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Mein Neffe, 4 Jahre, erzählt von seinem früheren Leben

A4e[essa


Ich wäre schrecklich gerne offener dafür, zumal ich sehr lange mit einem Buddhisten zusammen war und durchaus ernst nehme das wir eigentlich gar nichts wissen können - also auch nicht, wer jetzt "recht" hat mit seinem Glauben.

Aber diese Dinge wie etwa die höchst fantasievollen Geschichten und Spiele die sich kleine und größere Kinder gleichermaßen gerne ausdenken... die sind für mich einfach zu leicht rational erklärbar ohne irgendeine religiöse Erklärung.

EVh\emaligejr 8Nutze$r (7#503x956)


Das der Neffe das sagt kann gut sein, da wir alle schon viele Leben gelebt haben und gerade bei Kindern noch spirituelle Kanäle offen sind die sich erst im laufe der Zeit schließen. (leider)

Also ich halte das für sehr real.

Ayeues8sxa


Das der Neffe das sagt kann gut sein, da wir alle schon viele Leben gelebt haben und gerade bei Kindern noch spirituelle Kanäle offen sind die sich erst im laufe der Zeit schließen. (leider)

Das ist eben die Sache mit dem *Glauben* und nicht wissen ;-)

J.ohannUax84


Wahr oder erfunden, ich finde es gruselig. ":/

Ich bin auch Mutter, aber mein Kind hat nie wilde Geschichten erfunden.

ar.fisxh


ich erinnere mich, dass wir als kinder auch solche dinge erfunden haben, aber da waren wir gut 8 oder 9 und nicht 3 oder 4.

Naja, mit vier Jahren setzt ja gerade erst die eigene Erinnerung ein, also ich erinner mich an gar nichts, was ich mit vier Jahren gemacht hab. Aber irgendwas werd ich schon gemacht haben. ;-)

B}rawunUauge


Was haltet Ihr davor bzw. was denkt Ihr über so etwas?

Ich glaube, er hat eine ähnliche Geschichte irgendwo aufgeschnappt: im Kindergarten, als Märchen vorgelesen bekommen, im Fernsehen, oder so.

Und hat gemerkt, dass er damit Aufmerksamkeit bekommt, wenn er es erzählt. Vielleicht auch bei anderen KiGa-Kindern gesehen, dass es da viel Aufmerksamkeit gibt. Denn mit der Story imitiert er einen viel älteren, wird nicht mehr als "Baby" wahrgenommen sondern als größeres Kind. Und das findet er spannend. Und nun probiert er es halt selbst aus. ;-D

Ich hatte eine Weile mit einer Frau zusammengelebt, die eine damals 5-Jährige Tochter hatte. Sie hatte auch schon viel Phantasie und hat geschaut, wie ihre Geschichten ankommen, die sie sich ausgedacht hat. Besonders gut habe ich das gemerkt, wenn sie mit anderen telefoniert und Sachen erzählt hat, wo ich auch dabei war. Dann hat sie experimentiert mit dem Ausdrucksstil und dem Inhalt und geschaut, wo sie besonders viel Aufmerksamkeit bekommt. Ob das nun genau der "Wahrheit" entsprach, war nicht entscheidend. Da wurde dem Papa auch schon mal was anderes erzählt als der Oma, je nach dessen Reaktion.

Ane~ess_a


Wahr oder erfunden, ich finde es gruselig. ":/

Warum? Kinder können nunmal eine sehr lebhafte Phantasie haben.

Ich bin auch Mutter, aber mein Kind hat nie wilde Geschichten erfunden.

Von den "Geschichten" oder "Phantasiespielen" die ich früher als Kind gemacht habe, wusste meine Mutter mit Sicherheit nichts. Auch, weil ich sie nicht schocken wollte und es außerdem toll fand solche "spannenden Geheimnisse" zu haben bei denen ich mir sicher war, die würden meine Mama schocken wenn sie sie wüsste.

Kinder sind nicht so einfach zu durchschauen und ich glaube einfach nicht an Kinder die *nie* wild herumphantasieren - auch wenn es andere Dinge sind als das hier Geschilderte.

Aber auch die Phantasie ist eben auch sehr unterschiedlich ausgeprägt - und dazu noch die individuellen Lebenserfahrungen die Kinder ja auch machen. Das bewirkt eben auch sehr unterschiedliches. Und ein Kind das mit dem Thema Tod konfrontiert wird und dann noch eine sehr starke Phantasie hat... da kann sowas auf jeden Fall kommen.

