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Lästern – wie damit umgehen?

hQirtenxkäse hat die Diskussion gestartet


Ich sitzte in einem 3-er Büro. Es geht jetzt schon seit ca. 1/2 Jahr. Es ist auch immer mal ein auf und ab. Mal lässt es nach und nun ist es wieder schlimmer.

Es wird über mich gelästert und das merke ich in dem Augenblick, wenn ich das Büro betrete. Ich kann dann immer nur noch ein paar Worte den Satzes hören. Manchmal wird sogar weiter geredet, sodass sich der Zusammenhang mir erschliesst. Manchmal wird geflüstert. Es handelt sich jedesmal um Vorfälle die ich Minuten/Stunden vorher wieder mal "falsch" gemacht habe. Es ist einfach zu offensichtlich. Ich werde aber auch während ich dabei bin ausgelacht, weil ich mal wieder zu einen Vorgang in Angriff nehme von dem man ausgeht, dass es eh kein Erfolg haben wird. Oder es wird geflüstert und anschließend gelacht. Oder es wird geflüstert, wenn die eine was falsch gemacht hat und ich es anscheinend nicht wissen darf. Es werden sich Zettel zugeschoben. Sogar über whatsapp werden Nachrichten geschrieben. Leider oder zum Glück ist eine der beiden nicht so helle, sodass sogar aus der scheinbar geheime Nachricht durch Gestik/Antwort die Zusammenhänge leicht erkennbar sind und weil auch die andere dann die Augen verdreht über die Dummheit der anderen.

Nun habe ich mir überlegt den beiden zu sagen, dass sie das lästern und mich auslachen auf ihre gemeinsame Mittagspause verlegen sollen. Ist das eine gute Idee es anzusprechen?

Vielen Dank für Eure Antworten

Antworten
hoirteznkRäxse


Vielleicht ist es doch keien so gute Idee es anzusprechen. Besser wäre es direkt an den Vorgesetzten zu gehen, dann kann der sich mit dem Problem beschäftigen, oder?

Ach, ich bin echt ratlos. ":/

MWolli(enchexn


Sprich die beiden direkt an.

So in der Art: "Täusche ich mich oder lästert ihr schon seit einem halben Jahr immer wieder über mich? Gibt's etwas, was ihr mir sagen wollt? Was ich wissen sollte? Was euch an mir nicht passt? Nur raus damit. Ich höre."

Mit sowas rechnen die meisten nicht, da wirst Du vermutlich erstmal in zwei ziemlich doofe Gesichter schauen.

hBi?rte*nkäsxe


Ich musste schmunzeln als ich deine Antwort gelesen habe. Vor allem ist nichts verwerfliches daran nach zufragen. Ich hoffe nur, daß dadurch nicht ein Krieg im Büro ausbricht. Das möchte ich am liebsten vermeiden. Ich fürchte nur, sollte ich nichts sagen, dann wird es auf meine Kosten gehen. Womöglich auf meine Gesundheit. ":/

Danke für deine Antwort. @:)

M[ol0li|enc5hen


Ich hoffe nur, daß dadurch nicht ein Krieg im Büro ausbricht.

Na ja, der herrscht ja genau genommen jetzt schon. Von friedlicher Atmosphäre kann ja zumindest nicht die Rede sein.

Schweigen und alles so weiterlaufen lassen ist jedenfalls keine gute Alternative. Und gleich zum Vorgesetzten laufen würde ich auch nicht, denn wenn der die Kolleginnen darauf anspricht, werden die selbstverständlich erstmal alles abstreiten und Du stehst doof da. Lieber direkt konfrontieren!

Oder, auch eine Idee, wenn Du die eine von beiden, die "nicht so helle" ist (;-D), mal allein erwischt, sprichst Du die direkt an ("Was tuschelt ihr da eigentlich dauernd über mich?"). Wenn sie die weniger Intelligente ist, wird sie sich vielleicht irgendwie verplappern. Ist zwar fies, sich sozusagen die Schwachstelle zu greifen, aber die Kolleginnen überlegen sich ja auch nicht, wie's Dir geht.

hqir?tenpkäse


Vielen Dank für Deine Ideen. @:) Die letztere ist wirklich nicht ganz fair ]:D Ich denke ich werde den passendne Augenblick abwarten und dann hoffe ich, dass ich den Mut aufbringen kann und es tatsächlich umsetzen kann.

