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Mann wie ein Muttersöhnchen, wie damit umgehen?

B$eißrixng hat die Diskussion gestartet


Der Titel hört sich vielleicht hart an, aber weiß kaum wie ich es anders umschreiben sollte..

Ich habe ein Problem mit meinem Mann, versuche mal kurz zu beschreiben. Wir sind seit 7 Jahren verheiratet, haben 2 Kinder (3 und 5 Jahre alt).

Als ich meinen Mann kennengerlernt habe kam er aus einem Elternhaus in dem er nichts machen brauchte, Mutti hat bis er 22 Jahre war die Wäsche gemacht, gekocht, alle Angelegenheiten für ihn geklärt usw Ich habe ihn als sehr führsorglich kennengelernt, er war immer sehr zuvorkommend, hat sich um mich gekümmert als ich krank war, hat mir eine Decke geholt als ich gefroren habe und war stets da wenn ich ihn brauchte. Ich spielte zu der Zeit die Rolle seiner Mutter kann man so sagen, ich hab alles für ihn geklärt, hab für ihn Kleidung eingekauft weil er bis dahin noch nicht mal seine Größe kannte, hab Überweisungen ausgefüllt weil auch das nicht konnte usw Auch zu der Zeit standen seine Eltern (hauptsächlich seine Mutter) immer noch im Mittelpunkt, sie haben als wir in unserer eigenen Wohnung bereits lebten und noch mal zwischendurch ein Mittagessen gebracht, ihm zwischendurch mal Kleidung gekauft, das Paket Kaffee gekauft was man beim Einkaufen vergessen hatte usw bis es dann irgendwann immer "schlimmer" wurde, sie haben dann unseren Rasen gemäht, die Mutter hat für uns geputzt usw bis ich irgendwann gesagt habe jetzt reicht es mir. Somit hab ich versucht diese "Aufgaben" der Eltern noch mit zu übernehmen und die Eltern immer mehr aus meinem Leben zu schaffen.

Irgendwann bekamen wir dann eigene Kinder, auch da waren die Rollen fast verteilt, ich war die jenige die alles irgendwie gemacht hat, wozu der Haushalt, die Kinder, handwerkliche Sachen oder Erledigungen bei der Bank, Versicherungen usw gehörten und mein Mann hat zwischendurch mal was im Haushalt gemacht, ist Arbeiten gegangen und war mehr zur Bespaßung der Kinder da. Auch in diesem Fall konnte er nie eigene Entscheidungen treffen, all die Entscheidungen die er treffen müsste überträgt er auf mich oder die Kinder und das ganze geht schon los mit der Kleidung die sie morgens anziehen sollen, dem Haare machen usw. Entweder fragt er dann die Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren und es gibt nur durcheinander oder er fragt mich. Das heißt das ich auch dann noch für diese Arbeiten zuständig bin.

Soweit so gut, mit dem ganzen bin ich ja noch klar gekommen, bis man sich dann irgendwann immer mehr so gefühlt hat wie seine eigene Mutter. Zudem kam dann noch, das er sich irgendwann aufgeregt hat, ständig machst du mir Vorschriften, nichts kann ich alleine entscheiden usw bis mir irgendwann wirklich der Kragen geplatzt ist %:| und ich mit ihm gesprochen habe, auch dabei kam dann immer wieder rüber er schafft das ganze alleine nicht und braucht mich, aber gleichzeitig würde er ja so gerne alles alleine schaffen. Auch habe ich versucht ihn langsam ran zu führen, ihm immer mal eine Aufgabe mehr zu geben die er alleine "bewältigen" sollte. Jedoch ist es auch dabei einfach das Problem das er sich mit allem überfordert fühlt und dabei reichen schon kleine Entscheidungen wie z.b. ob die Kinder ein Tshirt oder ein Pulli anziehen sollen.

