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Warum reden manche Menschen so gerne von ihren Krankheiten?

EBispn6tcxhen


Bei dir sinds ja nur Unterstellungen und Vorurteile und bevor das hier ein persönliches hin und her Gepicke/Gezanke wird (denn du sprichst mich persönlich an) gehe ich mal lieber nicht näher auf deinen Beitrag ein und lass ihn soweit ins Leere laufen... :)D *:)

APLxTA


Ich erzähl gerne von irgendwelchen Verletzungen die ich mal in der Areit hatte. Einige davon sind jetzt im Nachhinein ziemlich lustig und man hat halt was zum erzählen. Is doch nix dabei

-uCra`zyle.nix-


Ich bin selbst chronisch krank und komme dadurch (vorallem jetzt in der Umschulung) mit vielen anderen kranken Menschen zusammen und oftmals liefern die sich eine richige Schlacht.

Ich find es mehr als logisch, dass da über Krankheiten gesprochen wird. Wenn das zu dem Zeitpunkt ein bestimmender Faktor im Leben ist, ergibt sich das automatisch als Hauptthema. Wenn du nicht zuhören willst oder kannst liegt es an dir, das Gespräch in andere Bahnen zu lenken.Sich über andere aufregen, aber selbst nicht konstruktives beitragen, das ist dann eben zu wenig. Dann mußt du wohl oder übel damit klarkommen oder dich von "kranken Leuten" fernhalten.

EZhem[aliger@ Nuqtzer (n#325731o)


Ich find es mehr als logisch, dass da über Krankheiten gesprochen wird

Ich ehrlich gesagt nicht, man geht doch nicht zu jedem wildfremden hin und erzählt dem seine Krankheitsgeschichte.

Ich suche mir im Wartezimmer ja auch nicht den nächstbesten und erzähle dem meine Sachen. Warum muss man das dann in einer Umschulung bis zum erbrechen thematisieren?

Ich meine nur weil das eine Umschulung ist, heißt das ja nicht das das nur Menschen sind die krank sind. Viele gehen davon aus, wir machen alle eine Umschulung, also müssen wir ja alle krank sein und wir haben alle das gleiche Interesse über Krankheiten zu reden ....

Finde ich jetzt mal nicht. Gründe für Umschulungen sind vielfältig aber das verbindet einen doch nicht das ich jetzt über meine intimsten Probleme mit jedem rede und dann immer und immer wieder.

Ganz ehrlich, ich finde es auch ermüdend mit jeden Tag die gleichen Dinge anzuhören.

Ich sage ja auch nicht jedem jeden Tags aufs neue mir tun die Knochen weh. Das will doch auch keiner hören.

Wenn mich einer fragt wie es mir geht, will er doch nicht hören das ich morgend 2h gebraucht haben und gerade gehen und stehen zu können, sondern möchte eine 08/15 Antwort haben, die meisten jedenfalls. Enge Freunde vielleicht nicht.

Aber chronische Erkrankungen verändern sich nun mal nicht groß, die sind mal besser und mal schlechter. Aber das muss man ja nicht jeden Tag aufs Neue kund tun ...

Und ich denke es ist jedermanns Recht sich zu entscheiden sich das anhören zu wollen oder eben nicht. Und wenn die TE das nicht hören will, ist das ihr gutes Recht. Ich möchte mir das auch nicht jeden Tag anhören und verstehe das die Menschen das auch meistens nicht wollen. Und dementsprechend verhalte ich mich auch, indem ich mich möglichst "normal" verhalte

KJl2eixo


Bei dir sinds ja nur Unterstellungen und Vorurteile und bevor das hier ein persönliches hin und her Gepicke/Gezanke wird (denn du sprichst mich persönlich an) gehe ich mal lieber nicht näher auf deinen Beitrag ein und lass ihn soweit ins Leere laufen...

Das wird sich ja in Deinen weiteren Beiträgen zeigen, ob Du die Hintergründe verstehen willst oder nach wie vor der Meinung bist, dass es ein Wettlauf um die schlimmste und schwerste Krankheit ist, weil es die Betreffenden so gerne tun.

ExispföBtchxen


@ Melli

Dort sind nur kranke Leute ;-)

Dementsprechend kann man sich vorstellen was sich die für Krankheitsschlachten liefern. Und wie du schon sagst, immer und immer wieder hört man das Gleiche.