Am besten wäre es wohl beide an einen Tisch zu bringen, dann habe ich es hinter mir. Dann fegt nur ein Sturm über mich. Es bleibt zu hoffen, dass ich darduch nicht einen Waldbrand auslöse. ":/

M9ollie=nchexn


Aber selbst wenn Du den Waldbrand auslöst – die Alternative wäre doch wirklich nur, das Geläster weiter zu ertragen. Willst Du das?

Wichtig ist auf jeden Fall, wenn Du sie (einzeln oder zusammen) darauf ansprichst, dass Du dann versuchst, möglich ruhig und höflich zu bleiben. Nicht losschreien á la " jetzt hört doch endlich mal auf!". Sondern nüchtern-sachlich: "Ich würde euch gern mal was fragen. Ich habe seit einiger Zeit den Eindruck, dass… (…) Irre ich mich, oder gibt es etwas, was euch an mir stört? Ihr könnt mir das gern sagen. Ich bin offen für Kritik."

Ich wäre ehrlich gesagt gern dabei und würde dann die irritierte Reaktion beobachten. ;-D

heirtennkäsxe


Ich konnte leider nicht so schlagfertig sein es vielleicht nötig war. Doch nachdem ich die beiden bei bestätigen ihres lästern gehört habe und die eine sogar mit dem Finger auf mich zeigte habe ich die beiden zunächst nur angeschaut. Die nicht so helle hat es gesehen, dass ich es gesehen habe wie der Fingerzeig mir zuging. Daraufhin flatterte wie ein angeschlossenes Huhn. Versuchte nach den richtigen Worten zu schnappen. Der Wortlaut war so ähnlich wie:

Ja, du hast mir dazu was gesagt. Aber das war ja... (nicht ganz ernst gemeint) ... und stammelte weiter und weiter.

Ich habe nur für mich gesagt:

alles klar.

Zum Feierabend habe ich den beiden fröhliches weiter lästern gewünscht. Ich bekam von der, von der das lästern auch ausgeht und die auch mit dem Finger auf mich zeigte nur zu hören.

'Haha, wie albern.'

Daraufhin habe ich nur erwidert, dass sie selbst albern ist und habe die Tür hinter mir geschlossen. Die nicht so helle konnte dem Gespräch und dass ich zum Feierabend einen solchen Wunsch äußere kaum wahrnehmen. Der irritierte Blick und das angeschlossene Huhn waren im nu wieder da. Die Sorge über eine Waldbrand war aber nicht nötig. Zumindest gestern nicht. Die Albernheiten gehen jedoch weiter, wenn ich auf eine Mail antworte wo beide im 'CC' sind wird von IHR über Mail an mich geantwortet. Spreche ich nicht mit IHR macht sie es auch nicht.

Nun das wird dann wohl so bleiben. Die Fronten scheinen geklärt/verhärtet. Soviel erstmal von mir. Wie es weitergehen soll weiß ich noch nicht. Ich freue mich erstmal auf's Wochenende.

VG *:)

MWol<lienxchen


Danke für Deinen Bericht.

Ich würde trotzdem bei Gelegenheit mal direkt fragen: "Warum lästert ihr eigentlich über mich?" Mit festen Blick und aufgerichtetem Oberkörper.

Und wenn sie behaupten "tun wir doch gar nicht", einfach nur:

"Warum?"

N]athalxya


Ich sitzte in einem 3-er Büro. Es geht jetzt schon seit ca. 1/2 Jahr. Es ist auch immer mal ein auf und ab. Mal lässt es nach und nun ist es wieder schlimmer.

Es wird über mich gelästert und das merke ich in dem Augenblick, wenn ich das Büro betrete. Ich kann dann immer nur noch ein paar Worte den Satzes hören. Manchmal wird sogar weiter geredet, sodass sich der Zusammenhang mir erschliesst. Manchmal wird geflüstert. Es handelt sich jedesmal um Vorfälle die ich Minuten/Stunden vorher wieder mal "falsch" gemacht habe. Es ist einfach zu offensichtlich. Ich werde aber auch während ich dabei bin ausgelacht, weil ich mal wieder zu einen Vorgang in Angriff nehme von dem man ausgeht, dass es eh kein Erfolg haben wird. Oder es wird geflüstert und anschließend gelacht. Oder es wird geflüstert, wenn die eine was falsch gemacht hat und ich es anscheinend nicht wissen darf. Es werden sich Zettel zugeschoben. Sogar über whatsapp werden Nachrichten geschrieben. Leider oder zum Glück ist eine der beiden nicht so helle, sodass sogar aus der scheinbar geheime Nachricht durch Gestik/Antwort die Zusammenhänge leicht erkennbar sind und weil auch die andere dann die Augen verdreht über die Dummheit der anderen.