Zudem kommt jetzt noch ein weiteres Problem, ich merke bei uns geht immer mehr die Liebe verloren, er ist so das er eigentlich den ganzen Tag nur bedauert werden will wie ein kleines Kind, du armer Junge hast ja heut sooo hart gearbeitet, setz dich mal hin ich mache das schon usw Genauso bei Krankheiten, diese spielt er schon langsam jedem vor damit ihn einfach jemand bedauert. Auf der anderen Seite ist er genau das Gegenteil, er will als starker Mann dastehen, als der der alles kann und für den nichts zu viel ist und will dafür Anerkennung haben %-|

Daraus ergibt sich dann, das er mich als dominierende Person hält, die jenige die alles besser kann und alles besser weiß. (weil ich ihm schon allein bei den Kindern unter die Arme greifen muss, weil er sonst dasteht und Garnichts weiß). Weil er mich so sieht holt er sich die Anerkennung, das Lob und die Fürsorge bei allen möglichen anderen Leuten in der Umgebung und ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll %:| %:| %:|

Vielleicht kann jemand dazu was sagen, wie soll ich mit all dem umgehen, wie kann ich sein Selbstbewusstsein stärken, ihm zeigen das er auch was kann, das er toll ist, wie kann ich es erreichen das er was alleine schafft und wie schaffe ich es ihm zu zeigen das er toll ist?!

Für mich ist es einfach so als müsste ich ihm bei allem helfen weil er es nie gelernt hat und auch jetzt nicht mehr lernen will/kann, das ganze lässt mich dominant wirken und ich kann nicht mehr die liebevolle einfühlsame Partnerin sein.

Hoff ihr könnt mir helfen @:)

Antworten
F$iaDllxe


Beißring, kann es sein, dass Deine Ehe einfach nur noch aus Problemen besteht? Ich schließe darauf, weil Du sonst kaum mehrere verschiedene Beziehungs-Problem-Threads gleichzeitig eröffnet hättest. Wenn gar nichts mehr stimmt, würde ich das große allgemeine Problem auch nicht in Raten zerlegen...

BHeißrminxg


Falls man das ganze genau gelesen hat hängt das eine immer wieder mit allem zusammen, einfach mit der Vergangenheit meines Mannes. Wenn Garnichts mehr stimmen würde wären wir nicht mehr zusammen

E8m!man_Peexl


Wenn es immer um das Gleiche geht, wird es aber auch nichts bringen, einen Faden nach dem anderen dazu zu eröffnen. ;-)

Was soll man dazu auch schreiben? Ihr habt offenbar eure Rollenverteilung gefunden, auch wenn sie dir nicht schmecken mag. Du kannst also weiter lamentieren, dass er ja ach so unselbstständig ist – so lange du die Aufgaben übernimmst, die er gern abschiebt, machst du doch nichts anderes als das, was du seinen Eltern nachträglich vorwirfst.

Dominant wirkt man ja übrigens nicht, weil man bestimmte Dinge erledigt, sondern erst, wenn man das ständig raushängen lässt. Deine Dominanz ist also in meinen Augen keine zwangsläufige Folge eurer Verhältnisse, sondern eher das Ergebnis deiner Ablehnung dieser Rolle. Du könntest ja theoretisch auch stillschweigend weiterhin brav alles erledigen und ihm abends noch die Füße massieren, dann würdest du auch nicht herrisch oder dominant wirken. Dass du da keinen Bock drauf hast, kann ich allerdings gut verstehen.

Tja, was kannst du also tun? Ihn wirst du nicht ändern können, sondern nur dich. Und als Reaktion auf deine Veränderung könnte es passieren, dass sich auch an seinem Verhalten was ändert. Eine Garantie dafür wirst du aber nicht bekommen, schließlich ist ja nicht gesagt, dass er diese Veränderung für genauso erstrebenswert hält wie du.

Zusammengefasst läuft es also immer wieder auf Folgendes hinaus: Es liegt bei dir, vom Reden wird sich nichts verändern.