KylKeieo


Ich ehrlich gesagt nicht, man geht doch nicht zu jedem wildfremden hin und erzählt dem seine Krankheitsgeschichte.

Wer "man"? Die einen erzählen, andere nicht. Menschen sind unterschiedlich.

Ich suche mir im Wartezimmer ja auch nicht den nächstbesten und erzähle dem meine Sachen.

Du bist nicht andere. Sicher kannst Du von Dir auf andere schließen, aber sie denken nun einmal anders als Du und handeln anders.

Wenn mich einer fragt wie es mir geht, will er doch nicht hören das ich morgend 2h gebraucht haben und gerade gehen und stehen zu können, sondern möchte eine 08/15 Antwort haben, die meisten jedenfalls. Enge Freunde vielleicht nicht.

Ich kenne Menschen, die tatsächlich wissen wollen, wie es mir geht, wenn sie danach fragen und ich will es auch wissen.

Aber chronische Erkrankungen verändern sich nun mal nicht groß, die sind mal besser und mal schlechter. Aber das muss man ja nicht jeden Tag aufs Neue kund tun ...

Nein "man" muss es nicht. Viele tun es, weil es zu ihrem Leben dazu gehört und das jede Sekunde ihres Lebens. Andere gehen anders damit um.

Und ich denke es ist jedermanns Recht sich zu entscheiden sich das anhören zu wollen oder eben nicht. Und wenn die TE das nicht hören will, ist das ihr gutes Recht.

Sicher, es zwingt sie doch niemand dazu sich etwas anzuhören, was sie nicht will.

Und dementsprechend verhalte ich mich auch, indem ich mich möglichst "normal" verhalte

Das ist doch in Ordnung, wenn Du es so hälst. Andere halten es anders.

-!CrazKylexni-


Und wenn die TE das nicht hören will, ist das ihr gutes Recht. Ich möchte mir das auch nicht jeden Tag anhören und verstehe das die Menschen das auch meistens nicht wollen.

Und die Leute dort haben aber genauso das Recht, ihre Krankheiten zu thematisieren. Als ob der tägliche Büro Smalltalk nicht auch zum Gähnen animieren würde. Es gibt wirklich Schlimmeres. Das Leben besteht nun mal aus Wiederholung. Dann soll sie eben Musik hören und braucht sich somit die Patientenakten nicht weiter anzuhören. Aber dann gäbe es es ja nichts, über das aufzuregen sich lohnen würde.

y[osehix242


Glaube das wie bei schwangeren oder frisch gebackenen eltern da gibts auch nur noch das eine thema egal ob mans hören will oder nicht. Viele kranke oder/und alte haben eben nur noch dieses eine "interessante" thema. Vielleicht suchen manche auch mitleid oder wollen sich wichtig machen.

Bei belanglosigkeiten "im büro" klink ich mich meistens aus weil es mich einfach nicht interessiert wer mit wem wie lange in welcher stellung (es sei dahingestellt ob es wahr ist) dafür ist mir meine zeit zu schade. Wenns dich nicht interessiert sags einfach oder geh nicht mehr hin oder verzieh dich in deine eigene welt -mach ich auch oft :-D sag dann auch ganz offen "oh sorry war gerade nicht so ganz da." und themawechsel.

_(Nicolxe_


Ich kann nicht erkennen, dass Dich die Bewegungsgründe dieser Menschen interessieren.

Ich schon. Sie fragt ja schon in der Überschrift.

übrigens gibt es da aus meiner Erfahrung weitaus mehr Menschen, die sich gerne über das Verhalten anderer aufregen, als solche, die sich gerne über ihre Krankheiten unterhalten.

Finde ich beides sehr lästig.

Ist einer nur am jammern, dann nervt mich das tierisch und ich meide den Kontakt. Ich habe daher auch schon eine Freundschaft gekündigt.

Ich bin selbst schwer chronisch krank und behindert. Ich habe das in meinen Alltag ein gebaut, integriert und das wurde zur Normalität. Meine Erkrankungen sind Nebensache und mit Sicherheit nicht mein Lebensinhalt.