H6im$beeRrmäduchen7x7


Ich glaube deinem Neffen und nein!, er ist nicht verrückt!

Vermutlich ist dieser ein sogenanntes Kristallkind – ein Kind der neuen Zeit, aber eine ganz alte Seele wohnt in ihm.

Nimm ihn ernst, ebenso seinen imaginären Freund.

Leider ist in unserer Gesellschaft das Thema Tod ein Tabuthema und die meisten möchten diesem aus dem Weg gehen.

Aber es gibt Interviews mit Kindern und Erwachsenen, die eine Nahtoderfahrung hatten – etwa alles nur gelogen?

Ich denke nicht!

Was glaubt und denkt ihr, sind Déjá-vu-Erlebnisse? Das ist keine wunderbare Ablenkung , sondern ein Blick ins Jenseits, aus welchem wir kommen.

Jeder kennt es; dass einem eine Situation, ein Haus, eine Straße, ein Ort bekannt vorkommen, selbst wenn man weiß, dass man dort vorher noch nie in seinem Leben gewesen ist. Sind wir auch nicht in diesem Leben, aber in einem Leben davor.

Unser Geist weilt im Unterbewußtsein und wird von unserem Bewußtsein nicht immer bewußt wahrgenommen.

Die meisten Menschen glauben nur was sie sehen, das ist der Fehler.

Und wenn ein Kind, dessen Seele noch nicht so lange hier unter uns auf der Erde weilt, sich selbstverständlich viel mehr und näher an sein altes Lebensmuster, Geistführer, Engel und vergangene Leben erinnern kann, immerhin ist es gerade erst aus dem Jenseits hier angekommen.

Ihr lieben Eltern, hört genau hin, was Euch Eure Kinder zu sagen haben, auch zwischen den Zeilen.

Besser noch: Ermutigt Eure Kinder, Euch alles zu erzählen, was ihnen durch den Kopf geht und werdet ihr aufgeschlossenster Zuhörer. Stellt ihnen Fragen, wie:

'Wer bist du fürher gewesen?

'Wen von hier kennst du von früher?'

'Wie heißt dein Freund, den wir nicht sehen können und was sagt er dir so?'

Ich könnet wetten, dass ihr sehr viel mehr aus den Gesprächen erfahren werdet, als ihr es für möglich gehalten hättet.

Wie ist es mit den Träumen?

Wir verbringen ein ganzes Lebensdrittel mit Schlafen. Wenn wir Schlafen ruht das Bewußtsein. Jetzt werden die Zügel dem Unterbewußtsein überlassen, in welchem der Geist weilt und dieser macht sich durch Träume bemerkbar.

Aber auch hier gibt es wieder zig Traumdeutungstheorien und Untersuchungen drüber und immer noch sind sie oft ein Rätsel.

Ebenso gibt es Astralreisen. Diese kommen zustande, wenn der Geist im Schlaf oder tiefer Meditation unseren Körper verlässt.

Ich könnte ewig weiter schreiben, aber das würde meine Zeit und hier den Rahmen des Verständlichen sprengen.

Und nein! Ich gehöre keiner Sekte oder sonst irgendeiner seltsamen Religion an.

Und nochmals nein! Ich möchte hier niemanden bekehren oder überzeugen.

Dies oben Erwähnte ist meine Wahrheit, die mich glauben lässt.

Ich habe etliche Bücher gelesen und betrachte mich als spirituell, nicht als esoterisch und stehe mit beiden Beinen fest im Leben, mit einer Seele, die gerne ausbricht ;-)

In diesem Sinne...

Herz über Verstand!

Licht & Liebe,

E.

a=.fisxh


Besser noch: Ermutigt Eure Kinder, Euch alles zu erzählen, was ihnen durch den Kopf geht und werdet ihr aufgeschlossenster Zuhörer.

Dagegen ist nichts einzuwenden. Kritisch sehe ich es, wenn diese ganze "Kristallkinder"-Geschichte dazu führt, dass Eltern ihre Kinder auf ein Podest heben und ihnen die Rolle ihrer "geistigen Führer" aufnötigen. "Alte Seelen" hin oder her, Kinder brauchen Führung und Orientierungshilfe, keine Eltern, die ihnen zu Füßen liegen.

AreesXs+a


Himbeermädchen77

**

Jetzt mal angenommen, Du hättest recht und viele Kinder hätten derartige "Erinnerungen" an frühere Leben (was nicht meinem Glauben entspricht):

Mit den von Dir aufgeführten Beispielfragen würde man jedes Kind - auch die, die keine Erinnerungen hätten - dazu bringen sich einfach etwas auszudenken.

