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Mein Neffe, 4 Jahre, erzählt von seinem früheren Leben

m6irei880


Frage an die Fadenteilnehmer, die an die Geschichte des Kindes glauben:

Also wenn eine kindliche Phantasterei mit religiösen Inhalten übereinstimmt ist es ein Beweis des Glaubens. Was ist dann mit imaginären Freunden? Ein Beweis für Geister, oder macht ihr da schon einen Unterschied?

H)il>lif57


Die "Phantasierereien" dieses Kindes haben meiner Ansicht gar keinen religiösen Hintergrund. Wahrnehmungen haben das für mich im Allgemeinen auch nicht. Religionen sind vom Menschen erfunden worden, haben mit so was nichts zu tun. Wenn es einen Gott gibt, dann wäre er für alle Menschen da und nicht in einer besonderen Kirche ansässig. Das ist für mich das Verlogene an der ganzen Geschichte.

Ich habe als Einzelkind auch Freunde und so erfunden, die dann mit mir gespielt haben, wenn ich alleine war. Was das mit dem besonderen Freund einiger Kinder auf sich hat, kann ich auch nicht zuordnen.

Ich denke, wir werden hier das Rätsel nicht einvernehmlich lösen können.

AQeeissa


Dass da wohl eine Psychologin meinte, Kinder dieses Alters würden noch keine derartigen Dinge fantasieren weil sie das in dem Alter noch nicht könnten bzw. noch nicht genug Kontakt zu Krankheiten, Tod, Einsamkeit und anderen "schweren" Themen gehabt haben um das überhaupt zu können... ist für mich eher ein Beweis dafür dass auch Psychologen nur Menschen sind - die ihre subjektive Meinung verkünden, wenn auch auf möglichst fundiertem Wissen basierend.

Nur in dem Fall habe ich zu viel Erfahrung mit Kindern um sagen zu können: das ist einfach Blödsinn. Kinder können auch mit drei schon Dinge vor dem inneren Auge haben, einfach in ihren Spielen so sehr alles verpacken was sie erleben, beobachten, aufschnappen - und sich einfach auch ausdenken! - die ihnen viele Erwachsene nicht im geringsten zutrauen würden, vor allem wenn sie noch nie mit wirklich fantasiebegabten Kindern zu tun hatten.

sOofia34-3g9 jahr'e xalt


Das der Neffe das sagt kann gut sein, da wir alle schon viele Leben gelebt haben und gerade bei Kindern noch spirituelle Kanäle offen sind die sich erst im laufe der Zeit schließen. (leider)

Also ich halte das für sehr real.

gelberstern

irgendwo las ich mal per zufall vor ca. 10 jahren daß kinder eine andere AURA haben als erwachsene, irgendwie das sie im vergleich zu erwachsenen sehr offen ist noch oder sowas, las wirklich nur diese wenigen sätze und je größer die kinder werden sie diese Fähigkeit verlieren und die Aura sich wieder verschließt oder irgendsowas und das Hunde auch so eine offene Aura haben.

näher beschäftigt hab ich mich aber nicht mit diesem Thema. keine Ahnung was das alles bedeuten mag, angeblich können kinder viel mehr spüren als erwachsene so in der art.

was die geschichte angeht kann schon sein.

ich bin ein sehr sachlicher mensch und weigere mich eigentlich immer noch an dinge zu glauben die man wissenschaftlich nicht nachweisen kann, da ich halt so ein kopfmensch bin, alles muß erklärbar sein, logisch usw.

allerdings weiß ich im innern daß das was ich denken möchte nicht stimmt, da ich mit ca. 9 jahren, 10 jahren und mit ca. 25 jahren etwas erlebt habe, was mir noch bis heute den rücken kalt runterläuft und ich daher weiß daß die welt wohl nicht so einfach ist, wie wir denken.

U$lme5r Spxatz


Ich hab mal gelesen, dass Kinder erst im Alter von ca. 7 Jahren überhaupt erst das Phänomen "Tod" so richtig begreifen. Ich denke, sie stellen sich das zuvor eher wie schlafen oder verreisen vor. Wenn es dann langweilig wird, kommt man wieder bzw. wenn man genug geschlafen hat, wacht man wieder auf

S.upevrkrötxe


sofia

Wirklich spuky fand ich meine Katze, die konnte stundenlang was mit ihren Blicken verfolgen was nicht da war oder zumindest für mich nicht sichtbar. So kam es schon vor das wir beide mit dem Blick an der Decke hingen |-o .

Aber mich würden deine erlebnisse schon interessieren, gerade weil du Kopfmensch bist.

A-ees_sa


Eine Sache die etwas OT ist - wobei, sie dreht sich um sogenannte "übersinnliche" Erlebnisse.

