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Das Leben im Hier und Jetzt fällt mir unheimlich schwer

L{akarxesh hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr Lieben, vor 1,5 Monaten wurde ich krank. Angina , die häftigste die ich jemals hatte. 3 Wochen lang quälte ich mich mit Behandlungen die es leider doch nicht schafften mich komplett davon zu befreien. :|N Ich habe eine Menge durch , denn ich befand mich gerade im Neustart von Berlin nach Zürichund wollte da ein neues Leben mit meiner zuvor gefundenen, großen Liebe starten. Jobsuche, Ämterbesuche, WG Suche etc. standen bevor und dann DAS. Ich war keine 2 Tage dort. Hatte keine Versicherung nichts.... Das alles zog sich so lang (und mit so ziemlich allen Nebenwirkungen von Antibiotikum die es gibt) das ich nach Deutschland zurück musste und mir die Mandeln entfernt wurden. Auch das passierte nicht ohne Komplikationen, hatte eine Nachblutung. Ich habe in der Zeit 7 Kilo abgenommen und viel Blut verloren. An sich war es eine Katastrophe nach der anderen. Zwischendrin hatte ich viel Zeit zum nachdenken und ich weiß auch wo die Ursache dieser Pechsträhne liegt. Und ich möchte sogern etwas daran ändern. Mir sind viel Sachen bewusst geworden, wie ich so funktioniere. Ich bin ein Mensch der sich so schnell selbst mit angehenden Aufgaben stresst, wo überhaupt kein Stress nötig ist. Dazu kommt das ich ein wahnsinnig ungeduldiger Mensch bin ,was nicht gerade fördernd für solch Situationen und Problembewältigung ist. Letzendlich lief es so wohl das letzte Jahr ab bis hin zu meiner Krankheit. Dabei war ich schon einmal (nach einer Therapie) soweit das ich die Ruhe in person war und aus meiner eigenen Selbstsicherheit schöpfte. Es ist nicht so das ich "toootaaal" verzweifelt bin, oder depressiv. Ich habe nur die Angewohnheit dann wenn es drauf ankommt die Ruhe zu bewahren, positiv zu denken und einfach sachlich zu bleiben. An sich weiß ich es, was meine Probleme sind aber ich wäre einfach dankbar über Tips die mich in genau solch Situationen einfach ein wenig beruhigen. Oder vielleicht kennt Ihr Bücher die für mich hilfreich werden . Buddhas Philosophie finde ich dabei eigentlich am Sinnvollsten aber wie hilft man sich am besten selbst mit so einem Buch ? Danke im Vorraus für die, die sich meiner annehemen :)z Und sorry für die Rechtschreib-Fehler die in der Eile so entstehen ;-)

Antworten
KVlHeio


Lakaresh

Hast Du bisher etwas probiert ruhiger und entspannter zu werden?

Wie ist es mit Deiner Einstellung - versuchst Du diese auch zu ändern, also im Sinne, dass Du Dich weniger über ewisse Dinge ärgerst?

rloterYmohxn


Hallo Lakaresh,

Buddhas Philosophie finde ich dabei eigentlich am Sinnvollsten aber wie hilft man sich am besten selbst mit so einem Buch

in dem man/frau sich Morgens und Abends 15min. Zeit nimmt und einfach sich hinsetzt und sitzt. Mach eine einfache Meditation, nicht lange sonst braucht es zu viel Überwindung.

Es gibt eine unmenge Bücher über diese Themen, aber es ist wie mit dem Kochen, solange man nur ließt und nicht koch oder meditiert hat es wenig Sinn. Wichtig ist auch für Dich selber einen Grund zu finden, das zu Tun. Ohne einen wirklichen trifftigen Grund ist es schwer und verläuft nach einiger Zeit im Sand. Was noch hilfreich ist, sich am Anfang einer Gruppe anzuschließen oder einen Kurs bei der VHS oder sonstigen Einrichtungen. Da ist dann so ein leichter "Zang" dabei, wenn der Kurs etwas gekostet hat :-). Ich könnte Dir sehr viele Titel nennen, aber such einfach selber und geh nach Deinem Gefühl. Du wirst sicher viele Dinge ausprobieren, bis Du das richtige für Dich findest. Was etwas ausserhalb der normalen Literatur liegt ist z.B. sich mit HUNA (Henry Krotoschin) zu beschäftigen oder mit dem Kybalion (einfach mal googlen). Dies sind recht alte Lehren, Philosophien, die den Menschen auf eine andere Art sehen, die aber genau auf dieses Thema im Grunde eingehen. Aber das ist alles persönliche Geschmacksache. Das muss man selber ausprobieren, wie beim Essen auch. Doch ist es immer gut, gerade wenn man sich selber kennen lernen will, sehr verschiedene Gebiete anzuschauen und zu spüren, wo es eine Resonanz gibt.

So das ist meine Erfahrung und nun wünsche ich Dir viel Ausdauer und Freude beim erkunden Deines Lebens.