Es wäre wahrscheinlich lustig mal zu sehen was da bei einem Kind das sich bisher nicht erinnert hat herauskäme *lach*. Selbst wenn man es von jemandem machen ließe der daran glaubt und das auch dem Kind vermittelt.

Ich glaube - ja, natürlich glaube ich das auch nur, aber alle Fakten sprechen für mich dafür - dass man wirklich *jedes* Kind dazu bringen kann Erinnerungen zu erzählen wenn die Eltern nur begeistert und interessiert genug darauf reagieren. Kinder sind ja nicht blöd und merken das sie da was Spannendes erzählen dass die Eltern sehr wertvoll finden.

Nichts für ungut - Du sagst. Du willst nicht "bekehren" und das glaube ich Dir gerne. Ich möchte einfach nur darauf hinweisen dass das "Befragen" von Kindern für mich starke Schwachstellen hat.

Azee@ssa


Kritisch sehe ich es, wenn diese ganze "Kristallkinder"-Geschichte dazu führt, dass Eltern ihre Kinder auf ein Podest heben und ihnen die Rolle ihrer "geistigen Führer" aufnötigen. "Alte Seelen" hin oder her, Kinder brauchen Führung und Orientierungshilfe, keine Eltern, die ihnen zu Füßen liegen.

Genau so ist es. Und ich muss auch gestehen das ich Bedenken hätte ob Eltern die so etwas glauben dann nicht stark in die Gefahr kommen das aus den Augen zu verlieren.

H<imbeermQädcheyn77


Es geht hier gar nicht darum, dass Kinder auf ein Podest gehoben werden sollen, sondern dass man ihnen aufrichtig zuhört. Kritik ist selbstverständlich erlaubt und diese 'etwas anderen Erfahrungen' sollte man neben der 'normalen' Erziehung einfach nur nicht außen vor lassen.

Und Geistführer werden auch nicht ernannt oder erkoren. Es gibt Menschen, die haben Kontakt zu den ihren und einige eben nicht.

Wie dem auch sei. Da ich Erzieherin von Beruf bin, ist mir sehr wohl bekannt, wie Kinder ticken, aber es schadet auch nicht des Öfteren mutig über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Leider fehlt den meisten erwachsenen Menschen der Mut dazu und es ist einfacher Kinder somit als 'verrückt' abzustempeln.

Am besten noch mit den Worten: Das bildest du dir nur ein!.

Frage an Euch. Wie findet ihr das, wenn ihr an etwas glaubt, Dinge erfahren habt, seltsame Träume hattet, Euer Gefühl Euch etwas zu sagen versucht und dann dein Gegenüber sagt: 'Och, das glaube ich dir nicht, das bildest du dir nur ein.'

Weshalb sollte es einem Kind besser behagen als uns, wenn etwas einfach abgetan wird?

Schwieriges Thema, ist mir bewußt. Jeder hat eben seine Meinung darüber.

Ein Kind sollte ein Kind sein dürfen und auch Geschichten fanatsieren dürfen, aber eben nicht alle Geschichten sind erfundene Geschichten.

DMumEaxl


Himbeermädchen77

aber es schadet auch nicht des Öfteren mutig über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Wenn ich hinter dem Tellerrand dies hier finde, bleibe ich lieber auf meinem Teller:

Vermutlich ist dieser ein sogenanntes Kristallkind – ein Kind der neuen Zeit, aber eine ganz alte Seele wohnt in ihm.

A2eeNssa


Genau deshalb meine ich ja, das man die Geschichten nicht bewerten sollte. Zuhören und ernst nehmen was dem Kind gerade wichtig ist. Aber eben auch nicht gleich den eigenen Glauben mit da hinein interpretieren.

Ich würde sogar sagen, dass es wichtig ist, dem eigenen Kind nichts von derartigen Theorien zu erzählen (!) Seine Geschichten nicht klein reden, garantiert aber auch nicht sagen "Wow, so was hast Du schon erlebt - Klasse!"

Also Dinge wie "das bildest Du Dir ein!" würde mein Kind nicht zu hören bekommen. Genausowenig aber auch ein "Wow, Du erinnerst Dich ja!"

Ich finde beides total falsch.

A\eessxa


Wenn ich hinter dem Tellerrand dies hier finde, bleibe ich lieber auf meinem Teller:

;-D

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