Ich habe seit meiner Kindheit Deja-Vu-Gefühle, starke "Wahrnehmungen" ganz "anderer" Art. Jemand, der da etwas hätte sehen wollen, hätte da gut und gerne "mehr" hineinlesen können.

Was ich hatte, waren noch nicht diagnostizierte neurologische Probleme, eine Epilepsie und Migräne mit Aura (=Vorgefühl) Das stärkste Moment dieser Aura war und ist bei mir immer das Gefühl der Vertrautheit in unbekannten Situationen, das Gefühl eine andere "Ebene" zu erleben usw.

Aber es ist eine reine "Entgleisung" meines Gehirns und hat nichts mit übersinnlichen Phänomenen zu tun.

(Ach ja: und außerhalb dieser Zustände konnte man das nicht im EEG erkennen. Deshalb hat es so lange gedauert bis ich mal zufällig eben am EEG lag und "es" passierte - wo dann klar ersichtlich war, was genau da meine "Erlebnisse" ausmachte)

Natürlich trifft das nicht auf diesen Fall zu - der Junge hat ja einfach nur etwas erzählt, nichts von "Gefühlen" oder so - aber ich glaube, eine Menge "Erlebnisse" dieser Art sind schlichtweg neurologische Symptome und kommen aus dem eigenen Gehirn - ohne mit übersinnlichen Phänomenen, Wiedergeburt oder Ähnlichem zu tun zu haben.

Und ich kann Euch versichern, die fühlen sich sehr "realistisch" an und man könnte tatsächlich den Eindruck bekommen, dass man da ein "erhellendes" Erlebnis hat. Ist es aber nicht. Und das ist klar zu erklären - man muss sich das Ganze dann nur im EEG angucken.

Und sehr, sehr viele Menschen haben eine Veranlagung genau dazu ohne dass sie es jemals erfahren. Und dann vielleicht sogar noch den Glauben entwickeln, dass sie "Erweckungserlebnis" hatten weil sie so "seltsame" Zustände hatten und da etwas ganz Anderes hineininterpretierten - vor allem wenn kein Arzt was diagnostiziert auf Anhieb (was bei den sehr vielen Menschen mit Anfällen so ist)

Snuperk_rCöte


Ulmer Spatz

Ja, so war es auch bei meinen Kindern irgendwie, andererseits ist auch die Trauer, das Vermissen da. Mein ältester (10J) hat auch ein wenig Angst jetzt, er begreift. Mein 7jähriger Sohn versteht es nun auch. Meine Tochter (4J) ist der meinung der Tod ist ein Dornröschenschlaf usw.

Ich habe sie heute mal als Joke gefragt was sie früher mal war, nach langem Kopfkratzen meinte sie Pirat ]:D . Kinder erfinden ja gerne was großes, man war Ritter, Prinzessin oder der Chinesische Kaiser. Andererseits kann man Kinder unterschätzen, auch was in ihrem Kopf vorgeht.

H>ill(i5x7


Dann weißt du ja, was ich meine und welche Meinung ich hier vertrete.

Auch ich habe beruflich sehr viele Erfahrungen mit Kindern, kenne ihre Spiel-Phantasien und was sie da alles so zurechtzimmern und ganz ernstlich und zielgerichtet verfolgen. Da kommen wir Großen schon lange mal nicht mehr mit.

Aber in unserer Gesellschaft verbiegen wir ja unsere Kleinsten, damit sie auch in unserer Welt zurecht kommen und stufen das unter Erziehung ein. Ist nicht böse gemeint, Alternative leben schwerer!

Aber damit haben die Aussagen des Neffen bestimmt keinen Zusammenhang.

Eine Schreiberin erzählte über ihren inzwischen erwachsenen Bruder.

Und Psychologen? Ich denke, Verhaltenstherapie und so sind voll okay, aber in allen anderen Bereichen haben sie wenig Durchblick. Wie soll man auch etwas logisch Unverständliches erklären? Wer selbst schon Erfahrungen damit gemacht hat, stößt öfter auf das Unverständnis anderer Menschen. Aber wie bitte schön sollen sie an etwas glauben, dass sie nicht kennen?

Vielleicht war das mal ganz normal früher, als der Mensch noch in und mit der Natur lebte. Aber die Industrialisierung hat uns auf der einen Seite weiter gebracht in der Entwicklung, aber andere Gaben sind dabei verkümmert.

So versuche ich mir das zu erklären.

Es gibt auf diesem Gebiet der Psychologie den Bereich der Selbsterfahrung. Aber das würde jetzt wohl zu weit führen, noch dazu, wo ich auch nur ein bisschen "Ahnung" habe und kein Fachmann, bzw. Fachfrau bin.