B,eirßrixng


Durch die Beiträge hab ich auch langsam immer mehr gesehen das ich oft einfach sehr dominant (wenn man das so nennen kann) bin. Ich kann ihn dabei auch langsam verstehen, aber weiß einfach nicht wie ich mich ändern soll. Mir geht es so das ich ihn kennen und lieben gelernt habe und das ich ihn selbst nach 7 Jahren und 2 Kindern immer noch über alles liebe, aber mir kommt so vieles manchmal einfach so falsch vor, weiß kaum wie ich das beschreiben soll. Es ist so das ich fast jeden Schritt den er macht kritisieren könnte. Als wenn ich immer meinen würde ich wüsste was besser für ihn/uns ist und das verfolgt mich so durch den ganzen Tag irgendwie..

Wenn er am Wochenende morgens aufsteht und irgendwas macht fange ich schon an zu fragen, willst du nicht lieber erstmal frühstücken, dabei sprechen wir dann was wir an dem Tag machen wollen, schlägt er was vor finde ich immer ein Gegenargument, da können wir nicht hin weil es zu teuer ist, weil es anfangen könnte zu regnen, die Kinder wollten aber lieber da hin oder sonst was. Genauso geht's mir bei den Kindern, egal was er macht und wie er es macht, macht mich wahnsinnig, er zieht die Kinder nicht so an wie ich es mir wetterentsprechend vorstelle, wenn er die Kinder um 8 ins Bett bringt hat man durcheinander bis um 9 weil er auf jeden Wunsch eingeht, wenn sie sich gerade mal ruhig beschäftigen mischt er sie auf und meint gerade dann mit ihn spielen zu müssen, wenn sie Langeweile haben setzt er sich vor den Fernseher und will im Moment seine Ruhe haben. Ich weiß irgendwie nicht wie ich mit dem ganzen lockerer umgehen soll :|N Und das meine ich auch mit dem Dominat, ich lasse es halt ständig raushängen. Mir fehlt es einfach das er wenigstens bei der Hälfte aller Sachen eine "gescheite" Meinung hat, er muss ja noch lange nicht genau so denken wie ich, aber auch nicht so komisch das ich jedes mal gleich gegensteuern muss. Und dabei weiß ich einfach nicht wie ich es schaffen soll.

Genauso ist es das was ich mit seinen Eltern meinte, er hat es nie gelernt und es ist auch nicht so wie du sagtest das ich es ihm abnehme, sondern er macht es ja dann "falsch", wir streiten uns darüber und er sieht mich als dominant weil es ihm so rüber kommt als wenn ich immer alles besser weiß und kann.

Wenn ich mich in seine Lage versetze muss es schlimm sein wenn man bei jedem Schritt eine Kritik oder ein Gegenargument bekommt, jedoch weiß ich nicht was ich machen soll. Auch wenn die Überschrift sich hart anhört, aber es soll nicht so rüber kommen als würde ich ihn zwangsläufig ändern wollen :|N Ich liebe ihn und spiele eher mit dem Gedanke wie und was ich an mir verändern könnte damit es einfach mal wieder wird wie früher vor den Kindern.

