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Emetophobie: Chancen auf Heilung?

SNo}phiXeFusxsball hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich stelle mich mal vor: Ich bin weiblich, 16 Jahre alt und leide an Emetophobie.

Angst vor dem erbrechen habe ich eigentlich seit ich denken kann, aber ich hatte halt nur Panik, wenn es auch wirklich schon soweit war. Mittlerweile ist es so, dass mir von morgens bis abends schlecht ist, ich an Panikattacken leide und mich komplett zurückgezogen habe. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Meine Familie weiß Bescheid und meine Hausärztin auch. Ich habe bereits eine Therapie bei einem Psychotherapeuten angefangen, allerdings nach 2 Monaten abgebrochen, weil wir 2 überhaupt nicht miteinander auskamen. Die Schule musste ich einen Monat vor den Sommerferien abbrechen, da es einfach gar nicht mehr ging und ich ständig nur panisch im Unterricht saß. Super, jetzt habe ich einen Hauptschulabschluss. Ich muss doch mein Leben in den Griff bekommen und vor allem einen vernünftigen Abschluss machen. Ich war auf dem Gymnasium und gehe mit einem Hauptschulabschluss runter? Meine Eltern und ich haben bereits einen Antrag in einer Klinik gestellt die Jugendliche mit Angststörungen etc. betreut über einen längeren Zeitraum von morgens bis nachmittags. Wann das klappt weiß ich allerdings nicht und ob ich geheilt werden kann ist ja auch noch die andere Frage. Ich möchte nur einfach mein Leben wieder richtig genießen können und nicht den ganzen Tag traurig Zuhause sitzen. Ist jemand auch betroffen oder hat die Krankheit vielleicht sogar besiegt? Ich würde mich hier gerne austauschen :)

Liebe Grüße SophieFussball :-)

Antworten
Gbren.zwelQten


Hallo Sophie,

kann deinen Leidensdruck gut nachvollziehen, ich war auch Emetophobikerin und das sehr extrem, bin auch nicht mehr zur Schule gegangen, hab das Haus nicht mehr verlassen, alles gemieden. Mir konnte dann erst in einer Klinik geholfen werden und bis heute bin ich "geheilt" (mache aber zusätzlich auch wg. anderer Probs noch ambulante Therapie). Ich denke, du machst das richtig mit der Klinik und darfst auf keinen Fall die Hoffnung aufgeben! Es ist ein langer Weg, aber es gibt Heilungschancen und ich wübnsche dir, dass es auch bei dir klappt und du dann ein normales Leben führen kannst! :)*

LG, Grenzwelten

Sfophi eFu%ssbaWll


Hallo Grenzwelten!

Das freut mich sehr, dass es dir bis jetzt gut geht und ich hoffe das bleibt so.

War es bei dir auch so, dass du ständig diese innere Unruhe hattest und dich nirgendwo richtig wohlgefühlt hast? Ich bin immer total zappelig. :-/

Wie lange warst du in der Klinik?

LG Sophie

SDimonSe8x63


Liebe Sophie, ich würde dir - begleitend zur Therapie - noch zu einer Familienaufstellung raten. Am besten zusammen mit deinen Eltern, sofern sie offen für so etwas sind. Mit der Methode kann man sehr gut die Ursache für eine Problematik, wie du sie beschreibst, finden.

[Werbung durch die Moderation gelöscht]

Gute Besserung!

S}ophi&eFusxsball


Danke für deine Antwort.

Meine Eltern sind eigentlich offen für alles, was mir helfen könnte :)

Ich werde mir das mal angucken.

GNren|zwevltexn


Hallo Sophie,

in der Klinik, in der mir wg. der Emetophobie geholfen wurde, war ich für fast drei Monate. War aber toll dort, nette Ärzte, gute Therapeuten und echt nette Kontakte zu anderen Patienten. Also es ist bei mir jetzt seit sechs Jahren stabil, daher denke ich, das ist komplett überstanden.

War es bei dir auch so, dass du ständig diese innere Unruhe hattest und dich nirgendwo richtig wohlgefühlt hast?

Eine innere Unruhe hatte ich, wenn ich raus musste, unterwegs war, unter Menschen, dann bekam ich auch Panikattacken. Die Angst war zwar immer unbegründet, ist nie was passiert, aber das hilft einem auch nicht weiter, wirst du sicher kennen ;-). Also wohlgefühlt, hab ich mich nur daheim, wenn ich alleine war. Ein absoluter Horror waren z.Bsp. Familienfeste, die hab ich irgendwann gemieden, wie eigentlich alles andere auch. Als ich dann gar nicht mehr raus konnte, auch nicht in die Schule, hab ich erst begriffen, wie riesig mein Problem ist, was es für Auswirkungen auf mein Leben hat und es hat mich wütend gemacht, weil ich meine Freunde vermisst habe, meinen Abschluss machen wollte (wie du ;-)) und diese Wut war ganz gut, denn dann hab ich mich endlich für die Klinik entschieden und die hat mir bei dem Problem auch tatsächlich geholfen.