Aber an die, die schon mal "komische" Erfahrungen gemacht haben, lasst euch nicht dadurch verunsichern, aber tut es bitte auch nicht als Spinnerei ab. Manches lernt man im Laufe der Zeit besser zu verstehen.

HMillix57


Hallo Spatz,

vielleicht haben ja damit die Kinder sogar recht?!?!

sqof4ia34-3$9 jahrwe alxt


interessant Ulmer spatz

:)^

würde dann passen

allerdings macht mich stuzig daß er sagt daß der alte mann so unglücklich war und deswegen sterben wollte, ok könnte aber auch sein, daß er sich halt Gedanken darüber gemacht hat, daß alte leute sich alleine einsam und unglücklich fühlen usw., aber dann wäre der junge ganz schön weit für sein alter... aber hab selber keine kinder vielleicht kann ja sein, daß sie sich sowas auch überlegen mit dem unglücksein im alter usw....!?

interessant superkröte mit deiner katze :)z

srofia34+-39 j0ahvrxe alt


Mein Bruder war erst völlig geschockt und fragte dann aber trotzdem nach. Mein Neffe erzählte, dass er sehr alt gewesen sei und am Waldrand ganz alleine gelebt hätte und er das Leben schlimm gefunden hätte. Deswegen wollte er auch sterben und war froh als er endlich tot war.

insbesondere diesen Absatz vorallem die letzten 2 sätze finde ich ganz schön weit bzw. sehr weitdenkend usw., aber bin wie gesagt keine mutter, machen sich kinder mit 4 jahren so weitreichende Gedanken, daß sie überlegen daß das leben als alter mensch schlimm wäre und sie deshalb sterben wollen?

SnupeUrkröxte


Ich weiß es nicht ob es ein Leben zuvor und danach gibt. Im Grunde spielt es keine Rolle, zumindest noch nicht. So ein paar erfahrungen in Dingen die ich mir mit reiner Logik nicht erklären kann sind passiert in meinem Leben, aber das werde ich nicht mehr ausbreiten.

Die Suche nach der Wahrheit hat ohnehin keinen erfolg. Ich denke schon das der Tod ein chemischer Prozess ist und man sich eventuell in eine andere form von energie umwandelt und diese mit der heutigen Gerätschaft noch nicht beweisen kann.

Ähnlich wie mit dem Mikroskop, wie konnte man vorher die Bakterien sehen? Was ich nicht sehen kann gibt es nicht? Und die Pest hat einen dahin gesiecht, so unscheinbar, nicht zu sehen.

Viele Dinge waren unvorstellbar und die Technik hat es möglich gemacht, daher halte ich es für möglich das uns nur noch die richtige Technik fehlt.

Andererseits muß man auch nicht alles erklären können. Dann gibts ja nichts mehr zu spektakulieren ;-D .

Ich bin zwiegespalten, einerseits nicht christlich gläubig, andererseits irgendwie gläubig ":/ , nur nicht einer Religion zugehörig.

A&eYessa


insbesondere diesen Absatz vorallem die letzten 2 sätze finde ich ganz schön weit bzw. sehr weitdenkend usw., aber bin wie gesagt keine mutter, machen sich kinder mit 4 jahren so weitreichende Gedanken, daß sie überlegen daß das leben als alter mensch schlimm wäre und sie deshalb sterben wollen?

Ja, mit vier sind Kinder manchmal durchaus so weit. Es reicht dann wenn sie mitbekommen haben das alte Menschen gestorben sind, denen es vorher nicht gut ging; dass sie Nachrichten mitgehört haben, in denen vom einsamen sterben alter Menschen in leeren Wohnungen berichtet wurde, wenn die Oma oder andere Bekannte/'Verwandet stöhnen und sagen, dass das Leben im Alter doch immer schwerer wird...

Kinder sind gerade empathisch sehr weit und können sich oft sehr gut einfühlen. Und das der Tod nichts Schreckliches ist sondern eine Erlösung sein kann - auch das können Kinder schon mitbekommen haben - da reicht es dann auch schon wenn es ein anderes Kind in der Kindergartengruppe gibt dessen Opa todkrank ist und für den es eine Erlösung ist wenn er stirbt. Das hatten wir vor gar nicht so langer Zeit bei uns hier.

Daher: ja. Kindern traue ich das schon sehr früh zu.

s-ofi!a34-V39F jZahre xalt


wuau!! voll interessant Aeessa

hätte nicht gedacht daß ein Kind mit 4 jahren so weit ist

sehr interessant danke!!und vorallem daß sie soviel mitbekommen und auf sovieles achten, echt interessant!!

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