Meine Freunde kennen meine Erkrankungen, aber wir reden so gut wie nie darüber. Die Frage "Wie geht´s" betrifft alles, außer die Erkrankungen. Ich sage dazu nichts. Außer es ist notwendig, wenn z.B. mal etwas nicht geht. Wenn es mir mal ganz ganz schlecht geht, dann kann ich mich bei meinen Freunden auch aus weinen, so wie sie das auch bei mir können. Wenn jetzt mal jemand z. B. erkältet ist, dann erwähnt man dasa schon wie andere auch. Aber chronische Erkrankungen und Behinderungen sind so gut wie nie Thema.

Ich kann keinerlei Interesse Deinerseits erkennen, herauszufinden, warum diese Menschen über ihre Krankheit reden.

Das fragt sie doch hier. Die Leute in der Umschulung braucht sie gar nicht zu fragen. Da wird niemand zu geben, dass er nur Mitleid, Aufmerksamkeit, Vorteile und jammern möchte. Das wird nicht bei allen so sein, aber bei vielen und wer ehrlich antwortet, kann sie auch nicht wissen. Die Beweggründe, Hintergründe und das Warum wird sie dadurch nicht erfahren können.

Dafür kann ich eine große Portion Vorurteile lesen.

Die Vorurteile sind aber bei vielen keine Vorurteile, sondern Tatsachen.

Meine Freundin hat mir in jeder Mail ihr Leid geklagt. Das war das Hauptthema. Ich ging immer öfter nicht darauf ein. Dann kamen so Aktionen, dass sie schrieb, sie hätte Suizidgedanken. Ich machte mir Sorgen, rief oft auf dem Festnetz und dem Handy und sie ging nicht hin. Sie reagierte nicht auf Mails und auch nicht aus SMS. Eine Woche später schrieb ich ihr eine Mail mit der Frage, wie es ihr ginge. Ich bekam dann eine Mail mit gejammer. Sie hat soi getan, als ob nichts gewesen wäre.

Hier im Forum erlebe ich es oft so, dass Patienten mit SD-Erkrankung meinen, sie hätten die schlimmste Erkrankung. Ich lese da auch sehr viel gejammer heraus und einen Wettkampf. Die Erkrankung wurde zum Lebensinhalt und alles dreht sich nur noch darum. Das müsste überhaupt nicht sein.

Ansonsten gibt es sicher im Internet genug Seiten, auf denen Du Dich gescheit machen kannst

Worüber gescheit machen? Warum sich die Menschen so verhalten fragt sie ja hier und es gibt hier reichlich Leute, die etwas dazu sagen können.

Über die Erkrankungen der Leute möchte sie sich nicht gescheit machen. Sie möchte das nicht täglich hören und dann noch immer das selbe.

Hier habe ich den Eindruck, dass Du Dich gerne darüber aufregst.

Ich jetzt nicht, aber wenn das so wäre, dann hätte sie hier auch das Recht dazu. Sie regt sich nicht gerne auf, sondern sucht nach antworten.

Ich würde mich hüten Dir den Grund zu schreiben

Kleio, du trägst zur Fragestellung nichts bei und möchtest das auch nicht. %-|

Ich kann nur keinen Ansatz erkennen, dass Du es lernen willst.

Was sollte sie lernen und warum. Sie möchte doch nur wissen, warum diese Menschen sich so verhalten, aber dazu trägst du nichts bei.

Ein wirklich Hilfesuchender redet anders als jemand der Krankheits-Sensationsgeil ist.

Aus meiner Sicht noch ein haltloses Vorurteil.

Ich sehe es auch so, dass es beim Reden Unterschiede gibt und sehe da kein Vorurteil.

Gut, Du hast also nicht die Fähigkeit Dich in gewisse Gesprächspartner einzufühlen.

%-| Warum sollte sie diese Fähigkeit nicht haben, nur weil sie von einem Thema nichts wissen möchte. Muss man das überhaupt bei Fremden? Wenn diese Leute das erwarten, dann gehtr das auch in Richtung Aufmerksamkeit und Mitleid. Mir ist das nämlich egal, ob Fremde sich in mich rein fühlen können.

Welchen Sinn macht es dann diesen Faden hier im Psychologieforum aufzumachen?

Weil sie wissen möchte, warum diese Menschen sich so verhalten und das hat mit Psychologie zu tun.

Was ist so toll daran sich über andere aufzuregen und sich fast schon lustig zu machen?