Nun habe ich mir überlegt den beiden zu sagen, dass sie das lästern und mich auslachen auf ihre gemeinsame Mittagspause verlegen sollen. Ist das eine gute Idee es anzusprechen?

Vielen Dank für Eure Antworten

hirtenkäse

Verarsche hilft da gut. Wenn du reinkommst, sagst du halt, dass sie ruhig weiterlästern dürfen...

Du kannst ihnen bei nächsten Vorbeigehen auch einen neuen Block mitbringen, damit sie genug Zettel zum Hin- und Herschieben haben....

Ich habe mal im Großraum gearbeitet und wurde auch mal Opfer...ich habe die verarscht... ;-D

Peinlich auflaufen lassen kommt auch immer gut. *:)

h8i2rtenYxse


@ Mollienchen

Das "Warum" ist mir schon bewusst – denke ich.

Ich angagiere mich und das außerhalb unserer Abteilung; gebe Widerworte. Mache mir Gedanken wie man Dinge verbessern kann. Alleine, dass ich einen Vorschlag zu Verbesserung gebe ist nicht gut. Wenn ich dann keine Zeit habe den beiden zu helfen wird das als ein Affont aufgefasst. Während die andere sich einschleimt und Ihr zu allem die Zustimmung gibt.

Das ist nur meine Einschätzung. Das gebe ich zu. Doch aus den Handlungen und Kommentaren herraus läßt sich nicht anderes schließen. Nicht umsonst darf ich an Bemerkungen teilhaben wie:

Ich bin fertig mit allem. Darf ich dir helfen Nora?

Früher gab es eine Zeit, da ich meine Unterstützung angeboten habe und das über Jahre und das bei beiden. Ich will nicht abstreiten, dass mir ebenfalls Hilfe angeboten worden ist, wenn es mal knapp geworden ist. Aber das war eher die Ausnahme. Und jetzt tut die eine mal was und schon denkt sie, sie wäre die Superkollegin.

Ich war übrigens beim Vorgesetzten und habe um Rat gebeten noch bevor ich meine "Albernheit" von mir gegeben habe. Ich wollte von wissen wie ich mich verhalten soll. Ich erhielt den Rat die beiden freundlich anzusprechen, dass mir das geläster zu viel wird und sie es lassen sollen. Meine Reaktion ist anders ausgefallen aber hat seine Wirkung auch nicht verfehlt. Sie läster nicht mehr.

Gut dafür darf ich mir nun diese, meiner Meinung nach, kindischen Bemerkungen anhören.

@ Nathalya

Ich habe noch einige Jahre, die ich arbeiten muss. Gut die beiden sind älter als ich. Somit werden wir keine 20 Jahre weiter in dieser Kon­s­tel­la­ti­on zusammen arbeiten. Eigentlich möchte ich auf weitere Provokationen verzichten. Aber das kann ich nicht zu 100% sagen. Sollte es mir mal wieder zu viel werden; nun.... ??? Danke Dir dennoch für Deine Ideen. Wer weiß wie ich dann vorgehen werden. Vielleicht sollte ich ebenfalls alles komentieren was ich tolles mache. ]:D

VG

M5ollie'nchexn


@ hirtenkäse

Mit der Frage "Warum?" hätte ich auch nicht bezweckt, tatsächlich eine Antwort auf eine offene Frage zu erhalten, sondern einfach sie dazu zu zwingen, sich dazu zu äußern oder anderenfalls ein verräterisches Verhalten (stammeln, rot werden) an den Tag zu legen. Dass Du die Antwort schon ahnst oder weißt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Die Frage "Warum?" dient eher dazu, sie in die Ecke zu drängen.

hvizrtenk>äse


Ist es denn notwendig sie in die Ecke zu drängen?

Davon mal abgesehen. Seit 2 Tagen versucht die nicht so helle wieder mit mir ins Gespräch zu kommen. So nach dem Motto: jetzt ist es einmal raus und schwamm drüber. Die andere will ihr schweigen noch nicht brechen. Als Opfer der lästereien kann ich mich auch nicht mehr betrachten. Das hat doch stark nachgelassen. Werde auch nicht mehr ganz offensichtlich ausgelacht. Selbst das lästern über andere Kollegen passiert nicht mehr in meinem Beisein. Als hätten sie Angst ich würde sie verpfeifen. Hätte niemals gedacht, dass die kleine Aktion so gut wirkt. :)^ ;-D

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