Ich will ihn irgendwie an alles ranführen, weiß nicht wie ich das anders sagen soll, er hat so vieles von seinen Eltern nie gelernt und ich hab daher auch Verständnis dafür wenn er vieles nicht weiß/kann, aber auch so jemanden muss man doch irgendwie an etwas ran führen können das er es erst mit Hilfe und dann irgendwann alleine kann oder? Nur da liegt ja schon das Problem. Grob mal als Fall beschrieben, als er klein war wollte er seiner Mama helfen die Fenster zu putzen, sie hat ihm irgendwann den Lappen aus der Hand genommen ihm gesagt das er es nicht kann, das sie enttäuscht von ihm ist das er es so schlecht gemacht hat und das sie es beim nächsten mal gleich alleine machen kann, anstatt ihm zu sagen das sie stolz auf ihn ist weil er überhaupt in dem Alter schon helfen wollte. Genau das selbe wiederholt sich jetzt bei mir irgendwie, wenn ich ihm sage tob doch nicht mehr mit den Kindern bevor sie ins Bett gehen, sonst können sie schlechter einschlafen (und das in lieb gesagt ;-D ) dann sieht er es einfach als Kritik, Dominanz und nicht als hilfreichen Ratschlag damit es nächstes mal für ihn/uns und die Kinder besser klappen könnte. Gibt es denn irgend eine Art und Weise wie man jemandem das schonender Beibringen kann?! Ich will ihm doch helfen, damit wir als Familie alle besser klar kommen und damit die Liebe als Paar wieder da ist..

Und nochmal bezogen auf unser Leben, ich erkenne es an und ich versuche ihm wie bei einem kleinen Kind zu zeigen das ich froh bin das er mir hilft, egal ob er es in dem Augenblick nicht oder nicht so toll kann. Jedoch springt mein Gedanke auch immer mal wieder über und man denkt sich, man hat doch kein kleines Kind vor sich, man muss doch auch mal was sagen können wenn man eine andere Meinung hat oder einen Tipp wie es besser klappen könnte :-/ Denn es sind für mich auch so Kleinigkeiten, genauso wie das Beispiel mit dem ins Bett bringen, wenn man jemandem sagt (weil er halt den ganzen Tag arbeiten ist und es nicht mitbekommt/weiß) tobe nicht mit den Kindern vorm ins Bett bringen, dann kann man es doch als Mann einfach mal hinnehmen und dankbar sein für den Ratschlag, man kann es ausprobieren und wenn man dann noch sieht dafür hat man den ganzen restlichen Abend Ruhe ist es doch einfach schön.

Und eins muss ich nochmal sagen, ich bin dankbar dafür das ihr im Forum für mich da seid, egal welcher Beitrag es war, mir hilft wirklich jeder Beitrag weiter. Auch wenn es manche vielleicht nicht verstehen können, aber mir geht es einfach so das ich versuche im Moment mich selbst zu finden, da ich nicht viele Freunde habe, das ich mal sehe wie mich andere Leute überhaupt sehen und ich versuche auch neben dem ganzen Geschreibe hier jeden Tag was an der Situation zu ändern, ein dickes Danke an euch @:) :)*

mXuskaptnuxss


Mal eine Frage: Willst du nicht der Dominante in der Beziehung sein? Du bist es, du warst es immer...möchtest du das dein Partner die dominante Rolle übernimmt?

Ich persönlich bin der Meinung, dass sich diese Verteilung nicht umkehren lässt.

Nach deinem Anfangsbeitrag dachte ich noch dein Partner wäre unselbstständig, aber wenn ich das lese...

Genauso geht's mir bei den Kindern, egal was er macht und wie er es macht, macht mich wahnsinnig, er zieht die Kinder nicht so an wie ich es mir wetterentsprechend vorstelle, wenn er die Kinder um 8 ins Bett bringt hat man durcheinander bis um 9 weil er auf jeden Wunsch eingeht

Also scheint dein Partner ja deine Kinder doch anziehen zu können. Am Anfang schreibst du noch, dass er die Entscheidung nicht treffen kann und dann dich fragt. Aber er macht es ja, aber es passt dir nicht.

Nur da liegt ja schon das Problem. Grob mal als Fall beschrieben, als er klein war wollte er seiner Mama helfen die Fenster zu putzen, sie hat ihm irgendwann den Lappen aus der Hand genommen ihm gesagt das er es nicht kann, das sie enttäuscht von ihm ist das er es so schlecht gemacht hat und das sie es beim nächsten mal gleich alleine machen kann, anstatt ihm zu sagen das sie stolz auf ihn ist weil er überhaupt in dem Alter schon helfen wollte.

