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Sommerdepression, Lichtempfindlichkeit

J:amesF%anexl hat die Diskussion gestartet


Hallo,

folgendes:

Sobald es Frühling wird, es warm wird und die Tage länger werden, werd ich traurig. Niedergeschlagen, energielos, extrem unruhig (im Büro kann ich kaum auf dem Stuhl sitzen bleiben).

Anders wenn diese Zeit vom Regen bzw. schlechtem Wetter unterbrochen werden bzw. im Winter bin ich ausgeglichener.

Es verwirrt mich, da es jedem um mich herum anders geht. Sobald es Frühling wird, werden alle happy. Nur ich nicht. Ich bin irgendwie im Winter happy und danach nicht mehr.

Sobald es warm wird, hab ich das Gefühl ich muss nur noch raus und mich irgendwie ablenken. Am liebsten würd ich den Rucksack packen und auf Weltreise. Aber nicht weil mir das gefallen würde, sondern eher weil es mich ablenken würde.

Ich versteh es nicht. Bei allen anderen ist es umgekehrt. Ich mag es auch lieber wenn es richtig kalt ist.

Kann mir das jemand erklären oder hat hier jemand eine Meinung zu?

Gruß und danke

Jonas

Antworten
ltovea]ble<x3


Die einen haben Winterdepressionen die anderen Sommerdepressionen. Das ist einfach so. Manchen ist es total egal welche Jahreszeit es draußen ist.

Ich muss sagen, dass im Sommer ich Probleme viel schlimmer sehe als im Winter. Ich mag den Winter und Herbst auch lieber, als den Frühling und Sommer.

FilyingC witvhoukt wings


Das was du da beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor.

Im Winter geht es mir oftmals besser und ich glaube, dass liegt daran, dass die Welt um einen herum quasi schläft. Es gibt keine Pflanzen mehr die blühen, die Natur sieht so kahl aus. Die Menschen hasten nur noch durch die Straßen, weil es kalt ist (auf Weihnachtsmärkte muss man ja nicht gehen) und irgendwie habe ich überhaupt das Gefühl, dass die Menschen im Winter nicht so ausgelassen sind.

Und dann kommt irgendwann der Frühling wieder, man hat das Gefühl alles um einen herum erwacht, die gesamte Natur, die Menschen, man hört bis spät abends Kinderlachen in der Siedlung, die Stadt ist wieder voll und alle sind viel zu unternehmungslustig.

Mir kommt das dann immer vor, als sei eine Wand zwischen mir und der Welt, weil der Frühling so ziemlich gar nichts in mir aufweckt und ich glaube, dass das für dieses Gefühl der Traurigkeit sorgt und daher rührt, dass einem die völlige Passivität bewusst wird.

Für mich ist es auch immer das Bewusstsein: Es ist wieder Frühling, wieder eine Chance und wieder nehme ich den Frühling nicht wahr.

n3emuxe


ich hab auch eine "sommer-depression" seit ich denken kann....für mich gibts nix schlimmeres als morgens aufzuwachen und es ist schon hell....und daß es abends so spät dunkel wird, nervt mich auch.....bin also nicht wirklich gut gelaunt den sommer über....ich blühe wohl erst im herbst wieder auf :-D

was mich auch nervt, sind die unverständigen menschen, die gar nicht fassen können, daß es leute gibt, die den sommer nicht mögen...... :(v

POusteb#lu\me65


Lichtempfindlichkeit ist ein ganz häufiges Symptom der Depression.

Auch empfinden es viele Depressive als belastend, wenn andere Menschen um sie herum fröhlich sind und sie selber Freude, Sommer, Sonne nicht genießen können.

l'o"veab]lex<3


Bei mir kommt es auch ein wenig von meiner Kindheit. Dort hieß es immer:"Du musst raus gehen! Im Winter kannst du (z.b.) ein Puzzel machen."

Ich wollte halt nie wirklich viel raus. :|N

J0aemesGFanxel


Vielen Dank für eure Antworten. Es ist so wie von euch beschrieben, passiv sein obwohl alles um einem herum lebt und pulsiert, Unstimmigkeiten in meinem Leben werden mir erst hier wirklich bewusst, es nervt wirkich das es lange draußen hell ist und man geht anderen auf den Keks weil man den Sommer wirklich mag.............

Ich bin schon nach Irland gegangen, weil ich dachte, naja, hier regnets immer. Falsch gedacht, der Sommer ist auch hier ein Sommer. Wenn man ehrlich ist, liegt es nicht am Sommer. Man merkt in dieser Jahreszeit einfach, was im Leben stimmt und was nicht...........man bekommt es vorgehalten durch all das pulsierende um einen herum........

JmamejsFanexl


oder es liegt einfach am Gemüt. Ich mag es eher ruhig, im Winter hat man s halt ruhig. Im Winter meide ich ja auch alles, was mir zu, jetzt fehlt mir das Wort, irgendwie zu hektisch und aufgestachelt ist. Im Winter hat man halt weniger Berührungspunkte mit solchen Situationen. Aber sobald es Frühling wird, bleib ich im Schongang, alles andere dreht am Rad. Ich kann es mir nicht erklären.

nKemDue


mich nervt es schon, wenn alle leute außer mir frühlingsgefühle haben :-/ mein traum ist alaska....da ist zwar auch sommer, aber nicht sooooo warm...... ]:D

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