Ich nicht nicht, dass sie sich fast schon lustig macht und sie es toll findet sich auf zu regen. Sie sucht nach Antworten.

_.NicoOl"e_


Ich find es mehr als logisch, dass da über Krankheiten gesprochen wird.

Ich nicht. Bei einer Umschulung gibt es noch eine Menge andere Themen.

Wenn das zu dem Zeitpunkt ein bestimmender Faktor im Leben ist, ergibt sich das automatisch als Hauptthema.

Das ist aber bei einer Umschulung fehl am Platz.

Wenn du nicht zuhören willst oder kannst liegt es an dir, das Gespräch in andere Bahnen zu lenken.Sich über andere aufregen, aber selbst nicht konstruktives beitragen, das ist dann eben zu wenig

Das geht meist nicht, weil sofort zum Krankheitsthema umgeschwenkt wird oder einen nicht mal zugehört wird. Das ist ja das nervige. Da geht es dann nicht mehr darum, dass dies gerade ein wichtiger Faktor im Leben ist. Das besteht schon länger und ist der Lebensinhalt. Ansonsten würde man ja noch begeistert auf andere Themen ein gehen um sich von dem Übel ab zu lenken. Bei so etwas erkennt man die Unterschiede.

E{ispf<ötcxhen


Danke Nicole! @:)

Du bist aufs richtige Pferd aufgesprungen.

Um nichts anderes geht es mir.

mQaumxa


Ich kann es bestätigen , das wildfremde Menschen einem über ihre Krankheiten erzählen und ich frage mich auch manchmal was das soll.

äglich höhre ich mir irgendetwas an, von schlecht sizenden Protesen , die zu Verdaungsstörungen führen, Rückenschmerzen, Krampfadern und und und.

Nein ich arbeite nicht im Krankenhausoder beim Arzt, sondern in einem Juweliergeschäft.

Und es sind nicht etwa die Stammkunden die einem das erzählen, die man über Jahre kennt, wo man auch weiß Herroder Frau X hatte einen Infakt und ist jetzt in der Reha oder so.

Nein es sind Kunden die mal ebend kommen um einen neuen Frderring zu kaufen oder ihre Kette gereinigt haben wollen.

Und das alles mit einer Leidensbittermine, als ob sie die einzigen sind die ein Wehwehchen haben, allen anderen scheint es ja gut zu gehen, nur sie selber sind so schlimm dran.

EShemal!iger Nutz2er (t#32573x1)


Ich glaube viele kommen auch nicht auf die Idee das es anderen Menschen auch irgendwann mal zuviel werden könnte. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Sei es nun durch eigene Krankheiten, durch die Demenz der Eltern oder was weiß ich.

Aber manche kommen halt auch nicht auf die Idee das man vielleicht auch gar nicht immer über Krankheiten reden will, das man dabei ist sich seinen Alltag mit Job oder sonstwas zurück zu erkämpfen und eigentlich nur ein einigermaßen normales Leben führen will zwischen Physiotherapie, Arzt und dem täglichen Kampf mit sich selber.

Ich finde das hat nicht zwingend was mit Desinteresse zu tun, sondern auch mit Selbstschutz ...

ENispLfötchexn


Stimmt Melli!

Erst letztens passiert: Mir selbst gings nicht gut an dem Morgen und war dementsprechend blass wie ich vorm Ärztezimmer gesessen bin.

Da kam ne andere Patientin, setzte sich neben mich und startete mit: Was haben Sie? Ich habe blabalablabla....und das ging bis ich endlich aufgerufen wurde.

Da dachte ich mir schon Mensch warum fragst du mich was ich habe wenn du noch nicht mal Luftpause machst und mir gleich deine Leiden um die Ohren schlägst.

Einerseits gut, denn meine Antworten sind immer kurz und knapp weil ich ehrlich gesagt nicht mit Fremden darüber reden will, aber trotzdem...

Viele Leute interessieren sich nicht was mit anderen los ist, sie wollen nur ihren Mist bei eiinem anderen abladen, so kommts mir halt vor.

Wie du sagst, jeder hat sein Päckchen zu tragen und wenn man sich alles anhört, und bei einem jeden Mitgefühl und Hingabe ins Thema entwickelt findet man sich irgendwann schwer belastet und überladen wieder.

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