Sei mir nicht böse, aber dann hat der Mann ja seine Mutter geheiratet...

Und du sagst ja selbst, dass sich das wiederholt, aber ich frage mich dabei, warum du ihn genauso behandelst wie seine Mutter ihn behandelt hat. Früher hat seine Mum ihm den Putzlappen weggenommen und gesagt er kann das nicht, heute sagst du ihm auch in allen Situationen er kann das nicht und gibst ihm Ratschläge wie er es besser machen kann.

Ich will ihn irgendwie an alles ranführen, weiß nicht wie ich das anders sagen soll, er hat so vieles von seinen Eltern nie gelernt und ich hab daher auch Verständnis dafür wenn er vieles nicht weiß/kann, aber auch so jemanden muss man doch irgendwie an etwas ran führen können das er es erst mit Hilfe und dann irgendwann alleine kann oder?

Dieses "heranführen" hat auch wieder etwas so dominantes, herrisches und bemutterndes...warum muss ich da jemanden heranführen?? Das ist kein Kind, das ist dein Ehemann. Und wenn man "heranführen" möchte, dann will man ja, dass Dinge im eigenen Sinne, nach eigenen Maßstäben und Regeln passieren. Und ganz ehrlich das kann nicht funtionieren.

Wenn du möchtest das sie da überhaupt etwas ändert, müsstest du auch etwas verändern. Nämlich zulassen, dass Dinge in in seinem Sinne, nach seinen Maßstäben und Regeln geschehen.

Dann sind die Kinder halt mal zu warum/zu dick, wie auch immer, angezogen. Sind Kinder, gehen schon nicht kaputt.

Dann toben sie halt vor dem Schlafen gehen und schlafen erst um 9. Und dabei kann man dann ja unterstützen, wenn die Kinder halt öfters wach werden und nicht so gut schlafen können. Da muss man ja nicht sagen "das hast du jetzt verbrochen, dass die Kinder so lange wach sind, das ist jetzt dein Problem".

Wenn er das erste Mal Nudeln kocht, dann wird halt erstmal die Küche geflutet und die Nudeln sind verkocht und schmecken scheiße. Dann hat halt mal Papa gekocht.

Und um mal auf deine Überschrift einzugehen. Ob dein Mann ein Muttersöhnchen ist, weiß ich nicht. Deinen Schilderungen zufolge behandelst du ihn aber wie eins. Und das ist ein großer Unterschied.

Weißt du was das tolle an einer Ehe ist. Das man Dinge zusammen machen kann. Wenn ich meinem Partner die Dinge abnehme, weil sie nicht in meinem Sinne geschehen, dann kann ich nicht sagen mein Partner ist nicht in der Lage die Dinge selbst zu erledigen. Mag ja sein das er nicht so selbstständig ist wie du, aber wenn du willst das sich das ändert, dann führe ihn nicht heran, sondern führe mit ihm zusammen. Und lass die Dinge auch so passieren wie er sie für richtig hält. Und am Ende des Tages werden alle Kinder angezogen aus dem Haus, satt und im Bett sein. Auch auf seine Weise.

*:) @:)

bXmxed


Tja, so sind sie die Männer ...

Auch meine Frau will/wollte mich immer mal wieder "ermuntern", bestimmte Entscheidungen zu treffen, oder Aktivitäten zu erledigen.

Leider machte sie den Fehler, dass sie immer "kurz bevor ich es gemacht hätte", selbst zum Staubsauger, zum Biomüll oder Einkaufskorb gegriffen hat ...

... tja, Pech ... wer nicht warten kann, der muss eben selber ran ]:D

Mittlerweile sieht sie das gelassener ... macht nur noch das, was ihr WIRKLICH wichtig ist, und was ich nicht kann und was sie LIEBER selbst macht (bestimmte Erziehungsfragen, Wäsche waschen etc.) Beim Rest ... wartet sie ... bis ich es dann doch mache (und wenn sie wg. unpassendem Zeitpunkt mault, bleibt es halt wieder stehen ... selber schuld!)