Wann erfährst du denn, ob und wann du in die Klinik könntest?

LG, Grenzwelten

SFoph%ieqFussUball


Hallo :)

Panikattacken bekomm ich im Moment sogar ganz gut in den Griff, mich nervt nur diese permanente Übelkeit. Es wurde im Juni eine Magenspiegelung gemacht und außer einer leichten Gastritis wurde nichts festgestellt. Diese innere Unruhe hab ich manchmal sogar Zuhause :(

Wann ich das erfahre weiß ich leider noch nicht aber ich gehe ja auch nur ambulant in die Klinik, ich denke so täglich von 8-16 Uhr oder so :-)

LG Sophie

Gmrenz$welTtexn


Hallo Sophie,

eine permanente Übelkeit ist natürlich nicht toll, gerade wenn man Emetophobie hat :-. Aber ich glaube bei einer Gastritis ist das normal; eine Freundin von mir hat eine chron. Gastritis und deshalb auch mit ständiger Übelkeit zu tun. Bekommst du denn Medikamente wegen der Gastritis?

Unter Übelkeit litt ich nie, nur eben unter der ständigen Angst, es könnte passieren ... :-/

Ach, du gehst in eine Tagesklinik? Wolltest du nicht stationär oder wurde dir das erst mal so angeboten? Ich war auch schon mal in einer Tagesklinik, für mich war es nichts, aber das muss man selbst herausfinden. Stationär ist halt viel mehr möglich, weil man eben die ganze Zeit vor Ort ist und es gibt hervorragende Kliniken :)^. Ich war damals wegen der Emotophobie in einer Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie und später dann wegen anderer psychischer Probleme noch mal dort. Ist wirklich ein himmelweiter Unterschied zur ambulanten Therapie.

Alles Gute für dich! :)*

SeophZieFuEssxball


Hallo Grenzwelten,

aber das mit der Gastritis war ja im Juni und dagegen hab ich Pantoprazol bekommen. Meine Eltern meinten das müsste längst weg sein :(

Ich wollte nicht stationär, weil ich nicht gerne von Zuhause weg bin und 20 km von unserem Wohnort entfernt ist eine Klinik die die Behandlung extra für Jugendliche ambulant anbietet, das wollte ich jetzt mal ausprobieren. Ich glaube schon, dass ein stationärer Aufenthalt mehr bringt aber mal sehen. :-)

Danke, ich wünsche dir auch alles Gute @:)

G2renzvweltxen


Hallo Sophie,

eigentlich müsste die Gastritis schon ausgeheilt sein, aber wer weiß :-; könnte sich durch den psychischen Stress auch eine neue entwickelt haben. Wenn du noch Symptome hast, wie die Übelkeit, dann vielleicht besser noch mal zum Arzt?

Ach so ;-), na dann ist das ambulant doch erst mal einen Versuch wert :)z. Ich wünsch dir soooo viel Glück, dass sie dir dort helfen können! :)*

Ganz liebe Grüße *:)

S^ophieyFurssbxall


Hallo Grenzwelten,

ja das glaube ich auch und da sich sowas oft durch Stress entwickelt könnte das ja sein :)

ich hoffe nur sie genehmigen das alles und alles klappt.

Viel Danke, das ist echt lieb.

Ganz liebe Grüße zurück :-D

Giren|zwe?lten


Ich drücke dir ganz doll die Daumen, liebe Sophie, dass du bald eine Zusage bekommst! :)*

Einen schönen Tag wünsche ich dir, mit neuer Hoffnung und wenig Angst! :)* *:)

S~oph.ieFussxball


Das ist so lieb, vielen Dank @:)

Ich wünsche dir ein schönes sonniges Wochenende *:)

GMr7enYzweglJten


Na, alles ok bei dir, Sophie? @:)

Wie war dein Wochenende? Ich hab es fast nur im Schwimmbad verbracht und mit :p>, anders war das ja kaum auszuhalten. ;-D *:)

SgophieF!ussbalxl


Hallo Grenzwelten!

Mir geht es soweit ganz gut,und dir?

Gestern hatte ich sehr starke innere Unruhe aber ansonsten hatte ich mal ein paar Tage nicht mit Übelkeit zu kämpfen :-)

Freitag war ich auch schwimmen und Samstag Eisessen :-)

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