche gibt-dürfen natürlich auch gestellt werden...besser wie wenn die Arbeit nachher nicht okay ist. Ich nehm mal schwer an, dass sie nicht unbedingt zum Chef rennt und sagt: xy brauchte heute Hilfe, er hatte eine Frage. Wenn doch, dann ist es auch nicht so schlimm-denn nicht jeder kann maschinenartig alles drauf haben ;-) . Um ehrlich zu sein gibt es oft in einer Abteilung so jemanden wie deine Kollegin-shit happens-kann man nichts machen, außer eben keine Angriffsfläche zu bieten und als Mobbing würde ich ihr Verhalten absolut nicht bezeichnen. Du hast ja bereits geschrieben...die Vorwürfe stimmen wirklich und sollte sie euch helfen, bleibt ihre Arbeit liegen. Da sie eine egoistische Perfektionistin ist-ist das ja auch klar. Das ist ihr Charakter und den wirst du nicht ändern können. Bei meinem Partner in der Firma gibt es auch so jemanden, er arbeitet in der Buchhaltung. Zu Hause macht er auch einmal jährlich Inventur bei sich und seiner Mutti-mit der er zusammen lebt-er verzeichnet alles: Büroklammern, Wäscheklammern, Teller, Gläser, Unterhosen-alles. Tja, es gibt halt auch Menschen, die bissle arg aus der Reihe tanzen-leider scheinst du halt auch so eine Kollegin zu haben.

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