Manche Leute haben eben eine andere Toleranzschwelle und ein anderes Entscheidungsverhalten ... Entscheidungen fällen, Alternativen aussuchen, das kostet "Kraft" ... und die hat nicht jeder.

Manche Menschen ersetzen das durch "Intuition" und spontane Entscheidungen ... werden dabei mit zunehemendem Lebensalter sicherer und perfekter ... aber nur solange ihnen niemand dazwischen redet oder "vorschnell" eine Begründung braucht.

(mittlerweile bin ich gut im Entscheiden ... aber fragen, warum etwas so und nicht anders entschieden wurde ... das solltest Du lieber erst nach mehreren Stunden tun ... oder lieber garnicht ... %:| ;-D )

lg.

B(eißrxing


Zuerst muss ich mal sagen eure beiden Beiträge haben mich auch wieder einen Schritt weiter gebracht zu verstehen was im Kopf meines Mannes überhaupt vorgeht und wie man"n" mich sieht @:)

Habe die letzten Tage wirklich mal viel versucht mal einfach nichts zu sagen, auch wenn es mir wahnsinnig schwer gefallen ist und ich habe einerseits gesehen das ich viele Sachen überbewertet hab und sie schlussendlich auch geklappt haben ohne das ich eingegriffen habe, gleichzeitig hab ich aber auch gesehen das es bei anderen Sachen so war das dieses unsichere Verhalten oft noch sehr durch kommt, wobei ihm besonders die Kinder dann auf der Nase rum tanzen und von ihm das kriegen was sie wollen weil er einfach spontan handelt, seine Ruhe haben will oder gerade keine passende Antwort weiß. Hoffe das ganze wird sich auch noch geben wenn ich ihm immer mehr die Freiheit lasse allein zu entscheiden.

Glaub als Mama/Frau will man manchmal einfach nur alles richtig machen und das besonders für die Kinder, man sieht der Mann ist den ganzen Tag arbeiten und meint er weiß es ja nicht oder kann es nicht und wenn man dann noch Kleinigkeiten sieht die ihn überfordern oder die sich negativ auf die Kinder auswirken hat man immer den drang einzugreifen. Dazu kommt es noch das man seinem Mann helfen will, weil man sieht er ist manchmal nach der Arbeit so schon gestresst, doch diese Art von Helfen war wohl manchmal einfach nicht gut..Aber ich werde weiterhin versuchen mich immer mehr zurück zu ziehen :)z

Ob ich die dominierende sein will, nein eher nicht, ich will das wir auf einer Ebene stehen, doch mir ging es oft so (auch in früheren Beziehungen) das sich das ganze immer wieder eingeschlichen hat, auch früher war es schon so das ich Partner hatte die z.b. unter Geschwistern das jüngste waren, oder Einzelkind, sodass sie oft von der Familie her dieses dominierende bemutternde schon kannten und ich es irgendwo übernommen habe, bis es dann zu viel wurde und die Beziehung leider auseinander ging durch doofe Kleinigkeiten wo man immer meinte die muss ich für den Partner entscheiden. Die Partner vor meinem Mann haben das ganze hingenommen, ohne darüber zu sprechen, bis sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten haben und den Schlussstrich gezogen haben. Mein Mann wiederrum hat es auch sehr sehr lange so hingenommen bis er es nicht mehr ausgehalten hat, er hat auch nicht gesprochen, hat mir an seiner immer schlimmer werdenen Handlung und Abneigung immer mehr gezeigt das irgendwas ist, bis er durch Hochzeit und Kinder die er bereits hatte irgendwann keinen Ausweg mehr gesehen hat als mit mir zu sprechen, was mein Glück war/ist und ich hoffe ich kann die Chance nutzen :)*

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