Liebe Grüße

L akfarbesxh


Kleio: Bei mir war es so: Therapie führte zu meiner Selbstfindung, ich war gut bei mir, alles ergab einen Sinn (was nich heißen soll das es jetz keinen Sinn mehr ergibt aber damals war ich noch jünger:D ) und VORALLEM alles was danach kam fühlte sich richtig an ! Und wie es nun mal im Leben ist , man frischt nicht jeden Tag die Dinge auf wie man sie sollte um es aufrecht zu halten. Und gerade das letzte Jahr lies mir wenig Zeit dafür um diese Erkenntnis zu treffen . Und nun merke ich einfach das das alles ganz schön gebröckelt ist. (Einfach aufgrund der Umstände). Ja und sicher denke ich mir jetz öfter nach der Erkenntnis das, dass mein Problem ist :" hey...du weißt doch das alles gut wird- reg Dich nicht so auf ..." aber es fehlt einfach noch das "klicken " wie man so schön sagt .

rotermohn: Danke für Deinen Text, ich werde das gleich mal googeln . Bin immer auf der suche nach so etwas. Ja das mit dem Meditieren habe ich schon länger im Sinn, werde ich auch angehen sobald ich dann endlich wieder "im Leben" bin und arbeite und Kurse belegen kann. Aber ich werde mal versuchen damit bald zu Hause wie du es mir ratest 15 min. zu starten . Ja schade , ich hatte mal ein Buch das hieß Sorge Dich nicht -Lebe ! Das gab mir damals schon einmal gute Ansätze . Ich werd mal suchen – hmpf da kommt wieder meine Ungeduld mit ins Spiel. Hätt gern Lektüre natürlich JETZT und SOFORT :-D aber hey, danke Euch schonmal ;-) :-D

Koleixo


Lakaresh

Kleio: Bei mir war es so: Therapie führte zu meiner Selbstfindung, ich war gut bei mir, alles ergab einen Sinn (was nich heißen soll das es jetz keinen Sinn mehr ergibt aber damals war ich noch jünger:D ) und VORALLEM alles was danach kam fühlte sich richtig an ! Und wie es nun mal im Leben ist , man frischt nicht jeden Tag die Dinge auf wie man sie sollte um es aufrecht zu halten. Und gerade das letzte Jahr lies mir wenig Zeit dafür um diese Erkenntnis zu treffen . Und nun merke ich einfach das das alles ganz schön gebröckelt ist. (Einfach aufgrund der Umstände). Ja und sicher denke ich mir jetz öfter nach der Erkenntnis das, dass mein Problem ist :" hey...du weißt doch das alles gut wird- reg Dich nicht so auf ..." aber es fehlt einfach noch das "klicken " wie man so schön sagt .

Das heißt, Du weißt wie Du es erreichst, wieder die Ruhe in Person zu sein und aus Deiner eigenen Selbstsicherheit zu schöpfen. :-) Was spricht dagegen, wieder dorthin zu kommen? Wie es geht, hast Du während Deiner Therapie gelernt und jetzt hast Du gelernt, dass es keine Sache ist, die ein "Ende" findet im Sinne Therapie gemacht, alles ist gut, nie wieder ein Rückfall, sondern dass Du immer in Kontakt zu Dir bleiben musst.

rotermohn: Danke für Deinen Text, ich werde das gleich mal googeln . Bin immer auf der suche nach so etwas. Ja das mit dem Meditieren habe ich schon länger im Sinn, werde ich auch angehen sobald ich dann endlich wieder "im Leben" bin und arbeite und Kurse belegen kann. Aber ich werde mal versuchen damit bald zu Hause wie du es mir ratest 15 min. zu starten . Ja schade , ich hatte mal ein Buch das hieß Sorge Dich nicht -Lebe ! Das gab mir damals schon einmal gute Ansätze . Ich werd mal suchen – hmpf da kommt wieder meine Ungeduld mit ins Spiel. Hätt gern Lektüre natürlich JETZT und SOFORT aber hey, danke Euch schonmal

Wenn Du schon so ein Buch hast, dann macht es doch Sinn es wieder zu lesen.

Meditation, autogenes Training, ein paar verhaltenstherapeutische Stunden, etc. – alles würde helfen. Die Frage ist nur, was liegt Dir? Ich meditiere sehr gerne und was ich gelernt habe ist, dass umgekehrt ein Schuh daraus wird, als abwarten, bis alles okay ist und dann anfangen. Im Gegenteil. Gerade in Stressituationen ist es sehr wichtig, sich Zeit für sich zu nehmen, Dinge zu machen, aus der man Energie schöpft und Ruhe bringen, sei es ein Spaziergang, Pflanzen – ich habe z. B. ein paar Bonsais. Auch die Beschäftigung mit den Bäumchen, das pflegen, schneiden, gießen und einfach anschauen gibt mir sehr viel, etc.

Eine einfache Meditationsübung kannst Du sicher machen – einfach sich etwas nehmen und sich nur darauf konzentrieren, sei es eine Blume, Zimmerbrunnen, etc. Bei gewissen Musikrichtungen bekomme ich auch eine klaren Kopf, sprich, im jetzt zu sein, nur der Musik zuhören und mit den Gedanken nicht irgenwo in der Vergangenheit oder in der Zukunft sein.

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